Desktop-PC (für Musikproduktion & Video-/Bildbearbeitung) gesucht.

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    Zur Grafikkarte: Der Artikel ist auch schon wieder anderthalb Jahre alt, war aber auch damals nur noch bedingt aktuell. Ja CUDA hatte mal einen Vorteil durch weitere Verbreitung, insbesondere Adobe setzt aber schon seit etwa 2012/13 auf OpenCL und damit einen offenen Standard der sowohl von AMD, Nvidia als auch Intel unterstützt wird. Eine dedizierte Grafikkarte bringt sicherlich etwas Vorteile, die (übrigens im Prozessor und nicht im Mainboard) integrierte Grafik beschleunigt aber schon extrem.


    Zum Gehäuse: Sicherlich ist es in größeren Gehäuse tendenziell einfacher, da Du aber wenig Komponenten hast (z.B. keine Grafikkarte und nur eine HDD) ist selbst in dem Gehäuse reichlich Platz um Kabel zu verstauen. Es ist zudem auch ein recht geräumiges Mini-ITX-Gehäuse. Wenn dann würde ich eher ein paar Euro mehr in ein modulares Netzteil investieren um noch ein paar Kabel zu sparen.


    Zum Zusammenbau: Klar kann man Dinge falsch machen, letztendlich ist es aber ziemlich selbsterklärend sobald man auch nur einen Hauch Ahnung von Technik hat. Alle Stecker sind heutzutage verpolungssicher, der RAM passt genauso wie die CPU auch nur in eine Richtung in den jeweiligen Slot/Sockel - entsprechende Schnellanleitungen sind auch gedruckt dabei. Wärmeleitpaste ist übrigens immer dabei oder schon an der Bodenplatte montiert.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Sony Alpha 7R IV | Tamron 28-75mm f/2.8 Di III RXD | Sigma MC-11

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL


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  • @Antonin Dvorak Ja, das mit der A-Cappella-Gruppe war schon ein großer Spaß während des Studiums mit Freunden (bzw. unter anderem auch mit meiner jetzigen Frau). Allerdings haben wir uns nach dem Studium in ganz Deutschland und inzwischen auch in der ganzen Welt verteilt und hatten keine Zeit mehr, uns zu treffen. Vielleicht gibt es in 20 Jahren nochmal eine "Reunion". :) Wäre schon cool. Ich hab dafür etwa 250 DIN A4 Seiten mit Arrangements geschrieben und jedes davon wurde praktisch nur ein einziges Mal aufgeführt, was für eine Verschwendung. Wenn Du jemals A Cappella singen willst, sag Bescheid, ich hab massenhaft Arrangements für umsonst. ;)


    Was den Computer angeht: Ich kann @Matze nur zustimmen, das ist heutzutage echt kein Hexenwerk mehr, wenn man ein bisschen technikbegabt ist. Und Intel hat in den letzten Jahren bei den integrierten Grafikchips wahnsinnig aufgeholt. Der im Vorschlag verwendete Chip ist z.B. schneller als der dedizierte (!) AMD-Chip in meinem 3 Jahren alten aber recht ordentlichen MacBook Pro. Zusätzlich hast Du für Anwendungen wie Videoschnitt noch den Vorteil, dass der Arbeitsspeicher der GPU aus dem Hauptspeicher des Rechners kommt. Wenn Du langwierige Physik-Simulationen laufen lässt wie realistisches 3D-Rendering oder 3D-Animationsfilme, dann ist zwar der GDDR5-Speicher moderner Karten schon deutlich schneller. Wenn Du aber die GPU immer nur kurz brauchst für "normale" Anwendungen, sparst Du tatsächlich Zeit dadurch, dass nicht immer zwischen Computer-Memory und Grafik-Bus hin- und herkopiert werden muss. Es könnte sogar sein (das stell ich manchmal fest) dass manche Anwendungen mit einer Shared Memory Lösung schneller sind als mit einer dedizierten Extra-Grafikkarte.

