Beiträge von MauDal

    Ich persönlich würde da zu einem Zoom greifen.

    Zum einen da du hierdurch deutlich flexibler in der Bildgestaltung bist, da die Blickwinkelunterschiede im Weitwinkel enorm sind. Zum anderen brauchst du für Landschaften und Architektur keine hohe Lichtstärke, da man zumeist eh auf f8 abblendet, um auch am Rand die maximale Schärfe zu erreichen.


    Und zuletzt sollte das Objektiv natürlich nicht teuer sein. :thumbup:

    Na dann war Sony nicht unbedingt die richtige Wahl ;)


    Als ein "günstiges" Weitwinkelzoom für Sony fällt mir eigentlich nur das Sony SEL-1635Z also 16-35mm f4 ein. Das ist aber für die genannten Einsatzzwecke auch der "Klassiker" was Brennweite und Blende angeht-

    Ich sehe das ganz genauso. Klar muss man aufpassen, dass nicht zu viel Feuchtigkeit in Objektiv und Kamera eindringt. Dennoch sind diese zumeist härter im nehmen als man befürchtet. Aufpassen muss man eher, ob bzw unter welchen Umständen man das Objektiv wechseln kann, schnelle Temperaturunterschiede meiden, damit die Innereien nicht anlaufen und ähnliche Dinge.


    Die 80d ist laut Canon zB für einen Temperaturbereich von 0-40°C und bis zu 85% rel Luftfeuchtigkeit konstruiert. Aber natürlich kann man auch bei Temperaturen unter 0°C fotografieren.


    Neben dem Tamron 18-400mm wären mir auch nur vollformattaugliche Reisezooms wie zB dem Canon EF 24-105mm f4 L bekannt. Allerdings würde ich von diesem Objektiv abraten. Zumindest dann, wenn du nicht permanent noch ein (Ultra-)Weitwinkelobjektiv wie zB dem Tamron 10-24mm HLD mitnehmen möchtest, wenn du Landschaften fotografieren willst. Denn der Unterschied zwischen 18mm und 24mm hinsichtlich des Blickwinkels ist enorm.

    Die anderen haben ja schon die Gründe genannt, die dafür sprechen die Gegen- bzw Streulichtblende anzubringen. Kann mich der Empfehlung sie zu nutzen nur anschließen. Man muss nicht so auf den Lichteinfall achten und das Objektiv ist geschützt.

    Denn auch wenn die Beschichtungen immer besser werden, sind die Blenden nicht unnütz. Sonst wären sie zB bei einigen Weitwinkeln (bei denen die Problematik besonders groß ist) die Blenden nicht fest installiert und gerade bei den Premiumobjektiven mit im Lieferumfang.


    Der Vorteil ist, dass du bei dem Objektiv die Blende dazu bekommen hast und nicht vor der Wahl stehst sie zu kaufen oder nicht. Deshalb einfach mal ausprobieren; )

    Wenn dich das An- und Abschrauben wirklich so nervt, dann lass sie doch einfach eine zeitlang ab und schau, ob dir bei den Bildern ein Unterschied auffällt. Wenn nicht, dann scheinst du sie für deine Art der Fotografie nicht zu brauchen und gehst sorgsam genug mit deinem Objektiv um. Ansonsten muss sie eben doch drauf.


    P.S.: In manchen Situationen kann man auch einfach eine Hand seitlich vor das Objektiv halten, um die seitliche Einstrahlung zu reduzieren.

    Welche Unterschiede gibt es bei MACRO?

    Zum einen das Abbildungsmaßstab:

    Es gibt Objektive, welche sich bereits mit einem Maßstab von zB 1:3 Makroobjektiv nennen. Darüber kann man sicherlich streiten, wobei sich hiermit definitiv schöne - ich nenne sie mal lieber CloseUp - Aufnahmen machen lassen.

    Die "richtigen" Makroobjektiv haben einen Abbildungsmaßstab von 1:1, sodass das Objekt in Originalgröße auf dem Sensor abgebildet werden kann. Es gibt aber auch Objektive mit zB einer 2:1Vergrößerung und mehr.


    Zum anderen unterscheiden sich auch Makroobjektive durch ihre Brennweite und den Look den man dadurch erzielen kann - Stichwort Kompression. Zumeist führt eine längere Brennweite auch zu einer höheren Naheinstellgrenze, die - gerade wenn man Insekten fotografieren möchte - durchaus nützlich sein kann. Der "Klassiker" ist ca 100mm.

    Worauf muss man achten?

    Meiner Meinung nach sind bei Makros eine hohe Schärfe (ggf auch am Rand), hoher Mikrokontrast und ein schönes Bokeh mit weichem Übergang gefragt. Einen AF und Bildstabi benötigt man indes eigentlich nicht. Der AF tut sich meist ohnehin sehr schwer wenn es Richtung 1:1 geht. Evtl liegt es an der sehr geringen Tiefenschärfe und auch das hierdurch bereits minimale Fehlfokusierungen auffallen, aber woran es genau liegt weiß ich nicht. Da bereits minimale Verwacklungen (von einem Pixel) zu sehen sein können, die kein aktueller Stabi verlässlich korrigieren kann, empfiehlt es sich spätestens bei 1:1 Makros mit manuellem Modus und ohne Kamera- oder Objektivstabilisierung auf einem Stativ zu arbeiten.


