Beiträge von Bifur

    Sehe ich auch so. Die 30 € (mit Versand) würde ich auf jeden Fall setzen. Verglichen mit dem Neu- und auch Gebrauchtpreis für das Objektiv machst du da nix kaputt.

    Ich meinte eher die Sofort-Druck-Terminals. Klar, davon kann man keine Wunder erwarten, aber teilweise ist das richtig gruselig. Ein bisschen geht’s noch, wenn man die versteckte Einstellung zur Bildoptimierung (von der nicht mal die Verkäuferin wusste :D) abschaltet, aber davon will ich echt weg.

    Danke für euren Input. Mittlerweile habe ich auch die Rückmeldung von Saal Digital erhalten: Bilder am besten in voller Auflösung und ohne extra Schärfen hochladen.


    Dann werde ich das bald mal testen. Nach den letzten schlechten Erfahrungen am DM- und Rossmann-Fotoautomat möchte ich meine Bilder nun auch endlich in der Qualität in der Hand halten, wie ich es vom Bildschirm gewohnt bin.

    Hallo zusammen,


    mich würden eure Erfahrungen bezgl. des Entwickelns/Druckens von Fotoabzügen interessieren. Also bspw. die ganz klassischen Abzüge auf 10 x 15. Ich möchte meine digitalen Bilder gerne in der Hand halten können.


    • Müssen die Bilder speziell aus Lightroom exportiert werden? Bereits in der finalen Größe? Extra geschärft?
    • Oder einfach mit voller Größe an den Dienstleister senden?


    Wie macht ihr das?

    Bei dem Budget würde ich auch mal noch das Peak Design Travel Tripod ins Rennen werfen. Kenne es leider nicht persönlich, aber die Rezensionen und Tests waren durchweg begeistert.

    Gerade wenn es mobil sein soll (du schreibst ja auch von Wanderungen) wäre das glaube ich eine gute Wahl. Ob es den - in meinen Augen - hohen Preis rechtfertigt, kann ich aber leider nicht sagen.

    Bei hellem Sonnenschein kann man die gute alte Sunny 16 Regel anwenden.

    In dem gezeigten Bild wäre also 1/1000s besser gewesen.

    Danke für den Tipp, das hatte ich völlig außer Acht gelassen, aber Du hast Recht. Selbst wenn es etwas bewölkt gewesen sein wollte, müsste die Verschlusszeit wohl kürzer sein.


    Ehm.. bin ich der Einzige hier, der die Belichtung okay findet? Ich meine.. es war extrem dunstig. Da war der A-Modus gar nicht so schlecht aufgestellt. Da kommen selbst im P-Modus die selben Bilder bei raus. :/ Das Wetter ist so in der Form sehr hinderlich.

    Ich finde die Belichtung an sich auch relativ ok, jedoch hatte der Himmel wohl ein schönes Blau, welches auf den Fotos überhaupt nicht erfasst wurde. Dunstig würde ich jetzt auch nicht sagen. In der Ferne ja, aber der Vordergrund ist eigentlich schon klar.

    A-Modus hatte ich oben nur beispielhaft erwähnt, es kam der Automatik-Modus zum Einsatz.


    • Automatikmodus: Die Kamerasoftware entscheidet alles selbst und trifft vielleicht auch oft Entscheidungen, die dein Vater gar nicht im Sinn hat. Ich würde ihm empfehlen, sich mal mit dem Av-Modus (Aperture value, dt. Blendenwert) vertraut zu machen.
    • Die Fokuspunkte sollte er selbst auswählen (zum Beispiel Einzelautofokus), damit er den Fokus genau dahin setzen kann, wo er ihn haben möchte.
    • Im Belichtungsmodus ist für Landschaft die Mehrfeldmessung/Matrixmessung am besten. Das sollte nicht geändert werden.
    • Hat dein Vater gegen die Sonne fotografiert? Falls ja, sehen diese Fotos direkt aus der Kamera sehr oft schlecht aus, da die Kamera den hohen Dynamikumfang zwischen Himmel und Landschaft nicht mehr beherrschen kann. Smartphones machen da eine HDR-Aufnahme (High-Dynamic-Range), bei der mehrere Fotos gemacht werden, die dann zu einem zusammengefügt werden. Deshalb sieht das Bild beim Smartphone meist korrekt belichtet aus. Mit der Kamera müsstest du das mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachträglich zusammenfügen.
    • Die Software in Smartphones sorgt meist dafür, dass die Farben der Fotos sehr stark gesättigt werden. Deshalb sehen deren Fotos meist knalliger aus als die von DSLRs. Da schließe ich mich auch caprinz an und würde deinem Vater empfehlen, dass er sich mal im Menü die Picture-Styles auswählt. Da gibts auch eins für Landschaften, bei dem die Farben etwas kräftiger sind.
    • Wenn dein Vater Personen im Automatikmodus vor einer Landschaft fotografiert, spielt es auch wieder eine Rolle, wo die Sonne steht und wie die Helligkeit verteilt ist. In seinem Foto könnte die Kamera das Gesicht erkannt haben und hat auf Porträt geschaltet. Dementsprechend hat sie wahrscheinlich stärker darauf wertgelegt, dass das Gesicht hell ist. Die Landschaft wurde in dem Fall bei der Belichtung vernachlässigt.