    • Offizieller Beitrag

    Das trifft aber nur bei AMD-APUs (später wohl auch CPUs) mit hUMA-Support (Heterogeneous Uniform Memory Access) und ganz moderne Software zu. Auch wenn es rein physikalisch im gleichen RAM liegt, sind es traditionell dennoch zwei getrennte Speicherbereiche (die GPU reserviert sich ja einen Bereich) und es muss von A nach B kopiert werden. AMD pusht da mit HUMA, HSA und Co massiv die Möglichkeiten.

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  • @Matze Ich hatte sogar noch gar nicht an hUMA gedacht! Einfach nur: Bei modernen Architekturen läuft zwar die Grafikkarte auch über die North Bridge, aber trotzdem hat man noch eine ziemliche Verzögerung, wenn man aus dem "Pageable Memory" (frag mich nicht, wie die Begriffe auf deutsch heißen...) große Mengen Daten, also z.B. Video, in den DRAM transferieren will. Wenn man aber z.B. mit CudaMallocHost() "Pinned Memory" im RAM reserviert, geht der Transfer deutlich schneller, weil CUDA und OpenCL eben nicht direkt auf den RAM zugreifen können. Das ist genau das Problem, das man mit Shared Memory umgeht: Die GPU hat dann die Möglichkeit, direkt im RAM hin- und herzukopieren, ohne Umweg über die North Bridge. Das führt bei sehr kleinen Datenmengen sogar dazu, dass die direkt im Cache liegen bleiben können, bei größeren ist die Performance manchmal auch besser.


    Es ist natürlich immer eine zweischneidige Sache: Wenn die GPU lange oder kompliziertere Rechnungen durchführen muss, dann lohnt sich definitiv das komplette Kopieren der Daten in den DRAM. Aber bei kurzen Rechnungen und viel Transfer ist Shared Memory tatsächlich manchmal schneller, besonders wenn man den Code sowieso nicht auf die Speicherstruktur der Grafikkarte angepasst hat. Kopieren innerhalb des RAM scheint da doch kleine Vorteile gegenüber dem Transfer zu haben.


    Wir haben bei Vergleichsmessungen für unsere Wissenschaftssoftware in den letzten Wochen da tatsächlich manchmal kleine Vorteile gesehen, die ich so auch nicht erwartet hätte. :) Es geht da natürlich nicht darum, die Latenz von 10µs auf 2µs zu reduzieren, aber 10-20% kann man da schon bemerken.

    Einmal editiert, zuletzt von floh ()

    • Offizieller Beitrag

    Klar, im wissenschaftlichen Bereich ist das etwas anderes^^ Bei "normaler" Desktop-Software (sagen wir Videokompression) hast Du das Problem, dass Du nur Teile der Berechnung auf die GPU auslagern kannst und immer wieder Daten austauschen musst. Die Latenz beim Austausch verursacht eben Wartezyklen und die fressen schnell den GPU-Vorteil wieder auf.


    Deswegen ist das aktuell eben noch so eine Sache und auch integrierte GPUs haben deshalb oft keinen großen Vorteil. Wirklich spannend wird es eigentlich erst, wenn CPU und GPU direkt Daten austauschen können (also zumindest über die Caches). Dann werden APUs auch wirklich merkliche Vorteile gegenüber CPU + dedizierter Grafik haben ;) Auf Hardware-Seite sind wir da ja fast schon angekommen, nur die Software wird sicher wieder Jahre brauchen^^

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  • Hallo zusammen und danke für eure Antworten! :)



    Okay das klingt gut! Dann werde ich jetzt auf jeden Fall selber den PC zusammen bauen... 8)


    Bevor ich einkaufe, habe ich noch eine wichtige Frage: Mir wurde gesagt, dass es beim PC-selber-bauen immer ein gewisses Risiko gäbe, dass die Komponenten u.U. gar nicht miteinander harmonieren und der PC deshalb nicht so gut funktionieren könnte. Gilt das noch oder ist die Aussage nicht mehr zeitgemäß?


