Beiträge von JensJ

    Sigma hat das 17-50mm F2.8 in einer neueren Serie praktisch mit dem 17-70mm F2.8-4 abgelöst. Dieses hat leider keine durchgehende Blende mehr, aber dafür etwas mehr Reichweite.


    Bei MPB wären zurzeit übrigens 18 Sigma 17-50er vorrätig (274 € - 319 € je nach Zustand), falls ein Gebrauchtkauf in Frage käme. MPB würde 12 Monate Gewährleistung auf das Objektiv geben. Ansonsten wird man oftmals aber auch bei Ebay oder Kleinanzeigen (persönlich begutachten) fündig.


    Tamron hat auch ein 17-50mm F2.8 für den EF-S Mount, das fand ich aber immer schlechter als das Sigma.

    Ich kann dir nur raten, keines der RF L-Objektive auszuprobieren, sonst willst du dich von den EF Objektiven möglicherweise schneller trennen wollen als es dir lieb ist. ;) Ging zumindest mir so.


    Natürlich sind die EF L-Objektive weiterhin sehr gut (insbesondere wenn der Sensor eh KB mit "nur" 20-24 MP ist, also das Auflösungsvermögen des Objektivs nicht sonderlich herausgefordert wird), aber die RF Objektive sind eben nochmal einen ticken schärfer, leichter, kompakter und der Nano USM AF stellt den Fokus augenblicklich um, also nochmal spürbar schneller als der bewährte USM AF. Dazu haben die Objektive gegenüber ihren EF Vorgängern auch gewisse Zusatzfeatures, wie eine geringere Naheinstellgrenze oder den Bildstabilisator beim 24-70, die nice-to-have sind. Auch lässt sich bei den RF Objektiven ja der IBIS mit dem optischen IS kombinieren, mit den EF Objektiven aber nicht.


    In der Praxis alles je nachdem nicht unbedingt kritisch, aber im Grunde können die RF Objektive einfach ein bisschen mehr.


    Bezüglich des Einstellrädchen - naja, im Grunde könntest du es auch einfach ignorieren, du kannst ja alle Rädchen und die meisten Tasten so umlegen, wie du sie haben willst, aber du wirst dich daran bestimmt auch noch gewöhnen, wenn du willst. Besser ein Rad zu viel als eins zu wenig.


    In meinen Augen ist die "alte" R6 bereits so ziemlich die ideale Kamera. Mehr Auflösung, 8K Video oder ähnliches brauche ich einfach nicht. Die R6 Mark II ist trotzdem in allen Bereichen nochmal etwas besser, aber (zumindest für mich) auch etwas overkill, zumal der mechanische Verschluss (auf den man in einigen Situation sowieso angewiesen ist bzw. damit einfach bessere Ergebnisse erzielen kann - hinsichtlich Rolling Shutter oder Bokeh Qualität) gleich schnell ist.

    Genau, bei Canon könntest du deine bestehenden Objektive adaptiert weiterverwenden. Auch wenn der Mount noch vergleichsweise neu ist und es noch kaum native Objektive gibt, dürften zumindest nach und nach interessante Optionen auf den Markt kommen.


    Ansonsten teile ich die Einschätzung, dass die Sony aufgrund der Option Drittanbieter Objektive verwenden zu können interessanter wäre. Aber es kommt auch immer darauf an, was man braucht.


    Gerade der Augen-AF ist ein tolles Feature der RF Kameras. Soweit ich weiß hat die a6400 auch etwas vergleichbares. Ich denke, dass die Augenerkennung definitiv besser als einfache Gesichtserkennung, vor allem wenn die sogar bei Tieraugen verlässlich funktioniert. Was nicht heißt, dass man mit älteren Kameras auch gute Fotos machen kann, aber ich würde das nicht deshalb unterschlagen. Ob man jetzt einen optischen Sucher oder elektronischen Sucher (der ja nun auch so seine Vorteile hat) bevorzugt ist einfach Präferenz. Die heutigen DSLM Modelle fühlen sich in der Handhabung nicht schlechter an.


    Bezüglich Objektiven würde ich erstmal die vorhandenen weiterverwenden, sollte es die R10 werden.

