Beiträge von Horst58

    Der Preis ist heiß.
    Im Online-Handel musst Du für diese Kombi entschieden mehr Geld bezahlen.


    Die meisten Profis bevorzugen, sofern sie nicht sowieso lieber mit Canon-Vollformatern arbeiten, eine Alpha 7R.
    Das macht die 6000'er aber in der Hand des Amateurs und Semi-Profis nicht schlechter.
    Nee, nee, die Alpha 6000 ist schon ein feines Werkzeug. Ein Werkzeug, welches sehr professionell wirkende Fotos ermöglicht.
    Die kleinen, kaum sichtbaren verzeihlichen Fehler, die die Kit-Linse produziert, bekommt man im RAW-Konverter leicht eleminiert.



    Müsste (oder wollte) ich mich in System-Fragen noch einmal neu orientieren, würde ich das Angebot ganz sicher nutzen.

    Ich sag es mal so:
    Ganz sicher gibt es Besseres als das Kit-Objektiv.
    Der Umkehrschluss, dass die "Kit-Scherbe" deshalb wenig oder gar unbrauchbar wäre, gilt aber nicht.
    Eine größere Offenblende wäre sicher, ganz besonders natürlich bei Portrait-Aufnahmen, wünschenswert.
    Aber eben auch relativ teuer zu bezahlen ...
    Immerhin, die Detail-Abbildung bzw. Schärfe sind auch bei der Kit-Linse so gut , dass das gute bis tatsächlich perfekte Fotos ermöglicht.
    Eine leichte, fürs ungeübte Auge aber unsichtbar bleibende Vignettierung gibts wohl. Wenn die stören sollte, hilft Dir Dein RAW-Entwickler.
    Übrigens: Capture One, gibts für Sony kostenlos.


    Sollen Landschaften, Bauwerke und ganze Stadt-Ansichten abgelichtet werden, ist es nicht so wichtig, dass man eine Offenblende oberhalb (oder - nach Zahl - unterhalb) der magischen f=3,5 hat.
    Freistellungen vom Hintergrund braucht man ja in diesem Gebiet nicht so dringend und wenn es mal etwas dunkler wird oder ist kann man ja gerne, ohne mit unkorrigierbaren Bild-Rauschen kämpfen zu müssen, die ISO (bis 800) hoch stellen.
    Wenn das für Freihand-Aufnahmen ggf. nicht reichen sollte, hilft das Stativ oder der Bohnensack.
    Ziemlich sicher, zumindest dann, wenn man bereit ist die Füße gelegentlich als Zoom zu nutzen, reicht der abgedeckte Brennweiten-Bereich auch aus, ne "lange Linse" muss man also nicht zwingend haben.


    Wenn die Fotos gelegentlich und in Einzelfällen mal etwas abseits der technischen Perfektion liegen, gilt der Grundsatz, dass ein nicht ganz so perfektes Foto immer noch besser als gar kein Foto ist.

    Eine kurze Beschreibung nebst Beispielbildern.


    Seit ein paar Tagen habe ich das Walimex pro Fish-Eye II mit einer größten Blendenöffnung von f=3,5 und einer nominalen Brennweite von 8 mm im Besitz.
    Das Objektiv ist bei mir, da es ja zu meiner Alpha55 passen soll, mit Sonys A-mount ausgestattet.
    In DE (und scheinbar auch in vielen anderen europäischen Ländern) fährt man preislich meist besser, wenn man es unter der im Titel angegebenen Marke kauft.
    Das Objektiv gibt es natürlich auch passend zu Kamera-Bodys anderer Hersteller/Marken und man wird ziemlich sicher keine Unterschiede zum Samyang-Original feststellen.
    Im Gegensatz zur älteren Version (ohne die römische Zwei) kann man die Gegenlicht-/Streulicht-Blende abnehmen, was das Objektiv auch für Besitzer einer Kamera mit Vollformat-Sensor interessant machen könnte.
    Bei Vollformat würde sich die Blende mit im Foto abbilden, bei APS-C passiert das wegen des Crop-Faktors glücklicherweise nicht, so dass die Blende allzeit (als Schutz) auf dem Objektiv verbleiben kann.


