Beiträge von JensJ

    Hat jemand Erfahrungen an einer 30 MP Kamera mit BEIDEN Linsen (24-70 2.8 L II und EF 24-105 4.0 L II IS) , oder gar dem Sigma?

    Leider absolut nichts davon, aber:


    Ich habe mich damals für das EF 24-70mm F4L IS USM entschieden. Das war vergleichsweise kompakt & leicht, konnte von der Bildqualität überzeugen und war/ist eben auch sehr preiswert. Verglichen mit dem 24-105mm hatte ich den Eindruck, dass man (auch bei den 20 MP meiner damaligen EOS 6D) die fehlende Reichweite genauso gut durch Zuschneiden ausgleichen konnte, zumal die Bildqualität ansonsten besser erschien. Die Tests und Vergleiche, die ich mir dazu angesehen habe, fielen ähnlich aus. Dazu der Bildstabilisator und 0.7x Makromodus - das war ein super Allrounder.


    Gäbe es sowas für den RF Mount, hätte ich vermutlich nicht zum RF 24-70mm F2.8L gegriffen oder wäre vielleicht auch dabei geblieben, wenn mich der Adapter nicht so gestört hatte (plötzlich war es nicht mehr kompakt und leicht :| ) und das Plus an Geschwindigkeit/Treffsicherheit durch den Nano USM AF mich nicht derart überzeugt hätte. Wobei sich die zusätzliche Lichtstärke schon bei Events bezahlt gemacht hat, aber meistens bräuchte ich sie nicht. In meinen Augen bietet einem die zusätzliche Blendenstufe an Lichtstärke bezüglich der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten mehr als etwas mehr Reichweite (wo man auch manchmal näher ran gehen oder wie gesagt zuschneiden kann).


    Bezüglich des Bildstabilisators - naja, der bringt dir je nach Situation (auch drinnen) leider absolut nichts. Wenn du da nicht nur Stillleben, sondern bspw. Personen fotografierst, musst du mit Sicherheit trotzdem eine kürzere Verschlusszeit wählen als der Bildstabilisator ermöglichen würde. Wobei man da in einigen Fällen auch ein Blitzgerät nutzen kann/muss oder (insbesondere bei Gruppenbildern) auch nicht drumherum kommt abblenden zu müssen damit alle Personen im Fokus sind. Also so oder so kompliziert, aber der Bildstabilisator ist da in meinen Augen komplett zu vernachlässigen.


    Was mich diesbezüglich beschäftigt:

    - Wenn ich beispielsweise Landschaftsfotos gemacht habe, habe ich eher das EF 16-35mm F4L und das 70-200mm F4L II mitgenommen. Das 24-70mm blieb dann sowieso zuhause. Das habe ich dann meistens nur genommen, wenn ich außer diesem kein anderes Objektiv mitnehmen wollte. Du bist ja ähnlich bzw. besser aufgestellt - wann würdest du das 24-105mm (oder aktuell das 24-70mm f2.8) deinen anderen Objektiven vorziehen?

    - Für das Indoor Szenario könnte ein 24mm / 35mm F1.4 bis F2 sicherlich weitaus nützlicher sein als ein F4 mit Bildstabilisator wenn man auf die Flexibilität eines Zooms verzichten kann.

    - Ein 24-105mm würde ich persönlich fast nur für Reisen / Städtetrips "sehen".

    Mit Verwunderung nahm ich zur Kenntnis, dass ein neues 24-70 beim Händler aktuell zwischen 1900-2000 € kostet. Demnach könnte der Rücknahmepreis für ein Gebrauchtobjektiv auch entsprechend „angenehm“ hoch liegen.

    Ich denke nicht. Ich habe mal geschaut, MPB würde für ein neuwertiges (!) 24-70 II beispielsweise aktuell bis zu 1150€ zahlen. Je nach Zustand oder wenn Zubehör fehlt entsprechend weniger. Bei Ebay liegen die Verkaufspreise teilweise sogar deutlich drunter und da verdient Ebay ja auch noch ordentlich mit. Auch wenn die Gebrauchtpreise in beide Richtungen fluktuieren, scheint mir das nicht besonders hoch zu sein.


    Auch würde ich EF Objektive nicht mehr neu kaufen, da die Differenz zu den Gebrauchtpreisen echt immens ist und es an Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt nicht mangelt.