    • Den Adapter gibt es von Drittanbietern schon für ca. 50-55€ (z.B. Meike MK-EFTR)
    • Das EF 50mm F1.8 (STM?) ist weiterhin für Portraits an APS-C hervorragend geeignet. Wenn dich der Adapter nicht stört musst du da auch nicht auf die teurere RF Version wechseln, der AF davon ist leider nicht schneller oder leiser und auch sonst ist da außer der Doppelbelegung des Fokusrings als Controlring keine Funktion dazu gekommen (man hätte dem ja auch einen Bildstabilisator spendieren können oder so). Eher im Gegenteil, man kann nicht mehr zwischen AF / manuellen Fokus über einem Schalter am Objektiv wechseln sondern müsste dafür ins Kameramenü gehen, bzw. haben die R10 und R7 dafür ja nun einen Schalter am Gehäuse.
    • Das Sigma wäre mit dem größeren Brennweitenbereich wahrscheinlich nützlicher als ein RF-S 18-150mm. Sofern du letzteres nicht günstiger im Kit bekommst, würde ich mir das sparen.

    Das RF 35mm F1.8 ist weitaus besser als das RF 50mm was AF Lautstärke und Geschwindigkeit betrifft, aber nicht ganz so schnell wie (Nano) USM Objektive. Bei den Use cases aber nicht weiter schlimm, ich erwähne es nur, weil die EF Version einen USM AF hatte.


    Ansonsten kann man bislang nur mutmaßen, was Canon auf den Markt bringen wird. Ein RF-S 22mm F2 ist aber sehr wahrscheinlich (eine Neuauflage des EF-M Designs) und wäre meine Empfehlung, wenn es denn kommt. Das EF-M 22mm habe ich an der EOS M5 sehr gerne genutzt. Gerüchten zufolge soll in Q1 2023 auch eine R50 vorgestellt werden, welche von der Ausstattung und preislich noch etwas unter der R10 liegen soll. Ich denke ein RF 18-50mm F2.8 oder ähnliches wird auch nicht allzu lange auf sich warten lassen, für EF-S gab es das ja und Canon wird das neue System sicherlich ähnlich aufbauen.


    Bei Sony bin ich bezüglich Objektiven nicht im Bilde, dazu kann vielleicht jemand anderes etwas beitragen.

    Ein L Bracket würde zumindest unten die Grifffläche etwas verlängern (z.B. SmallRig 2947).


    Griffvergrößerungen habe ich bisher keine gesehen.


    Leider ist durch Einsatz eines Adapters generell das Handling etwas schlechter, ich fand das EF 16-35mm F4L IS USM adaptiert unhandlicher. Vom Gewicht oder der Gewichtsverteilung war es aber kein Problem an der R6, aber ich hatte ja auch sonst nur die F4 EF L-Objektive.

    Steht auf dem Akku ein Herstellungsdatum drauf? Die werden mit dem Alter ja auch nicht gerade besser, vielleicht hast du einen Alten erwischt.


    Ansonsten scheint der zwar eine geringere Kapazität zu haben als der Original Akku (wobei die Angabe zudem auch nicht stimmen muss, da Drittanbieter gerne höhere Zahlen draufschreiben als tatsächlich verbaut wird), aber so schnell sollte er sich natürlich so der so nicht entleeren.


    Ganz so neu sind LP-E6N Akkus übrigens nicht, die haben mit LP-E6NH auch bereits ein Nachfolgemodell (mit noch höherer Kapazität).


    Sofern du den nicht irgendwie gebraucht bei Ebay gekauft hast, würde ich den Händler diesbezüglich kontaktieren.

    Von Sony selbst gibt es die RMT-P1BT Fernbedienung. Die hat u.a. einen Schalter an der Seite um zwischen Foto- und Filmauslöser zu wechseln.


    Wenn du nach der Bezeichnung z.B. bei Amazon suchst, findest du aber auch günstigere Nachbauten anderer Marken.

    Hi Eric,


    ich fände persönlich 35mm an APS-C schon etwas zu lang, also das ist dann effektiv kein Weitwinkel mehr, sondern eher so Normalbereich. Mein Favorit an Canon APS-C waren 22mm als Festbrennweite.


    "Landschaften und Gebäude" klingt auch so, als könnte es gerne weitwinkeliger sein.


    Vielleicht wäre etwas um 16-24mm besser?