    Danke für den reichhaltigen Input, das nehme ich auf jeden Fall mit!

    Die Fokuspunkte sollte er in Zukunft wirklich selbst setzen. Vor allem, da bei Canon trotz Mehrfeldmessung (und ja, die war aktiviert) das Fokusfeld in der Belichtungsmessung stärker gewichtet wird. (Bin wahrlich kein Fan von diesem Verhalten... wenn ich sowas möchte, dann nehme ich doch die Spotmessung).

    Ich denke, dass dies für viele Probleme in den Bildern verantwortlich ist: Kamera setzt Fokuspunkt irgendwo und regelt danach die Belichtung -> Himmel ausgefressen. Oder schaltet in den Porträtmodus, wie Du auch schon gesagt hast.

    Auch der Punkt mit HDR bei Smartphones ist echt gut. Da ist man mittlerweile sehr verwöhnt und wundert sich dann, dass so etwas bei einer DSLR nicht von selbst geht.




    Vielen Dank euch allen für den wertvollen Input. Im Nachhinein zu Spekulieren ist immer schwierig, aber das sind jetzt einige Punkte, die ich ihm mal mit auf den Weg geben kann! :thumbup:

    Hi Jens,


    danke für Deinen Beitrag. Ich habe so etwas schon erwartet und darum kurz überlegt, ob ich den Automatik-Modus überhaupt im ersten Beitrag erwähne... Ich kann Deine Haltung zur Automatik gut verstehen und bin selbst auch nie im "grünen Modus" unterwegs, aber glaube jetzt auch nicht, dass der Modus so schlecht ist. Die Technik der Kameras hat sich ja auch hier weiterentwickelt und ich bin überzeugt davon, dass auch im Automatik-Modus "vernünftige, qualitativ ansprechende Bilder" herauskommen können. Zumal die fotografierten Motive ja Standardmotive sind und von einer Automatik sicher erkannt werden sollten.


    Wenn ich, wie so viele, eine Halbautomatik z. B. AV-Modus wähle, habe ich natürlich mehr Einflussmöglichkeiten. Ich kann die Blende ändern -> Einfluss auf die Tiefenschärfe. Ich kann den Fokuspunkt wählen -> Einfluss darauf, was scharf sein soll. Ich würde aber trotzdem die Mehrfeldmessung nehmen und ISO auf 100 setzen. Die reinen Aufnahmeparameter wären damit also nicht sehr viel anders als das, was der grüne Modus gewählt hat. Ich würde sogar behaupten, dass die Bilder ähnlich oder gleich ausgefallen wären. Leider kann ich das aber nicht mehr testen.


    Ich habe viel mehr das Gefühl, dass die 250D, zumindest dieses Modell, generell zu einer Überbelichtung neigt und versuche gerade herauszufinden, ob dieses eine Modell ein Problem hat oder ob sich Canon eben so verhält. Ich weiß, es ist müßig ohne die Kamera zu spekulieren, aber ich hatte gehofft, dass jemand dieses Verhalten bekannt ist. Von meiner Nikon kenne ich das nicht, dass der Himmel so ausfrisst.

    Hallo zusammen,


    ich bin ja nicht der Canon-Fotograf, daher verzeiht mir meine Fragen. Ich frage hier mal für meinen Vater an, der neulich sehr enttäuscht von einem Ausflug aus dem Allgäu zurückkam und meinte, alle seine Bilder aus der 250D seien zu hell und die Farben werden nicht richtig wiedergegeben. Er fotografierte ausschließlich im (grünen) Automatikmodus und hat hier wohl viel mehr erwartet. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, so sind diese schon sehr hell, ich weiß aber eben nicht, wie sich die Canon-Automatik normalerweise verhält. Aber gerade der Himmel wird bspw. sehr hell dargestellt, obwohl er in Wirklichkeit wohl ein tiefes Blau hatte.


