Beiträge von Horst58

    Ja klar, die ganzen Sachen können schon ganz schön verwirren.
    Wenn man bedenkt, dass Verschiedene Container auch noch verschieden codiertes Material intus haben können, wird die Sache selbst für "Durchblicker" manchmal etwas "undurchsichtig".


    Was mache ich?
    Weil mir nicht klar ist, welcher Codec am Anfang meiner Kette steht, kann ich leider keine vollständige Beschreibung liefern.
    Insoweit, dass auch andere meinen Workflow nachahmen können, ist sie aber schon vollständig.
    Ich rendere meine Vids in aller Regel zunächst in einen AVI-Container. Dabei wird nicht komprimiert, weil ich glaube, dass das Material so frei von Artefakten und Kantenflimmern bleibt.
    Ich weiß es nicht, nehme aber mal stark an, dass irgendein MS-Video-Codec, der wohl noch aus Anfangszeiten der bewegten Bilder auf dem Computer stammen mag, bei diesem Schritt verwendet wird. Meine bevorzugten Programme lassen mich bei diesem Schritt nicht tiefer oder genauer unter die Haube schauen.
    Die so gewonnenen Files kann ich nur anschauen, wenn ich sie auf einer SSD liegen habe.
    Alle bei mir vorhandenen herkömmlichen Festplatten sind dazu in ihren Leseraten, obwohl sie die 100MB/s meist erreichen oder gut überbieten, zu langsam.
    (Ein "ruckelndes Daumenkino" ist da noch ne schmeichlerische Umschreibung.)
    Nachdem ich die AVIs fertig habe, lade ich sie in Handbrake um sie unter Verwendung des H.264-Codecs in einen MP4-Container zu transcodieren.
    Der bietet mir, weil ich hier vollen Einfluss auf Datenraten und andere Einstellungen nehmen kann, die (wahrscheinlich) besten Endergebnisse.
    Diese lassen sich dann auch gut von sehr langsamen Platten ruckelfrei abspielen, haben gegenüber der Ursprungsdatei augenscheinlich nichts an Schärfe und Detail-Reichtum verloren, bleiben zunächst mal frei von sichtbaren Artefakten und haben recht kleine Dateigrößen.
    (Dass das nach dem Hochladen zu YT und besonders zu FB, qualtitätsmäßig später ganz anders aussieht, ist eine ganz andere Sache.)


    Ich denke, wer schon den Lightroom nutzt, ist in Sachen Timelapses gut beraten, wenn er sich LRTimelapse mal genauer unter die Lupe nimmt.
    In der kostenlosen Version sind zwar einige Schmeckerchen nicht freigeschaltet, was der Freude aber keinen Abbruch tut.
    Auch kann man kostenlos nur 400 Einzelframes/Bilder bearbeiten bzw zu einer Video-Datei rendern. Zwei mal, drei (oder mehr) mal 400 Frames in einer x-beliebigen Video-Anwendung "zusammen zu kleben" ist aber ausdrücklich nicht verboten. Auch nicht, wenn der Herr Wegner dies wahrscheinlich weniger gern sehen wird.

    Nanu ...?
    Egal, Du wirst schon Deine Gründe haben.


    Dann gehst Du mal günstiger Weise zum [Geizhals], stellst oben mit der Flagge ggf. DE ein und gibst dort oben in die Suche Dein Kamera-Modell und die Objektiv-Bezeichnung ein.
    Dort siehst Du gleich, wie die Kunden die einzelnen Shops bewertet haben.

    Na bitte!
    Der Anfang ist gemacht.
    Nun kann es ja mit der Zeit und Erfahrung, die mit steigender Zahl an Fotos, ja zwangsläufig anwächst. nur besser werden.




    Bitte mal nicht falsch verstehen.
    Das soll nicht heißen, dass der Anfang schlecht wäre.

    @'TecNick
    Ich denke mal, dass der Admin mal Bilanz gezogen hat.
    Und dabei hat er wohl festgestellt, dass es langsam mal Zeit wird, nicht mehr alles aus eigener Tasche zu zahlen.


    Wie hoch und was im Einzelnen, kann ich nicht mal ahnen.
    Fest steht, dass so ein Forum schon allein dadurch, dass es ja irgendwo gehostet werden muss, Kosten verursacht.
    Ein Forum ist in dieser Frage, selbst wenn es noch vergleichsweise jung und klein ist, sicher teurer als eine Web-Visitenkarte.
    Freelancer oder angestellte Leute, die sich darum kümmern, dass die Software gepflegt wird und der/die Server administriert werden, für lau?
    Wenn der Admin das nicht allein macht, gehen hier übers Jahr auch einige viele Euronen weg. Das tun die sicher auch wenn da nur einer am Wirken ist und auch wenn der wahrscheinlich noch keinen Full-Time-Job zu erledigen hat.


    Wie ein Forum verdient, weiß ich nicht.
    Verdienen ist hier imho fehl am Platze.
    Nennen wir es mal lieber finanzieren.
    Wie ein Forum sich außerhalb von Werbung, beispielsweise durch Sponsoring finanzieren ließe, kann ich auch nicht so konkret sagen.

    OK, in der Tat rein selektiv. Vieleicht sogar ein Bisschen durch Wunschdenken geprägt.


    Dass das den Threadsteller nun massiv verunsichern würde, will ich mal nicht hoffen.
    Wenn ich dem in der Hauptsache beschreibe, dass man als Starter mit einer Bridge am meisten Kamera und den größten Brennweitenbereich fürs Geld bekommt, versuche zu zeigen, dass die Schwächen dieser Kameras durchaus vorhanden, aber so gravierend gar nicht sind, wird der meine nebenbei geäußerte Mutmaßung über die Zukunft ja nicht gleich zum Anlass nehmen, sich sowohl von Bridge als auch von DSLR abzuwenden.

    Nöö, dass sich über kurz oder lang der Trend zu spiegellosen Kameras durchsetzen dürfte, macht DSLRs nicht gleich zu absoluten Auslaufmodellen.


    Man wird auf Herstellerseite halt nicht mehr so viel Kraft in die Entwicklung neuer Bodys stecken und die Frequenz, in der ständig neue, bessere Objektive in die Händler-Regale geschoben werden, ziemlich sicher auch etwas senken.
    (Meine eigene Prognose.)
    Das ist nämlich alles eine Frage des Geschäfts bzw des Geld-Verdienens.
    Wenn der Markt nicht mehr so viel neue Kunden beschert, alte Kunden oft den Verheißungen der Werbung keinen Glauben mehr schenken, sich teilweise schon endversorgt fühlen und deshalb ihr Equipment nur noch halbherzig runderneuern, steckt man halt mehr Geld in andere, höhere Umsätze versprechende Gebiete.
    Sony, Olympus und Samsung sehe ich zumindest voll in diesem Trend.
    Dass sich die beiden Großen da atm noch etwas schwer tun und man fast glauben könnte, dass man solche Trends (fast) ganz verpennt, ihnen allenfalls sehr halbherzig folgt, sehe ich schon.
    Um so besser für die Freunde der DSLR.