    Da gäbe es z.B.:

    - Sigma 16mm F1.4 DC DN Contemporary

    - (Sony 16mm f2.8)

    - (Sony 20mm f2.8)

    - Viltrox 23mm F/1.4 E

    - Sony Sonnar T* E 24mm f1.8 ZA


    Die wären auch speziell für APS-C gerechnet mit entsprechenden Vorteilen hinsichtlich Gewicht und Kompaktheit.

    DaRowl Laut DxOMark sind die höchsten erzielbaren Werte (in EV = exposure value = Lichtwert):

    • RP: 11,9 EV bei ISO 50
    • (80D: 13,2 EV bei ISO 100)
    • R: 13,5 EV bei ISO 50
    • 5D IV: 13,6 EV bei ISO 100
    • R6: 14,1 EV bei ISO 50
    • R5: 14,6 EV bei ISO 50
    • R3: 14,7 EV bei ISO 50

    Bei höheren ISO Werten fallen die Unterschiede mitunter geringer aus, z.B. beträgt der Dynamikumfang der R6 bei ISO 1600 laut den Messungen nur 11,9 EV und der von der RP 10,85 EV (= nur noch ein Lichtwert Differenz). Die RP startet also niedriger, aber fällt auch nicht ganz so schnell ab, effektiv ist der Unterschied also nicht so riesig wie die Höchstwerte es erscheinen lassen.


    Ich merk es wie gesagt nicht großartig.

    DaRowl Das war nur auf den Dynamikumfang bezogen. Wobei ich generell niemand bin, der sich da 100% Ansichten anschaut um in aufgehellten Schattenbereichen nach Rauschen zu suchen. Da wird die R6 mit Sicherheit besser abschneiden wenn man da extrem aufhellt, aber inwieweit merkt man das ansonsten wirklich? Ich finde das hat Stereotype mit "besser geht immer, aber die RP ist [an sich] gut genug" treffend zusammengefasst.


    Die 20 B/Sekunde bzw. 12 B/Sekunde, IBIS etc. sind schon massive Vorteile gegenüber der EOS RP, aber selbst die kommen nicht in jeder Anwendung oder Situation zu tragen. Für Portraitfotografie oder Landschaftsfotografie beispielsweise ist das alles eher uninteressanter oder weniger kritisch, um es anders zu formulieren.


    Bei Sport oder Tierfotografie sind die Features selbstverständlich ein echter Mehrwert, was auf der Kehrseite aber auch nicht heißt, dass man das nicht trotzdem mit der RP fotografieren könnte. Gute Bilder wurden auch schon mit technisch wesentlich schlechteren Kameras aufgenommen.

    Zum einen erkannte mich der Sucher nicht, und das nur weil ich eine Brille trage. Das ging mir so auf die Nerven! Aber dann, als ich etwas auf dem Bildschirm tippte, schaltete der Suche plötzlich um, weil er meine Hand erkannte. Auch ist der Bildschirm sehr wabbelig und nicht gut verarbeitet.

    Hmm, das kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich bin auch Brillenträger und habe keine Probleme diesbezüglich. Ausschlaggebend für das Umschalten ist nur der Näherungssensor (der bei der RP rechts neben dem Sucher und der R6 unter dem Sucher platziert ist). Ich kann - wenn ich durch den Sucher schaue - so viel auf dem Bildschirm rumtippen wie ich möchte - da passiert absolut gar nichts. Also ich habe das Problem nicht reproduziert bekommen. Bei mir schaltet der Sucher sich bereits an, wenn ~4-5cm entfernt irgendwas ist, da ist man noch weit davon entfernt ordentlich durchschauen zu können.


    Auch scheint mir der Bildschirm nicht großartig anders konstruiert zu sein, bei mir ist der zwischen der R6 und RP nicht leichtgängiger, lockerer oder sowas. Mir scheinen diese, außer dass das Bildschirmgehäuse der RP geringfügig dicker ist, identisch zu sein. Also ich denke entweder hast du das falsch in Erinnerung oder deine RP war kaputt. :D

    Gut genug ist er sicher noch, denke ich. Aber Rauschverhalten und Dynamikumfang geht halt immer besser.