    Durch Ausprobieren ist mir schnell aufgefallen, dass die Mehrfeld-Messung wohl trotz Mehrfeld das aktive Fokus-Messfeld stärker gewichtet und evtl. in der Automatik für Abweichungen sorgen könnte. Trotzdem finde ich die Farben auch sehr lasch.


    Ein paar Bilder (Jpeg aus der Kamera) habe ich euch angehängt. Bin sehr auf eure Meinungen gespannt:


    1: Sieht für mich gut belichtet aus. Habe aber ein Vergleichsbild vom Handy angehängt (1a)... Scheinbar war der Himmel so blau wie auf dem Handy-Foto. Wieso kann das die Canon so nicht wiedergeben?

    2: Himmel ausgefressen, Farben matschig...

    4: Versuch einer Erklärung: Automatik hat Pfosten rechts vorne fokussiert, Mehrfeld belichtet darauf -> Himmel wird natürlich zu hell.


    Jetzt ist natürlich meine Frage: Liegt der Fehler an der Kamera, an den falschen Erwartungen oder evtl. sogar am Bediener? Was kann man machen?


    Versteht mich nicht falsch, die 250D ist jetzt bei weitem kein Top-Model, aber es sollte doch mit jeder halbwegs aktuellen Kamera möglich sein, qualitativ gute Bilder zu erstellen. Kann seinen Frust da schon etwas verstehen und hoffe, ihr habt eine Idee, wie sich das beheben lässt.

    Hallo Canon-Experten,


    ich bin Nikon-Fotograf, benötige jetzt aber Hilfe für eine Canon EOS 250D.


    Mir ist aufgefallen, dass die Kamera bei halbem Durchdrücken des Auslösers sowohl Fokus als auch Belichtung speichert. Das führt in manchen Situation zu unerwünschtem Verhalten, wenn man mit dem mittleren Fokuspunkt fokussiert und dann verschwenkt. Bspw. Fokus auf dunklen Bildbereich, dann verschwenken -> Himmel wird völlig überbelichtet. Ich nutze die Messmethode Mehrfeldmessung.


    Von meiner Nikon kenne ich das so, dass mit dem Auslöser nur der Fokus gespeichert wird, für die Belichtungsspeicherung müsste ich eine extra Taste drücken. Gibt es so eine Möglichkeit auch bei Canon?

    Ich habe nun die Bilder im ursprünglichen Beitrag durch unskalierte Ausschnitte des fokussierten Bereichs ersetzt...


    Hallo zusammen,

    hier nun doch die Bilder meines Tests heute. Jeweils a) Kontrast-AF, b) Phasen-AF ohne Korrektur, c) Phasen-AF mit Korrektur.


    Bei der Gitarre sieht man den Unterschied sehr deutlich, finde ich. Wohingegen beim Testchart nur ein minimaler Unterschied zu erkennen ist. Da sehen die Beispiel im Netz oft viel krasser aus. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das in meinem Fall so viel ausmacht. Auf der anderen Seite ist so ein Babygesicht ja auch nicht sehr groß, da entscheidet vielleicht jeder Millimeter, zumindest bei Offenblend.


    Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob sich das Verhalten in der Praxis mit dem Korrekturwert (ich habe +10 eingestellt) nun bessert.

    Ah sorry, das wusste ich nicht. Wie kann ich denn 1:1 aus Lightroom exportieren und die Dateibeschränkungen hier einhalten?

    Zudem wäre es wichtig zu wissen, ob du bei allen Bildern einheitlich den zentralen AF-Punkt manuell ausgewählt hast.

    Ja, immer manuell den mittleren ausgewählt und vor jeder Aufnahme unscharf gestellt und wieder neu fokussieren lassen.

    Sorry für die späte Antwort, bin erst jetzt dazu gekommen, mal einen kleinen Test auszuführen. Ich habe mal die von angerdan empfohlene Methode gewählt. Bild 1 über LiveView, Bild 2 über den Sucher. Blende 1.8, Abstand ca. 50 - 60 cm, Selbstauslöser vom Stativ.


    Für mein Empfinden liegt hier schon ein leichter Frontfokus vor. Was meint ihr?