    Ja, stimmt.
    Ja, das war etwas weit tiefgestapelt, auch wenn es ganz bestimmt keinen Sonnenschein braucht.
    Bevor ich mit einer Bridge, auch selbst dann, wenn sie vermutlich einen neueren Sensor hat, was mit ISO 1600 oder gar oberhalb davon versuche, stelle ich die lieber auf ein Stativ und verlängere, um ungesunde ISO-Einstellungen zu vermeiden, die Belichtungszeit.
    Dass das sicher in manchen bewegten, heiklen Situationen auch nicht wirklich zielführend sein wird, ist mir durchaus bewusst.


    Wenn ich mir mal Bild-Beispiele von anderen Seiten/Magazinen anschaue, meine ich, dass das mit dem Rauschen eher nicht so derb als Problem zu sehen ist.
    Im Übrigen bin ich davon ausgegangen, dass auch Bridges die RAWs bezüglich Entrauschung/Vermatschung und nachträglicher Scharfzeichnung unberührt lassen.
    Meine hat das damals jedenfalls die RAWs (sehr wahrscheinlich - schwer nachprüfbar) so auf die Karte geschrieben, wie die Daten vom Sensor kamen.


    Ansonsten ist, zumindest ist das meine Philosophie, ein etwas verrauschtes Foto immer besser als gar kein Foto zu haben.
    Also versuche ich doch mal ISO 800, vielleicht sogar ISO 1600, wenn ich anders nicht zum Schuss komme.
    Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sich, wenn ich das Foto erst einmal in seiner Pixelanzahl auf ein I-net-verträgliches Maß herunter gerechnet habe, sich das erkennbare Rauschen zwangsläufig verringert hat, finde ich an solchen Versuchen nichts Schlimmes.
    Schlimm wird es allenfalls, wenn ich davon große Prints mache, bzw. machen lassen will oder es einfach nicht lassen kann in der EDB erheblich zu croppen.
    Da ist der Vorteil von Vollformat und APS-C in der Tat nicht weg zu diskutieren.
    Versucht aber auch niemand ...

    Hmm ...
    Ist wohl nicht ganz klar geworden, was ich mit meinen ellenlangen Schachtelsätzen zum Ausdruck bringen wollte?


    Trotz der systemspezifischen Einschränkungen von/bei Bridge-Kameras bin ich fest davon überzeugt, dass diese für den Einsteiger durchaus sehr geeignet sind.
    Physische Sensor-Größen spielen heute nicht mehr so die große Rolle. Zumindest solange man nicht in Extrembereiche wie beim Fotografieren bei fast vollständiger Dunkelheit vordringen will, ist ihre relativ (zum Vollformat und zu APS-C) geringere Lichtempfindlichkeit kein großes Problem mehr.
    Ja, die Größe der Sensoren hat natürlich auch noch andere Einflüsse auf das fertige Foto.
    In Sachen Freistellung von Objekten oder Subjekten beim Einsatz von lichtstarken Objektiven ergibt sich da schon ein anderes Ergebnis.
    Auch das muss, weil Du ja durchaus eine längeren Brennweite "hin drehen" kannst und weil der Unterschied zwischen 1/2.3" und APS-C sowieso nicht grad epochal groß ist, nicht interessieren.
    Dass eine lichtstärkere Optik natürlich nach wie vor was Feines ist, hat mich zwangsläufig zur DSC-HX400V geführt.
    Ich bin einfach mal davon überzeugt, dass Du damit nichts verkehrt machen kannst.
    Immerhin ist das Teil ja ne Neuentwicklung von Sony, wie am Standard-Blitzschuh unschwer zu erkennen.
    Schlechter als alle Ihre Vorgänger? Ich glaube, dass man das nicht erwarten muss.
    Wenn sie nicht schlechter, vieleich sogar einen klitzekleinen Tick besser in Rauschverhalten & Co. ist, kannst Du nichts verkehrt machen.


    Stimmt schon.
    Die Objektiv-Güte ist allenfalls durchschnittlich.
    Einerseits helfen Lightroom & Co ein Bisschen, andererseits kostet ein ganz normales, gut empfehlenswertes, höherwertiges Reisezoom für eine DSLR schon mehr als hier das Gesamt-Paket. Und da hättest Du nur das Objektiv, aber noch immer keine Kamera. ;)


    Ich kenne die Meinung, dass Spiegelreflex das Maß aller Dinge wäre, dass alles Andere teilweise sogar untauglich wäre, nur zu gut.
    Man wird ja täglich mit solcher Ignoranz bzw. Unwissenheit konfrontiert.
    Dies teilweise sogar aus dem Munde von Leuten, deren einzige Kamera in einem Smartphone untergebracht ist, die einen Dreck davon wissen, was so ein Spiegel eigentlich bewirkt und warum er einstmals in Kameras eingezogen ist.
    Legenden, die zu Zeiten, als wir noch Filme durch unsere Kamera-Bodys gezogen haben, entstanden sind, haben halt noch immer ihre Wirkung.
    Dass die Entwicklung inzwischen weiter gegangen ist, dass elektronische Sucher von vielen Foto-Freunden sogar euphorisch begrüßt werden, dass AF-Systeme auch mit den Daten, die sie aus dem Bildsensor der Kamera erhalten, gar nicht mal so übel arbeiten, wird von vielen Leuten einfach ausgeblendet.
    Die Tatsache, dass es faktisch unmöglich ist, aus im Web zu sehenden Bildern auf den Kamera-Typ bzw. das -Prinzip und/oder verwendete Objektive zu schließen, scheint sich irgendwie auch noch nicht herum-geschwiegen zu haben. Das gelingt ja auch bei großformatigen Ausdrucken eher selten und oft gar nicht.


    Dass die zielgerichtete Erweiterbarkeit von DSLRs, auch von denen, bei denen der Spiegel zur Aufnahme nicht erst aus dem Weg geklappt werden muss, ein schwergewichtiges Pro-Argument für solche Kameras darstellt, heißt noch lange nicht, dass es für den Starter nicht auch preiswerter abgehen kann.
    Sie sind anders. Das macht sie aber nicht per se besser.
    Imho jedenfalls nicht für den Einsteiger.


