Welches Reisezoom Objektive?

  • Das Sigma Ojektiv ist lichtstärker als das Kit-Objektiv und etwas weitwinkliger, das Canon STM ist aber besser für Filmaufnahmen geeignet. Aus meiner Sicht lohnt es sich nicht, das KIT durch das Sigma 17-50 zu ersetzen.


    Falls du das Kit schon hast, würde ich die Festbrennweite 50mm dazu kaufen und ein Tele, wobei ich hier nicht unbedingt der Meinung von Matze bin, denn die max. Brennweite von 250 bzw. 300mm ist für Tieraufnahmen tendenziell zu gering. Für dein Budget ist aber kein anderes Objektiv zu bekommen.


    Und falls du jetzt noch fragst bzgl. Canon 55-250 oder Tamron 70-300: Das Canon ist leichter, günstiger, durch STM theoretisch fürs Filmen besser tauglich (bei der Brennweite sollte das aber keine Rolle spielen) und durch die Canon Korrekturprofile besser für jgp Aufnahmen geeignet. Das Tamron ist dafür aber etwas besser / schärfer. Das Beste in allen Punkten gibt´s halt nicht :)


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  • Ich hab jetzt mal bisl mitgelesen und habe mich für eine Canon 760d mit dem Canon EF 50mm A f/1.8 STM Objektiv für Portaits entschieden.


    Habe ich das richtig verstanden das ich das Sigma 17-50 mm f/2.8 DC OS HSM auch als Standart Objektiv nutzen könnte?


    Tele-Zoom is nicht so meins

  • gerne nochmals mein Satz von oben zum Wiederholen:

    Und falls du jetzt noch fragst bzgl. Canon 55-250 oder Tamron 70-300: Das Canon ist leichter, günstiger, durch STM theoretisch fürs Filmen besser tauglich (bei der Brennweite sollte das aber keine Rolle spielen) und durch die Canon Korrekturprofile besser für jgp Aufnahmen geeignet. Das Tamron ist dafür aber etwas besser / schärfer. Das Beste in allen Punkten gibt´s halt nicht

  • Ich kann das Canon 55 - 250 sehr empfehlen. Sicher, das Ding ist nicht gut verarbeitet, aber die Bilder können sich echt sehen lassen. Mondfotografie geht echt gut mit dem Teil und die Schärfe überzeugt in vielen Bereichen.


    Kostet echt nicht viel, ergänzt aber z.B. die Objektive meiner Frau an ihrer 600D bestens.

  • Also als Reisezoom schwöre ich immer noch auf das Canon 55 - 250mm. Ich kann es nicht oft genug sagen. ^^ Günstig, leicht, gut.

  • Hallo zusammen,


    als Hobby-Einsteiger bin ich auch auf der Suche nach einem alternativen Objektiv um nicht wechseln zu müssen. Jetzt war ich, wie auch im Anfangspost bereits angefragt beim
    Tamron 16-300mm f3.5-6.3 Di II VC PZD Macro gewesen und habe mich die letzten Tage durch Wikipedia, Tamron und Sigma Homepage und anderen Testseiten durchgelesen.
    Was ich nicht verstehe ist die Empfehlung von Matze für das
    18-200mm F3,5-6,3 DC Makro OS HSM | Contemporary
    anstelle des
    18-300mm F3,5-6,3 DC Makro OS HSM | Contemporary
    Wenn beide F3,5-6,3 haben, dann sollte doch das 18-300mm bei 200mm besser sein, oder? Warum bringen die 100mm Unterschied nicht viel mehr (bei Amazon 60€ unterschied)?


    Viele Grüße
    Tweety

    Nichts vereinfacht ein Problem so sehr wie mangelnde Sachkenntnis...

  • Sieh es nicht als ein "Wechseln müssen" sondern als "Wechseln dürfen"!


    Es ist einfach eine riesen Verschwendung diese Suppen- äh...Reisezooms an so tollen Kameras zu nutzen...

    Sony Alpha A6300
    E-Mount
    SEL1670z; SEL1650; SEL35f1.8; SEL50f18;
    Altgläser:
    Canon FD 50mm f1.4 und Canon FD 28mm f2.8, Minolta Rokkor MD 135mm f2.8, Sigma 105mm 2.8 EX DG OS HSM Makro mit LA-EA3,
    Blitz: Nissin i40, Godox TT350s, Godox V860ii-s mit Godox X-pro-s Funksender

    Mein Flickr-Account:

    https://www.flickr.com/people/titusgaertner/

  • Guten Morgen,


    RichardDeanAnderson: das ist eine gute und sehr wahre Antwort, aber soweit bin ich noch nicht. Die letzten Tage habe ich einige motivlose Fotos gemacht, um mir die Effekte von Blende, ISO, Zoom, Verschlußzeit genauer anzuschauen. Ich habe sogar entdeckt, daß an der Kamera oben so ein Rädchen ist, an dem so komische Buchstaben wie P, M, Av etc stehen. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann wäre Dir lieber das 18-200mm an der Kamera zu verschwenden als das 18-300mm, dann ist nicht ganz so viel verschwendet ;)