    Stimmt schon, aber ich würde behaupten, dass ich in ~90% der Fälle die 2 Blendenstufen Unterschied zwischen der R6 und RP nicht bemerke. Ansonsten kann man sich (vor allem bei der Landschaftsfotografie) auch mit Belichtungsreihen behelfen und hat dann effektiv einen noch wesentlich größeren Dynamikumfang. Ich finde vor allem für den Preis passt das bei der RP schon, aber es ist nicht verkehrt darauf hinzuweisen.

    Die EOS RP ist tatsächlich schön leicht und kompakt und einige RF Objektive sind zumindest leichter und kompakter als die EF Vorgänger (insbesondere wenn man den Adapter als notwendiges Übel miteinbezieht). Dass die RP funktionell und ergonomisch beschnitten ist, ist natürlich schade, aber es fällt meiner Meinung nach nicht großartig ins Gewicht.


    Also z.B.:

    • das Fehlen des Daumenrads ist nicht schlimm, weil man oben trotzdem zwei Einstellräder hat + den Einstellring am Objektiv
    • den Verschluss kann man nicht einstellen, man hat nur EFCS, über Umwege (leiser Modus) kann man auch den elektronischen Verschluss nutzen, aber nicht vollständig mechanisch auslösen (hat z.B. Einfluss darauf wie das Bokeh aussieht)
    • Aus irgendeinem Grund hat man die Abblendtaste am Gehäuse weggelassen, sofern man die braucht kann man die aber auch einfach auf eine andere Taste legen (z.B. AF-ON falls man kein Back-Button Focus nutzt)
    • Der Joystick ist für mich auch ziemlich irrelevant, ich nutze am häufigsten den Touch and Drag AF übers Display wenn der AF (der bei den spiegellosen ja die ganze Höhe und (bei der RP mit 88% Abdeckung nahezu) die ganze Breite abdeckt) mal nicht so will wie ich möchte <-- das bessere AF System ist mit der größte Vorteil gegenüber DSLRs, gegenüber der 80D ist die RP aber natürlich langsamer, was den Serienbildmodus betrifft
    • beim Launch wurde vor allem bemängelt, dass man nicht mit 24 fps filmen konnte, das wurde aber zumindest über ein FW Update nachgebessert

    Die Beweggründe weiterer Unterschiede wie AF Motiverkennung nur für Personen und keine Tiere oder Fahrzeuge, IBIS, 4K Video, C-Log etc. sind ja absolut nachvollziehbar (damals noch nicht entwickelt, andere Preisklasse etc.).


    Wenn ich jetzt mit beiden Bodies gleichzeitig fotografiere, und einen Halbautomatik Modus nutze, bedienen sie sich bis auf die etwas unterschiedlichen Menüs (die könnte man sich über die MyMenu Funktion aber auch identisch aufbauen) nahezu identisch, da die Knöpfe und Räder größtenteils gleich positioniert sind.


    Wenn man sich mit dem STM Kit anfreunden kann, ist die RP in Kombination sogar leichter als einige APS-C Kameras mit vergleichbaren Objektiven. Und für die Reise- und Alltagsfotografie braucht man auch nicht unbedingt etwas lichtstärkeres.


    Ich habe ähnlich getauscht, allerdings nachdem ich schon eine R6 hatte: Ich habe bis vor kurzem eine EOS M5 als Zweitkamera gehabt, die jedoch dadurch dass ich von EF auf RF Objektive gewechselt bin, einfach keinen Sinn mehr ergeben hat. Beim letzten Angebot habe ich mir dann stattdessen die RP geholt. Mit Cashback und Verkauf des Kit Objektivs ist das ein super Preis gewesen.


    Finde es auch ärgerlich, wie Canon sich gegenüber Dritthersteller-Objektiven positioniert. Objektive wie das RF 35mm F1.8 IS STM sind meiner Meinung nach aber unschlagbar wenn man passende Angebote erwischt. Das habe ich im Juni 2021 für 350€ gekauft als es einen 160€ Gutschein bei Amazon gab und wenn ich mich Recht entsinne darauf dann nochmal doppelt (also Student + reguläre CB Aktion) Cashback bekommen, also effektiv glaube ich nur 280€ bezahlt. Das RF 50mm F1.8 gab es vor kurzem auch schon für 129€ nach Cashback.