    Der von dem ich das gesagt bekommen habe hat mir, nachdem er deine Liste ( @Matze ) gesehen hat, diese Liste hier: https://www.mindfactory.de/sho…b427baba5979bed692c8cbac0 zusammengestellt, die wohl so zum selber bauen z.T. in der neusten Ausgabe des CT-Magazin empfohlen wird, zusammengestellt. Er meint die Liste habe 2 Vorteile:
    1.) Die Komponenten passen auf jeden Fall zusammen
    2.) das Mainboard wäre auf 32 GB Ram erweiterbar, womit man den PC in vielleicht 5 Jahren gut aufrüsten könne...


    Wie denkt ihr dazu? Wenn das mit den Komponenten kein Risiko darstellt (wie ich mal schwer vermuten würde) wäre es ja Unfug, für seine Zusammenstellung 90 Euro mehr auszugeben, nur um den PC irgendwann mal aufrüsten zu können (im Moment dürften die 16 GB RAM ja wohl dicke reichen)... oder?



    @floh Das wäre doch mal klasse, wenn ihr es schaffen würdet, nochmal zusammen aufzutreten! :) Vorallem, weil dann die ganze Arbeit wenigstens für 2 Aufführungen je Arrangement gewesen wäre... :D
    Könnt ihr denn alle Noten singen oder in welcher Form schreibt man sowas auf?




    viele liebe Grüße
    Marc

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe eine ziemlich ähnliche Kombination wie oben vor kurzem zusammengebaut, das geht schon ;) Beim Mainboard gibt es CPU-Support-Listen - da hast Du also die Garantie. Einzig und allein beim RAM gibt es (ganz selten) wirklich einmal inkompatible Kombinationen. Bei der Auswahl ist das aber wirklich, wirklich Pech und zumindest bei Markenkomponenten (Board wie RAM) noch seltener.


    Die Liste, die Dir jemand zusammengestellt hat wird auf jeden Fall nicht funktionieren, darauf hast Du mein Wort. Denn obwohl eh schon 90 Euro teurer fehlt noch ein Netzteil ;)


    Zum RAM: In 5 Jahren... Kannst Du dir eh einfach einen neuen Rechner holen^^ DDR3-RAM ist eh schon lange überfällig für eine Ablösung und wird langsam durch DDR4 ersetzt. In 5 Jahren wird DDR3 also nur noch eine Nische sein und was bringt Dir mehr RAM, wenn der restliche PC nicht mehr reicht? Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht, dass in der Branche die Planerei nicht viel bringt: Du kaufst jetzt was gut ist und passt und rüstest auf wenn Du es für nötig hältst. Fertig^^

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Hallo @Matze !
    Vielen Dank für deine schnelle Antwort! :)
    Okay, das klingt gut! Und wenn es wider Erwarten doch nicht passt, kann mans ja auch umtauschen oder?


    Ich hatte die letzte Woche leider extrem viel zu tun und dementsprechend kam ich heute erst wieder dazu, mich damit zu beschäftigen und antworte deshalb jetzt auch so spät...
    Ich wollte dann eben (mit diesem Netzteil: http://www.mindfactory.de/prod…ar-80--Bronze_757798.html) die Bauteile (https://www.mindfactory.de/sho…444bdff71120597f296c3bc2f) bestellen und musste feststellen, dass es die SSD Festplatte wohl nicht mehr für den Preis gibt... könnte man alternativ diese hier: http://www.mindfactory.de/prod…T256M550SSD3-_956585.html nehmen, oder passen dann die Komponenten nicht mehr? Oder lieber eine andere? Die SSD, die vorher drin war findet man zwar im Shop noch, aber da scheint sie jetzt viel teurer zu sein... :(


    Wenn wieder alle Komponenten verfügbar sind, dann schlage ich diesmal sofort zu... :)



    vielen Dank für eure Hilfe nochmals


    liebe Grüße
    Jannik

    • Offizieller Beitrag

    Die von Dir verlinkte SSD ist für Notebooks mit mSATA-Anschluss, die passt nicht. Nimm einfach die Crucial M550 als normale SATA-Version.