    Noch eine Frage zur technischen Umsetzung ist mir eingefallen:
    Wenn sowohl das 18-200 als auch das 18-300 im Maximum F6,3 haben, bedeutet das zwingend, daß die F6,3 auch erst bei 200 / 300 anfängt, oder ist der Schwellwert bei beiden gleich? Letzteres fände ich ehrlich gesagt seltsam. In der elektrischen Digitaltechnik ist das aber so: 0-0,5V = 0, >0,5 =1 also egal ob 0,6V oder 3,3V --> mit dem Hintergrund wäre das 18-300 bis zum 200mm Bereich genauso gut, anschließend von 200-300mm aber verhältnismäßig schlechter. ...Versteht man mich überhaupt?...


    Viele Grüße
    Tweety

    Nichts vereinfacht ein Problem so sehr wie mangelnde Sachkenntnis...

  • Nuja...aus meiner Sicht ist das ein Vergleich zwischen Pest und Cholera (sehr überspitzt ausgedrückt). In meiner Anfangsphase hab ich auch gedacht, dass so ein Superzoom total cool ist. Hab dann schnell gemerkt, dass es nur Schönwetter-Objektive sind. Die Dinger mögen im Sommerurlaub ganz praktisch sein. Aber sobald mal keine Sonne da ist, sind die Dinger zu lichtschwach. Dann sind die Bilder verwackelt, verrauscht usw..


    Wenn du unbedingt ein Superzoom willst, nimm das 18-200er was Matze in dem Video von vor wenigen Wochen empfohlen hat. Ansonsten bin ich fest der Überzeugung, dass diese Dinger nur ein fauler Kompromiss sind. Die APSC-Sensoren sind so hoch aufgelöst, dass es Verschwendung ist so wenig auflösende Objektive davor zu schrauben...
    Pauschal kann man sagen, dass je weiter der Zoombereich gespannt ist, die Bildqualität schlechter wird.


    Ich würde an deiner Stelle eher die Kitlinse von 18 bis 50/55mm nehmen und ein Telezoom z.b. ein 70-300er Tamron kaufen.


    Wo der Schwellenwert liegt zur nächst kleineren Blende ist unterschiedlich. ich kenne weder das eine noch das andere Objektiv das du genannt hast. Ich hatte damals mal kurzzeitig das Sony SEL18200Le zum testen und da war bereits ab 100mm Brennweite f6.3 erreicht. So viel anders wird das bei anderen Superzooms wohl nicht sein. Es ist aber mit sicherheit nicht erst bei 200mm oder 300mm f6.3 erreicht. Würde mich wundern wenn jenseits von 130mm noch eine offnere Blende als 6.3 drin ist.


    Wo willst du mit deinen Zahlen hin? Die Blendenzahlen haben nichts mit Spannung zu tun. Die Blendenzahl ergibt dich aus dem Quotient der Brennweite durch Durchmesser der Öffnungspupille. Da kommen dann eben so krumme Zahlen raus. Da wird nicht gerundet...bzw. nicht so krass wie du das da oben aufführst.

    Sony Alpha A6300
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  • Hiho...


    vielen Dank für die Antwort. Ein 7x-x00 hatte ich mir auch schon überlegt als Ergänzung statt Immerdrauf-Objektiv. Aber erklär das mal dem Rest der Familie ;)


    Mit meinen Zahlen wollte ich nur ein Beispiel nennen, das hat nichts mit Optik oä zu tun. Aber interessant, daß es wahrscheinlich doch - wider meiner Vorstellung - dieses "Limit" für die Brennweite gibt. Somit wäre also das 18-200mm besser geeignet.


    Nächste Woche teste ich ein 75-300, mal sehen was sich daraus ergibt.


    Soweit schonmal Danke für die Beratung!


    Bis denne
    Tweety

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    • Offizieller Beitrag

    Wenn beide F3,5-6,3 haben, dann sollte doch das 18-300mm bei 200mm besser sein, oder? Warum bringen die 100mm Unterschied nicht viel mehr (bei Amazon 60€ unterschied)?

    Was ist denn für dich in diesem Zusammenhang "besser"? Meinst Du lichtstärker oder von der Bildschärfe her besser?

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

    Sony Alpha 7R IV | Tamron 28-75mm f/2.8 Di III RXD | Sigma MC-11

    Panasonic Lumix GH5 + Metabones Speed Booster XL

  • Hallo Matze,


    lichtstärker wäre in diesem Fall "besser".


    Wie hängt dennn die Bildschärfe von der Lichtstärke ab? Das müßte doch auch irgendwie korrelieren, oder nicht?

    Nichts vereinfacht ein Problem so sehr wie mangelnde Sachkenntnis...

