Beiträge von MauDal

    Naja das lässt sich eben nicht so allgemein beantworten. Es kommt darauf an wie viel Licht vorhanden ist, wie schnell das Wasser fließt und wie lange du am Ende belichten möchtest. Nicht zuletzt deshalb gibt auch häufig Sets zu besseren Preisen.


    Relativ vielseitig ist der ND8, sodass es sich lohnen könnte nach einem Set zu schauen, bei dem ein ND 8, 64 und 1000 drin sind, wie dieses .

    Da ich hier auch einige größere Gebäude fotografieren werde, möchte ich mit dem Filter bezwecken, diese gänzlich verschwinden zu lassen.

    1. Du möchtest Gebäude verschwinden lassen? Da braucht es eher einen Zauberer ;)

    Falls du hingegen - wie ich vermute - nur Menschen verschwinden lassen möchtest, welche durch den Bildausschnitt laufen, so lässt sich das prinzipiell mit Grau-/ND Filtern erledigen. Ob dir einer reicht, kommt vor allem darauf an, wie lange du belichten möchtest und damit auch, wie der Himmel aussehen soll. Wie stark sich der entsprechende Filter auswirkt, kannst du in Tabellen nachlesen oder dir von Apps wie FotoTool für Android ausrechnen lassen. Aus 1/250s werden zB mit einem 1000x ND Filter 4s Belichtungszeit. Dies dürfte für Passanten, welche einfach durch das Bild laufen, reichen. Bei anderen Touristen, welche ebenso wie du länger vor dem Gebäude stehen, dürfte es schon knapp werden. Da müsstest du dann einen stärkeren oder (meine Empfehlung) einen zweiten dazu nehmen. Mit dem schwächeren zweiten könntest du dann zB Wasser zum verlaufen bringen.


    2. Ja es ist normal, dass du durch den optischen Sucher einer DSLR dann nicht mehr wirklich etwas siehst. Wenn du direkt durch den Filter schaust, ergeht es dir ja nicht anders. Wenn dem nicht so wäre, würde er seine Funktion abzudunkeln damit man länger belichten kann ja auch verfehlen.

    Hey zusammen,


    Da ich demnächst häufiger Spikeballspiele und -tuniere fotografisch begleiten möchte, interessiert mich eure Meinung über das "beste" einfangen von Bewegung und Action.


    By the way:

    Spikeball bzw Roundnet ist ein an Beachvolleyball angelehnter Sport, bei dem der Ball nicht über ein Netz auf die gegnerische Seite gespielt wird sondern auf ein waagerechtes Netz am Boden geschlagen wird, um den Ballbesitz an den Gegner zu übertragen. Hier ist ein Erklärungsvideo für diejenigen, die es genauer interessiert.


    Dilemma:

    Mein Dilemma ist, dass ich sowohl die Bilder, die Personen in der Luft eingefroren stehend zeigen, nicht sonderlich spannend finde (weil für mich keine Bewegung transportiert wird) als auch diejenigen, bei denen die Spieler durch eine längere Belichtungszeit verwischt sind (weil der Spieler eben nicht scharf ist).

    Anders als beim Motorsport den ich bislang als einzigen Sport mal fotografiert habe, sind beim Spikeball Mitzieher leider keine wirkliche Option, um die Bewegung des scharf abgebildeten Spielers vor unscharfen Hintergrund zu zeigen. Zum einen bewegt man sich nicht weit genug und zum anderen sind die Bewegung äußerst schwer vorher zu sehen.

    Mein Plan ist daher, zunächst einmal einige shots zu machen, bei denen die Spieler eingefroren sind und dann langsam die Belichtungszeit zu erhöhen bis mir die Bewegungsunschärfe zu stark ist. Ich hoffe dabei Bilder zu erzielen, bei denen zB der Schlagarm Bewegungsunschärfe zeigt; der restliche Körper aber eingefroren ist - quasi der Kompromiss. Denkt ihr das würde euch gefallen? :D

    Ich würde also die Belichtungszeit und vermutlich auch die Blende vorgeben und die ISO automatisch wählen lassen.