    Zum Umtausch: Wenn etwas nicht funktioniert kannst Du es natürlich umtauschen. Das ist im Laden das gleiche wie online ;)

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  • Super, vielen Dank! :)


    Zu dem teureren Netzteil: inwiefern bringt das Vorteile zu dem billigeren? Habe ich dann nur weniger ,,Kabelsalat'' im Gehäuse (du meintest ja, man spart Kabel) oder bringt mir die höhere Leistung bei meinem Bausatz irgendwas?


    viele Grüße
    Marc

    • Offizieller Beitrag

    Es geht da wirklich nur um Kabelreduktion. Die höhere potentielle Leistung bringt Dir nichts, selbst die 300 Watt reichen mehr als aus.

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  • Yo was geht!


    ich habe auf der Googlesuche diesen Thread gefunden und das ist genau das, wonach ich suche!


    Aber bei den Links ist ja leider nicht mehr viel los, also hab ich mit Kumpels ne neue Liste zusammengestellt: und zwar diese hier. funktioniert das?


    danke falls jmd mir feedback dazu gibt!

    • Offizieller Beitrag

    Eine Sache die immer gerne falsch gemacht wird: Beim Netzteil bitte nicht sparen. Da wirklich lieber auf Markenhersteller wie BeQuiet, Seasonic und co setzen.


    Beim Mainboard habe ich mal eines mit H97-Chipsatz ausgewählt. Im Verglich zum B85 können die H97 einfach etwas mehr und Du bist sicher, dass die von dir gewählt CPU auch funktioniert ;)


    Hier mal die neue Zusammenstellung.

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Bei BeQuiet gibt es einen schicken Netzteil-Rechner.
    Einfach mal alles eingeben, was Du Dir wünscht und sehen, was Du brauchst.


    Bisher hat der mich noch nicht enttäuscht!

    Canon EOS 1100D | Canon EF-S 18-55mm IS II | Canon EF 50mm 1:1.8 II | Canon EF-S 24mm 1:2,8 | Yongnuo YN-568EX II

  • ja die frage ist, ob das 70€ Netzteil irgendwelche Vorteile gegenüber dem für 50€ hat? Wenn ich das richtig verstehe, müsste das von den Watt ja alles passen...

  • Die NT von Bequiet schenken sich kaum was, wattzahl zum stimmen dann kann man auch das billigste der Reihe nehmen.

    5D mark 3+BG, 50/1.4 USM, Tamron 24-70, 70-200/4L non IS, 100/2.8L, 17-40/4L; GH5, 7-14/4, 20/1.7, 12-35/2.8 OS, 35-100/2.8 OS


    Nubert Nubox 481 (x2), Nubert Nubox 313 (x3), Nubert Nubox WS-103 (x4), Marantz SR7012 (Dolby Atmos&Auro 3D), Vota Sub 16, Dayton UM18-22 in 115L

  • Matzes Alternative Zusammenstellung würde (bis auf den Punkt des Netzteils) sofort mein Abnicken bekommen.


    "Wattzahl muss stimmen" heißt bei Dir, dass ein 300'er Netzteil schon gut ausreichend wäre.
    Das reicht dann sogar noch für eine dezidierte Grafikkarte, sofern die sich nicht mehr als 150 Watt aus der "Strompulle" genehmigt und mit einem einzigen 6-pol. PCIe-Stromstecker zufrieden ist.


    Wenn Dein zukünftiges Netzteil mehr Leistung abgeben kann, schadet das zwar nicht, bringt aber auch nullkommagarkeine erfahrbaren Vorteile. (Unbegründete Sicherheits-Bedenken mal außen vor gelassen!)
    Weder wird es, weil ja nur teilweise ausgelastet, leiser arbeiten, noch wird es stabiler oder langlebiger sein.
    Zumindest gilt das so für heute als modern geltende Netzteile, die das was ihr Typen-Aufkleber oder -Schild an Leistung und Effizienz verspricht, auch halten können.