    Die Einstellringe, es gibt je einen für die Blende und einen für die Entfernung sind leicht, aber nicht zu leicht, einzustellen.
    Der Entfernung-Ring ist mit 20 Millimetern angenehm breit geraten und gut griffig gummiert. Er durchfährt mit/bei einem Winkel von etwa 120 Grad den gesamten Einstellbereich von 0,3 m bis unendlich.
    Der Blenden-Ring ist aus schnödem Plastik, 9 mm breit und leider nicht gummiert. Er hinterlässt aber, weil er bei jeder Blenden-Stufe (zwischen 3,5 und 22) deutlich merk- und hörbar einrastet ein gutes haptisches Gefühl.
    Der Mount des Objektivs ist aus Aluminium gefertigt und dürfte sich, bar aller elektrischen Kontakte, bei normaler Beanspruchung und Stürzen aus kleiner Höhe als mechanisch unkaputtbar erweisen, was natürlich eine reine Vermutung ist, weil ich das lieber nicht ausprobieren wollte.


    Es gibt keinerlei Elektrik, Elektronik und keine Stellmotoren. Man muss also alles händisch einstellen, woran man sich aber schnell gewöhnen kann. Die EXIFs bleiben natürlich unvollständig, weil zwangsläufig keine Blenden-Werte übertagen werden und der Body die Brennweite nicht kennen kann. Eine objektiv-interne Stabilisierung kann es nicht geben.


    Dass das Gimmik des Fokus-Peaking, wo nutzbar, beim Scharfstellen eine große Hilfe sein kann, sei nur nebenbei erwähnt.
    Ab Blende 8 und kleiner (~höhere Zahl) kommt man aber, weil Entfernungs-Scala und tatsächlich eingestellte Entfernung bestens zusammen passen und der Tiefenschärfe-Bereich hier recht groß ist, auch mit anderen Methoden zu guten Ergebnissen. Abschätzen der Entfernung und/oder der hyperfokalen Distanz liefern in aller Regel auch gut brauchbare Fotos. Wer Zeit und Muße aufbringt, nutzt den Live-View mit entsprechender Vergrößerung und bekommt in allen Fällen knackscharfe und sehr detailreiche Fotos.



    Hier ein paar Beispiele:

    So richtig fit bin ich auch nicht.
    Trotzdem will ich mal was posten, weil das ja eventuell hilfreich sein kann.


    Von einem GorillaPod-Clon, den ich mal bei Aldi für ganz kleines Geld im Rausschmiss gekauft habe, besitze ich genau ein Stativ.
    Ein Stativ, welches sicher nicht in die Oberklasse gehört, welches nach meiner unmaßgeblichen Einzelmeinung jedoch sehr empfehlenswert ist.


    Warum meine ich das?
    Gut bis bestens ist, dass der Video-Kopf schön leicht- aber keinesfalls zu leichtgängig ist, was mich als gelegentlichen Filmer sehr freut.
    Gut auch, dass eine Schnellkupplung inklusive ist. Platten für die zweite oder dritte Kamera sind für relativ kleines Geld nachkaufbar.
    Weiterhin finde ich es gut, dass es diese Spinne eben genau nicht gibt.
    Die Abwesenheit dieser Spinne macht es möglich die Beine in verschiedenen Winkeln zu spreizen, sie haben dabei gut definierte Einrast-Punkte, was je nach Gelände bzw. Standort zuweilen ein wirklicher Vorteil in Sachen erreichbarer Stabilität sein kann.
    Das mit dem Anhängen vom Rucksack oderder Fototasche geht im Übrigen bestens. Die Mittelsäule hat dafür einen Haken, der allerdings nicht wirklich groß ist.
    Spreizt man die Beine recht weit ab, kommt man mit einer großen Stellfläche dem Boden sehr nah, was besonders für Makros und/oder Perspektiven abseits vom Mainstream eine echt feine Sache ist. Geht es doch mal nicht bodennah genug, kann ich die Mittelsäule auch umdrehen, den Videokopf also nach unten hängen lassen.
    Na ja, ... für den Video-Schaffenden wahrscheinlich nicht so derb wichtig.
    Übrigens ... bodennah ist der Windeinfluss minimiert.