    Seitens Canon kämen da im Grunde nur die EOS RP und die EOS R in Frage (Vollformat/Kleinbild) oder die EOS R10 (APS-C).


    Wobei die EOS R eigentlich auch rausfällt, da sie gebraucht schon noch so 1400€ kostet, weshalb kein Geld mehr für ein Objektiv übrig bliebe.


    Bezüglich der EOS RP: Da gab es kürzlich bei MediaMarkt praktisch das Kit-Objektiv gratis, aber die Information bringt dir jetzt nichts mehr. Falls du Student/Azubi oder ähnliches bist (oder einen kennst) könntest du aber noch von der Education Cashback Aktion gebraucht machen. Da gäbe es 120€ Cashback auf die EOS RP und auch etwas auf ausgewählte RF Objektive. Gebraucht kaufen lohnt sich dadurch bei der RP nicht, da man sie neu günstiger bekommen kann.


    Foto: Die RP hat Augenerkennung sowie ein klappbares Display. Mit dem RF 35mm F1.8 IS STM und dem RF 85mm F2 IS STM ließen sich super Portraits aufnehmen. Davon würden nehmen der Kamera aber nur eins ins Budget passen.

    Video: Die EOS RP kann 4K 30 FPS, dann aber ohne den sehr guten DualPixel AF und mit 1.76x Crop. Full HD ist aber gut. Das RF 35mm F1.8 IS STM und das RF 16mm F2.8 STM wären super zum Filmen.


    Die R10 könnte 4K 30 FPS ohne Crop (vom 1.6x Crop gegenüber VF abgesehen) und mit gutem AF) und hätte gegenüber der oben genannten ansonsten vor allem einen wesentlich schnelleren Serienbildmodus, die Kit-Objektive sind aber alles andere als Lichtstark und ansonsten könnte man nur die teuren RF Objektive nehmen oder alte EF/EF-S Objektive adaptieren (Was hättest du da bereits?).


    Bei Sony bin ich bezüglich der Gebrauchtpreise nicht im Bilde. Tendenziell gäbe es dort aber günstige Objektive von den Drittanbietern Tamron und Sigma, die dem RF Mount fehlen.


    Vollformat hat doch die bessere Lichtleistung und bessere Freistellung ?

    Bedingt. Es kommt z.B. auch auf das Objektiv an. Die Blende bestimmt den Lichteinfall. Mit dem Sigma 18-35mm F1.8 kann man bei Offenblende und 35mm praktisch genauso gut freistellen wie mit einem 24-70mm F2.8 @56mm, da es effektiv im Brennweitenbereich dem Bildwinkeln 29-56mm und von der Freistellung f/2.88 entsprechen würde (KB-Äquivalent). Aber an so ein F1.2 Objektiv an Vollformat bspw. käme man nur sehr schwer heran, aber so eins müsste man sich neben der Vollformat-Kamera auch erstmal leisten können und wollen.

    Stereotype Sicherlich keine schlechte Wahl, hatte den nicht auf dem Schirm. Auch schon 2 Jahre altes Modell, aber schon das obere Ende mit Full Array Local Dimming.


    Hat über ein Firmware Update sogar mehr oder weniger 4K 120 Hz Unterstützung bekommen, soll aber kein gutes Bild sein, weil der TV da irgendwie nur eine niedrigere Auflösung hochskaliert. Für Gaming aber vielleicht noch ein guter Kompromiss.

    Immerhin ließen sich chromatische Aberrationen ganz gut mittels Bildbearbeitungssoftware korrigieren.


    Würde persönlich wahrscheinlich das EF-S 10-18mm IS STM nehmen, da ich keinen Vorteil in einer lichtstärkeren, aber schlechten Offenblende sehe. Zumal man, je nachdem und insbesondere bei der Landschaftsfotografie, sowieso für mehr Schärfe abblenden oder in einigen Fällen sowieso mit Stativ arbeiten würde (Langzeitbelichtungen, HDRs). Denke mal beim Fotografien aus der Hand holt der Bildstabilisator auch definitiv mehr raus als eine zusätzliche Blendenstufe.