    Was ich gerne von euch wissen würde:

    1. Wie geht ihr bei der Sportfotografie vor? Habt ihr eine andere Herangehensweise, um die passenden Einstellungen zu finden?

    2. Welche Bilder findet ihr spannender bzw. bei welcher Art Bilder bleibt euer Blick bei social media tendenziell länger hängen - eingefrorene aber dadür scharf abgebildete Spieler oder Spieler in Bewegungsunschärfe?

    Naja die Frage mit den Sternen drängt sich quasi auf, wenn man ein Weitwinkel mit sehe hoher Lichtstärke an gibt.


    Alleine für die Landschaft braucht man diese ja nicht da man idR stark abblendet, um die maximale Schärfe zu erzielen und sobald es von den Belichtungszeiten kritisch hinsichtlich Verwacklung wird, greift man besser zum Stativ.


    Das "Problem" bei Sony ist, dass es kein passendes UWW Zoom (mit AF) von Drittanbietern gibt.

    Bei Sony Objektiven fehlt mir allerdings die eigene Erfahrung, um ein spezielles empfehlen zu können. Wenn es kein Zoom wie zB das Sony 12-24mm f4 G sein soll, kann man natürlich wieder bei Drittherstellern nach einer Festbrennweite schauen.

    Möchtest du denn explizit Sterne fotografieren? Denn dann macht sich der Unterschied zwischen f1.4 und f2.8 deutlich bemerkbar.

    Geht es dir hauptsächlich um Landschaften und du möchtest dir lediglich die Möglichkeit offen halten auch mal Sterne zu fotografieren so ist ein 15-30mm f2.8 der Standard.

    Sollten Sterne kein Thema sein, würde ich eh zu einem UWW mit f4 greifen, da das für Landschaften absolut ausreichend ist.

    Da du ja mit dem Blickwinkel deines 35mm am crop zufrieden scheinst, würde ich ein 50mm empfehlen.

    Gerade für die Angelbilder (Angler + Fisch) wäre das die Brennweite meiner Wahl. Möchtest du einen stärker unscharfen Hintergrund benötigst du aber eben mehr Brennweite. Für die Babybilder eignen sich mMn sowohl 50mm und etwas näher ran als auch 85mm, wobei die dann eben eher für Closeups.

    Insofern solltest du mit dem 50mm nichts falsch machen. Gerade wenn du dich für das wirklich günstige Canon 50mm f1.8 STM entscheidest, welches wohl das beste Preis Leistung Verhältnis hat - und das ist für dich ja wichtiger als die max Leistung eines Sigma 50mm f1.4 Art.


    Wenn du zb Veranstaltungen oder generell häufig mit deinem Standardzoom in lichtschwachen Situationen fotografierst, solltest du zu einem 24-70mm f2.8 greifen. Wenn du zb ein Bild vom Angler oder Kind "planst" braucht man ja eigentlich keinen Zoom und kann dann auch zur Festbrennweite greifen. Daher würde ich - wenn du eben keine Hochzeiten oder ähnliches fotografierst - eher zu einem leicjteren, kleineren und günstigeren f4 greifen. Ob dir dann 70mm reichen oder du zu einem 24-105mm greifst, hängt von dir ab.

    Bin da ganz bei Seikusa. Die 70-200mm Objektive sind sehr ausgereift und sind auf einem sehr hohen Niveau.


    Ich finde das aktuelle Tamron 70-200mm f2.8 G2 hat ein gutes Preis Leistung Verhältnis. Wenn du damit aber auch filmen möchtest, ist das Tamron nicht zu empfehlen, da der Stabi immer wieder zuckt.


    Falls du aber kein vollformattaugliches Objektiv benötigst, würde ich zum Sigma 50-100mm f1.8 Art greifen. Denke die Brennweite von 160mm durch den Crop dürfte reichen, wenn du nicht gerade closeups aus größerer Entfernung schießen möchtest. Einen Stabi braucht man bei Personenaufnahmen (Fotos) ja nicht, da man dort zumeist eh mit 1/200s und weniger fotografiert. Dafür erhälst du die Bildqualität einer Premium Festbrennweite und eine höhere Lichtstärke als bei einem 70-200mm.