    Ansonsten:
    Die Beine haben vier Segmente, auf ein sehr kurzes Packmaß kommt man trotzdem nicht. Meine leidvolle Erfahrung ist, dass man mit 52 cm das Stativ besser außen am Rucksack, denn darin transportiert. Immerhin bereiten ihm Regen oder Schnee, natürlich auch Sonne, keine Probleme.
    Über die Maßen kalte Finger gibt es beim Aufstellen, wegen der sehr angenehmen und strapazierbaren Schaumstoff-Umhüllung der oberen Bein-Segmente, nicht. Im Sommer auch keine Blasen , nur weil das brünierte Alu zu heiß wird.
    Die Gummis an dem Beinen haben sich als gut rutschfest erwiesen, Spikes gibt es leider nicht.
    Eine kleine Libelle ist im Video-Kopf mit drin. Bei vielen Kameras aber ziemlich sinnfrei, weil deren Boden das Teil verdeckt, man also selten was sieht. Immerhin als Einstellhilfe, also dann, wenn noch keine Kamera auf das Stativ gefesselt ist, einigermaßen brauchbar. Oder auch nicht, weil man den Video-Kopf ja trotzdem nicht zwangsläufig in der Waage hat. Die Neige-Scala (nach vorn/hinten) ist nicht wirklich sinnig, weil nur lieblos ins erstaunlich haltbare Plastik gepresst, nicht gut ablesbar und überhaupt nicht nivelliert. Man kann den Kopf, besser die Schnellwechsel-Einheit/Platte, auch in die Senkrechte klappen.
    Das Stativ soll nach Hersteller-Angaben bis zu vier Kilogramm in Ruhe halten können. Ich kann bis zu drei Kilo, (Kamera plus verhältnismäßig langer/schwerer Macro-Scherbe) guten Gewissens bestätigen.
    Material; Alu, Kunststoff und ein Bisschen rostfreier Stahl.
    Gewicht; mit 1,2 Kilo noch nicht wirklich belastend.
    Die höchste Höhe ist bei etwa 1,45 Metern erreicht, was in aller Regel vollkommen ausreichen dürfte. (Ich habe diese "gigantische" Höhe bisher nie gebraucht.)
    Besonderheit ist, dass eine zweite kurze Mittelsäule, die allerdings ein 1/2 Zoll-Gewinde, dafür aber keine Möglichkeit zur Neigung hat, im Lieferumfang ist.


    Ich rede vom , für das 70 Europalinge sicher nicht zu viel verlangt sind.

    Über Intelligenz, genauer inwieweit die Kamera ihren Nutzer verstehen kann, ließe sich natürlich trefflich(st) streiten.
    Fest steht, dass es eine Vollautomatik gibt und auch, dass diese die Aktionen "fotografischer Vollpfosten" sehr gut voraussehen kann, weshalb diese mit der Kamera meist erstaunlich gute Ergebnisse abliefern können.
    Einfach draufhalten und auslösen führt (fast über-)durchschnittlich oft zu gut verwertbaren Dateien.

    Ob das wirklich genau 30 min sind, kann ich natürlich nicht sagen.
    Ganz abgesehen davon hängt das natürlich auch ganz gewaltig von den jeweils vorherrschenden Umgebungstemperaturen ab.
    Dass Sonys wegen "zu warm" gelegentlich abschalten, ist allerdings ne Tatsache, die man ganz bestimmt nicht weg diskutieren kann.


    Im Hochsommer, besonders wenn die Kamera ohne Sonnenschutz auf einem Stativ im Freien steht, was schon mal Temperaturen von 50 Grad (und mehr) im Body hervorrufen kann, könnte ich mir vorstellen, dass Du nicht mal die von den Rezensenten angegebenen 30 Minuten am Stück filmen kannst.
    (Meine Alpha 55 hat manchmal unter solchen Bedingungen schon nach acht bis allenfalls zehn Minuten eine Auszeit genommen.)
    Aber mal ehrlich, ... muss man wirklich 30 Minuten Video aufnehmen?
    Ist es nicht sowieso besser, weil einfach weniger langweilig, wenn man seine cineastischen Werke aus vielen kurzen Szenen zusammenschnipselt?


    Übrigens gibt es das Phänomen der thermischen Notabschaltung auch bei anderen Herstellern. Dort, nach allem, was ich darüber zu wissen glaube, allerdings immer erst etwas später.

    Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal zwischen dem Pure Power und dem System Power ist zunächst mal das Bleckleid und der Lüfter.
    Beides ist beim Pure Power 'ne Klasse besser. Auch hat man sich beim Pure Power mit den Kabeln mehr Mühe gegeben.
    Während man vom lieblos zusammengeschusterten Blech ja im fertigen System nichts sieht und es bis auf den nicht vorhandenen Knickschutz bei der Herausführung der Kabel aus dem Netzteilgehäuse sonst nichts zu meckern gibt, hört man, auch wenn er nur klein ist, den Unterschied zwischen den verbauten Lüftern. Der eine kann "leise", während der bessere Lüfter (vom Pure Power) fast gar nicht zu hören ist.
    Auch nicht wirklich so derb gut ist: Dem System Power fehlt der PCIe-Stecker für die später eventuell ins System nachzurüstenden Grafikkarte.
    Das kann dereinst bedeuten, dass man über ein anderes Netzteil nachdenken muss. Na ja, ... gegebenenfalls auch nicht.