    Systemkameras sind, mal ganz grob gesagt, wie DSLRs.
    Allgemein sind sie etwas kleiner
    Der gewaltige Unterschied, der aber weder auf die Erweiterbarkeit, auf die erzielbare Bildqualität auch nicht, Einfluss hat, ist der nicht vorhandene Spiegel.
    Dadurch, dass da kein Spiegel schräg im Body stehen muss und ggf. nicht weg klappen muss, spart man allerhand Volumen. Der Abstand zwischen Objektiv und Sensor-Chip kann einfach mal entschieden kleiner werden.
    Weil sich durch den Wegfall des Spiegels auch in Sachen AF-Sensorik und Sucher zwangsläufig Änderungen ergeben müssen, spart man in Zusammenhang mit dem verkleinerten Volumen auch noch an anderer Stelle an Gewicht.
    Dass weniger mechanisch bewegte Teile auch weniger Störanfälligkeit bedeuten kann, muss sich aber erst noch zeigen. Meist ist es ja der weiterhin vorhandene Verschluss, der ja als Erstes Ärger macht.
    Preiswerter zu produzieren sind sie wohl. Leider kommt bei uns als Endverbraucher davon nicht wirklich merkbar was an.

    Was mag wohl "herumbasteln" bedeuten?
    Und anders herum, was mag es nicht bedeuten?


    Zwei Bridge-Kameras und eine SLT.
    Ein Vergleich zwischen zwei Birnen und einem Apfel.
    Da ist mal ein grundsätzlicher Klärungsbedarf festzustellen.
    Magst Du lieber Äpfel oder findest Du Birnen besser?
    Oder anders, ist es für Dich wichtig, Objektive wechseln zu können?
    Na klar, hätte das gewaltige Vorteile. Andererseits aber eben auch einen nicht von der Hand zu weisenden Nachteil.


    Vorteil ist für normale Situationen, dass man in fast allen vorstellbaren Fällen zwangsläufig das "richtige" Objektiv mit hat. (Hier mal in Betrachtung der Brennweite.)
    Dies ist auch gleich mal ein sehr großer finanzieller Vorteil. Die effektiv, also am Crop (oder gar an Vollformat) wirksame Brennweite solcher Objektive mit mehreren wechselbaren Optiken an einer DSLR (oder DSLM) abzudecken? Da kommen Summen zu Stande, bei denen einem die Lust an der Fotografie durchaus mal abhanden kommen kann.


    Ein recht großer, im Falle der Canon-Bridge sogar sehr großer Aufnahme-Winkel, lassen im Weitwinkel-Bereich ziemlich sicher kaum Wünsche offen.
    Dass es im Tele-Bereich bei den beiden hier zur Auswahl stehenden Kameras auch keine wirklichen Defizite geben wird, halte ich für sicher.
    Mal ganz ehrlich, wo solche langen Brennweiten nicht reichen, was sollte es denn dann noch richten können?
    Vorteil ist, dass man, weil man ja nie Objektive wechseln kann, also kein Staub und Dreck von außen eindringen wird, man deshalb niemals dazu gezwungen sein wird, eine Sensorreinigung durchzuführen. Besitzer von DSLRs aller möglicher Macharten/Marken und Freunde von Systemkameras wissen sicher, dass das jedesmal alles Andere als Freude bereitet.


    Dumm oder nachteilig ist, dass man halt keine Objektive wechseln kann.
    Man hat eben kein Fisheye, kein spezielles langes Makro, kein "richtiges" Portrait-Objektiv dabei und kann ums Verrecken nichts dagegen tun.
    Man muss also mit dem, was der Hersteller als brauchbar, dabei natürlich als preiswert zu produzieren, erkannt hat, leben können.
    Spitzenwerte in irgendwelchen Disziplinen treiben die Kosten (und auch das Gewicht) bei Objektiven in die Höhe. Spitzenwerte bleiben dauerhaft in weiter Ferne, man wird sie also vergeblich suchen.
    Über den gesamten Brennweiten-Bereich nahezu verzeichnungsfrei? Vergiss es(!!!)
    Wenig oder keine chromatischen Aberration? Kannst Du knicken.
    Offenblende bombastisch? Nee, ganz sicher nicht! Aber die Sony-Bridge fängt da zumindest mal ganz manierlich an.


    Ich habe jahrelang mit einerwesentlich weniger modernen, heute (mit nur 6MP) wohl als vollkommen überholt geltenden Bridge gearbeitet.
    Meine Erfahrung sagt, dass man mit solchen Dingerlingen durchaus mehr als nur durchschnittlich Brauchbares produziert.
    Meine Erfahrung sagt, dass man auch mit einer Bridge ansehnliche Portraits hinbekommt.
    Meine Erfahrung sagt, dass Street und Landschaft gut machbar ist und man, sofern man nicht in die EXIFs schaut, niemals auch nur ahnen wird ob da eine Bridge oder was Anderes hergenommen wurde.
    OK, das Macro-Gimmik ist nicht so derb gut nutzbar. Besser als gar nicht vorhanden, aber alle Male.


    Die Nachteile einer Bridge sind imho keine Nachteile, solange man nicht nach Höherem strebt.
    Dies macht man allgemein erst, wenn man schon das gewisse Gefühl für das Medium Fotografie entwickelt hat, zwischendurch auch seine finanzielle Situation erheblich verbessert hat und mit den halt doch vorhandenen Beschränkungen nicht mehr leben kann (oder will).
    Das kann eine kleine Ewigkeit dauern, u.U. sogar nie passieren.


    Sonys Alpha 58 ist, welchen Einfluss sollte ein nicht wegklappender Spiegel da auch haben, in Sachen Scharfzeichnung und Feinauflösung den Bridges nicht überlegen. Zumindest nicht wenn man das mitgegebene Kit-Objektiv her nimmt.
    Anders ist sie freilich. Besser aber eben genau nicht.
    Bei in etwa gleichem Preis ist sie, was den Brennweiten-Bereich angeht, hoffnungslos unterlegen.
    Wenn Du nicht so dickköpfig bist unbedingt einen Apfel haben zu wollen, ist sie nach meinem Dafürhalten aus dem Rennen.


    Ich würde, in manchen Grenzsituationen ist es nicht schlecht eine offenere Anfangs-Blende zu haben, die End-Blende ist ja auch nicht wirklich ganz schlecht, die kaufen.
    Ja, Bildqualität in Sachen chr. Aberration und Kissen-/Tonnen-Verzerrung:
    Da hilft ein empfehlenswerter RAW-Converter, die schlimmsten Sachen wieder "gerade zu biegen".

    Nee, macht man nicht.
    Objektive nutzt man (wahrscheinlich) ewig und einen Body zumindest ein paar viele Jahre, sofern er nicht seine Funktion einstellt.


    Die technisch-optischen Dinosaurier sterben aus.
    Nicht weil sie nicht mehr lebensfähig wären. Big ist weiterhin beautyful.
    Small ist, nachdem die Entwicklung es gebracht hat, dass man hier mindestens genau so von beautyful sprechen kann, halt mehr angesagt und von der Masse gewünscht.
    Nachdem diese Tatsache fix ist, wird der durchschnittliche massenhaft auftretende "Verbraucher" keinen Kamera-Dino mehr kaufen wollen.
    Warum sollte man sinnlos viel Masse durch Landschaften und Städte schleppen, wenn man aus weniger Masse genauso gute Fotos und Videos bekommt?


