Beiträge von Horst58

    Ich sag mal, dass Du zwar die Chance hättest Deine Käufer-Gunst auch mal einem anderen Riesen im Kamera-Geschäft zu schenken, dass das aber keinen Vorteil bringen würde.
    Vergleichbares ist in etwa auch vergleichbar teuer und kann in aller Regel auch nur als Werkzeug zum Fotografieren dienen.
    Die 70D wäre schon ein Werkzeug aus der Klasse, mit dem "alles möglich ist".


    Allenfalls, falls Dir das Filmen mit einer Spiegel-bewaffneten Kamera, sehr am Herzen liegen würde, sähe ich beispielsweise eine Sony Alpha 77 Mk2, die ja noch einigermaßen in den angepeilten Preisrahmen passt, als würdig, darüber mal nachzudenken.
    Und gegebenenfalls nicht nur nachzudenken, sondern auch zu kaufen.
    Hier wäre, weil kein Spiegel wegklappen muss, der Autofokus (nach meiner unmaßgeblichen Meinung) einen klitzekleinen Ticken besser bzw schneller.


    Was solls?
    Beim Filmen zieht der Amateur die Schärfe ganz allgemein von Hand, hat also vom vermeintlich (noch!) besser reagierenden AF sowieso keinen Vorteil.
    Der Profi, der sein System direkt Film-zielgerichtet ausbaut, erst recht nicht, weil der dem Autofokus sowieso nie und nimmer vertraut.
    Was solls?
    Die 70D hinkt in dieser Hinsicht auch nicht gerade, ist also fürs Filmen durchaus empfehlenswert.
    Wenn man Slow-Motion für unverzichtbar hält, hat die Sony mit ihren 50 Fps die Nase freilich im Wind.
    Dumm nur, wenn man meint, ohne 4K geht heute gar nichts mehr.
    Dann wären beide Bodys unweigerlich aus dem Rennen.


    Dass die 70D im direkten Kräftemessen, wenn es um Fotografie geht, in Sachen Serienbild-Geschwindigkeit auch nur zweiter Sieger bleibt, ist kein Grund sich nach was Anderem umschauen zu müssen.
    Dass die 70D schon rund zwei Jahre den Markt abräumt, macht sie nicht wirklich alt.
    Alt würde sie nur dadurch, dass es zu geringerem Preis, mindest aber nicht teurer, was gewaltig Besseres geben würde.
    Dies ist aber nicht der Fall.
    Was gewaltig besser wäre, ist im Übrigen eher eine Frage, was uns die Werbung, manchmal auch Tests in diversen Fachzeitschriften, zu erklären versuchen. Es ist schon erstaunlich, welche weltfremden Kriterien oder Gimmiks da manchmal als glücklich-machend hingestellt werden.
    Und, mal ehrlich, wenn ich vor zwei Jahren ein teuflisch gutes Werkzeug zum Fotografieren gefunden habe, hab ich es doch, nur weil es inzwischen auch andere, neuere und mehr Werkzeuge gibt, zwischenzeitlich nicht verlernt damit richtig umzugehen.
    Soll sagen, dass doch die Fotos, die ich (nicht die Kamera!) mache, doch im Laufe der Zeit nicht schlechter werden.
    Und wenn doch, liegt das, außer sie ist kaputt, ganz bestimmt nicht an der Kamera.


    Jaaa, oder nein ...
    Du machst nichts verkehrt, wenn Du bei der Canon 70D bleibst.
    Meine individuelle Einzel-Meinung!
    Wenn Dein Budget es ermöglicht den Body zusammen mit einem sehr ordentlichen Zoom im Kit zu kaufen, etwa den Body zusammen mit dem EF-S 18-135mm 3.5-5.6 IS STM, schaust Du mal [] den orangenen Link, machst Du sicher erst recht nichts verkehrt.


    Jap, auch Dir frohe Weihnachten.

    Ich versuche mich mal an einer Antwort.


    Zunächst einmal, bei der Aufnahme wird immer der ganze Sensor genutzt.
    Das Bild wird dann, je nach gewählter Einstellung, nur in der Auflösung klein gerechnet und dann auf der Karte gespeichert. Im Prinzip so, als würdest Du Größen-Änderungen in Deinem Bildbearbeitungsprogramm vornehmen.


    Nicht nur, dass intern, je nach gewählter Auflösungs-Einstellung von der Kamera unterschiedlich stark komprimiert wird, woraus dann folgt, dass vier 6MP-Dateien in Summe eine ganz andere Größe haben, als eine 24MP-Datei.
    Nein, oft ist es halt auch so, dass bei an sich gleicher Komprimierung unterschiedlich große Dateien ergeben. Bei JPGs gibt es je nach Motiv und Einzelheiten im Motiv, besonders die Kontraste an Kanten machen sich hier bemerkbar, im Prinzip jedes Mal unterschiedliche Datei-Größen. dies gilt sogar dann, wenn die Komprimierung jedes Mal gleich ist.


    Du kannst Das gern mal in Deiner Foto-Bearbeitung versuchen nachzuvollziehen.
    Nimm mal als Ausgang jedes Mal das gleiche Bild.
    Einmal überschärfst Du es, beispielsweise mit dem Bandpass-Verfahren, einmal machst Du es absichtlich mit dem Gaußschen Weichzeichner zu Matsch.
    An der Auflösung hast Du ja in beiden Fällen überhaupt nichts geändert.
    Wählst Du zum Speichern der so verhunzten Fotos exakt die gleiche Komprimierungs-Einstellung, werden Deine Kunstwerke trotzdem in recht unterschiedlich großen Dateien auf der Festplatte liegen.