    Allerdings gibt es von Canon leider nur "okay & preiswert" oder die teuren L-Objektive. Zur Bedienung der klaffenden Lücke dazwischen wären die Drittanbieter echt gut, da Canon diesen Markt selbst wohl (derzeit noch?) nicht bedienen will. Also die günstigen, schlechten Drittanbieter Objektive muss man sich nicht antun, aber dass Tamron und Sigma fehlen ist echt schade.

    Hat jemand Erfahrungen an einer 30 MP Kamera mit BEIDEN Linsen (24-70 2.8 L II und EF 24-105 4.0 L II IS) , oder gar dem Sigma?

    Leider absolut nichts davon, aber:


    Ich habe mich damals für das EF 24-70mm F4L IS USM entschieden. Das war vergleichsweise kompakt & leicht, konnte von der Bildqualität überzeugen und war/ist eben auch sehr preiswert. Verglichen mit dem 24-105mm hatte ich den Eindruck, dass man (auch bei den 20 MP meiner damaligen EOS 6D) die fehlende Reichweite genauso gut durch Zuschneiden ausgleichen konnte, zumal die Bildqualität ansonsten besser erschien. Die Tests und Vergleiche, die ich mir dazu angesehen habe, fielen ähnlich aus. Dazu der Bildstabilisator und 0.7x Makromodus - das war ein super Allrounder.


    Gäbe es sowas für den RF Mount, hätte ich vermutlich nicht zum RF 24-70mm F2.8L gegriffen oder wäre vielleicht auch dabei geblieben, wenn mich der Adapter nicht so gestört hatte (plötzlich war es nicht mehr kompakt und leicht :| ) und das Plus an Geschwindigkeit/Treffsicherheit durch den Nano USM AF mich nicht derart überzeugt hätte. Wobei sich die zusätzliche Lichtstärke schon bei Events bezahlt gemacht hat, aber meistens bräuchte ich sie nicht. In meinen Augen bietet einem die zusätzliche Blendenstufe an Lichtstärke bezüglich der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten mehr als etwas mehr Reichweite (wo man auch manchmal näher ran gehen oder wie gesagt zuschneiden kann).


    Bezüglich des Bildstabilisators - naja, der bringt dir je nach Situation (auch drinnen) leider absolut nichts. Wenn du da nicht nur Stillleben, sondern bspw. Personen fotografierst, musst du mit Sicherheit trotzdem eine kürzere Verschlusszeit wählen als der Bildstabilisator ermöglichen würde. Wobei man da in einigen Fällen auch ein Blitzgerät nutzen kann/muss oder (insbesondere bei Gruppenbildern) auch nicht drumherum kommt abblenden zu müssen damit alle Personen im Fokus sind. Also so oder so kompliziert, aber der Bildstabilisator ist da in meinen Augen komplett zu vernachlässigen.


    Was mich diesbezüglich beschäftigt:

    - Wenn ich beispielsweise Landschaftsfotos gemacht habe, habe ich eher das EF 16-35mm F4L und das 70-200mm F4L II mitgenommen. Das 24-70mm blieb dann sowieso zuhause. Das habe ich dann meistens nur genommen, wenn ich außer diesem kein anderes Objektiv mitnehmen wollte. Du bist ja ähnlich bzw. besser aufgestellt - wann würdest du das 24-105mm (oder aktuell das 24-70mm f2.8) deinen anderen Objektiven vorziehen?

    - Für das Indoor Szenario könnte ein 24mm / 35mm F1.4 bis F2 sicherlich weitaus nützlicher sein als ein F4 mit Bildstabilisator wenn man auf die Flexibilität eines Zooms verzichten kann.

    - Ein 24-105mm würde ich persönlich fast nur für Reisen / Städtetrips "sehen".

    Mit Verwunderung nahm ich zur Kenntnis, dass ein neues 24-70 beim Händler aktuell zwischen 1900-2000 € kostet. Demnach könnte der Rücknahmepreis für ein Gebrauchtobjektiv auch entsprechend „angenehm“ hoch liegen.

    Ich denke nicht. Ich habe mal geschaut, MPB würde für ein neuwertiges (!) 24-70 II beispielsweise aktuell bis zu 1150€ zahlen. Je nach Zustand oder wenn Zubehör fehlt entsprechend weniger. Bei Ebay liegen die Verkaufspreise teilweise sogar deutlich drunter und da verdient Ebay ja auch noch ordentlich mit. Auch wenn die Gebrauchtpreise in beide Richtungen fluktuieren, scheint mir das nicht besonders hoch zu sein.