    Ich rate deshalb vom System Power ab.
    Sparen ist gut, Geiz ist aber mal überhaupt nicht geil!


    Zu den Zertifizierungen, was alles eine Frage von Prozentrechnungen und damit ein gutes Schätzinstrument für die Effektivität ist, liest Du bitte mal hier in der Wikipedia.

    Matzes Alternative Zusammenstellung würde (bis auf den Punkt des Netzteils) sofort mein Abnicken bekommen.


    "Wattzahl muss stimmen" heißt bei Dir, dass ein 300'er Netzteil schon gut ausreichend wäre.
    Das reicht dann sogar noch für eine dezidierte Grafikkarte, sofern die sich nicht mehr als 150 Watt aus der "Strompulle" genehmigt und mit einem einzigen 6-pol. PCIe-Stromstecker zufrieden ist.


    Wenn Dein zukünftiges Netzteil mehr Leistung abgeben kann, schadet das zwar nicht, bringt aber auch nullkommagarkeine erfahrbaren Vorteile. (Unbegründete Sicherheits-Bedenken mal außen vor gelassen!)
    Weder wird es, weil ja nur teilweise ausgelastet, leiser arbeiten, noch wird es stabiler oder langlebiger sein.
    Zumindest gilt das so für heute als modern geltende Netzteile, die das was ihr Typen-Aufkleber oder -Schild an Leistung und Effizienz verspricht, auch halten können.


    Allzu billig, also was aus der sogenannten China-Böller-Fraktion, sollte man nicht kaufen.
    Einerseits stimmt das mit der Gesamtleistung bei denen oft nicht oder die Leistung wird auf den Schienen, wo sie genau nicht gebraucht wird, abgegeben. Der Umkehrschluss legt nahe, dass es deswegen auf den Schienen, wo der Strom tatsächlich fließen soll, zu Engpässen kommen kann, was in der Regel unerwünschte Wirkungen hervorruft. (Bluescreens bei stärkerer Last, Startunwilligkeit)
    Von eher nicht so guten und deshalb meist vernehmlich hörbar bis wirklich laut arbeitenden Kühl-Konzepten will ich hier mal lieber nicht reden.
    Wovon zu reden wäre ist, dass diese Dinger (zumindest oft) keinerlei bzw vollkommen unwirksame Selbstschutzmechanismen gegen Spannungspeaks im/aus dem Stromnetz haben und deshalb im schlimmsten anzunehmenden Fall gelegentlich auch mal andere Komponenten ins elektronische Nirvana befördern können. Wobei sie das selbst natürlich auch nicht immer überleben ...
    Anderen Netzteilen, also die, für die man schon mal ein paar Euro mehr berappen muss, ist sowas im gewissen Rahmen völlig schnuppe, wobei der "gewisse Rahmen" uns selbst in Städten wie Berlin eine sehr hohe Sicherheit gibt. (Berlin als Beispiel, weil hier Peaks bis 1,2 KV nach meinen ureigensten Erfahrungen völlig "normal" sind.)
    Besser also, nicht allzu knauserig sein(!!!)


    Sparen ist aber in Ordnung.
    Beispielsweise mit einem BeQuiet! Pure Power L8 300W, welches bei einigen empfehlenswerten Online-Händlern schon für unter 40,- € zu haben ist und selbst bei Amazon nicht wesentlich teurer ist.
    Genauso empfehlenswert und mindestens ähnlich preiswert wäre ein Enermax Triathlor 300W.
    Leise, wenn auch nicht absolut unhörbar, können beide ganz ausgezeichnet.


    Gold- und Platin-Zertifizierungen sind gut und eigentlich auch wünschenswert.
    Ansonsten aber, zumindest wenn es um das eigene Geld geht, eher nicht so bedeutend.
    Das System muss schon einige viele Jahre im Dauerlauf schuften, bis man die Mehrausgaben für besonders effiziente Netzteile durch die unbedeutend verminderte Stromrechnung wieder ausgleichen kann. Außer vielleicht, Strom wird (noch!) teurer ...
    Alles, was 80PLUS Bronze kann, ist in dieser Beziehung voll in Ordnung.