    Ich sage auch mal, so nett das eben geht, danke.
    Es bedurfte nur eines kleinen Anstubsers.
    Jetzt, nachdem ich den durch Deine Frage bekommen habe, stehen endlich ne kurze Beschreibung und Wertung, (samt ner kurzen Beschreibung der möglichen Ärgernisse mit diesem Objektiv), unter den Beispiel-Bildern online.


    Ich sage mal, dass es in Sachen Abbildungs-Qualität nichts grundlegend zu bemängeln gibt.
    Aber, sie selbst ... [hier]

    Wir kennen das wahrscheinlich alle.
    Weil wir eine Kamera mit APS-C-Sensor haben, reicht uns die kürzeste Brennweite, die uns das Kit- oder ein normales, alternatives Zoom-Objektiv bietet, ein ums andere Mal nicht aus.
    In Städten, auch in der Landschaft mit den Füßen (heraus) zoomen ist meist unmöglich und immer auch beschwerlich, weshalb wir in aller Regel viel weniger als gewünscht mit aufs Bild bekommen.


    Ein Umstand, den ich anfangs mit einem 8mm-Fisheye umgangen habe.
    Schnell wurde klar, dass der typische Fisheye-Look von vielen Betrachtern als unmöglich wahrgenommen wird und zuweilen wirklich nicht zum Motiv passen will.
    Deshalb begab ich auf die Suche nach einem empfehlenswerten Ultraweitwinkel.
    Dass ich dabei letztlich ein Zoom gefunden und auch gekauft habe, war anfangs noch nicht Teil des Forderungs-Katalogs.
    Was ohne Zoom-Möglichkeit im Bereich zwischen etwa 12 bis 16 Millimetern zu finden, hätte mir eigentlich gereicht.


    Forderung war eine möglichst große/weite Offenblende und eben letztlich der Preis, der die 500'er-Marke nach Möglichkeit nicht übersteigen sollte.
    Da gab es, was die Auflage an meiner Alpha 55 und der Alpha 77 II angeht, eine äußerst gut überschaubare Auswahl.
    Also war es (gefühlter) Zwang zum Tokina zu greifen.
    Immerhin, also von mir als sehr positiv gewertet, sagten verschiedene Quellen im WWW dem Konstrukt aus Glas und Plastik eine sehr gute Bildschärfe und/oder einen großen abbildbaren Detail-Reichtum nach.
    Und, mal ehrlich, ein Zoom ist ja nicht wirklich schlecht. ;)


    Bestellt, bezahlt, nach ein paar Tagen angekommen, ausgepackt, an den (vermeintlich) höherwertigen Body geschraubt, ...


    ... und der Frust schien erst einmal viel zu groß, um auch nur das allerkleinste Stückchen Freude aufkommen zu lassen.
    Meine Neuerwerbung hatte einen Front-Fokus vom Feinsten.


    Das erste Probebild, ich habe auf eine Fahnenstange in etwa 20-25 Metern Entfernung fokussieren lassen, zeigte diese total unscharf, wie auch Alles, was weiter entfernt war, absolut in Unschärfe verschwand.
    Einzig Einzelheiten in etwa 1,2 Metern Entfernung zeigten Schärfe.
    Nachdem der erste Ärger verflogen war, nachdem ich wieder zu einigermaßen normalen Denken fähig war, habe ich die "Scherbe" an den inzwischen als eher unmodern geltenden Body der ɑ55 geflanscht.
    Hier war, der Gott der Sony-Fotografie sei dafür gelobt, kein so starker Front-Fokus wahrnehmbar.
    Also zunächst mal bei f/2,8.
    Weiteres Abblenden erzeugte Bilder, bei denen der AF offensichtlich genau genug trifft.


    Nachdem klar war, dass das AF-Problem wohl eher den Bodys, denn der "Scherbe" zuzuschreiben war, nachdem mir bewusst wurde, dass viele Sony-Kameras die Möglichkeit zur Korrektur bieten, nachdem ich die Einstellungen für den sogenannten Microfokus in den Menues der ɑ77 endlich gefunden habe, ich nach längerem Probieren auch einen passenden Wert voreinstellen konnte, nenne ich das Ding wieder Objektiv und freue mich über den Zuwachs in meiner Foto-Ausstattung.


    Hier Beispiel-Bilder mit der ɑ77, nachdem der AF seinen Korrekturwert verpasst bekommen hat.
    Der Wert wird natürlich jedesmal, wenn die Kamera das Objektiv "angeschnallt" bekommt, selbsttätig wieder eingestellt.


    Ähmmmm ... noch was!
    Will man die Schärfe von Hand ziehen, genügt es bei diesem Objektiv nicht, den Fokus-Ring in die MF-Stellung zu ziehen (durch zurück-ziehen in die Manuell-Stellung zu bringen) .
    Man muss den AF auch am Body deaktivieren, damit er wirklich seine Arbeit einstellt.
    Das Verschieben des Fokus-Rings kuppelt diesen nur ein bzw aus.