    • Offizieller Beitrag

    Eine Faustregel im Sinne von "je lichtstärker desto schärfer" gibt es nicht. Vielmehr gibt es Effekte, die in die entgegengesetzte Richtung wirken. Zudem gibt es nicht "die eine Bildschärfe" sondern eher Kontrastwerte für verschieden feine Strukturen. Man spricht dann von Auflösung, Mikrokontrast usw.


    Ein Objektiv hat zudem (bei Zoom-Objektiven auch jede Brennweite) seine ganz eigene Auflösungscharakteristik. Diese ist abhängig von der Konstruktion, der eingestellten Blende und dem betrachteten Bildausschnitt (in der Mitte schärfer als am Rand). Generell werden Objektive beim Abblenden schärfer (ein Portrait-Objektiv ist bei f/2.8 z.B. deutlich schärfer als bei f/1.4) - jedoch nur bis Beugungseffekte die Auflösung limitieren. Je nach Sensorgröße und Auflösung ist das heute grob ab f/5.6 bis f/11 der Fall.


    Kurzum: Nein, da korreliert praktisch gar nichts. Das Sigma 18-200 mm f/3.5-6.3 kann in bestimmten Konstellationen durchaus schärfer sein als so manche Festbrennweite mit f/1.4^^

    Canon EOS 5Ds R | Irix 15 mm f/2.4 | Canon EF 24-70 mm f/4L IS USM | Sigma 35 mm f/1.4 Art | Canon EF 50 mm f/1.8 STM | Canon EF 100 mm f/2.8L IS USM Macro

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  • Danke für die Erläuterungen!
    ich muß in der Tat noch etwas sortieren, welche Eigenschaft sich in welcher Form auf das Bild auswirkt bzw sich durch andere beeinflussen läßt etc.


    RichardDeanAnderson: Wenn das OK für Dich ist, dann verschwende ich im ersten Schritt ein wenig für das 18-200mm, und hoffe daß Du mir dann in ein paar Monaten oä vielleicht trotzdem noch zu Rate stehst, wenn es in Richtung 7x-x00mm gehen sollte ;)


    Vielen Dank Matze für die gelungenen Videos auch im Youtube Chanel! Weiter so, aber Outtakes nicht vergessen...
    Bei Deinem Dreier-Vegleich fiel mir allerdings bei der chromatischen Abberation der rote (rechtsseitig) Saum deutlicher auf als der grüne (linksseitig).


    Viele Grüße
    Tweety

    Nichts vereinfacht ein Problem so sehr wie mangelnde Sachkenntnis...

  • Ja ist schon okay. Es muss am Ende eh jeder seine Erfahrung selber machen.


    Für mich war es eben gar nichts. Aber vllt ist es genau das was du brauchst und was dir reicht. Mein Schwiegervater ist auch jahrelang mit 18-250er rumgelaufen....die Bedürfnisse sind halt unterschiedlich.

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  • Ganz gleich was du machst.. lass auf jeden Fall das Tamron 16-300 liegen. Das Ding habe ich mir, neben zwei anderen Linsen, einmal ausgeliehen. Die 2mm mehr Weitwinkel bringen dich nicht sonderlich weiter. Vor allem nicht, wenn die Abbildungsleistung so schlecht ist (mein Eindruck). Durch die Bank schlecht, mit viel, viel Ghosting und chromatischen Aberrationen. Sicher ist dieses Objektiv vergleichsweise günstig, aber für die Leistung sollte es ca. 40% weniger kosten. Sehr schlechte Bildqualität. Die Verarbeitung ist noch gerade so okay.


    Und die Sigma 18-... Reisezoom-Linsen sind auch nicht der Burner. Das sind Objektive für die breite Masse, die keine Objektive wechseln möchten und denen Abbildungsfehler nicht sonderlich auffallen, oder egal sind. Sicher bieten die Objektive gute Bilder, aber da muss das Wetter passen und es darf nicht all zu dunkel sein.


    Für mich wäre die denkbar beste Lösung ein 18-35mm, dann das 50-100mm und noch das 300mm FBW - alle von Sigma.


    Aber wie meine Vorredner schon meinten, ist jeder irgendwie anders, oder bevorzugt andere Dinge. Und auch der Preis spielt eine Rolle. Für mich wäre die genannte Kombination ein Traum und ich arbeite gerade daran. :)

    Kamera

    Canon EOS R6

    Objektive

    RF 50 mm f/1.8 STM

    Bitte keine PM's mehr, warum ich Wörter "falsch" schreibe. In der CH gibt es das "Eszett" nicht. Wir schreiben stattdessen ein Doppel-S. Besten Dank. :)

  • @Stereotype Na du bist auch ein Experte...da fragt jemand nach einem Objektiv das ein großer Kompromiss ist. Das hat sicher verschiedene Gründe und du bringst hier 3 Objektive die wirklich keinen Kompromiss eingehen, jedes einzelne Objektiv doppelt bis dreimal so schwer und groß ist und ein vielfaches kosten ;) Was soll das dem Fragesteller bringen?

    Sony Alpha A6300
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