    Mal ganz abgesehen davon, dass man wenn Makro-Fotografie geplant ist, ja meist manuell und meist auch mit einem Einstellschlitten arbeiten wird.
    Na ja, jedenfalls mache ich das so, weil ein vernünftig zusammenmontierbares Focus-Stacking eher ein Ding der Unmöglichkeit wird, wenn man dem Autofocus die Hoheit gewährt.
    Jedenfalls Indoor.
    Outdoor, wo der Wind je sämtliche Abstände, einfach weil sich Blüten und anderes "kleines Zeug" ewig mehr als nur Millimeter-Bruchteile bewegen, verändert, wirds sowieso nichts, man mag also gern der Kombi aus Body und Objektiv die Entscheidung über das, was man fotografiert, überlassen.


    Kann schon sein, dass Tamron in Sachen Treffgenauigkeit und Speed des Autofocus der wesentlich teureren Konkurenz seitens Canon etwas hinterher hächelt.
    Weil mir das Canon sowieso niemals in die Tüte gekommen wäre, schließlich gibt es das Teil ja nicht mit Sonys A-mount, kann ich dazu nichts sagen.
    Was ich aber sagen kann ist, dass ich mich niemals über total versaute Shots ärgern mußte.
    Imho geht das immer, ausser man setzt den Limiter falsch oder garnicht ein, schnell und treffsicher genug.


    Abschließendes Urteil:
    Mit dem Tamron SP 90 mm Di VC USD Macro macht man für (relativ) wenig Geld nichts verkehrt.

    Nimmst Du an, dass Deine Kamera von dem Problem befallen sein könnte?
    Oder weißt Du das sicher?
    Wenn Du das sicher zu wissen meinst, wann und wodurch zeigt sich das bei Dir?


    Es ist nämlich so, dass ja trotz aller Hilferufe und der negativen Schlagzeilen, durchaus nicht alle Kameras davon betroffen sind und sich das Problem, (wenn überhaupt), nur in ganz speziellen Situationen zeigt.
    Meist (oder zumindest sehr, sehr oft) also eher viel Wind um NICHTS.

    Ich kann da, bar aller Erfahrungen mit Nikon-Kameras, nicht viel sagen.


    Klingt aber, bei mir, genauer meiner Alpha 55, hat sich die These leider bewahrheitet, nach einem verdreckten Verschluss.
    Bei mir hat es geholfen auch mal den Verschluss mit einem Nass-Reinigungs-Set, (eigentlich für die Sensor-Reinigung gedacht), zu behandeln.


    Aber Vorsicht!
    Nicht zur Nachahmung empfohlen!
    :!:
    Wenn doch, dann auf eigene Gefahr.
    :!:
    Und immer daran denken - professionelle Reparaturen sind nie sonderlich kostenneutral.
    Hast Du, weil das, anders als bei mir, nicht geklappt hat, der Verschluss also endgültig nicht mehr funktioniert, ne Reparatur am Hals, wirds ganz bestimmt nicht nur um ein paar Euro gehen.
    Und überhaupt, es steht ja nicht zweifelsfrei fest, dass Dein Verschluss so extrem hakelig arbeitet und das Ganze sinnvoll wäre.


    Wahrscheinlich aber doch.
    Schwarzbilder deuten ziemlich deutlich auf Verschluss-Probleme hin. Halb-schwarze Bilder übrigens auch.

    Mal vorweg, ich kenne weder das Nanomax 460 noch das Velbon Videomate-638 aus eigener Erfahrung.


    Weil ich aber ein Nanomax 450 mein Eigen nenne und mit dem Teil inzwischen auch einigermaßen zufrieden bin, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass das Cullmann-Stativ empfehlenswerter ist bzw. wäre.


    Da ist zum Ersten, dass der Video-Kopf sowohl in der Horizontalen als auch vertikal butterweich zu schwenken ist, wobei genau das nach einigen Kundenbewertungen für das Velbon zumindest äußerst fraglich erscheint.
    Schön wär es natürlich, wenn die durchaus sehr fest arretierbare Schnellwechselplatte dem arca-Standard angehören würde.
    Na ja, das läßt sich, sofern es denn überhaupt jemals nötig wird, einigermaßen preiswert adaptieren.