    Eine Alternative wäre es, sich anstatt der Festbrennweite auf ein Tokina Objektiv AT-X Pro 11-16mm 2.8 DX konzentriert.
    Ob nun Canon, Nikon oder Sony-A-mount, dürfte, weil man das Teil für mehrere Auflagen angepasst hat, ziemlich Wurst sein.
    Sollte Deine Kamera einen APS-C Sensor haben, kann man nach meiner unmaßgeblichen Meinung mit diesem Teil nicht wirklich was verkehrt machen.


    Filter ganz klassisch ins Filter-Gewinde einschrauben, ist kein Problem.
    Die Gegenlicht-Blende dazu mal kurz zu abnehmen, natürlich auch nicht.


    Das Objektiv liefert an APS-C ziemlich kontrastreiche äußerst scharfe und sehr detailreiche Fotos.
    Verzerrungen halten sich sehr in Grenzen und werden von RAW-Konvertern gut ausgeglichen.
    In Sachen Vignettierung, sichtbar wird das schon, hilft der RAW-Konverter natürlich auch.
    Oberhalb der Anfangs-Brennweite von 11 Millimetern ist das Nachlassen der Schärfe zum Rand hin wenig bis überhaupt nicht störend.
    Chromatische Aberration? Ich habe diesen unschönen Effekt nicht finden können.

    Ja, das ist wohl so.
    Zumindest kenne ich keine wirklich aus der Masse herausragendenen Ausnahmen.
    Mal langsam, mal sogar noch langsamer, mal auch einen Ticken schneller.
    Schnell, so schnell, wie moderne Speicherkarten eigentlich ausgelesen werden können, aber niemals!


    Eine recht betagte Fuji-Bridge liefert bei mir Spitzenwerte von bis zu 18 MBit/s.
    Meine beiden Sony SLTs dümpeln allgemein bei 13 und 15 MBit/s herum.
    Eigenartiger Weise ist es auch hier die ältere Kamera, die einen klitzekleinen Tick mehr an Daten abliefert.
    Egal, so oder so, alles nicht so derb erfreulich. ;)


    Na klar, wenn man nur ein paar einzelne RAWs übertragen will, vielleicht sogar nur wenige JPGs auf der Karte hat, dabei nicht allzu ungeduldig ist, kann man gerne mal auf die Kabel-Lösung zurückgreifen.
    Was aber, wenn ein paar hundert RAWs, wie sie beispielsweise bei Timelapses anfallen, auf die Festplatte sollen?
    Da lernt man so kleine Helferchen, wie ich Dir eines vorgeschlagen habe, recht schnell schätzen.
    Mit meinen Sandisk Extreme PRO-Karten verfehle ich die 95 MBit/s, die der Hersteller mit seinem Aufdruck suggeriert, nur unwesentlich. Zwar beginnt das Kopieren oft mit weit über 100 MBit/s, pegelt sich aber recht schnell bei etwa 90 MBit/s ein. Ein durchaus passabler Wert, will ich meinen.


    Abgesehen davon, muss natürlich die Festplatte im Rechner das alles auch weg-schreiben können.
    Allzu langsame Leise-Lauf-Platten sind dazu oft nicht in der Lage. (Zumindest macht mir eine etwas in die Jahre gekommene Samsung Spinpoint F2 alle Träume von rasanter Daten-Übertragung rigoros zu nichte, während meine inzwischen bevorzugten roten Western Digital damit keinerlei Schwierigkeiten haben.)

    Ich sage mal, dass die schnellste Speicherkarte nichts nutzt, wenn man die Daten über USB2.0 von der Kamera zum Computer schaufelt.
    Der Standard lässt an sich nun mal keine großen Bandbreiten zu.
    Leider sind die USB-Controller in unseren Kameras und Comcordern, kleine Unterschiede in deren Güte sind dabei durchaus feststellbar, auch nicht immer so ganz das "Gelbe vom Ei", schaffen also oft die Eckwerte des USB2.-Standards nicht mal ansatzweise.
    Auch wenn ich nicht weiß, was Deine Lumix durchschnittlich zu Stande bringen kann und sollte, würde mich über diese eher grottigen Übertragungs- bzw Daten-Raten nicht weiter wundern.
    Ich denke mal, dass mit großer Wahrscheinlichkeit wirklich nicht mehr machbar ist.


    Weil ich weiß, dass man dagegen, also diese grottigen Daten-Raten, prinzipiell nichts tun kann, solange man seine Kamera und den Rechner mit einem Kabel verbandelt, habe ich mir angewöhnt, meine Speicherkarten aus meinen Kameras heraus zu polken und sie mit einem USB3.0-Kartenleser auszulesen.
    Damit bringt dann so eine Speicherkarte, wie Du sie hast, ganz ordentliche Raten.


    Ich bevorzuge, so einen Kartenleser: [] - Vergleichsweise preiswert, tut das Teil seinen Job so, wie das zu erwarten ist.

    Stimmt schon, dass es für Sonys A-Mount-System eine ziemlich gut überschaubare Objektiv-Auswahl gibt, während man, wenn man was Passendes zur Canon sucht, allein von der Menge erschlagen wird.
    Das macht die Sony aber nicht schlechter.
    Es ist ja nicht so, dass direkt Lücken im verfügbaren Objektiv-Park für die Sony klaffen würden.
    Auch hier bekommt man alle Wünsche bezüglich Brennweite und allgemein auch bezüglich Lichtstärke abgedeckt bzw erfüllt.
    Ja, teilweise so unpreiswert, dass man sich sein zukünftiges Schätzchen mühsam zusammen sparen muss.
    Aber, dies ist, wenn man was aus der Oberklasse haben will, für Canon, für Nikon übrigens auch, nicht wirklich anders.