    Ich kann nur zu Sony schreiben.
    Mit Kameras anderer Hersteller habe ich keine Erfahrungen.
    Na ja, ein paar Fotos mit einigen Canon und Nikon-Kameras habe ich schon mal geschossen.
    Von Erfahrungen zu reden, wäre aber übertrieben.


    Ich glaube, besser wohl zu sagen, dass ich davon fest überzeugt bin, dass die Sony α77 II die Krone der Entwicklung bei SLTs (teildurchlässiger, nicht wegklappender Spiegel) im Bereich APS-C darstellt.
    Weil Sony endlich mal den Markt verstanden hat, ihm auch folgt und daraus resultierend alle Anstrengungen und Kompetenzen im Bereich der spiegellosen Systemkameras bündelt, wird es imho auf sehr lange Sicht keinen Nachfolger für diesen Kamera-Body geben.
    Und selbst wenn dereinst doch mal eine α77 III oder sowas auftauchen sollte, dürften die Veränderungen zur α77 II eher marginal sein.
    Genau so sage ich das für das Vollformat-Pendant, die α99.
    Allerdings, jedenfalls schätze ich das als Sony-User jedenfalls so ein, wird man, sofern man einen dieser Bodys hat, auch kaum jemals unbedingt was Besseres brauchen. Außer vielleicht, dass man einen 4K-Videomodus als unbedingtes Must-Have sieht.
    Andere, äußerst sinnvolle Gimmiks, wie etwa der elektronische Sucher, ohne diese Technik wird man das Focus-Peaking nebst elektronischer Wasserwage und allen wichtigen Aufnahme-Parametern nie im Sucher sehen können, ein Serienbild-Modus, der unübertroffen schnell ist, ein AF-System, welches (imho) wohl kaum noch zu toppen sein dürfte, sind ja vorhanden.


    Wiegesagt - Big is beautiful und wenn es um die α77 II geht ganz bestimmt nicht schlechter als Produkte von anderen Herstellern.
    Besser? ...?
    Nee, wohl auch nicht.
    Die oben aufgezählten Sachen machen den Body zwar anders, aber halt nicht unbedingt besser.
    Höchstens, man ist ganz spitz auf die oben genannten Gimmiks, meint womöglich gar, dass sie bildverbessernd wären.
    Sind sie nämlich genau nicht(!!!)
    Das Bild machst hauptsächlich Du und das Glas vor dem Body hat dabei einen nicht zu unterschätzenden Einfluss.
    Der Body selbst hat eher wenig bis gar keinen Einfluss.


    Ich selbst bin mit meiner α77 II hoch-zufrieden.
    Mehrere schon vorhandene a-Mount-Objektive, allgemein am Kürzel AF zu erkennen, die ich nicht an eine Spiegellose adaptieren wollte, haben mich Dazu "überredet".
    Klar wär das Adaptieren gut möglich gewesen und hatte keine merklichen Nachteile mit sich gebracht.
    Dickköpfig, wie ich nun einmal bin, wollte ich doch lieber einen Dino.
    Ich muss zugeben, dass das Fokus-Peaking, der elektronische Sucher und die Möglichkeit 1080/50p-Videos im XAVC S auf die Speicherkarte zu schreiben, beim "Überreden" einen gewaltigen Anteil hatten.
    Gekauft habe ich das Teil aber nicht (nur oder direkt) deshalb.
    Meine weiter genutzte α55 hat nach etwa sechs Jahren und etwas über 40.000 Auslösungen ein sich gelegentlich ärgerlich auswirkendes Verschluss-Problem. Unterhalb einer Belichtungszeit von einer 1/640 sek. gibts gelegentlich falsch belichtete Fotos. Manchmal, was natürlich besonders ärgerlich ist, auch nur "halbe Fotos".


    Ich habe den Body zusammen mit einem [], eine kurze Eigenschaftsbeschreibung und Beispielbilder [hier], gekauft.
    Das Objektiv halte ich für sehr empfehlenswert.
    135 Millimeter, meine Erfahrung sagt das so, reichen in aller Regel aus.
    In Extrem-Situationen, immer dann, wenn man nicht mit den Beinen zoomen kann, wird es freilich ein ums andere Mal etwas kurz sein.
    Eine Anfangs-Brennweite von 18 Millimetern ist imho auch gut ausreichend.


    ... ?
    Dieser Post sollte Dich mal über den Sinn von viel Gewicht und Volumen nachdenken lassen und, für den Fall, es soll weiterhin die α77 II sein, eine kleine Orientierung geben.

    Zunächst mal, egal welche Variante Du kaufst, die Hardware bzw. die Sensorik ist immer absolut identisch.
    Was unterschiedlich ist, ist der Preis und die Möglichkeiten/Gimmiks der Varianten.


    #1 Willst (oder musst) Du nur einen Monitor kalibrieren, reicht die Express-Variante.
    #2 Sind mehrere Monitore zu kalibrieren reicht die Express-Variante, weil diese nur ein Profil pro Rechner anlegen kann, leider nicht mehr.
    Also brauchst Du dann die Pro-Variante.
    #3 Fernseher oder Beamer erfordern die Elite-Variante.

    Weiter gehts!
    Noch einmal ein paar Bilder, damit sich interessierte Sony-Jünger eine Meinung zu der Linse bilden können.
    Ähmm ... Nein, eigentlich nur Fotos.


    Bei den Fotos vom Rathaus und Christian IX, aufgenommen in Nykøbing Mors - DK, habe ich die stürzenden Linien aus dem Originalen beseitigt.
    Sorry, Architektur, die umzukippen droht, ist mir ein Dorn im Auge.

    Seit ein paar Tagen habe ich das Sony Objektiv AF 18-135mm 3.5-5.6 DT SAM, welches mit meinem neuen Kamera-Body als Kit-Objektiv mitkam, im Besitz.
    Eine Optik, die wahrscheinlich in keiner Disziplin absolute Überflieger-Eigenschaften hat, aber für Anhänger des A-Bajonetts, also Sony-Bodys, doch sehr empfehlenswert ist.
    Mit 135 mm maximaler Brennweite, was etwa den selben Bildausschnitt wie ein 200'er am Vollformat ergibt, bin ich ziemlich sicher für weit über 90 Prozent aller anfallenden Aufnahme-Gegebenheiten gerüstet.
    Somit habe ich ein einigermaßen leichtgewichtiges Reisezoom neu im Bestand.
    Einigermaßen, weil das Objektiv knapp 400 Gramm auf die Waage bringt.