    Hab das EF-S 10-18mm aber nie besessen, für APS-C nur ein manuelles Samyang 10mm F2.8 für EF-M und Sigma 10-20mm (die ältere Version ohne durchgehende Blende), mit denen ich jeweils nicht so zufrieden war.

    Also ich habe für meinen 55" Sony KD-55XG8096 Fernseher vor ein paar Jahren rund 500€ gezahlt und finde den immer noch sehr gut für den Preis. Hat u.a. auch Android TV und Chromecast eingebaut mit Fernbedienung mit Mikro (würde ich persönlich anderen Fernseher Betriebssystemen vorziehen).


    Ich glaube das aktuelle Nachfolgermodell von meinem Sony wäre der Sony KD-X80K. Mit ~800€ teurer, aber eben auch ein Modell aus diesem Jahr. Der KD-X80J aus dem Vorjahr läge bei ~600€.


    Hinsichtlich der Xbox Series X: Die könnte (vermutlich nur bei ausgewählten Spielen) 4K 100/120 Hz ausgeben, die oben genannten Modelle nur 4K 50/60 Hz darstellen. Die Frage ist, ob man das braucht. Spiele sehen dadurch nicht besser aus, aber eben flüssiger. Würde man vor allem bei Action/FPS Spielen merken. Ansonsten bringt einem die höhere Bildwiederholungfrequenz relativ wenig, da es es ja im Grunde nur 24/25/30/50/60 FPS Videos gibt.


    Möchte man das haben, könnte man das nächsthöhere Modell nehmen, den Sony KD-X85K. Der hätte HDMI 2.1 und kann 4K 100/120 Hz. Der geht bei 55" so bei 1300€ los, würde also bereits etwas über dem Budget liegen.


    Ansonsten wären seitens Sony noch der XR-A80K (OLED) ab ~1800€, oder das Modell aus dem Vorjahr (Sony XR-A80J) ab etwa ~1400€ ganz cool. Die können ebenfalls 4K 100/120 Hz und haben eben ein OLED Panel, das den Aufpreis Wert sein könnte. Preise jeweils für die 55" Ausführungen.


    Mit HDMI 2.1 und 4k 100/120 Hz gäbe es von Samsung den GQ-Q70 aus 2021 für ~800€ und von Hisense den U8GQ für ~700€. Preis/Leistungsmäßig wären diese attraktiver. Mir würden sie wie gesagt aber aufgrund des OS schon nicht zusagen. Das könnte man aber auch mittels "Chromecast mit Android TV" via HDMI nachrüsten, würde aber auch ~70€ extra kosten.


    Basierend auf Specs und Fotos im Internet könnte ich dir nicht sagen, welcher von denen das bessere Bild hat, aber das wären so ein paar Modelle, die du dir anschauen könntest.

    JB007 Ich denke mit dem RF 100-400mm kann man schon gute Ergebnisse erzielen. Die Offenblende von F8 ist an den DSLMs dank Dual Pixel AF unproblematisch was AF Geschwindigkeit oder Genauigkeit betrifft. Netter Nebeneffekt ist ja auch, dass das Objektiv leichter ist. Wenn der Nano USM AF des RF 100-400mm so gut ist wie bei den L-Objektiven würde ich es auch wahrscheinlich einem EF 100-400mm II vorziehen.


    Wenn man bei wenig Licht (bspw. in einem Wald) fotografiert, kann das Rauschen aber vermutlich schon stark ausfallen, auch wenn da neuere Kameras (vermutlich & hoffentlich) grundsätzlich besser sind. Die Bilder die ich mit einer 70D + EF 100-400mm II in einem Wald von Vögeln aufgenommen habe, waren größtenteils aufgrund des Rauschens oder Verwackeln unbrauchbar und das ist ja eine Blendenstufe lichtstärker. Denke da würde es mit dem Telekonverter erst recht schwierig werden. Wildlife Fotografien sind vorwiegend bei Dämmerung unterwegs, also immer unter schlechteren Bedingungen.


    Bei eher gutem Wetter bzw. Lichtsituation (wie in dem Video) ist das natürlich alles kein Problem. Also für Wildtierparks oder Zoos ist das Objektiv sicherlich super geeignet. Da kommt man auch grundsätzlich ohne Probleme näher an Tiere heran.