    Hier mal ein Beispiel für eine Optik, die sehr gut bis ausgezeichnet gut scharfzeichnet, vergleichsweise gering verzeichnet, sehr lichtstark ist gar nicht mal soooo sehr viel kostet.
    Eine Optik, die imho ein Muss für den Landschafts-Fotografen darstellt.
    Der Freund der sehr weitwinkligen Landschafts-Fotografie dürfte (sehr wahrscheinlich) gewillt sein, sich ein tolles 11-16 mm f/2,8 von Tokina zu kaufen.
    Wegen des Crop-Faktors wird ihm die kürzeste Brennweite, die normale Standard-Zooms oder Kit-Objektive bieten, ein ums andere Mal nämlich nicht kurz genug sein.
    Wie zu sehen ist, kostet diese Linse für die drei vorherrschenden Bajonett-Systeme ähnlich viel.
    Dass Sony hier preislich das Schlusslicht angepinnt bekommen hat, ist leider normal. der Gott des freien Marktes sei dafür gelobt, ist der Abstand aber (noch) verschmerzbar klein.


    Dass die Sony Alpha 77 II ein paar Schmäckerchen, die der Canon 70D fehlen, an Bord hat, macht sie in meinen Augen begehrenswerter.
    Die Möglichkeit des elektronischen Suchers sei hier beispielsweise genannt.
    Ich weiß gut, dass der nicht von allen Foto- und Video-Freunden geliebt wird, sage aber trotzdem mal, dass so ein Sucher durchaus Vorteile bietet.
    Der Canon-Jünger wird es ums Verrecken niemals schaffen, dass er das Fokus-Peaking, für seine Camera sowieso nur durch einen Firmware-Hack nachrüstbar, im Sucher sehen kann. Bei Sony schon im Auslieferungs-Zustand Standard.
    Weiter: Kauft man sich einmal weitere Objektive, erwischt dabei eines mit Back- oder Front-Fokus, ermittelt und stellt dann bei der Sony einfach einmalig einen Korrekturwert ein und hat das Problem damit zeitlebens eliminiert. Für viele verschiedene Linsen sind natürlich beliebig verschiedene Werte möglich.
    Canon ... ? Man wird, sofern es für die Objektive nicht (oft relativ teure) Docks gibt, das Objektiv so lange zurück senden müssen, bis man endlich sein fehlerfreies Teil bekommen hat.
    Weiter: Was noch für die Sony spricht, ist der einen Ticken schnellere Serienbild-Modus, der allerdings wohl eher für Sport-Fotografen interessant sein dürfte, zumindest für Portrait und Landschaften ziemlich Wurst ist.


    Soll jetzt nicht heißen, dass es unbedingt Sony sein muss.
    Die "besseren Bilder" macht man damit nämlich letztlich nicht.
    Umgekehrt, also für Canon, gilt das allerdings genau so.

    Das kannst Du gern machen.
    Sofern Du glaubst damit glücklich werden zu können.


    Na klar, irgendwo ist es halt ein Unding, einen Boliden für Lau haben zu wollen. ^^
    Es gibt ja auch noch Anderes, als sein Geld in Foto-Kram zu verbrennen.


    Die Alpha 57 ist in ihrer Preisklasse (nach meiner unmaßgeblichen Meinung) sicher nicht das Schlechteste, was der Markt bietet.
    Aber eben auch nicht wirklich so der Bringer, weil deren Autofokus-System mit seinen nur drei Kreuz-Sensoren (aus 15 Punkten insgesamt Ein Erbe das wahrscheinlich von der A55 stammt, dort unerklärlicher Weise aber besser funktioniert) hin und wieder, in heiklen Lichtsituationen sogar überdurchschnittlich oft, etwas, bis zuweilen auch deutlich neben der Spur liegt. Ein echter Kritikpunkt, der durch die sogen. Kantenanhebung (Fokus-Peaking) auf Wunsch weniger zum Tragen kommt.
    So zumindest meine Erfahrungen, die ich mal mit einer kurzzeitig von einem Freund ausgeborgten Kamera gemacht habe.
    Der Freund hat da aber irgendwas firmware-mäßig gemacht. Ob die Kamera das im Auslieferungs-Zustand schon kann, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Meine Erfahrungen sagen auch, dass das mit den 12 Bildern/sec., so wie von Sony behauptet, nicht stimmen kann.
    JPEG ... Wie viele Bilder/sec. erreicht werden, kann ich nicht sagen. Vieleicht stimmt es sogar? Selbst wenn Sony hier nicht hochstapelt, handelt sich es letztlich um JPEGs. Viel Spass beim Bearbeiten. ^^
    RAW ... (nie genau gemessen - nur gefühlt) Mehr als allenfalls 6 bis 7 Bilder/sec sind nicht drin. Damit, ich weiß das vom Pferdesport, die "richtige" Bewegungs-Phase treffen zu wollen, ist wie Lotto-Spielen. (Den Hauptgewinn bekommen immer nur die Anderen.)