    Meine Bewertung der Güte des Objektivs:
    Verzeichnungen halten sich angenehm in Grenzen, wobei sie zwischen 18 und etwa 24 mm die tonnenförmigen Verzeichnungen doch besser korrigiert werden sollten. Im Tele-Bereich wird augenscheinlich kaum oder gar nicht verzeichnet.
    Chromatische Aberrationen konnte ich über den gesamten Brennweitenbereich und bei keiner Blenden-Stufe als störend ausmachen.
    Schon bei Offenblende zeichnet das Objektiv knackscharfe, äußerst detailreiche Bilder.
    Dies, weil eben schon sehr gut, verbessert sich durch Abblenden ziemlich unwesentlich.
    Der Autofokus arbeitet sowohl an einer Alpha58, Alpha55 und Alpha77-II ausgesprochen schnell und ohne, dass er neben der Spur liegen würde.
    Der Motor ist dabei relativ leise, schafft es aber, zumindest bei Verwendung der body-internen Mikrofone, trotzdem sich in der Audio-Spur zum Video zu verewigen. Mit einem aufgesteckten Richt-Mike, (bei mir Røde Videomic. - alte Ausführung, mit der schwarzen Spinne), ist er nur, wenn sich ansonsten tonmäßig überhaupt nichts tut, zu hören, stört den Video-Genuss in der Regel also nicht.
    Die Verarbeitung des Plastik-Alu-Mixes des Objektivs ist sehr gut. Nichts hat zu viel Spiel, nichts kratzt oder knarzt.
    Das Filtergewinde hat die Anmutung von Plastik und dürfte auch daraus bestehen. Auf der Bajonett-Seite findet sich Aluminium.
    Die beiden Einstellringe sind leicht- aber nicht zu leichtgängig, breit bzw. sehr breit und angenehm griffig gummiert.
    Der Look-Schalter für den Brennweiten-Ring rastet diesen bei 18 mm fest ein. Er lässt sich allerdings auch nur in dieser Stellung betätigen/sperren.
    Die Gegenlichtblende, die zum Lieferumfang gehört, hinterlässt bezüglich ihrer Stabilität eher gemischte Gefühle.

    Macro mit Retro:
    Sorry, aber genau das sehe ich, durch einige viele eigene Versuche gestützt, ganz anders.
    Na klar, wird man ziemlich selten einen bombastisch großen Schärfentiefe-Bereich erreichen.
    Ein kleiner Käfer auf einem Blatt. - Entweder der Käfer, oder eigentlich eher wichtige Teile von ihm, oder das Blatt wird scharf abgebildet.
    Genau das ist ja das, was man allgemein will.


    Wie groß der scharfe Bereich tatsächlich wird, legt man mit der schon vorher eingestellten Blende fest. Soll sagen, dass das Objektiv nicht "vergessen" kann, welche Blende man zuletzt eingestellt hat, als es noch richtig herum auf seinem Bajonett saß.
    Ich bin mir sicher, dass das universell für Canon, Sony, Nikon und andere Hersteller gilt.
    Sollte das ausgerechnet bei Nikon anders sein? Haben die Federn in ihren Kit-Scherben, die die Blende wieder ganz öffnen?
    Abgesehen davon ist der Einfluss der Blendenöffnung auf den Schäfentiefe-Bereich eher gering. Jedenfalls, eine schlüssige Erklärung dafür habe ich nicht, geringer, als würde das Objektiv richtig herum an der Kamera sitzen.


    Wer mehr Geld auszugeben willens und in der Lage ist, wer es braucht, legt sich natürlich ein empfehlenswertes 1:1 Macro-Objektiv zu und freut sich, dass nun nicht mehr so viel Arbeit fürs gelungene Foto nötig ist.
    Eigentlich ist es aber wohl mehr der Zeitfaktor, wo man die größten Vorteile zu entdecken wird.


    Scharfstellen:
    Zu Hause, indoor ist jetzt gemeint, nimmt man, was auch nicht über die Maßen teuer sein muss, einen Einstell-Schlitten.
    Outdoor hilft die Serienbildfunktion und das leichte Bewegen der Kamera, dass man aus einer größeren Anzahl von Bildern was findet, was gefallen kann.
    Ich könnte, weil ich inzwischen mit der (für mich) richtigen Optik, einige Zeit sparen kann, nun sogar den Autofokus mit einem speziell festgelegten Meßpunkt/Sensor nutzen und natürlich auch an der Blende "herumdrehen".
    Ich tue das, weil die beschriebene Methode oft noch andere, oft nicht weniger interessante Ergebnisse liefert, aber eher selten.
    Outdoor, wo sowieso scheinbar immer alles in Bewegung ist, wird es sowieso schwer, wenn man nur einen einzigen Punkt nimmt.
    Insgesamt, Macros sind nun mal nicht das Gebiet, wo ich mich bevorzugt austobe, muss ich sagen, dass so ein Macro schon was Feines ist, ich aber trotzdem eigentlich nur Geld verbrannt habe.
    Manchmal nehme ich es nicht einmal mit, es kann mir also sowieso nichts nutzen.


    Noch einmal zur Grundsatz-Entscheidung, Sony vs. Nikon:


    Müsste ich mich entscheiden, würde es die Alpha 58 werden.
    Dies aber nur oder genau deshalb, weil ich mich inzwischen derartig an die kleinen Vorteile des nicht wegklappenden Spiegels gewöhnt habe und schon nah an der Krise bin, wenn ich die Wasserwaage im Sucher vermissen muss.
    Ne Sache, die (nach meinem bescheidenen Wissen) bei der Alpha 58 genau nicht geht. Der Kamera fehlt (scheinbar) die entsprechende Sensorik dafür.
    Immerhin, der Rest, also der quasi-permante Live-View und alles Andere, was mit dem elektronischen Sucher zu tun hat, funktioniert.


    Dem Neueinsteiger, der ja noch keine solchen Vorlieben ausgebildet haben kann, kann man nur sagen, dass der Immeran-Live-View genau so unwichtig sein kann, wie es die Einblendungen aller oder der wichtigsten Parameter im (elektronischen) Sucher sind.
    Und das er mit seinem Akku, weil diese Stromverbraucher ja nicht vorhanden sind, ziemlich bestimmt immer ein Stückchen weiter kommen wird.
    Es kann also nicht verkehrt sein, sich für ein System abseits von single-lens translucent zu entscheiden.
    Weil diese Entscheidung zu mehr zu günstigen Preisen verfügbarer Peripherie führt, würde ich, sofern ich bei Null starten müsste, der Nikon D3200 den Vorzug geben.
    Dass die keine 50p/60p-Videos kann, wäre für mich 'ne Sache aus der Kategorie "Bockwurst".
    Für den Thread-Ersteller, der möglicherweise mal Zeitlupen-Mountain-Biking-Videos produzieren will, vieleicht doch eher die D3300?

    Ups ... *verlegennachuntenschau*
    Ich hatte von dem billigen Tamron zwar nicht direkt Spitzen-Eigenschaften erwartet, konnte mir aber auch nicht vorstellen, dass es derart nah an der Unbrauchbarkeit ist.