    Zum Zweiten, dies ist ein Vorteil, den ich nicht niemals mehr missen möchte, kommt man mit dem Cullmann-Konstrukt dank umdrehbarer Mittelsäule und verschiedener Winkel, in denen die Beine gespreizt werden können, dem Boden besser nahe.
    OK, eine Sache, die man nicht andauernd und schon erst recht nicht immer und überall braucht.
    Aber wenn eben doch mal wichtig wird, ist es schön, dass man ein Stativ, welches in dieser Frage sehr universell ist, hat und eben nicht aus der Hand fotografieren oder Videografieren muss.
    Makros ohne dies Gimmik - viel Spass(?!)
    Beim 450'er gibt es übrigens noch eine verkürzte Mittelsäule (ohne Kopf) gratis dazu. Bei mir trägt die den Nodalpunkt-Adapter und wird ohne viel Aufwand samt diesem auf- bzw eingesetzt, wenn ich mal wieder Lust auf ein Panorama habe. Ich denke mal, dass man dies Feature dem 460'er nicht vorenthalten hat und dies Stativ damit genau wie sein kleinerer Bruder somit eine gewaltige Steigerung des Gebrauchswerts erfährt.


    Das das 460'er Cullmann, besonders natürlich nachdem man etwas "Schwergewichtiges" unten an die Mittelsäule gehängt hat, stabil genug für alle normalgewichtigen Kameras ist und es von mittelmäßig bewegten Lüftchen nicht aus der Ruhe gebracht wird, ist meine feste Überzeugung.
    Fürs 1000'er Spiegelobjektiv reichts freilich nicht. ;)
    Dass ein Sturm, der den Hobbyfotografen umschmeißt, auch das Stativ nicht ganz unberührt lassen dürfte, ist sowieso eine andere Sache.
    Bodennah, also mit weit abgspreizten Beinen ist der Einfluss der Luft, die es eilig hat, übrigens entschieden kleiner.
    Hängt man beispielsweise seinen Fotorucksack an die bzw unter die Mittelsäule, sollte der mittels der Trageschlaufen an zwei Stativbeinen fixiert werden, damit er nicht im Wind schwingen kann. Anderenfalls kann es nämlich sein, man hätte auf diese zusätzliche Stabilisierung besser verzichtet.

    Also, ich hab so ein Zoom H1.
    Ein wunderbares Teil!


    Aber, wo Licht ist, ist auch Schatten.
    Das allerleiseste Lüftchen, von Wind muss man hier nicht sprechen, macht Aussenaufnahmen wenig brauchbar bis absolut unbrauchbar.
    Der Pop-Schutz, den man allgemein mitgeliefert bekommt, ist ziemlich wirkungsfrei, wenn es Luftbewegungen gibt.
    Die müssen wirklich nicht stark sein, dass man sie sehr vernehmlich hört.
    Ein angepasstes DeadCat (etwa aus einem alten Flokati) hilft ein Stück weit.
    Dass die beiden Mikrofon-Kapseln aber mechanisch starr an das Gehäuse des H1 gekoppelt sind, und somit der enstehende Körperschall Teil der jeweiligen Aufnahme wird, kann so ein Notbehelf nicht verhindern.
    Deshalb will ich Flohs These, nach der ein externes Mike fast schon zur Pflicht wird, gerne stützen.
    Bei mir ist es ein (altes) Røde Videomic (mit der schwarzen Spinne) mit einem DeadCat, was mich sehr zufrieden stellt. Wo die Überbetonung des oberen Bassbereichs störend wirkt, hilft es, die einzelnen Tracks noch einmal durch einen Equalizer, etwa den, den die allermeisten Video-Schnipsel-Tools mit an Board haben, zu jagen. Meist, besonders bei Kommentaren und Interviews, stört es aber überhaupt nicht, dass man sich der Tiefen bei Røde besonders aufmerksam widmet.

    Das machen eigentlich alle Hersteller.
    Alle Brennweiten-Angaben, zumindest kenne ich keinerlei Ausnahmen, beziehen sich aufs heutige Vollformat.
    Irgendwie ist das noch der Fluch (oder der Segen) aus vergangenen Zeiten, als man noch einen Film durch die Kamera gezogen hat und noch genauer aus der Zeit, als das sogenannte Kleinbildformat (24 x 36 mm) total angesagt und deshalb marktbeherrschend war.
    Man brauchte einfach was, was Objektive vergleichbar machte und ist eben dabei geblieben.


    Ähmm ...
    Mal die EXIFs genauer durchforsten.
    Irgendwo versteckt sich in dem Wust von Zahlen auch eine umgerechnete Brennweiten-Angabe.
    (OK, jedenfalls schreibt meine Sony das mit in die EXIFs mit hinein.)