    Ansonsten: Das produzierte Bildrauschen hält sich bis zu ISO 800 (je nach tatsächlicher Lichtsituation) in hinnehmbaren Grenzen.
    Und wie weiter oben schon gesagt, hat Capture One eine bezüglich Rauschentfernung sehr gute Engine unter der Haube.

    Sowas gibt es.
    Die Alpha 77 II hat ein ausgesprochen schnell und treffsicher agierendes AF-System, kann mit einem Fokus-Peaking punkten, wenn Du Dich mal nicht auf die Selbstscharfstellerei verlassen willst und schafft mit 12 Bildern/sec mehr als der so manche Kamera anderer Marken.
    Der Sensor ist zeitgemäß gut.


    Alles Andere denn gut ist der Preis.
    Der Body kostet ab etwa 900,- EUR aufwärts.
    Ein Fakt, der Sony die Kunden nicht wirklich scharenweise in die Arme treiben kann.
    Auch nicht, wenn man mit bei Phase One einen ausgesprochen guten RAW-Konverter frei downloaden kann.
    (Sofern Capture One, eine Software, die ich in Sachen Nachschärfen und Rauschentfernung jeder Mainstream-Software vorziehen würde, noch kostenfrei geblieben ist. - Ich habe das jetzt mal nicht recherchiert.)

    Meine rein persönlich individuelle Meinung ist, dass man so oder so nicht wirklich was grundverkehrt machen kann.
    Ob es nun die Alpha 6000 oder die EOS 750D wird, werden, nachdem man sein Werkzeug erst einmal handhaben gelernt hat, tolle Fotos und nicht minder anschauenswerte Videos entstehen.


    Die Möglichkeit, dass meine Prognose voll daneben geht, besteht natürlich immer.
    Aber das liegt dann nicht an den jeweiligen Kameras und auch nicht an dem ganzen Gedöns, mit dem man sein System im Laufe der Zeit erweitert.
    Auch nicht daran, dass ein Autofocus eventuell einen Ticken schneller/träger reagiert.


    Vor- und Nachteile des elektronischen Suchers hin und her.
    Man kann sich daran durchaus gewöhnen und sowas vielleicht sogar lieben lernen.
    Die Entscheidung daran festmachen zu wollen, halte ich für ein kleines Bisschen sinnfrei.
    Aber ja, das ist halt, weil ich seit einigen Jahren nie was Anderes gehabt habe, damit immer und in allen Situationen gut klargekommen bin, auch eine Sache der eigenen Sichtweise.


    Besser Du entscheidest nach anderen Kriterien.
    Beispielsweise nach dem Gewicht, wo Sony ziemlich eindeutig punktet.
    Es ist oft nicht wirklich unerheblich, wenn man hier und da ein paar Gramm spart und die ganze Ausrüstung weniger voluminös ausfällt.
    Besonders der Berg-Wanderer freut sich, wenn der Rucksack weniger an seinen Gurten zerrt.


    Oder, nach dem Preis entscheiden, wo die Punkte, ganz besonders wenn man weiter in die Zukunft und somit an neues, weiteres Glas denkt, eindeutig von Canon eingeheimst werden.
    Dass man mehr Masse bzw Gewicht am Start hat, stört den Gelegenheits-Fotografen, der sein Equipment selten und wenn, dann meist nicht sehr weit durch die Gegend schleppt, nicht wirklich. (Dem Semi-Profi, der ja schon um des Status Willen gerne leidet, ist Masse und Volumen sowieso egal.)


    Mein Rat: EOS 750D kaufen.
    Wie oben schon gesagt: Grundsätzlich was verkehrt machen ist schlichtweg unmöglich.
    Das sage ich jetzt mal als Owner zweier Sony SLTs, nachdem ich mir das Szenario ganz von Null starten zu müssen vor Augen geführt habe.

    Das mit den errechneten Werten stimmt.
    Der Schärfentiefe-Bereich ist tatsächlich derartig groß und wächst mit kleinerer Blende gewaltig an.
    Das zeigt sich im fertigen Foto ganz bestimmt.
    Unterschiede in der Schärfe innerhalb des Tiefenschärfe-Bereichs sind nicht sichtbar.
    Höchstens, dass zum Rand hin, was konstruktionsbedingt ist, die Schärfe allgemein einen Ticken nachlässt.
    Ausserhalb des Bereichs ist der Übergang zur Unschärfe sehr weich.


    Ja, gut.
    Der Abstand:
    In der Regel werden die unvermeidbaren Verzerrungen in der Tat so groß, dass man schon ordentlich Abstand zum Objekt halten sollte.
    Ausnahme höchstens, man will das haben, will beispielsweise eine Karikatur machen, was mit ner sehr kurzen Brennweite in aller Regel sehr gut gelingt.
    Bei Landschafts-Aufnahmen wirst Du jedenfalls, sofern der Focus nicht versehentlich (entschieden) zu kurz eigestellt war, immer knackscharfe Fotos bekommen. Nach ein paar Schüssen stellt sich das Gefühl für die Hypervokaldistanz, weil man eigentlich kaum daneben liegen kann, recht schnell ein.