    Die Nikon D3300 ist mit ihrem Kit-Objektiv ziemlich sicher ne Alternative. Ein Schnäppchen ist sie inklusive der "kurzen" Kit-Scherbe aber ziemlich sicher nicht, weil sie bei vielen Händlern für 440,- bis 460,- EUR zu haben ist. Teilweise allerdings auch durchaus teurer.
    Musst Du wissen ...
    ... also, was Du wann und wo kaufst. Der Geizhals gibt Dir eventuell bei der Frage nach dem "Wo" eine kleine Unterstützung.
    Oder du schaust gleich mal bei Amazon, wo der Preis mit 460,- € unter Wegfall von Versandkosten ja durchaus verträglich ist, Du aber scheinbar, weil sich das Ding dort wie geschnitten Brot verkauft, ggf. etwas warten musst.


    in Fehler ist es imho ganz sicher nicht, auf diese Marke zu setzen. Erst recht nicht, wenn man mal schaut, was es später zu diesem System noch an Erweiterungen dazu zu kaufen gibt. Die Auswahl an Objektiven ist riesig und die Preise sind zumindest nicht schlecht.
    Und darauf bist Du, ziemlich wahrscheinlich schneller als Du denkst, angewiesen, weil 55 Millimeter nicht wirklich lang sind.
    So oder so, mit dem Kit-Objektiv wirds mit den Blättern und Wassertropfen nicht so recht was werden. Auch hier wären Zwischenringe, oder zumindest einer davon, die/der preiswerte/n Problemlöser.
    Besser noch, Du könntest Dich zu einem 52'er Retro-Adapter, der weiß der Schinder kaum was kostet, durchringen. (Dass Du dann alles händisch einstellen musst, stört, wenn Du Dich erst einmal daran gewöhnt hast, beim Macro-Grafieren nicht die Bohne.)


    Den Vorteil, dass Du trotz einem quasi-permanenten Live-View-Modus einen gut schnell und treffsicher agierenden Autofokus hast, dass Du Dir alles was bei der Aufnahme wichtig zu sein scheint (oder ist) auch immer im Sucher sehen kannst, hast Du mit der Nikon prinzipbedingt natürlich nicht.
    Da müsste es in der Tat die Sony sein.
    Die ist übrigens, wenn man sie mit dem gar nicht mal so üblen 18-55'er 3.5-5,6 DT SAM Kit-Objektiv kauft, in etwa einen Hunderter preiswerter als die Nikon D3300 (mit Kit-Linse). Die Einschränkung, dass damit nicht so recht was Macro-mäßiges machbar ist, gilt natürlich auch hier.
    Außerdem wirst Du ziemlich sicher rech schnell merken, dass Dir ein ums andere Mal die 55 mm Maximum doch ein wenig zu kurz sind. Ne Sache, die ich mir jedenfalls so denke, wenn ich mir mal die Bedingungen für die Fotografen beim Mountain-Biking vorstelle.
    Da wäre ne variable Brennweite bis etwa 135 mm sicher entschieden besser.
    Allerdings bleibt, wenn Du Dein Budget nicht drastisch aufgestockt bekommst, eine empfehlenswerte Optik in diesem Bereich erst einmal in weiter Ferne.
    Na ja ... irgendwas ist ja immer! ;)

    Alpha 58 ...
    Besser als der Ruf, den sie eigentlich garnicht hat.
    Sony wird, (meiner Meinung nach völlig zu Unrecht), halt gern mal übersehen.


    Ich wage die Prognose, dass Du da ein, für ganz allgemeine Situationen, gut brauchbares Paket zu einem durchaus vernünftigen Preis einkaufst.
    Natur (allgemein), Urlaub, Street und Architektur ist bestens abgedeckt und Du wirst kaum mit den Tücken Deiner Objekte kämpfen müssen.
    Portrait eher mäßig aber immerhin möglich. Weil das sowieso besser mit Festbrennweiten, hoher Lichtstärke und Vollformat gemacht wird, werden hier wenige Meisterwerke entstehen.


    Was aber eher schlecht oder eigentlich fast garnicht geht, ist Macro-Fotografie.
    Das Objektiv ist mit etwa 45 cm Naheinstellgrenze dazu einfach mal nicht so derb geeignet. Da ändert die Tatsache, dass das Wort Macro auch in der Bezeichnung für die Scherbe mit auftaucht, leider überhaupt nichts.
    Dies ließe sich mit Zwischenringen, was eine allgemein etwas umständliche aber preiswerte Lösung ist, deutlich verbessern.
    Ein richtiges Macro-Objektiv macht das Ganze zwar weniger umständlich, kostet aber einige Europalinge mehr.

    Sodala, fertich. ;)
    Jetzt folgt ein langer Text, den es kostenlos gibt - hoffentlich nicht auch umsonst.


    Das Ganze wird Dich, je nach Optionen, die ich Dir offen gelassen habe, so in etwa 1,1 bis 1,2 tausend Euro kosten.
    Nach bestem Wissen und Gewissen, [mein Rechner] weist schließlich einige ziemlich enge Parallelen im grundsätzlichen Strickmuster auf, kann ich voraussagen, dass Du mit dem System hochzufrieden sein kannst und auch sein wirst.
    (Ja klar, ich hab ne CPU mit IGP und ein Z-bechiptes Board - nutze beides aber nicht wirklich so richtig - habe also eigentlich nur Geld verbrannt.)


    *hust* Dass ich hier sozusagen durch die Hintertür Werbung für ein anderes Forum mache, möge man mir bitte verzeihen. Das Forum hat voraussichtlich sowieso nur noch 'ne Lebensdauer von ganz, ganz wenigen Wochen. (Oder sogar noch kürzer.)


    Hier die Hardwareliste:


    CPU: [Intel Xeon E3-1231 v3] - Einigermaßen preiswert in Sachen Wärmeentwicklung und Stromaufnahme durchaus noch als gut und genügsam zu bezeichnen und mit 3,8 GHz (im Turbo - was'n sonst?) alles Andere denn langsam. Im Prinzip ist das ein Core i7, dem man, was Dich aber ausdrücklich nicht interessieren muß,ein kleines Bisschen die Flügel gestutzt hat. Das HT-Gimmik, was die vier virtuellen, zusätzlichen Kerne meint, bringt gegenüber einem nativen Vierkerner einen durchaus meßbaren Vorteil beim Rendern und Transcodieren. Wie groß der ist, hängt von der Software bzw den verwendeten Codecs ab. Allgemein profitieren Consumer- und Profi-Programme (nach meinen eingeschränkten) Erfahrungen mit etwa 10 bis zu 20 Prozent wirklich recht merklich.
    Hier eine CPU ohne integrierte Grafik, weil Das ein paar Euronen spart und Du ja sowieso eine stattliche dezidierte Graka aufs Mobo stecken wirst.
    CPU-Cooler: [EKL Alpenföhn Brocken ECO] - Nicht unbedingt notwendig, sollte so ein Ding, weil die Mühle sonst ziemlich bis unerträglich laut werden kann, doch besser auf die CPU gepflanzt werden. Ziemlich leicht zu montieren.
    Mainboard: [ASRock H97M Pro4] - Das Teil hat alles, was der Normal-Video-oder Foto-Worker braucht. Auch ein optischer Digitalausgang, der gern der Surroundanlage die Bytes für den Ton übergibt, ist vorhanden.
    Teurere Mainboards haben hier und da noch ein paar Ausstattungs-Gimmiks mehr, machen das System aber trotzdem nicht schneller.
    Und ja, die Zeiten, zu denen ASRock überwiegend Nischen mit eierlegenden Willmilchsauen besetzt hat aber dafür von Bugs nur so starrte, sind inzwischen wirklich vorbei.
    Ram: [Kingston HyperX FURY - 16GB-Kit, DDR3-1866] - Warum nicht 1866'er kaufen, wenn der sogar preiswerter als ansonsten gleich guter 1600'er ist?
    Zunächst wird zwar sowieso nur ein Ram-Takt von 1600 MHz eingstellt. Die CPU macht, auch wenn das außerhalb ihrer Spezifikation liegt, auch gern 1866 MHz stabil mit. Den Takt im UEFI einstellen stellt, zumindest wenn man in der Community fragt, keine Hürde dar. Dass das letztlich kaum was bringt, sich also nicht wirklich derb bemerkbar macht, ist eine ganz andere Geschichte.
    Übrigens stammt so ziemlich aller Ram, sofern er nicht von Samsung und Konsorten ist, aus Auftragsproduktion.
    Hersteller-Namen sind schon deshalb Schall und Rauch, weil die meisten "Hersteller" gar keine eigene Produktion unterhalten. Das ist also wie mit der Forrest Gump'schen Pralinenschachtel - man weiß nie was drin ist.
    Grafikkarte: [VTX3D Radeon R9 280X V2, 3GB] - Was aus dem mittleren Segment, noch preiswert und heutigen Spielen durchaus gewachsen. Wie viel die beim Rendern ausmacht, kann ich nicht gut voraussehen. Mehr als zehn Prozent dürften es aber ganz sicher werden, weil das meine etwas ältliche HD 6750 schon schafft. Die GPUPU-Leistung der R9 280X dürfte um den Faktor 3 (oder mehr) über der meiner Karte liegen.
    SSD: [Crucial BX100 250GB] - Schnell, ordentlich hohe und ziemlich sicher auch für Deine Footer ausreichende Kapazität und deshalb äußerst empfehlenswert.
    Festplatte: [Western Digital WD Red 2TB, 3.5"] - Ziemlich sicher über lange Zeit in der Kapazität ausreichend. Ganz leise und trotzdem recht schnell. Für Dauerlauf geeignet, was eine verlängerte Haltbarkeit verspricht. Etwas preiswerter, einen klitzekleinen Ticken langsamer, aber trotzdem sehr empfehlenswert, die [Western Digital WD Green 2TB], die Du als Spar-Option verstehen kannst.
    Diese Spar-Option wäre, um ein entsprechendes Gehäuse ergänzt, auch was Gutes als externe Platte.
    opt. Laufwerk: Du hast die Wahl. #1 liest CDs, DVDs und BDs, kann aber nur CDs und DVDs beschreiben. Bei #2 fällt das Lesen von Blurays weg, was einige Europalinge spart, den PC als Multimedia-Rechner aber ggf. untauglich macht. Die dritte Option wäre, dass Du lieber mit Sticks arbeitest und auf ein opt. LW ganz verzichtest.
    #1: [LG Electronics CH12NS30] oder #2: [Samsung SH-224DB]
    Netzteil: Auch hier, weil ich weiß, dass einige Zeitgenossen Fortron (noch immer) nicht über den Weg trauen, zwei Teile, von denen Du eines für Dich auswählen solltest. Hocheffizient und leise sind beide, wichtige Schutzschaltungen haben sie auch.
    Was noch wichtig ist, geben beide Kontrahenten ohne Mühen genug Leistung ab, so dass Dein System unter keinen Umständen je strom-/spannungs-mäßig unterversorgt sein wird.
    Ich würde zum Fortron tendieren. Hab so ein Teil mal in ein Kundensystem eingebaut und frage mich, warum ich mehr Geld ausgeben sollte, nachdem ich von dem Ding hellauf begeistert war.
    #1: [FSP Fortron/Source Aurum S 500W] oder #2: [be quiet! Straight Power 10 500W]
    Case: [Nanoxia Deep Silence 4] - Weil es imho nichts wirklich Besseres zu einem angenehmeren Preis gibt. ;)
    Allenfalls was Gleichwertiges von Fractal Design könnte man noch empfehlen. Imho ...
    Du solltest den vorderen Lüfter ersatzlos ausbauen und das Netzteil "über Kopf", also so, dass es seine Luft aus dem Bereich unter der Grafikkarte ansaugt, einbauen.
    Dann wird das Ganze, nachdem Du unters Dach noch einen [Noiseblocker NB-BlackSilentPro PK-1] so eingebaut hast, dass er Luft aus dem Case heraus schaufelt, ausreichend durchlüftet und trotzdem sehr leise. "Sehr leise" schont, besonders bei längeren Video-Sitzungen, die Nerven ganz erheblich. Natürlich erst, nachdem die Lüfter-Drehzahlen "stimmig sind", was schon mal in einige Experimente mündet.
    Wenn Du unbedingt sparen willst (und musst), lässt Du den Front-Lüfter an seinem Platz und verzichtest auf den Lüfter unterm Dach. Geht auch, ist aber hörbar lauter, wobei man von laut noch immer weit entfernt bleibt.


    Zum Schluß:
    Um Deine Speicherkarten, sofern Du keine Exoten darunter hast, schnell auslesen zu können, eignet sich (nach meinem Dafürhalten) solch ein [Stick] bestens. Je nach Karte sind Leseraten von 100 MB/s und mehr keine Seltenheit. Vorteil der Stick-Lösung ist, dass sie auch bei Freunden, Bekannten und am eigenen Notobook funktioniert.


    Einkaufen? ...
    Wo die Ware bei Mindfactory erhältlich ist, solltest Du diesen Shop auch nutzen, weil das durchschnittlich den günstigsten Preis ergibt. Hardwareversand und Anobo sind meine anderen Favoriten, bei denen ich neben einigen Einkäufen bei Computer Universe auch gern zu Gange bin.


    Alle Klarheiten beseitigt?

    Gleich mal vorweg:
    In allen Einzelheiten kann und will ich Dich nicht beraten.
    Das fängt bei den, von Dir als schnurlos gewünschten Eingabegeräten an und erstreckt sich auch auf den Monitor.