    Auch würde ich EF Objektive nicht mehr neu kaufen, da die Differenz zu den Gebrauchtpreisen echt immens ist und es an Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt nicht mangelt.

    Seitens Canon kämen da im Grunde nur die EOS RP und die EOS R in Frage (Vollformat/Kleinbild) oder die EOS R10 (APS-C).


    Wobei die EOS R eigentlich auch rausfällt, da sie gebraucht schon noch so 1400€ kostet, weshalb kein Geld mehr für ein Objektiv übrig bliebe.


    Bezüglich der EOS RP: Da gab es kürzlich bei MediaMarkt praktisch das Kit-Objektiv gratis, aber die Information bringt dir jetzt nichts mehr. Falls du Student/Azubi oder ähnliches bist (oder einen kennst) könntest du aber noch von der Education Cashback Aktion gebraucht machen. Da gäbe es 120€ Cashback auf die EOS RP und auch etwas auf ausgewählte RF Objektive. Gebraucht kaufen lohnt sich dadurch bei der RP nicht, da man sie neu günstiger bekommen kann.


    Foto: Die RP hat Augenerkennung sowie ein klappbares Display. Mit dem RF 35mm F1.8 IS STM und dem RF 85mm F2 IS STM ließen sich super Portraits aufnehmen. Davon würden nehmen der Kamera aber nur eins ins Budget passen.

    Video: Die EOS RP kann 4K 30 FPS, dann aber ohne den sehr guten DualPixel AF und mit 1.76x Crop. Full HD ist aber gut. Das RF 35mm F1.8 IS STM und das RF 16mm F2.8 STM wären super zum Filmen.


    Die R10 könnte 4K 30 FPS ohne Crop (vom 1.6x Crop gegenüber VF abgesehen) und mit gutem AF) und hätte gegenüber der oben genannten ansonsten vor allem einen wesentlich schnelleren Serienbildmodus, die Kit-Objektive sind aber alles andere als Lichtstark und ansonsten könnte man nur die teuren RF Objektive nehmen oder alte EF/EF-S Objektive adaptieren (Was hättest du da bereits?).


    Bei Sony bin ich bezüglich der Gebrauchtpreise nicht im Bilde. Tendenziell gäbe es dort aber günstige Objektive von den Drittanbietern Tamron und Sigma, die dem RF Mount fehlen.


    Vollformat hat doch die bessere Lichtleistung und bessere Freistellung ?

    Bedingt. Es kommt z.B. auch auf das Objektiv an. Die Blende bestimmt den Lichteinfall. Mit dem Sigma 18-35mm F1.8 kann man bei Offenblende und 35mm praktisch genauso gut freistellen wie mit einem 24-70mm F2.8 @56mm, da es effektiv im Brennweitenbereich dem Bildwinkeln 29-56mm und von der Freistellung f/2.88 entsprechen würde (KB-Äquivalent). Aber an so ein F1.2 Objektiv an Vollformat bspw. käme man nur sehr schwer heran, aber so eins müsste man sich neben der Vollformat-Kamera auch erstmal leisten können und wollen.

    Stereotype Sicherlich keine schlechte Wahl, hatte den nicht auf dem Schirm. Auch schon 2 Jahre altes Modell, aber schon das obere Ende mit Full Array Local Dimming.


    Hat über ein Firmware Update sogar mehr oder weniger 4K 120 Hz Unterstützung bekommen, soll aber kein gutes Bild sein, weil der TV da irgendwie nur eine niedrigere Auflösung hochskaliert. Für Gaming aber vielleicht noch ein guter Kompromiss.

    Immerhin ließen sich chromatische Aberrationen ganz gut mittels Bildbearbeitungssoftware korrigieren.


    Würde persönlich wahrscheinlich das EF-S 10-18mm IS STM nehmen, da ich keinen Vorteil in einer lichtstärkeren, aber schlechten Offenblende sehe. Zumal man, je nachdem und insbesondere bei der Landschaftsfotografie, sowieso für mehr Schärfe abblenden oder in einigen Fällen sowieso mit Stativ arbeiten würde (Langzeitbelichtungen, HDRs). Denke mal beim Fotografien aus der Hand holt der Bildstabilisator auch definitiv mehr raus als eine zusätzliche Blendenstufe.