    Bezüglich des Telekonverters sollte man bedenken, dass der auch nicht sonderlich günstig ist. Der RF 2x Extender kostet beispielsweise 700€, also mehr als das RF 100-400mm und F16 bei 800mm als Offenblende eben in der Praxis nicht wirklich attraktiv, so kurz wie man dort die Verschlusszeiten einstellen müsste. Und Tiere ließen sich damit auch maßgeblich schlechter freistellen, finde bei den Bildern im Video wirkt der Hintergrund bei F8 schon sehr unruhig - wie soll das dann bei F16 erst aussehen?


    Also: Objektiv kann man machen (wenn man sich der Einschränkungen, die sich durch die Lichtstärke ergeben können, bewusst ist), aber der Telekonverter lohnt sich in der Kombination meiner Meinung nach nicht. Erst recht nicht, wenn man eh schon den 1,6x Cropfaktor durch den kleineren Sensor hat.


    Aber (falls das dein Plan sein sollte ;) ) würde ich anstatt einer 1000€ Kamera + 700€ Objektiv eher das 1650€ 200-600mm Objektiv für die bestehende Kamera nehmen, daran würde sich ein Telekonverter auch besser eignen, falls man wirklich so viel Reichweite braucht.

    Hey,


    ich habe mich zwischen den beiden für das RF 14-35mm F4L IS USM entschieden. Habe das RF 15-35mm F2.8L nicht ausprobiert, aber es erschien mir zum einen zu schwer und zum anderen wüsste ich gar nicht, wofür ich in dem Brennweitenbereich die lichtstärkere Offenblende überhaupt brauchen würde. Man blendet zwecks Landschaftsfotografie sowieso meist ordentlich ab. Das Objektiv ist schön leicht sowie kompakt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Man ist zwar auf das Korrekturprofil angewiesen, aber das sehe ich nicht als Problem, es ist gewissermaßen Teil des Objektivdesigns und wird sowohl kameraintern als auch beispielsweise in Lightroom automatisch angewendet.


    Der einzige Haken bei dem Objektiv ist der Preis. Ich habe es bei der MediaMarkt Aktion kürzlich für 1528€ erworben und selbst das fiel mir nicht leicht.


    Vorher hatte ich das EF 16-35mm F4L IS USM, welches weiterhin eine preiswertere Alternative darstellen würde. Das wäre eben nur nicht ganz so leicht (mit/durch Adapter), ganz so weitwinkelig und der Bildstabilisator sowie die AF Geschwindigkeit/Lautstärke etwas schlechter.


    Bezüglich warten, naja, es kommt noch das RF 15-30mm F4.5-6.3 IS STM. Ich denke nicht, dass dieses bei der Bildqualität mit den obigen mithalten kann und eine durchgehende Blende wäre fürs Filmen wünschenswert. Ansonsten kommt da im UWW Bereich wahrscheinlich erstmal eine Zeit lang nichts mehr von Canon.


    Von Drittherstellern könnte man sich das Samyang AF 14mm F2.8 für RF Mount anschauen.

    Bauartbedingt dürfte das Pancake optisch schwächer sein an den Rändern.


    Außerdem hat das EF 24mm F2.8 IS USM einen Bildstabilisator oder sprichst du wirklich von der älteren Version?


    Das EF-S ist aus 2014, das EF IS aus 2012 und das EF ohne IS aus 1988.


    Ansonsten dürfte der USM AF schneller sein als der STM AF, aber das ist bei der Brennweite wahrscheinlich nicht super wichtig. Das EF ohne IS hat vermutlich keinen USM AF, da würde ich dann eher zum Pancake greifen.


    Also von den kompakten Maßen des Pancakes abgesehen (wobei ich das EF 24mm auch vergleichsweise leicht und kompakt finde) wäre das EF 24mm F2.8 IS USM das bessere Objektiv.


    Die Frage ist, weshalb möchtest du überhaupt neben dem Zoom die Brennweite mit identischer Lichtstärke? Kannst du dir eigentlich sparen.

    An ein Reise-Zoom wie dem 28-200mm wirst du keinen Telekonverter anschließen können.


    Telekonverter haben ein in das Objektiv hineinragendes Glaselement, entsprechend müssen Objektive so designed worden sein, dass das hinterste Element nicht direkt am Anschluss sitzt sondern weiter drin, um kompatibel zu sein.