    Jap, kommt darauf an, welche Brennweite Du zu brauchen meinst.
    Der Unterschied zwischen 18 mm und 16 Millimeter wird mit einem APS-C Sensor schon gut sichtbar.
    11 Millimeter sind dann nochmals eine ganz andere Klasse.
    Schaust Du beispielsweise mal bei Flickr nach Fotos mit entsprechenden Brennweiten, (einfach die Brennweite in das Suchfeld eingeben), um zu sehen von welchen Unterschieden ich hier fasele.


    Ähmmm ...
    Lieber nicht mit Offenblende arbeiten und dafür die Belichtungszeit verlängern.
    Ich denke, dass das der bessere Weg ist, weil der leider nicht ganz zu vermeidene Schärfe-Verlust zum Rand hin, so minimiert wird.
    Der ist nämlich auch von der Blendeneinstellung abhängig, wobei er mit dem Tiefenschärfe-Bereich reineweg ganrichts zu tun hat.
    Leider ist der nicht nur nicht zu vermeiden, sondern allen Super- und Weitwinkel-Objektiven (mehr oder minder) zu eigen.
    Ich denke, das geht so.
    Man kommt ja nicht gleich auf mehrere Minuten, wenn man beispielsweise mit f/4 bzw f/5,6 arbeitet und sich etwas oberhalb von ISO 400 oder ISO 800 aufhält.

    Stimmt schon ...
    Je weitwinkliger eine Optik ist, um so groesser wird der Tiefenschaerfebereich an sich.
    ... und schon erst recht, wenn man weiter abblendet.


    Ja, nee!
    So ganz ohne zu fokussieren, gehts in aller Regel nicht.
    Kann ja mal sein, man hat zuletzt auf etwa 30 cm fokussiert und wuenscht nun ein Foto, was bis zum Horizont knackscharf sein soll.
    Da wirds dann, zumindest mit "normalen" Blenden nichts mehr werden.
    Soll heissen, dass man sich das Schaerfe-Ziehen wirklich sparen kann, es aber eben doch Situationen gibt, wo man was selbst machen muss.
    Zumindest, was ich gern mal vergesse und auf dem Display nicht immer sicher erkenne, dass man mal (am Objektiv) schaut auf welchen Abstand man etwa fokussiert hat.


    Ich find' das Tokina 11-16 ganz toll.
    Ersetzt es doch mindestens zwei Festbrennweiten und tut das eigentlich sehr manierlich, also ohne sagenhaft stoerende Vignettierung und mit "gemuetlicher" Verzeichnung.

    Ich ahne, könnte auch sagen, dass ich sicher bin.
    Du wirst innerhalb kurzer Zeit mit der Sony zufrieden sein.
    Es dauert i.d.R. auch nicht wirklich lange, bis man den elektronischen Sucher als sehr vorteilhaft empfindet oder lieber mit dem Display arbeitet.


    Was die Brennweite angeht, bist Du mit dem AF E 16-50mm 3.5-5.6 OSS, was das normale Kit-Objektiv ist, schon mal ganz gut beraten.
    Die Brennweite reicht, zumindest sagt mir das meine Erfahrung, in den allermeisten Fällen aus.
    Bei Offenblende (f/3,5)stellt es schon ganz gut frei.
    Wie gut, ist sowieso eine Frage der Abstände, besonders natürlich des Verhältnisses der Strecken zwischen Kamera und zu portraitierender Person und Kamera zu dem sich abbildenen Hintergrund.
    Die beste, lichtstärkste Linse nutzt in ihrem (Un)vermögen freizustellen wenig bis gar nichts, wenn Du Menschen unmittelbar vor einer Mauer, nah an einem einem Busch (oder so) portraitieren willst.
    Da könnte dann sowieso nur noch Deine Bildbearbeitung helfen, was letztlich, um der Bildwirkung Willen, aber auch legitim ist.

    Unsere eigenen Fotos und Bilder? (Bilder sehe ich mal, rein dem Gefühl nach, als die Steigerungsform oder Kunstform von Fotos an.)
    Das wollen wir letztlich alle.


    Klar, dass Automatiken da so manches Mal eher verhindern, als unterstützen.
    Das macht sie für den Starter aber nicht per se schlecht.
    Sich denken, genauer eigentlich - voraus denken, wie die Zwei-Drittel-Regel angewendet werden kann oder sollte, ob man auch mal gegen die Regel arbeitet, wie man (scheinbar) Bewegung ins eigentlich statische Foto bekommt, ist (nach meinem Dafürhalten) erst einmal wichtiger als alles unbedingt abseits der Automatik auf den Sensor zu bekommen.
    Nebenbei lernt man im Laufe der Zeit die Grenzen der Automatik gut kennen und geht ganz von allein zur Blenden- oder Zeit-Priorität über, nutzt gegebenenfalls auch die Möglichkeit sowohl Blende als eine dazu passende Belichtungszeit voll händisch einzustellen.
    Die Möglichkeiten dazu bieten, was die Auswahl Deiner Kamera nicht wirklich erleichtert, faktisch alle Kameras.