    Warum?
    Ich habe über die Jahre allerhand Schnurloses probiert und bin (von billig bis mittelmäßig teuer) mit nichts zufrieden gewesen. Nun nutze ich wieder was ganz Herkömmliches, also ne Tastatur und ne Maus mit Kabel. Abgesehen davon kann sich der Grafik- und Foto-Freund, weil es (nach meinem bescheidenen Wissens-Stand) kein einziges Grafik-Tablet mit Funk gibt, sowieso niemals völlig von seinem PC lösen.
    Zuletzt, warum sollte er auch, wo er doch in aller Regel sowieso immer im (ziemlich) gleichen Abstand von seinen Monitoren (oder seinem Monitor) am gleichen Platz sitzt?
    Bei Monitoren weiß ich nicht was gut und trotzdem günstig ist.
    Ausserdem, ich arbeite ja nicht für Printmedien, weiß sowieso dass sich die Mehrzahl meiner "Bild- und Video-Betrachter" mit allen möglichen und unmöglichen unkalibrierten Anzeigegeräten begnügt, genügt mir, was die Monitore angeht, was aus dem Mainstream.
    Es nutzt mir einfach wenig, wenn ich viel Arbeit und Geld investiere und jeder bekommt letztlich doch was Anderes zu sehen, ist meine diesbezügliche Devise,
    Mein zweiter Monitor ist sogar ein relativ alter HD-TV. Für die Vorschau und auch für's gelegentliche Heimkino reicht das Ding noch immer.
    Allerdings habe ich, damit ich farblich und kontrastmäßig nicht allzu weit neben der Spur liege, mein System so gut das eben geht durch-kalibriert.


    Ein flottes, einigermaßen nervenschonendes, also nicht über die Maßen lautes System nach Deinen Anforderungen zusammenstellen kann und will ich gern.
    AMD geht, und das gar nicht mal so schlecht.
    Intel geht aber immer (oder zumindest für die allermeisten auftretenden Einzel-Aufgaben) einen klitzekleinen Tick besser, weshalb ich mal den Focus hierhin setzen werde.
    Preislich sind die Unterschiede letztlich nicht so, dass jmd mit Deinem Budget unbedingt zu AMD greifen müsste.


    Jetzt geht es an die Recherche ...
    ... ich melde mich mit meinem Vorschlag und den Erklärungen dazu später hier im Thread zurück.
    Inzwischen mögen gern andere User was zur Diskusions-Grundlage beitragen und Dich in Sachen Monitor(e) und Eingabegeräte beraten.


    Bis neulich!

    Fest steht aber mal, dass das was der RAW-Konverter und das Out-Of-Camera-JPG liefern, bei Verwendung von diversen Motiv-Programmen schon mal ganz schön auseinander liegen.
    Die RAW's bekommen ja von der Bearbeitung in der Kamera nichts mit.
    Sie selbst auf exakt das gleiche Aussehen "hinzubiegen" dürfte schon mal etwas zeitaufwändig sein


    Ansonsten stimmt es schon.
    Wem die JPG-Files genug Bildinformationen in der gewünschten Qualität liefern, muss natürlich nicht unbedingt noch einmal an die Roh-Dateien ran.
    Die sind nämlich # Punkt 1: Wirklich nicht unbrauchbar und # Punkt 2: Seinen RAW-Konverter nur lieblos oder nur deshalb, weil andere das so wollen, einzusetzen, "macht keinen Fotografen".
    Es ist also ne Frage des eigenen Willens und Anspruchs.
    Was andere Leute sagen, sollte keinen Einfluss haben dürfen.


    Dass er seine Aufnahmen früher oder später ziemlich sicher doch lieber selbst ausentwickeln wird, ist aber stark abzusehen.
    Dass er sich dazu eventuell ne vollständige, ggf. Stand-Alone-Version von Lightroom (oder Capture One) zulegen wird, wäre dann fast schon zwangsläufig.
    Na ja, ... fast - letztlich geht es auch ohne und damit halt kostengünstiger - nur eben weniger komfortabel bzw. unter Wegfall einiger sinnvoller Gimmiks.


    Ja richtig.
    Die Engine in PS-Elements und im "großen" Lightroom scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit identisch zu sein. Das denke ich, weil gleiche Regler-Stellungen auch gleiche Ergebnisse hervorrufen.

    Noch gegensätzlicher hast Du es wohl nicht?


    Zwischen beiden (bzw. den drei) Objektiv-Klassen klaffen bezüglich der Brennweite, und damit bezüglich der Einsatzmöglichkeiten oder der best fotografierbaren Motive, Welten.
    Ein Macro-Objektiv ist zur Landschafts-Fotografie etwa so geeignet wie der Bleigürtel eines Tauchers für den Sportler, der im Sprint auf beste Platzierungen hofft. Er wird oft ankommen, meist aber wohl mit Platzierungen, die fernab vom Siegertreppchen sind.
    Andererseits ist es trotz der allgemein recht kleinen Anfangsdistanz von Weitwinkel-Objektiven oder Fish-Eyes mit diesen Objektiven unmöglich auch nur in die Nähe von Macro-Aufnahmen zu kommen.


    Mit Fish-Eyes, so ab etwa 25 bis 30 cm kannst Du fokussieren, gibt es immer richtige Totalen, sie sind also allenfalls ein ganz kleines Bisschen zur Städte- oder Landschafts-Fotografie geeignet. Na ja, das eine oder andere Stillleben, table-top oder auch outdoor, kann man natürlich auch aufnehmen.
    Allerdings, man kann ja an der "Grundtugend", dass sie das Bild ordentlich (eigentlich nicht) verzerren, nicht viel ändern. Man muss den zwangsläufig entstehenden ungewöhnlichen Bild-Look also mögen.
    (Oder man braucht sowas, weil man Kugel-Panoramen machen will.)


    Alternativ sollte man, weil sie ja entsprechend unserer Seh-Gewohnheiten verzerren, also alles zu den Bildrändern hin ganz gewaltig strecken, lieber ein Weitwinkel bzw gern auch Super-Weitwinkel nutzen. Das gibt dann wesentlich weniger stark verkrümmte senk- und waagerechte Linien, ist also wesentlich weniger "gewöhnungsbedürftig".


    Ich würde, von der Richtigheit meines eigenen Handelns überzeugt, erst einmal ein Macro anschaffen.
    Um was extrem Weitwinkliges magst Du Dich später kümmern.
    Zwischenzeitlich werden Dir ein ums andere Mal, die 24 Millimeter Deines Zooms ausreichen (müssen).


    Bild-Beispiele finden sich hier im Forum.
    (Suchst Du gegebenenfalls auch mal unter oder nach Objektiven, die eigentlich nicht zu Deinem Kamera-Body passen würden.
    Die optischen Gesetze sind schließlich universell, also immer und ganz unabhängig von irgendwelchen Hersteller-Namen gültig.