    Selbst unter Tele-Objektiven sind vergleichsweise wenige kompatibel, wirklich lohnen würde es sich vermutlich ohnehin nur bei lichtstarken Tele-Zooms oder Tele-Festbrennweiten wie 70-200mm f/2.8, 400mm f/2.8 (o.ä.).


    Ich denke das Sony FE 200-600mm F5.6-6.3 G OSS (größer, mehr Reichweite, preiswert, Telekonverter z.B. kompatibel) oder das angesprochene Tamron 150-500mm (kompakter, Telekonverter z.B. nicht kompatibel) wären die besten Optionen.


     Tamron 150-500 | Is it BETTER than SONY 200-600? In the Field Review - YouTube


    Wenn du das nicht regelmäßig brauchst, könntest du dir auch mal eines der Objektive für spezielle Events oder Reisen mieten.

    Matze Erst Recht in Verbindung mit der Education Cashback Aktion, durch die es zusätzlich 120€ 150€ Cashback auf die EOS RP und 20€ Cashback auf das RF 50mm F1.8 STM gibt. Damit landet letzteres beim Preis der EF Version (wobei es auf dieses auch Cashback gäbe).


    Teilnahmeberechtigt sind diesmal neben Studierenden auch Schüler:innen, Studierende, Auszubildene, FSJ Leistende, Meisterschüler:innen, Lehrer:innen, Dozierende sowie Mitarbeiter:innen an Universitäten, Fachhochschulen und dualen Hochschulen mit gültigem Wohnsitz in Deutschland.

    Die Canon Student Cashback Aktion 2022 ist ausgelaufen, der Nachfolger heißt nun "Education Cashback". Mit dabei sind auch einige EOS R Kameras und RF Objektive, darunter auch die neuen Kameras EOS R7 und EOS R10. Neu ist demnach, dass nicht nur Studierende teilnehmen dürfen, sondern auch Schüler:innen, Auszubildene, FSJ Leistende, Meisterschüler:innen, Lehrer:innen, Dozierende sowie Mitarbeiter:innen an Universitäten, Fachhochschulen und dualen Hochschulen mit gültigem Wohnsitz in Deutschland!


    Aktionsseite: EDUCATION CASHBACK


    Teilnahmebedingungen: EDUCATION CASHBACK - TEILNAHMEBEDINGUNGEN


    Aktionszeitraum: 01.07.2022 - 31.12.2022 (Kauf, Registrierung bis 31.01.2023)


    sarah158 Na dann, viel Spaß mit der neuen Kamera! Freut mich, dass sie dir gefällt.


    Ich wollte sie dir auch nicht schlecht reden oder so, aber ich fand das RF System wurde erst mit der R5/R6 richtig interessant. Die EOS R hat aber auch Vorteile, vor allem den geringeren Preis und die höheren MP, und wird dir wahrscheinlich auch lange Freude bereiten.

    Hallo sarah158,


    das wundert mich, in der Regel braucht man (vom Filmen abgesehen) bei Weitwinkelobjektiven keinen Bildstabilisator, da man da bei ruhigen Motiven auch lange aus der Hand belichten kann. Es gibt da ja diese Faustregel, dass man bei einem 50mm Objektiv beispielsweise mindestens 1/50 als Belichtungszeit wählen sollte. Bei einem 17mm Objektiv wären das entsprechend 1/17, das macht im Vergleich grob zwei Blendenstufen aus. Wenn man eine ruhige Hand hat, geht da auch durchaus noch mehr. Bei sich bewegenden Motiven bringt ein Bildstabilisator leider gar nichts, da hilt nur eine ausreichend kurze Verschlusszeit zu wählen (außer man möchte die Bewegungsunschärfe bewusst einfangen), was bei schlechten Lichtverhältnissen bei gleichbleibender Blende (wenn man nicht weiter öffnen kann) dann zu Lasten des ISO Werts passiert. 17mm wären dir aber ansonsten weit genug Indoor?


    Genau, das 50mm meinte ich auch nicht für Indoor, sondern hinsichtlich Porträtfotografie. Um da einen besseren Look (hinsichtlich der Freistellung) an VF hinzubekommen, bräuchte man eben nochmal lichtstärkere Objektive. Mit dem 50mm könntest du bei f/1.8 (etwas vereinfacht ausgedrückt) in etwa einen ähnlichen Look erzielen wie ich mit dem RF 70-200mm f/2.8 bei 85mm f/2.8 (auf Ausschnitt und Schärfentiefe bezogen).