    Hmm ...
    Du kannst eigentlich, weil Du ja sozusagen von Null anfängst, auf bereits vorhandene Sachen keine Rücksicht nehmen musst, nicht wirklich was verkehrt machen.
    Außer vielleicht, dass Du wesentlich mehr Geld ausgibst, als nötig und zielführend wäre.
    Deshalb sage ich mal, sehe Dir die von mir empfohlene Sony nicht zu genau an.
    Sie ist gut, imho sogar saugut, nimmt aber auch nur Bilder oder Videos auf.
    Das machen weniger teure Kameras, wie beispielsweise die , die samt 18-135'er für unter tausend EUR zu dir kommen kann, nicht schlechter.
    Deren AF ist auch sehr brauchbar.
    Und ja, (oder nein), es ist seltenst unerhört wichtig, ob die Kamera nun 50p oder 30p Videos abliefert.
    Ob sie nun solche Spitzenwerte wie die Alpha77 MKII in Sachen Serienbild liefert, ist auch weit weniger entscheidend, als man als technik-verliebter Nerd zunächst glauben will.
    Dieser Body mit dem 18-135'er wäre meine Wahl gewesen, wenn der schon vorhandene Objektiv-Park meine Entscheidung nicht zu Gunsten einer zweiten, neueren Sony gelenkt hätte.
    Und keine Angst! So nett ein elektronischer Sucher auch immer sein mag - ohne geht es auch.
    Das Bild, was "hinten rauskommt", ist entscheidend.
    Da kommen, nach einiger Zeit, kann ich dafür garantieren, tolle Bilder.
    Deshalb empfehle ich Freunden und Bekannten, natürlich auch Dir, dieses Dingelchen, was nebenbei auch weniger Gewicht als die Sony auf die Waage bzw. das Stativ bringt.
    Nebenbei find' ich die Menue-Führung zwar anders, aber nicht schlechter als bei Sony.
    Einzig, dass es Capture One für Sony's Kameras als kostenloses, voll funktionsfähiges, zeitlich nicht begrenztes Tool als Download gibt, spricht eventuell für Kameras aus dieser "Schmiede".


    Zu Nikon will ich mich bar aller Erfahrungen nicht weiter äußern.
    Tolle Fotos, davon bin ich wie wild überzeugt, können die aber auch.

    Wenn es ums Fotografieren geht, ist es nicht verkehrt auf das Bauchgefühl zu hören und sich mal zu einem Foto-Fach-Händler zu begeben, um dort mal die Haptik der Kameras auszuprobieren.


    Es ist nämlich so, dass Bodys mit vergleichbaren Sensor-Abmessungen, sofern nicht grad aus einer Uralt-Generation stammend, einen absolut unwesentlichen oder überhaupt keinen Einfluss auf das Foto hat.
    Anders natürlich die Objektiv-Wahl.
    Es sind allgemein nur verschiedene Ausstattungsmerkmale, die die Bodys unterscheiden und letztlich den Preis bestimmen.
    Gute und beste Fotos machen sie, sofern der Mensch hinter der Kamera das kann, alle.
    Oder anders gesagt, ein teurerer Body spuckt letztendlich nichts qualitativ Höherwertiges aus.
    Dass dessen Bedienung für den Owner u.U. angenehmer oder leichter, möglich aber auch verwirrender, sein kann, ist ne Sache, die auf die entstehenden Werke in qualitativer Hinsicht ohne Einfluss bleibt.


    Beherrschbar sind sie alle. Vielleicht, dass der Einsteiger ein paar (viele) Probeschüsse mehr braucht, bis er sein Werkzeug wirklich beherrscht.
    Er wird es lernen!
    Schreibst Du also bitte mal was zur Ausstattung oder Deinen Wünschen/Vorstellungen.
    Genauer, was Du als vorteilhaft oder als unverzichtbar ansiehst.


    Ganz anders dagegen, wenn auch Videos produziert werden sollen.
    Hier ist, zumindest für den, der sich beharrlich weigert die Schärfe von Hand zu ziehen, ein gut arbeitender Video-AF durchaus entscheidend und kickt, wo nicht so gut, so manchen Body aus dem Rennen.
    Sollten Videos einen hohen Stellenwert haben, ist es (nach meiner unmaßgeblichen Meinung) nicht verkehrt sich auch mal die Sony Alpha77 MKII anzuschauen. Die würde mit einem 18-135'er ja das Budget noch nicht wesentlich überreizen.
    Nach Vergleichen mit anderen Systemen meine ich nämlich, dass der Auto-Focus, besonders weil er sich bei Verfolgung nicht so schnell vom Ziel ablenken lässt, mehr als nur brauchbar ist.
    Fotografieren mit dieser Kamera?
    Warum nicht? Sie ist zwar vergleichsweise teuer und nicht wirklich ein Leichtgewicht, macht aber eben genau nichts schlechter als Kameras anderer Hersteller.
    Ich empfinde es als ungemein vorteilhaft, dass ich alles im elektronischen Sucher im Blick haben kann, liebe die hohe Serienbildgeschwindigkeit, bin letztlich rundum zufrieden.

    Jap, da hätte ich auch selbst drauf kommen können.
    Oder müssen ...


    Immerhin hat es, ich glaube, das war in der 5'er Serie, tatsächlich mal Kameras die ein kleines S im Suffix hatten, gegeben.

    Wehren?
    Nee, wehren kannst Du Dich nicht.
    Im Falle, dass ausgerechnet Du einer der (ganz wenigen) User, bei denen das Problem zu Tage tritt, gibt es genau eine Handlungs-Option.
    Die hat aber mit "sich wehren" so ganz und gar nichts gemeinsam.
    Du müsstest die Kamera gegebenenfalls zum Händler zurück schicken oder bringen, bekommst aber in aller Regel umgehend oder gar sofort eine neue Kamera.