    Werde heute Abend mal eine Korrektur versuchen, sowie auch noch den Traumflieger-Test ausprobieren.

    Kann schon sein, dass das ein Frontfokus ist. Das kannst du mit Stativ und Lineal relativ einfach überprüfen, es gibt Anleitungen dazu im Internet. Such mal im Menü nach "AF-Feinabstimmung", dort könntest du es dann entsprechend korrigieren (wenn du weißt ob und wie stark der Fokus abweicht).

    Damit habe ich mich schon beschäftigt und werde es auf jeden Fall auch nochmal testen. Mich wundert nur, dass es bei anderen Motive überhaupt kein Problem ist. Selbst beim Säugling wurden neulich bei Tageslicht im Freien alle Bilder perfekt. Ein Frontfokus wäre ja schon eher ein grundsätzliches Problem bei allen Bildern, oder?


    Ansonsten: Wie genau stellst du das mit dem Fokus an? Single Point-AF auf das Auge und der AF Punkt bleibt beim Ausschnitt-Wählen tatsächlich darauf? Ansonsten kann dir der AF-C das glaube ich eher am ehesten versauen, wenn die Schärfentiefe so gering ist und der Punkt nicht mehr genau auf dem Auge liegt.

    Ja genau so, ich achte penibel darauf, dass der (Single) AF-Punkt auch auf dem Auge bleibt. AF-C nahm ich mal in der Hoffnung, dass es dadurch besser wird, weil ich den Ausschuss auch in AF-Single habe.


    (Hatte aber an meiner EOS 6D nur einen brauchbaren AF-Punkt, von daher habe ich aber auch grundsätzlich alles mit "Focus and Recompose" fotografiert. Bei der R6 nimmt mir die Kamera das in so einem Fall komplett ab mit dem eingebauten Eye-AF.)

    Für mich einer der größten Vorteile der Spiegellosen... Wenn das mit dem Eye-AF wirklich so gut funktioniert, dann ist man eine Sorge weniger und kann sicher mehr aufs Bild konzentrieren.

    Eye-AF wird vermutlich meist in Kombination mit kontinuierlichem Fokus verwendet, oder?

    Grundsätzlich der Tipp, dass die Schärfentiefe auch umso kleiner wird, je näher du deinem Motiv bist. Je nachdem müsstest du eventuell zwangsläufig abblenden oder den Abstand vergrößern. Das würde vielleicht bei anderen Motiven weniger ins Gewicht fallen.

    War auch schon meine Vermutung. So aus knapp 1 Meter ist die Schärfentiefe natürlich extrem gering. Ich behelfe mir mit Abblenden auf f/2.8, da ist die Trefferrate dann bei 100 %.

    Das ist für mich ein neues Naturgesetz, das mir mein Enkel (jetzt 1,5 Jahre alt) von vornherein beigebracht hat: gute Babyfotos lassen sich nur mit dem Smartphone machen, vorzugsweise einem Iphone. Fragt nicht, ist einfach so. :)

    Auf den ersten Blick, ja, aber wie Dein Nachredner schon sagt: So lange die Bilder nie das Smartphone verlassen, kein Problem, aber dann wirds gruselig. Zumindest bin ich mittlerweile einfach von "richtigen" Kameras verwöhnt.

    Ich finde es extrem schwer, meinen Sohn abzulichten. Vor allem in der Wohnung eine echte Krampfsache. Ich hatte bisher viel Ausschuss mit dem 50 mm f/1.8. Die Brennweite wirkt dabei zudem eh etwas unpraktisch. Weitwinkliger wäre das schon etwas besser. An der frischen Luft bei Sonnenschein im Grunde kein Problem. Aber irgendwie scheint die Kombination aus 50mm, Baby und Indoor ein Graus zu sein.


    Eine Lösung zu deinem Problem sehe ich hier nicht, ausser du benutzt ein Studiolicht - dann sollte das mit den Babyfotos gut klappen. Denn natürliches Licht + hohe ISO scheint Babies leider kalt zu lassen. :S

    Danke für den Input, sehr interessant. Hast Du das Problem trotz Eye-AF, mit der EOS-R? Ich hatte in der letzten Zeit DLSMs etwas verherrlicht, weil ich dachte mit Eye-AF und AF direkt auf dem Sensor kanns eigentlich gar nicht mehr unscharf werden.