    Kannst du denn das Angebot von dem Händler für die EOS R etwas genauer beziffern? Hinsichtlich der R6 könnte man ja auch die 90D verkaufen. Klar, hättest du dann hinsichtlich Wildlife weniger Reichweise, aber ansonsten zumindest eine Kamera, die in allen Bereichen gut ist und nicht nur in ein paar. Auf Ebay wird die EOS R gebraucht so für 1100-1200€ verkauft, hinsichtlich Ausstattung (mit dem IBIS hättest du auch bei deinem bestehenden Weitwinkel Objektiv den gewünschten Bildstabi), Farben und Bedienung (alleine schon die komische Touchbar und Fehlen des Daumenrads auf der Rückseite, keine Ahnung was sich Canon da gedacht hat) wären mir das die 600€ Aufpreis persönlich schon wert.

    Ja, naja, 35mm sind eben kein Weitwinkel mehr an APS-C, fände da 24mm schon grenzwertig als Anfangsbrennweite bei einem Standard-Zoom. APS-C gerechnete Objektive gehen ja bei 17/18, teilweise sogar 15mm los.


    Insofern würde ich nicht sagen, dass unbedingt eine Vollformat Kamera sein müsste, vor allem da die 90D noch nicht allzu alt ist und sofern Wildlife weiterhin ein Thema sein sollte, definitiv besser performen würde als eine EOS R (zusätzliche Reichweite durch Crop und wesentlich schnellere Serienbildgeschwindigkeit).


    Also vielleicht lieber erstmal in ein Weitwinkel Objektiv investieren (EF-S 10-18mm oder EF-S 24mm f/2.8 STM oder EF 24mm F2.8 IS USM könnten je nachdem interessant sein).


    [Edit: Bzw. was ich gerne an der 70D genutzt habe war das Sigma 17-50mm f/2.8.]


    Auch hinsichtlich Portraits könnten geeignetere Objektive (z.b. 50mm F1.8 STM kostet kaum etwas und entspricht ca. 85mm F2.8 KB äquivalent) einen größeren Unterschied machen als der Wechsel von APS-C zu Vollformat. Hinzu kommt, dass die VF Objektive (gerade die RF Objektive) ordentlich teuer sind im Vergleich.


    Ansonsten, sollte es wirklich eine Vollformat Kamera werden (auch wenn ich dem konkreten Fall eher davon abraten würde), sollte es meiner Meinung nach definitiv eine RF Kamera sein. Mit dem Adapter kann man ja problemlos erstmal bei den EF Objektiven bleiben, aber längerfristig hat man da mehr Features und eben zusätzlich durch die neuen Objektive mehr Optionen. Aber ich würde nichts unter einer EOS R6 oder R5 nehmen. Die R6 gab es jetzt schon mehrmals um 2100€, mit der 300€ Cashback Aktion hat sie dann effektiv nur 1800€ gekostet, bzw. zum Preis einer neuen EOS R. Die R6 wäre im Gegensatz zur R auch Wildlife tauglich und generell ein schöner Allrounder. Besagtes Angebot wird es in ein paar Tagen zum Prime Day bestimmt wieder geben.

    Nora Das hätte zwar eine ähnliche Brennweite, ist aber gelinde gesagt ziemlicher Mist. Bildqualität und AF sind wesentlich schlechter als bei dem Tamron SP 70-300 und erst recht verglichen mit dem Canon 70-300 IS II. Zusätzlich fehlt ein Bildstabilisator, der bei Tele-Objektiven schon wünschenswert wäre.


    Gebraucht gibt es das Canon 75-300mm III vereinzelt für ~50-60€, dafür könnte man es mal ausprobieren. Für den Anfang könnte es auch ausreichen, aber ich glaube nicht, dass man das lange benutzen möchte. 224€ wäre mir das keinesfalls wert. In dem Preisbereich würde ich eher das EF-S 55-250mm IS STM empfehlen. Aber auch da lohnt sich der Aufpreis zum Canon 70-300mm IS II meiner Meinung nach.