    Habe bislang noch nichts gehört oder gelesen, das gegen das Panasonic 45mm spricht. Eigene Erfahrungen habe ich allerdings keine mit MFT Objektiven. Mit 90mm am KB und AF noch eine recht flexibel einsetzbare Portrait Linse, auch wenn f2.8 am MFT nicht so recht für die dort häufig gewünschte Unschärfe reicht.

    Naja vernünftig... Das ist ja auch Ansichtssache. Und 500€ sind in der Fotografie leider nicht allzu viel Geld - va wenn man (notgedrungen) nach vollformattauglichen Objektiven sucht bzw suchen muss.


    Es gibt noch das ziemlich in die Jahre gekommene Canon EF 35mm f2. Außerdem gibt es noch das verhältnismäßig günstige und auf APS-C beschränlte Canon EF-S 35mm f2.8 Macro.


    Ich persönlich finde das alte Canon EF 35mm f2 im Vergleich zu einem Tamron SP 35mm f1.8 oder Sigma 35mm f1.4 Art zu teuer für die Leistung und würde daher davon abraten.

    Das Canon EF-S 35mm f2.8 Macro ist halt nicht sonderlich lichtstark. Für Macros ausreichend für Lowlight, Street oder Reportage wäre mir f2.8 zu wenig.

    Ich weiß nichts von einem Umzug des Forums und bezweifle einen solchen.


    Wie das mit dem Servo AF genau an der 80d ist, kann aber auch ich dir nicht sagen, da ich selbst die 760d besitze.

    Bei meiner Kamera - und so vermute ich es grundsätzlich auch an der 80d - kann ich im Servo AF ein Fokusfeld auswählen. Mit diesem kann ich das Objekt auswählen, welches verfolgt werden soll - also quasi den Startpunkt. Ich kann hiermit also die prinzipielle Fokusentfernung einstellen und ein Objekt aus einer Gruppe heraus picken.

    Halte ich den Auslöser halb gedrückt, versucht die Kamera die Bewegung über den kompletten AF Bereich zu verfolgen, weshalb mir die komplette Zone angezeigt wird, damit ich das Objekt darin halten kann.


    Muss aber auch sagen, dass ich die Funktion an meiner Kamera aus verschiedenen Gründen nicht oft nutze. Zum einen ist bei mir die Zone relativ klein und die Serienbildgeschwindigkeit gering. Wenn ich ein Zielbild habe und deshalb das Objekt genau an einer Stelle fotografieren möchte, mache ich idR eine Aufnahme, bei der ich mich und das Objekt positioniere, den Fokus einstelle und anschließend auf MF umschalte. So habe ich zwar keine Nachführung, weiß aber zu 100% wo meine Schärfe liegt und das ich mit dem richtigen Timing das Objekt im Fokus habe.

    Aber der AF der 80d sollte auch ein gutes Stück schneller sein, sodass du dich eventuell auch schon auf diesen verlassen kannst.

    Ich habe das Sigma 18-35mm f1.8 Art und es ist meine absolute Lieblingslinse. Die Schärfe ist beeindruckend - selbst offenblendig auch schon am Rand. Aber va das Bokeh ist ein Traum - schön rund, weicher Übergang etc.

    Auf der anderen Seite muss man aber natürlich auch das Gewicht und die Größe bedenken. Hier wurde eben kompromisslos auf Bildqualität gesetzt.

    Ja genau. Es ist eine Mischung aus meinen eigenen Stil in dem Themenfeld zu finden und zum anderen heraus zu finden, welcher Stil die meiste (positive) Aufmerksamkeit zB in sozialen Medien erzeugt.

    Naja man steht/sitzt schon ein paar Meter von den Spielern entfernt weg, aber nicht auf einer Tribüne oder so, dass man ein Tele braucht - zumindest in meinem Fall. Aber es kommt ja noch der Crop druf, sodass ich die meisten bei etwa 35mm KB gemacht habe.

    Persönlich würde ich probieren die einzelnen Spieler recht doll zu isolieren und nicht die ganze Szene einzufangen, sondern einzelne Reaktionen.

    Habe beim letzten mal bewusst die ganze Szenerie (also alle 4 Spieler und Netz) fotografiert, um das Spielgeschehen "dokumentarisch" zu begleiten. Da ich mir über den Output recht unsicher war, wollte ich nicht noch das Objektiv und den Look ändern. An sich aber eine interessante Idee, die ich bestimmt mal ausprobieren werde.


    Vielen Dank Lasse - auch und gerade zu deiner Meinung zu eingefrorenen Bildern. Habe sie meisten so fotografiert und bin auch nicht unbedingt unglücklich mit den Bildern. Allerdings suche ich noch nach DEM besonderen Merkmal, um die Geschwindigkeit und Bewegungsfreiheit im Spiel besser zu vermitteln.