    Genau das hat er ja auch empfohlen bekommen.
    Ich meine, ein Be Quiet Netzteil aus der 7'er Serie, als CPU-Cooler einen Brocken Eco und dann noch ein Case, bei dem eigentlich nur ein einzelner Fan, natürlich mit Förderrichtung aus dem Case hinaus, den Airflow genügend stark aufrechterhalten kann, zuletzt eine grüne Caviar als HDD, wo sollte man denn noch an Krach einsparen?

    Genau das isses!
    10 bis zu 20 Prozent klingt erst einmal recht viel.
    Nimmt man das mal als absulute Zeiten, relativiert sich das schon mal gewaltig.
    Es wird fast schon sinnfrei, wenn man die ganze Sache mal abseits der Prozentzahlen betrachtet.
    Ob die Maschine nun (angenommen) 30 Minuten rechnet bis das finale Video auf die Platte geschrieben ist, ob sie das schon in 27 Minuten oder gar in nur 24 Minuten schafft, interessiert meist wenig.
    Schon erst recht nicht, wenn man Einsparungen von drei bis sechs Minuten den zahllosen Stunden , in denen man selbst mehr als der Rechner arbeitet, in denen sich Kreativität und schnelle Automatismen gegenseitig ausschließen, gegenüber stellt.


    Ich habe den Xeon eigentlich nur um der Vollständigkeit Willen mal mit erwähnt.
    Den Sinn mögen andere und vor allem der Threadsteller ganz individuell bewerten.


    Im Übrigen:
    Da wo es mir auf beste Schärfe und darauf, dass man kein Kantenflimmern entdecken kann, ankommt, exportiere ich erst einmal nach unkomprimiert AVI und dampfe das Ganze erst später mit Handbrake ein.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Art Workflow seine Vorteile hat.
    Von schnell kann man aber ganz und gar nicht sprechen.
    Selbst die vier nativen Kerne laufen ziemlich nah am Idle, die virtuellen tun exakt gar nichts, wenn ich so exportiere.
    Dementsprechend ist hier der Xeon so sinnig wie ein Anker am Flugzeug.

    Die Tools und Programme, die mit Intels QuickSync was anfangen können, auch die, die es recht effektiv nutzen, werden immer mehr.
    Die iGPU bringt teilweise so erstaunliche Sachen zu Stande, dass man sich ehrlich gesagt nur wundern kann.
    Einen Bogen um H.264 darf man dann natürlich nicht machen.


    Ich habe auch mal geschaut.
    Nach meiner unmaßgeblichen "Expertenmeinung" gibts hier vom Grundsatz her wenig (bis eigentlich nichts) zu bemängeln.
    Wo es nichts zu bemängeln gibt, gibts naturgemäß kaum noch Potenzial etwas zu verbessern.
    Ich sehe jedenfalls kein solches Potenzial.


    Vor geraumer Zeit habe ich mir was ziemlich Ähnliches gebaut.
    Der große Unterschied zwischen meinem Rechner und dem hier gemachten Vorschlag ist der Xeon mit iGPU und Hypertreading.
    Das bringt beim finalen Rendering, einerseits weil der Takt nicht unwesentlich höher liegt, andererseits, weil die simulierten Kerne die insgesamt erbrachte Rechenkraft sowieso noch einmal etwas anlupfen, schon einen Vorteil.
    Je nach Codec, Anzahl der Spuren und was sich da überhaupt tut, gibts so etwa eine Zeitersparnis von etwas mehr als 10 Prozent bis (in Einzelfällen) auch mal 20 Prozent.
    Auch die Vorschau beim Editen profitiert davon, was allerdings kaum quantisierbar ist. Ob es ruckelt oder ob eben nicht ist allerdings schon gut zu unterscheiden.
    (Die geposteten Werte gelten für Sonys Movie Studio Platinum, andere Programme/Suiten wurden nicht getestet. Ich denke aber, dass insbesondere After Effects von den virtuellen Kernen profitieren dürfte.)


    Ob das lohnt, immerhin verteuert so ein Dingelchen die Maschine (recht grob gepeilt) ja nochmals um einen ganzen Hunderter (und mehr), muss der Threadsteller selber entscheiden.
    Will er etwas mehr Dampf unter der Haube, tauscht er den Core i5 gegen einen Intel Xeon E3-1246 v3 aus.
    Der findet sich teilweise zu noch hinnehmbaren Preisen bei verschiedenen vertrauenswürdigen Händlern, wenn man mal den Geizhals bemüht.
    Meint er, dass der zwar messbare, oft aber nicht immer wirklich derb spürbare Performance-Vorteil die Mehrkosten nicht rechtfertigt, belässt er eben alles so, wie es ist.