    Ich finde das 70-200 F2.8 sehr gut. Ich habe am Wochenende auf einer Hochzeit fotografiert und damit ließen sich unbemerkt (zwar nicht mehr ganz so diskret wie bei der intern zoomenden EF Version) aus der Ferne schöne Momente einfangen.


    Mir hat das EF F4L an sich auch gefallen, durch die geringe Naheinstellgrenze und Brennweite ließ sich damit auch bereits gut freistellen. Es ist ein Brennweitenbereich in dem man manche Tiere (Hunde, Pferde,...) und manche (Hallen-)Sportarten gut fotografieren kann, wofür man die zusätzliche Lichtstärke gebrauchen kann. Zum Wandern oder Reisen könnte man wiederum das F4L bevorzugen. An sich mag ich leichte und kompakte Objektive, weshalb ich an EF das F4 Trinity (16-35 F4L, 24-70 F4L, 70-200 F4L II) bevorzugt habe, aber an RF haben die F2.8 Objektive gewichtsmäßig einen Sweetspot erreicht, an dem sie für mich interessant wurden.


    Ich denke der Dual Nano USM AF ist vor allem notwendig, weil mehr Glas bewegt werden muss und ist nicht unbedingt merklich schneller. Vielleicht schon etwas, aber mein RF 24-70 (mit nur einem Nano USM Motor) fokussiert auch nicht nur schnell, sondern mehr oder weniger augenblicklich.


    Für Wildlife wäre das 70-200 aber nicht sonderlich zu gebrauchen, um deinen Eingangspost nochmal aufzugreifen. Da wäre meiner Meinung nach das RF 100-500mm die beste Wahl. Da wäre ich bei der MediaMarkt Aktion fast schwach geworden, aber das war dann zum Glück (oder Unglück) auch schnell ausverkauft. Der kompakten Bauart des 70-200 F2.8L ist geschuldet, dass man keine Extender verwenden kann. Die EF Version konnte man mit diesen zumindest auf 98-280 F4 (1.4X) bzw. 200-400mm F5,6 (2X) erweitern und hätte somit einen ähnlichen Bereich erzielen können.


    Ich finde deine Entscheidung legitim, für APS-C hätte es genauso Argumente gegeben, aber im Endeffekt muss man bei Vollformat in manchen Bereichen weniger Kompromisse eingehen, auch wenn das System ansonsten teurer ist.


    Bzgl. ausreizen der Objektive mit EOS RP: sehe ich nicht so kritisch. Besser ein günstiger Body und gute Objektive als andersherum. Klar hätte eine R6 bspw. mehr Features, aber mit der RP kann man an sich schon alles machen. Also lieber in Objektive investieren, für den Einstieg ist die RP schon super.


    Bezüglich eines 70-200mm als erste Wahl neben 16mm und 50mm - kann man machen. Ist vor allem abhängig davon, welche Brennweiten du bisher am häufigsten und liebsten verwendet hast. 16 auf 50 ist (insbesondere an VF) ein großer Sprung. Bei mir wäre vermutlich eher das RF 24-105mm F4L IS USM erstmal das wichtigste Objektiv (wenn ich mich nicht für das RF 24-70 F2.8L entschieden hätte). Also mir wäre der Weitwinkelbereich wichtiger als Tele, da kann man aber andere Prioritäten setzen.

    Bei MediaMarkt sind gerade einige Objektive mit RF Mount deutlich reduziert. Die Vergleichspreise sind die aktuell nächstbesten Preise bei deutschen Händlern.

    Auch nicht uninteressant:

    Hinsichtlich des Cashbacks gilt zu beachten, dass man für das Student Cashback das Produkt vor dem 30.06.2022 gekauft haben muss, für das Sommer Cashback bis zum 17.07.2022. Die beiden Cashback Aktionen waren in der Vergangenheit kombinierbar, wie es aktuell aussieht weiß ich leider nicht, das solltet ihr vorher nochmal checken.


    Nachtrag: Wahrscheinlich gehören die Angebote zur frisch gestarteten "3 Tage Wahnsinn"-Aktion, sind also voraussichtlich nur bis Montag, den 27.06.2022, 0:00 Uhr gültig. Es sind auch Objektive anderer Marken (wie Sigma) reduziert.