    Hab das EF-S 10-18mm aber nie besessen, für APS-C nur ein manuelles Samyang 10mm F2.8 für EF-M und Sigma 10-20mm (die ältere Version ohne durchgehende Blende), mit denen ich jeweils nicht so zufrieden war.

    Also ich habe für meinen 55" Sony KD-55XG8096 Fernseher vor ein paar Jahren rund 500€ gezahlt und finde den immer noch sehr gut für den Preis. Hat u.a. auch Android TV und Chromecast eingebaut mit Fernbedienung mit Mikro (würde ich persönlich anderen Fernseher Betriebssystemen vorziehen).


    Ich glaube das aktuelle Nachfolgermodell von meinem Sony wäre der Sony KD-X80K. Mit ~800€ teurer, aber eben auch ein Modell aus diesem Jahr. Der KD-X80J aus dem Vorjahr läge bei ~600€.


    Hinsichtlich der Xbox Series X: Die könnte (vermutlich nur bei ausgewählten Spielen) 4K 100/120 Hz ausgeben, die oben genannten Modelle nur 4K 50/60 Hz darstellen. Die Frage ist, ob man das braucht. Spiele sehen dadurch nicht besser aus, aber eben flüssiger. Würde man vor allem bei Action/FPS Spielen merken. Ansonsten bringt einem die höhere Bildwiederholungfrequenz relativ wenig, da es es ja im Grunde nur 24/25/30/50/60 FPS Videos gibt.


    Möchte man das haben, könnte man das nächsthöhere Modell nehmen, den Sony KD-X85K. Der hätte HDMI 2.1 und kann 4K 100/120 Hz. Der geht bei 55" so bei 1300€ los, würde also bereits etwas über dem Budget liegen.


    Ansonsten wären seitens Sony noch der XR-A80K (OLED) ab ~1800€, oder das Modell aus dem Vorjahr (Sony XR-A80J) ab etwa ~1400€ ganz cool. Die können ebenfalls 4K 100/120 Hz und haben eben ein OLED Panel, das den Aufpreis Wert sein könnte. Preise jeweils für die 55" Ausführungen.


    Mit HDMI 2.1 und 4k 100/120 Hz gäbe es von Samsung den GQ-Q70 aus 2021 für ~800€ und von Hisense den U8GQ für ~700€. Preis/Leistungsmäßig wären diese attraktiver. Mir würden sie wie gesagt aber aufgrund des OS schon nicht zusagen. Das könnte man aber auch mittels "Chromecast mit Android TV" via HDMI nachrüsten, würde aber auch ~70€ extra kosten.


    Basierend auf Specs und Fotos im Internet könnte ich dir nicht sagen, welcher von denen das bessere Bild hat, aber das wären so ein paar Modelle, die du dir anschauen könntest.

    JB007 Ich denke mit dem RF 100-400mm kann man schon gute Ergebnisse erzielen. Die Offenblende von F8 ist an den DSLMs dank Dual Pixel AF unproblematisch was AF Geschwindigkeit oder Genauigkeit betrifft. Netter Nebeneffekt ist ja auch, dass das Objektiv leichter ist. Wenn der Nano USM AF des RF 100-400mm so gut ist wie bei den L-Objektiven würde ich es auch wahrscheinlich einem EF 100-400mm II vorziehen.


    Wenn man bei wenig Licht (bspw. in einem Wald) fotografiert, kann das Rauschen aber vermutlich schon stark ausfallen, auch wenn da neuere Kameras (vermutlich & hoffentlich) grundsätzlich besser sind. Die Bilder die ich mit einer 70D + EF 100-400mm II in einem Wald von Vögeln aufgenommen habe, waren größtenteils aufgrund des Rauschens oder Verwackeln unbrauchbar und das ist ja eine Blendenstufe lichtstärker. Denke da würde es mit dem Telekonverter erst recht schwierig werden. Wildlife Fotografien sind vorwiegend bei Dämmerung unterwegs, also immer unter schlechteren Bedingungen.