    Generell beobachte ich ähnliches, gerade Indoor ist es bei Offenblende wirklich teilweise ein Glücksspiel. Am Anfang war meine Vermutung, dass der AF noch nicht genug Kontraste im Gesicht findet, um vernünftig scharf zu stellen. Aber so langsam gilt dieses Argument auch nicht mehr. Und auch der geringe Aufnahmeabstand ist natürlich eine Herausforderung, sollte aber auch nicht unmöglich sein, wenn sich Kind und Fotograf nicht bewegen.

    Aber man kann dir in dieser Sache nur gut zusprechen. Zweifle weder an dir, noch an dem Objektiv oder der Kamera. Scheinbar hast du unmittelbar den Dämon der Unschärfe und der hohen ISO auf der Schulter sitzen, sobald du auch nur schon an Baby-Fotografie denkst. ^^

    Hahaha, tut gut zu sehen, dass es nicht nur mir so geht :) :thumbup:

    Das mit dem Kunstlicht ist ein interessanter Aspekt, das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Werde das Verhalten auf jeden Fall mal bei Tageslicht testen.

    meine Hypothese wäre der Serienbildmodus. Hast du die Helligkeitsunterschiede auch im Einzelbildmodus?

    Ja, ist auch bei Einzelbild. Ich habe gerade deswegen auf Serienbild gestellt, um Verwackler oder Bewegungen meinerseits, wie auch von Matze vermutet, auszuschließen.

    Beim Fotografieren bzw. der mechanischen Einstellung der Blende kommt es auch immer zu kleinen unterschieden wie sehr sie sich "schließt". Dadurch kann sowas auch entstehen.

    Auch ein sehr interessanter Punkt. Macht das ganze fast noch ein bisschen sympathisch, weil es nicht wie so vieles perfekt digital ist.


    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mich das "Problem" nicht sehr stört. Es ging mir mehr darum herauszufinden, ob ich eine falsche Vorstellung vom M-Modus habe oder nicht.

    Hallo zusammen,


    ich bin eigentlich vollauf zufrieden mit meiner D7500 und dem Nikon 35mm f/1.8. Warum nur eigentlich? Ich fotografiere gerne bei Offenblende und war bisher immer sehr mit den Ergebnissen zufrieden. Selbst bei f/1.8 ist das Objektiv sehr scharf.

    Seit diesem Jahr fotografiere ich aber auch öfter das Baby meines Kumpels (etwas mehr als 6 Monate alt). Und hier bin ich oftmals am Verzweifeln. Viele Bilder werden einfach unscharf, weil der Fokus daneben sitzt.

    Ich bin mir der Problematik von Offenblende und geringer Tiefenschärfe durchaus bewusst und achte besonders auf folgende Punkte:


    - Ganz genaues Fokussieren auf ein Auge

    - AF-C, falls sich das Baby doch etwas bewegt

    - Kamera sehr ruhig halten


    Trotzdem sind die Augen nicht immer scharf und die Bilder somit unbrauchbar. Man sieht auf den Fotos, dass die Schärfe gefühlt etwas vor den Augen liegt. Bei f/2.8 dann kein Problem, hier ist alles knackscharf.


    Ist das nun trotzdem ein Frontfokus? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, da andere Motive mit Offenblende super funktionieren.

    Was ist also das Problem bzw. die Herausforderung bei Säuglingen? Warum trifft der Fokus nicht immer?


    Falls jemand hier Erfahrungswerte hat, wäre ich über einen Austausch sehr dankbar. Ich möchte eigentlich gerne mehr fotografieren und mir weniger bei jedem Bild Gedanken um die Schärfe machen müssen.


    P.S. Ich würde gerne Beispiel-Bilder hochladen, aber das Kind soll nicht ins Internet. Bitte daher um Verständnis, dass wir das theoretisch diskutieren müssen.

    Hallo zusammen,

    mir ist an meiner D7500 ein Phänomen aufgefallen, bei dem ich mir von euch Aufklärung erhoffe. Für mein Verständnis sollten im manuellen Modus bei gleichbleibenden Einstellungen alle Bilder gleich hell sein, richtig? Trotzdem sehe ich in meinen Aufnahmen, wenn auch nur kleine, Helligkeitsunterschiede.


    Hier als Beispiel mal 3 Bilder, im Serienbildmodus geschossen. M-Modus, gleiche Einstellungen (1/60, f/1,8, ISO 1600). Automatismen wie Active D-Lighting usw. sind aus.


    Habt ihr eine Erklärung dafür?