    Hey zusammen,


    wie schon der Titel sagt, suche ich eine arca swiss kompatible Schnellwechselplatte, welche eine Halterung für mein Smartphone (Sony Xperia X Compact) hat und auf meinen Kugelkopf montiert werden kann, um damit mehr zum Spaß als regelmäßig filmen zu können.


    Gibt es so etwas überhaupt?

    So etwas in der Art mit 1/4 Gewinde zB. von Manfrottoginge zwar zur Not auch, da es zumindest unten und hinten ein Gewinde hat, aber dafür müsste ich ja den Kugelkopf abschrauben und damit die Möglichkeit das Handy zu schwenken oder einfach nur in der Neigung ein zu stellen verlieren - oder?


    Vielleicht hat ja jemand von euch schon einmal solch eine Schnellwechselplatte gesehen und kann mir weiterhelfen. LG und habt Dank

    Danke fürs ausführliche und Mut machende Feedback Tim428 :)


    Der Fokus war gar nicht einmal das Problem wie ich es davor erwartet hätte. Da ich meist relativ weitwinklig mit 18-24mm am Crop war, konnte ich auf das Netz in der Mitte scharf stellen (dann auf MF umstellen) und trotz f2 die Spieler darum zumeist scharf abbilden.


    Am Timing muss ich allerdings wirklich noch arbeiten - was einem die Spieler nicht leicht machen. Die 5 Bilder/s meiner 760d reichen da (leider) bei weitem nicht, um einfach drauf halten zu können. Aber darauf möchte ich es nicht schieben :D

    Möchte man das bestmögliche hinsichtlich der Bildqualität haben, muss man eben Kompromisse bei anderen Dingen wie Größe, Gewicht und Preis eingehen. Möchte man dies nicht, so sehe ich persönlich auch keinen Grund ein Vollformatsystem auf zu bauen.

    Ja wenn es schwerpunktmäßig um Größe und Gewicht geht, ist Vollformat wirklich keine Option.

    Wenn es um darum geht beim Vollformat mit all seinen Vorteilen hinsichtlich Bildqualität und Bildlook einen bestmöglichen Kompromiss zwischen Performance und Gewicht zu finden, ist die Sony A7 III mMn ideal. Beim Sigma 14mm f1.8 ging es mir eher um den Preis. Es sollte keine direkte Empfehlung sein.

    APS-C ist sicherlich ein toller Kompromiss zwischen Größe, Gewicht und Bildqualität /-look aber hier mangelt es meiner Meinung nach sehr oft an guten aber dennoch kleinen, leichten Objektive. Hier finde ich Fuji am besten.

    Kleine und leichte Objektive findet man sehr viele bei MFT. Zum wandern und reisen sicherlich ideal, für die Street ausreichend... Aber bei Landschaften kann der hohe Crop stören und im low light hat der kleine Sensor immer Nachteile, auch wenn sie immer besser werden und vermutlich mit einem gutem Objektiv (welches dann sicherlich auch wieder größer und schwerer ist) auch mal für Astro okay ist.

    Ein großer Ausschuss ist bei der Sportfotografie ja normal.

    Habe heute das erste Tunier fotografiert und ca 1200 Bilder geschossen. Hoffe also auf den ein oder anderen guten Schuss.

    Habe allerdings auch festgestellt, dass es unheimlich schwer ist eine gute Komposition zu kreieren, da sich die Spieler meist gegenüber stehen und somit die Sicht blockieren. Da es beim Spikeball keine Spielfeldbegrenzung gibt, kann man sich leider auch nicht so frei bewegen... Sonst wird man schnell einmal umgerannt :D

    1. Wenn du das Geld dafür ausgeben kannst und möchtest, würde ich dir für deinen Bereich wirklich eine Vollformatkamera empfehlen. Gerade für Astro ist der größere Sensor Gold wert, und du bekommst noch weitwinkligere Brennweiten, da du keinen Crop hast. Für den Rest (Reisen, Street) kann man meiner Meinung nach mit guten, lichtstarken Objektive auch getrost auf APS-C setzen. Aber Vollformat ist auch hier besser - für mich aber eben weniger entscheidend. Einzig die Sportfotografie fällt mir ein, bei der ein kleinerer Sensor ein fotografieren Vorteile liefert.

    2. Nicht nur da du mit Sony vertraut und offenbar glücklich bist, würde ich zur Sony greifen. Die älteren A7 haben wohl im Vergleich einen deutlich schlechteren AF und eine merklich kürzere Akkulaufzeit. Bin aber kein Experte was die Unterschiede angeht. Bei der A7 III habe ich indes noch keine wirklich negativen Dinge gehört.

    3. Für mich persönlich(!) bedeutet sich eine Vollformatkamera zu holen das beste aus den Bildern heraus zu holen - inklusive RAW Entwicklung etc. Ist das der Anspruch sollte man nicht an den Objektiven sparen. Premiumobjektive, welche fürs Vollformat geeignet sind, sind allerdings schon recht preisintensiv - nicht nur aber vllt gerade bei Sony. Für das erstklassige und gerade für die Astro hinsichtlich der Lichtstärke und Brennweite sehr gut geeignete Sigma 14mm f1.8 Art musst du mit gut 1.500€ rechnen.