    Na ja,(nach Mod-Meinung), wäre es eben "nur" besser.
    Ich bin hier kein Mod und erlaube mir mal ne andere Meinung zu haben.
    Immerhin sagen die Forenregeln nichts zu externen Bilder-Hostern.
    Warum auch? Tut ja schließlich niemanden weh.
    Und so derb oft, dass die Abloader gleich mal bei Google wesentlich im Ranking klettern, wird hier ja nicht auf deren Dienste zurück gegriffen.
    Und selbst wenn, wen kann das wirklich stören?
    Valuetech wird dadurch ja schließlich nicht abgewertet.
    Nachdem die Jungs, die sicher gern auch Partner von Valuetech werden würden, die ersten Jahre finanziell heil überstanden haben, ist ja auch kaum anzunehmen, dass sie ihre Server endgültig abschalten und hier deshalb nichts mehr zu sehen sein wird.


    Ich bin mal so frei zu sagen, dass alles was nicht verboten ist, alles was nicht gegen allgemeine Gepflogenheiten oder die Nettiquette verstößt, also auch alle Links ohne Referrer, erlaubt ist/sind oder sein muss.
    Oder, was auch mal ne feine Sache und wahnsinnig(st) zu begrüßen wäre, Ihr schmeißt Eure sinnfreien Restriktionen für die Anhänge über den Haufen.
    Das nur mal zum Nachdenken und ganz am Rande.


    Hier soll es aber nicht um imho berechtigte Kritik gehen.
    Bilder zeigen, darum geht es.
    Nur so können sich mögliche Interessenten und zukünftige Owner einer solchen "Scherbe" zu den Möglichkeiten, die man mit ihr hat, eine Meinung bilden.
    Und genau das wollen wir doch alle!


    Diesmal ein paar Aufnahmen außerhalb der Welt der Macro-Fotografie.
    Ja, auch als Tele, so würde ich was, was am Crop immerhin so um etwa 150 mm Brennweite hat, schon bezeichnen wollen, macht das Objektiv ganz manierliche Fotos möglich.
    Je nachdem wie weit die Blende offen ist, so wie man das von jedem anderen Tele gewohnt ist, auch mit wunderbaren Schärfe-Verläufen, wie sie beispielsweise die hier geposteten Pferde-Fotos zeigen.


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    Ja, so ist das.
    Manche anderen Foren mergen Doppelposts einfach.
    Hier muss man halt etwas geduldig sein, sofern kein anderer User den Thread "freigibt".
    Aber das macht nichts.
    Oder würde nichts machen ...


    Weiter mit Macros.
    Ich habe mich, weil man so entweder per Link auf der Zielseite oder ggf. auch per EXIF-Viewer, mehr erfahren kann, inzwischen zu externer Verlinkung entschieden.
    Schöner Nebeneffekt ist es, dass die Restriktionen bezüglich Dateien-Anzahl und Dateigrößen nicht mehr gelten.
    Nachteil ist die Werbung, die der Hoster fürs Überleben braucht.
    Man möge mir das nachsehen.


    20150104-_dsc26069zscu.jpg20150104-_dsc2607s5sy8.jpg20150104-_dsc26088ls71.jpg20150104-_dsc260936siu.jpg


    20150104-_dsc2604qts7n.jpg20150104-_dsc2611hqsyn.jpg20150104-_dsc2612x6sbd.jpg20150104-_dsc2605e5s9g.jpg


    Ähmmm ... Bei Bild drei und vier (die Schrauben) bitte die Entfernungen austauschen.


    Was außerhalb der Welt der Macros demnächst.

    OK.
    Wie es scheint habe auch ich mich un- oder mißverständlich ausgedrückt.
    Windows-Neuinstallationen sind, wenn sie denn ohne Fehl und Tadel laufen sollen, natürlich nur auf der neuen Hardware sinnig.
    Anderenfalls schleppt man die treibermäßigen Altlasten ja mit auf das neue System, was eben auch mal Boot-Loops herauf beschwören kann.
    (Von unbedingt auch müssen, spricht hier kein Niemand.)


    Jap, warte mal auf den Ram.
    Wird ja (hoffentlich) nicht ewig dauern ...
    Und dann siehst Du weiter!
    (Hoffentlich ist es nicht das Mutter-Brett, was Dir diese Kopfschmerzen bereitet.)