    Könnte mir da gut das Sigma 50-100mm f1.8 Art vorstellen. Es ist ja quasi das APS-C Äquivalent zum Klassiker 70-200mm f2.8 (wenn vllt auch eher etwas auf Portraits konstruiert) welches natürlich an sich auch in Frage käme. Allerdings habe ich etwas bedenken, dass 70mm am crop zu lang sind. Selbst 50mm könnten da manches mal schon kritisch sein. Spätestens wenn du die eher im Doku Stil noch die Halle mit drauf haben möchtest, würde ich nach etwas weitwinkligerem schauen. Als wirklich lichtstarkes Zoom bleibt dir hier eigentlich nur das Sigma 18-35mm f1.8 Art.

    Ich glaube es geht einfach darum, dass 50mm am crop nicht unbedingt der Klassiker für Videos ist. Aber funktionieren tut dies natürlich auch. Berücksichtigen musst du natürlich, dass bei f1.8 die Tiefenschärfe schon recht klein ist und es dadurch schneller zu einem Fehlfokus und pumpen kommen kann. Die geringe Tiefenschärfe scheint ja aber eben bei dir gewünscht zu sein. Wenn du dich selbst filmst, solltest du aber evtl etwas abblenden.

    Es ist sicherlich eine Frage des Anspruches.

    Es ist natürlich nur meine persönliche Meinung und auch nicht böse gemeint, aber ich frage mich häufiger, warum Leute sich eine Vollformatkamera holen und dann aber nur günstige Objektive. Für mich heißt Vollformat relativ gesehen das Maximum aus Bildern bzw der Situation heraus zu holen und dennoch im Vergleich zum Mittelformat noch einen Allrounder zu haben. Ist das der Anspruch benötigt man aber auch entsprechende Objektive. Ist das nicht der eigene Anspruch sollte man sich meiner Meinung nach fragen, ob einem dann nicht auch eine günstigere, kleinere, leichtere und einfacher zu bedienene APS-C oder sogar MFT reicht.


    So vielseitig 50mm am Vollformat auch sein mögen - entsprechend vielseitig ist ein 35mm APS-C - für Innenaufnahmen kann aber auch der Blickfeld eines 50mm zu eng sein... Je nach Größe des Raumes und was man machen möchte natürlich. Spätestens wenn du beim Spazieren gehen nicht nur Bilder von deinem Baby - Glückwunsch dazu - sonden auch von der Landschaft machen möchtest, sind 50mm sehr viel.


    Natürlich ist die 5D eine klasse Kamera und irgendwie träumt vermutlich jeder Hobbyfotograf von einer Vollformat, die Frage die du dir aber dennoch davor stellen solltest: hat dir bislang das 35mm gereicht oder bräuchtest du neben dem 50mm noch andere Objektive. Und fallst du noch andere benötigst: hast du den Anspruch "Premium" Bilder zu machen und dementsprechend auch für teure Premium Vollformatobjektive zu bezahlen oder reichen dir die Einsteigerobjektive. Gerade in der Schönheit des Bokehs sieht man meiner Meinung nach häufig den preislichen Unterschied.

    Aber verstehe mich nicht falsch; beim richtigen Kurs würde ich wohl auch zu Vollformat greifen.

    Nein die 800d hat keinen optische Stabilisierung. Es handelt sich bei Canon wenn dann lediglich um eine digitale Stabilisierung. Da müsstest du mal schauen, ob das nicht auch die 200d hat.


    Müsste dann ggf auch noch mal beide Datenblätter nebeneinander legen und vergleichen aber ich meine die größten Unterschiede neben dem Gehäuse natürlich liegen im Phasenautofokus (den man nicht im Liveview und demzufolge beim Filmen verwendet) und der Serienbildperformance. Der Sensor ist gleich und damit dürfte auch die Bildqualität auf einem Niveau sein, auch wenn der Prozessor und damit evtl die Verarbeitung etwas einfacher sind.

    Ich glaube daher, dass die Videoleistung auf einem Niveau liegen und die 800d/77d vor allem bessere Fotokameras sind. Die 800d ist daher definitiv der bessere Allrounder. Eventuell würde dir aber eben die 200d reichen und du könntest das Geld in anderes Videoequipment stecken.