    Allzu billig, also was aus der sogenannten China-Böller-Fraktion, sollte man nicht kaufen.
    Einerseits stimmt das mit der Gesamtleistung bei denen oft nicht oder die Leistung wird auf den Schienen, wo sie genau nicht gebraucht wird, abgegeben. Der Umkehrschluss legt nahe, dass es deswegen auf den Schienen, wo der Strom tatsächlich fließen soll, zu Engpässen kommen kann, was in der Regel unerwünschte Wirkungen hervorruft. (Bluescreens bei stärkerer Last, Startunwilligkeit)
    Von eher nicht so guten und deshalb meist vernehmlich hörbar bis wirklich laut arbeitenden Kühl-Konzepten will ich hier mal lieber nicht reden.
    Wovon zu reden wäre ist, dass diese Dinger (zumindest oft) keinerlei bzw vollkommen unwirksame Selbstschutzmechanismen gegen Spannungspeaks im/aus dem Stromnetz haben und deshalb im schlimmsten anzunehmenden Fall gelegentlich auch mal andere Komponenten ins elektronische Nirvana befördern können. Wobei sie das selbst natürlich auch nicht immer überleben ...
    Anderen Netzteilen, also die, für die man schon mal ein paar Euro mehr berappen muss, ist sowas im gewissen Rahmen völlig schnuppe, wobei der "gewisse Rahmen" uns selbst in Städten wie Berlin eine sehr hohe Sicherheit gibt. (Berlin als Beispiel, weil hier Peaks bis 1,2 KV nach meinen ureigensten Erfahrungen völlig "normal" sind.)
    Besser also, nicht allzu knauserig sein(!!!)


    Sparen ist aber in Ordnung.
    Beispielsweise mit einem BeQuiet! Pure Power L8 300W, welches bei einigen empfehlenswerten Online-Händlern schon für unter 40,- € zu haben ist und selbst bei Amazon nicht wesentlich teurer ist.
    Genauso empfehlenswert und mindestens ähnlich preiswert wäre ein Enermax Triathlor 300W.
    Leise, wenn auch nicht absolut unhörbar, können beide ganz ausgezeichnet.


    Gold- und Platin-Zertifizierungen sind gut und eigentlich auch wünschenswert.
    Ansonsten aber, zumindest wenn es um das eigene Geld geht, eher nicht so bedeutend.
    Das System muss schon einige viele Jahre im Dauerlauf schuften, bis man die Mehrausgaben für besonders effiziente Netzteile durch die unbedeutend verminderte Stromrechnung wieder ausgleichen kann. Außer vielleicht, Strom wird (noch!) teurer ...
    Alles, was 80PLUS Bronze kann, ist in dieser Beziehung voll in Ordnung.

  • Krass! Cool, dass ihr hier so viel schreibt und helft man!


    Also ich denke mal dann kaufe ich die Liste so...


    könnt ihr mir noch sagen was der Unterschied zwischen den beiden Netzteilen hier ist? Das oder das hier ... Was ist der Unterschied bzw welches soll ich nehmen?


    achja kannst du mir noch erklären, was diese Bronze/gold/platin zertifikate bedeuten?

  • Auffälligstes Unterscheidungsmerkmal zwischen dem Pure Power und dem System Power ist zunächst mal das Bleckleid und der Lüfter.
    Beides ist beim Pure Power 'ne Klasse besser. Auch hat man sich beim Pure Power mit den Kabeln mehr Mühe gegeben.
    Während man vom lieblos zusammengeschusterten Blech ja im fertigen System nichts sieht und es bis auf den nicht vorhandenen Knickschutz bei der Herausführung der Kabel aus dem Netzteilgehäuse sonst nichts zu meckern gibt, hört man, auch wenn er nur klein ist, den Unterschied zwischen den verbauten Lüftern. Der eine kann "leise", während der bessere Lüfter (vom Pure Power) fast gar nicht zu hören ist.
    Auch nicht wirklich so derb gut ist: Dem System Power fehlt der PCIe-Stecker für die später eventuell ins System nachzurüstenden Grafikkarte.
    Das kann dereinst bedeuten, dass man über ein anderes Netzteil nachdenken muss. Na ja, ... gegebenenfalls auch nicht.


    Ich rate deshalb vom System Power ab.
    Sparen ist gut, Geiz ist aber mal überhaupt nicht geil!


    Zu den Zertifizierungen, was alles eine Frage von Prozentrechnungen und damit ein gutes Schätzinstrument für die Effektivität ist, liest Du bitte mal hier in der Wikipedia.