    Man liest viel.
    Besonders natürlich, wenn man danach sucht.
    Kein Wunder!
    Wer irgendwann so ein verkrücktes Teil bekommen hat, hat sich in allen möglichen Foren oder bei Bewertungen und dergleichen Luft gemacht bzw. seinen Ärger in Text gegossen.
    Die vielen tausenden User, die von diesem Problem nie etwas mitbekommen haben, schreiben natürlich nicht darüber.
    Bzw, sie haben nie darüber geschrieben.
    Also entsteht der Eindruck, dass es überdurchschnittlich oft dazu kommt, dass diese Kameras Problem-behaftet sind.
    In Wirklichkeit dürfte sich das (geschätzt) aber allerhöchstens im Promille-Bereich, bewegen, weil man inzwischen wenig bis gar keine wirklich neuen "Beschwerden" mehr findet.
    Canon hat das Los, was betroffen war, scheinbar inzwischen entweder zurück gerufen oder (so ziemlich) alle betroffenen Einzelstücke wurden inzwischen von den Usern zurück gegeben.
    Weil sowas nicht gerade förderlich für den Umsatz/Absatz ist, denke ich, dass Canon dafür gesorgt hat, dass die Händler keine betroffenen Kameras mehr in den Regalen liegen haben.


    Ich bin wie wild davon überzeugt, dass man ganz beruhigt eine EOS 70D kaufen kann.


    BTW, was verbirgt sich eigentlich hinter der EOS 70Ds? (ich habe Google und den Geizhals befragt, aber keine zielführenden Antworten bekommen)

    Zur Aufnahme selbst steht mir eine Sony Alpha 55 bzw eine Alpha 77 II zur Verfügung.
    Die Intervalle stelle ich an meiner [] ein.
    (Funktioniert natürlich auch ohne Funk.)


    Ich nehme, weil ich ja noch Farb-Anpassungen vornehmen will, ggf Verlaufs-Filter und andere Bildverschlimmbesserer einsetzen will, bevor ich das Ganze in Video-Sequenzen rendern lasse, grundsätzlich in RAWs auf.
    Für Intervalle von drei oder gar zwei Sekunden, brauchts demzufolge schon eine schnellere SDXC-Karte.
    Ausentwickeln, ggf. deflickern und den sogenannten Heiligen Gral nutzen und letztlich in Videos rendern dann mit LRTimelapse und Lightroom.
    LRTimelapse, sofern als Freeware genutzt, ist auf 400 Frames/Einzelbilder beschränkt, was aber nicht weiter schlimm ist.
    Dass einige Funktionen oder Gimmiks überhaupt nicht anwählbar sind, muss den Anfänger auch nicht weiter stören.
    Die sind verzichtbar.
    Entweder man bezahlt und verarbeitet längere Sachen sozusagen in einem Rutsch, dabei auch sehr professionell, oder ... eben nicht.
    Wie fair man sein will, liegt also letztlich im eigenen Ermessen.
    Der Herr Wegner, der diese Software geschrieben hat, natürlich auch gern seinen Lohn dafür haben soll, hat es ja schließlich nicht verboten zwei (oder mehrere) 400'er Sequenzen zusammenzuschnipseln.
    Dass ihm das eventuell etwas Bauchgrummeln verursachen könnte, ist ne andere Sache.


    Bei Interesse finden sich unter [gwegner.de] sicher ein paar Lehrvideos oder zumindest Links zu der Timelapse-Site vom Herrn Wegner.

    Das beste Intervall gibt es nicht.
    Oder genauer, es gibt keine Einstellung, die für alle Timelapses, wie Zeitraffer neudeutsch genannt werden, passt.


    Es kommt gewaltig darauf an, was Du raffen willst.
    Ist für Timelapses, die Straßenverkehr, Fußgängergewusel und Ähnliches zeitlich raffen sollen, ein Intervall von zwei, drei oder evt. auch vier Sekunden gut passend, gibt so eine Intervall-Einstellung bei Sonnen-Auf- bzw -untergängen fast keine Bewegung mehr in der fertigen Sequenz.
    Da würden zehn, fünfzehn oder zwanzig Sekunden (nach meiner unmaßgeblichen Meinung) viel besser passen.


    Zu beachten, dass sich alle Bewegungen, je weiter weg sie von der Kamera vorgehen/stattfinden, scheinbar verlangsamen.
    Damit würden beispielsweise Timelapses von einer viel befahrenen Straße oder Autobahn, wenn sie fast schon am Horizont liegt, mit einem Intervall von nur zwei Sekunden auch nicht so direkt das Gelbe vom Ei werden.


    Probieren, probieren, probieren.
    Je nach dem, wofür Du die Sequenzen später brauchst, kannst Du ja gegebenenfalls auch das Video noch etwas quetschen/stauchen oder lang ziehen.



    Sorry für die Eigenwerbung ... ;)
    Was soll ich machen?
    Ich weiß ja schließlich nur vom eigenen Material genau, wie ich es aufgenommen und weiter verarbeitet habe.
    Als Beispiel unter [diesem Link] mal ne kurze Sequenz mit einem Intervall von fünf Sekunden. Video-Geschwindigkeit 1:1.
    In einem anderen [Beispiel] sind ein paar Timelapses mit einem Intervall von zwei Sekunden, Video-Geschwindigkeit leicht erhöht, mit verwurstet.