    Nur der vollständiger halber: die Canon M50 hast du dir mal angesehen? Ich persönlich sehe da keinen unmittelbaren Grund, der für die M50 spricht, aber auch keinen der wirklich dagegen spricht.

    Da ich aber ein wenig Probleme habe in der Nacht zu Focussieren dachte ich an eine neue Kamera die das ein wenig besser kann.

    Ist dies das einzige, was dich an der Kombination stört? Denn generell tun sich Kameras in der Nacht ohne Licht verständlicherweise sehr schwer mit dem Fokussieren. Da hilft es am besten die Person mit einem Licht (zB Handytaschenlampe) an zu leuchten, den Fokus zu setzen und dann mit manuellem Fokus und gleichbleibendem Abstand zwischen dir und der Person weiter zu fotografieren. Mit einer neuen Kamera in dem Preisberechnung wird es vermutlich nicht wirklich besser. Ein anderes Objektiv wird da auch nur bedingt helfen. Da müsste man sich meiner Meinung nach eher Gedanken über min einen Blitz oder Dauerlicht mit Lichtformer Gedanken machen, um die Person auch richtig ausleihen zu können.


    Nichtsdestotrotz ist das Sigma 30mm f1.4 Art ein deutlich besseres Objektiv hinsichtlich Verarbeitung, Schärfe, Bokeh etc. als das Youngnou.


    Die M50 ist sicherlich eine gute Kamera, allerdings würden mit hier die lichtstarken längeren Brennweiten fehlen, welche man für die klassischen Portraits nimmt - also 50mm und 85mm. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob du überhaupt die klassischen Portraits ( Kopf mit etwas Schulter) meinst. Schließlich soll man Angeln sicherlich ja auch der Fisch mit drauf und da passen dann 35mm besser. Dann würde ich aber auch zum greifen, da du dir dann den Adapter sparen kannst, denn das von dir genannte Sigma ist nicht für den M-Mount.

    Das Bokeh bzw die Stärke der Unschärfe und die Größe von Lichtkugeln bekommst du aber erst mit den längeren Brennweiten so richtig hin. Bei ca 30mm wird der Hintergrund zwar unscharf aber erkennbar bleiben.


    Bei 500€ würde ich ehrlich gesagt Abstand von Vollformat nehmen. Es gibt zwar auch hier verhältnismäßig günstige Objektive mit gutem Preis Leistung Verhältnis, aber insgesamt kommt es dich idR deutlich teurer.


    Fazit:

    Wenn du bei Canon und einer DSLR bleiben möchtest, würde ich dir ebenso empfehlen erst einmal in das Sigma und generell gute Objektive zu investieren... und ggf in ein Lichtequipment, falls der Tipp mit der Taschenlampe nicht ausreicht. Da sehe ich die größten Potentiale dein "Problem" zu beheben.

    Wenn du aber sicher eine neue Kamera möchtest - unabhängig davon, dass diese keinen signifikant besseren Autofokus in der Nacht haben wird -, dann solltest du dir vor dem Objektivkauf überlegen welches System es sein soll.

    Ich persönlich würde vermutlich mal nach gebrauchten Canon 800d oder 77d suchen. Hier ist nicht nur beim AF ein deutlicher Unterschied zur 600d sichtbar, sondern auch beim Rauschen, dem Dynamikumfang, der Geschwindigkeit und eigentlich überall. Soll es klein und leicht sein, wäre ich bei Canon ebenso bei der M50.

    Da man ja immer wieder positives über die Samyang Festbrennweiten gerade für die Nachtaufnahmen hört und liest, könnte das noch in Frage kommen, wenn einem 14mm am crop zu viel oder einem das Sigma einfach zu groß, schwer und teuer ist.

    Die wohl häufigeren Probleme mit Lensflares bei Samyang hat man in der Nacht ja zumeist nicht.


    Ansonsten fiele mir glaub ich nur noch das mit ebenfalls f2.8 speziell für APS-C ein. Gerade was die Verarbeitung angeht, habe ich vor einigen Jahren noch recht viel negatives gehört. Es soll wohl aber besser geworden sein.