    Bei eher gutem Wetter bzw. Lichtsituation (wie in dem Video) ist das natürlich alles kein Problem. Also für Wildtierparks oder Zoos ist das Objektiv sicherlich super geeignet. Da kommt man auch grundsätzlich ohne Probleme näher an Tiere heran.


    Bezüglich des Telekonverters sollte man bedenken, dass der auch nicht sonderlich günstig ist. Der RF 2x Extender kostet beispielsweise 700€, also mehr als das RF 100-400mm und F16 bei 800mm als Offenblende eben in der Praxis nicht wirklich attraktiv, so kurz wie man dort die Verschlusszeiten einstellen müsste. Und Tiere ließen sich damit auch maßgeblich schlechter freistellen, finde bei den Bildern im Video wirkt der Hintergrund bei F8 schon sehr unruhig - wie soll das dann bei F16 erst aussehen?


    Also: Objektiv kann man machen (wenn man sich der Einschränkungen, die sich durch die Lichtstärke ergeben können, bewusst ist), aber der Telekonverter lohnt sich in der Kombination meiner Meinung nach nicht. Erst recht nicht, wenn man eh schon den 1,6x Cropfaktor durch den kleineren Sensor hat.


    Aber (falls das dein Plan sein sollte ;) ) würde ich anstatt einer 1000€ Kamera + 700€ Objektiv eher das 1650€ 200-600mm Objektiv für die bestehende Kamera nehmen, daran würde sich ein Telekonverter auch besser eignen, falls man wirklich so viel Reichweite braucht.

    Hey,


    ich habe mich zwischen den beiden für das RF 14-35mm F4L IS USM entschieden. Habe das RF 15-35mm F2.8L nicht ausprobiert, aber es erschien mir zum einen zu schwer und zum anderen wüsste ich gar nicht, wofür ich in dem Brennweitenbereich die lichtstärkere Offenblende überhaupt brauchen würde. Man blendet zwecks Landschaftsfotografie sowieso meist ordentlich ab. Das Objektiv ist schön leicht sowie kompakt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Man ist zwar auf das Korrekturprofil angewiesen, aber das sehe ich nicht als Problem, es ist gewissermaßen Teil des Objektivdesigns und wird sowohl kameraintern als auch beispielsweise in Lightroom automatisch angewendet.


    Der einzige Haken bei dem Objektiv ist der Preis. Ich habe es bei der MediaMarkt Aktion kürzlich für 1528€ erworben und selbst das fiel mir nicht leicht.


    Vorher hatte ich das EF 16-35mm F4L IS USM, welches weiterhin eine preiswertere Alternative darstellen würde. Das wäre eben nur nicht ganz so leicht (mit/durch Adapter), ganz so weitwinkelig und der Bildstabilisator sowie die AF Geschwindigkeit/Lautstärke etwas schlechter.


    Bezüglich warten, naja, es kommt noch das RF 15-30mm F4.5-6.3 IS STM. Ich denke nicht, dass dieses bei der Bildqualität mit den obigen mithalten kann und eine durchgehende Blende wäre fürs Filmen wünschenswert. Ansonsten kommt da im UWW Bereich wahrscheinlich erstmal eine Zeit lang nichts mehr von Canon.


    Von Drittherstellern könnte man sich das Samyang AF 14mm F2.8 für RF Mount anschauen.

    Bauartbedingt dürfte das Pancake optisch schwächer sein an den Rändern.


    Außerdem hat das EF 24mm F2.8 IS USM einen Bildstabilisator oder sprichst du wirklich von der älteren Version?


    Das EF-S ist aus 2014, das EF IS aus 2012 und das EF ohne IS aus 1988.


    Ansonsten dürfte der USM AF schneller sein als der STM AF, aber das ist bei der Brennweite wahrscheinlich nicht super wichtig. Das EF ohne IS hat vermutlich keinen USM AF, da würde ich dann eher zum Pancake greifen.


    Also von den kompakten Maßen des Pancakes abgesehen (wobei ich das EF 24mm auch vergleichsweise leicht und kompakt finde) wäre das EF 24mm F2.8 IS USM das bessere Objektiv.


    Die Frage ist, weshalb möchtest du überhaupt neben dem Zoom die Brennweite mit identischer Lichtstärke? Kannst du dir eigentlich sparen.