Beiträge von Dalaimor

    Der Begriff Sportverantaltungen ist dehnbar. Will man Gesamtbilder der Veranstaltung oder kommt man nah an die Sportler ran, reicht ein kleines Tele aus. Dann spielen natürlich auch die Lichtverhältnisse der Veranstaltungen eine wichtige Rolle.

    Das kombiniert mit den Anforderungen an deinen Raum, wo du dich selbst filmst, riecht das nach einem guten Universalisten wie dem Sigma 17-70 mm/ f2,8-4. Damit kannst du auch mal mit Wirkung spielen, die Nähe oder Ferne des Objektives von deinen Übungen haben. Es macht einen großen Unterschied in der optischen Wirkung, ob das Objektiv weiter weg steht und an deinen Körper stark ran zoomt, oder ob die Kamera nahe an deinen Körper steht und nicht zoomt. "Nahe dran" birgt immer die Gefahr, dass der Körper etwas gestaucht wirken kann. Das kann man dann prima testen, vor allem wenn die Beleuchtung kein Problem ist (ansonsten: lange Brennweite, weniger Lichtdurchlass). Problem ist das Budget - 100 € darüber.


    Willst du aber bei Sportveranstaltungen aus weiter Ferne die Spieler*innen ganz nah ranholen, brauchst du ein extra Teleobjektiv. Das Tamron 70-300mm AF SP 70 -300 mm 4-5.6 Di VC USD kostet aber auch 300 €. und ist nicht so lichtstark. Zusammen mit dem 24 mm-Objektiv liegst du dann auch deutlich über dem Budget.


    Wovon ich dir aber abrate, ist so ein Superreisezoom wie das Tamron 18-200 mm. Das habe ich mir als erstes Objektiv nach dem Original-Kit gekauft. Das ist wirklich was für die Reise und für unterwegs, wo man die Objektive mal eben nicht wechseln kann, z.B. auf einer Moorbahn, und wo man einfach nur Erinnerungen sammeln will. Ansonsten geht man mit solchen Objektiven schon einiges an Kompromissen ein.

    Ich hab vor fünf Jahren mit einer gebrauchten Canon EOS 400 D angefangen (die ich aber auch von meinen zeitungsschreibenden Kindern kannte). Die habe ich für 150 Euro mit Kit-Objektiv ersteigert;fürs Lernen optimal.

    Meine EOS 550 D habe ich vor 2 Jahren ohne KIT-Objektiv und mit wenigen Auslösungen für 135 € ersteigert. Würde ich auch heute noch als Anfängerkamera empfehlen, da schon 18 MP und einfach gut. Und hat auch schon Video.

    Das wäre vermutlich auch heute noch meine einzige Kamera ... ja, wenn es da nicht die 750D vor einem Jahr als Body mit 5.000 Auslösungen bei Ebay für 250 € zu ersteigern galt; der Verkäufer war mir schon als absolut seriös bekannt.


    Wie gesagt, ab 550 D aufwärts kann man m.E. bei Canon anfangen mitzusteigern.


    Und was die Qualität angeht, ist das halt Geschmacksache und eine Frage des eigenen Anspruchs. Ich war und bin mit der 550D einfach nur zufrieden; die 750 D ist für mich schon ein Sahnehäubchen. Andere runzeln ob dieses alten Schätzchen sicherlich die Stirn 8).


    Das Wichtigste ist beim Fotografieren nicht das Gerät, sondern das Machen. Rausgehen, Motive finden , Üben ... das ist das Wichtigste. Un die Frage der Hardware erst nach den ersten 5.000 - 10.000 Bilder mal wieder stellen.

    Meine Frau macht mit ihrem Iphone 5 s tlw. richtig tolle Bilder.

    Falls die Aufnahmen von einem Stativ aus gemacht werden, bietet sich m.E. eine Festbrennweite an. Die Vorteile dürften ja von dem 50 mm Objektiv bekannt sein.

    Für 3,5 m Abstand bietet sich m.E. das Canon Objektiv EF-S 24mm F2.8 STM Pancake an. Nicht so lichtstark wie ds 50 mm/1,8, aber Licht in Räumen lässt sich herstellen. Durch den Crop bei der 700 D hat es dann echte 38 mm. Der Preis liegt bei ca. 140 €.

    Es hat auch einen STM-Motor, der aber nicht so leise ist, wie man sich das für Videoaufnahmen wünscht. Anderseits wird das Objektiv bei den Aufnahmen ja nicht permanent fokussieren müssen. Ich würde sowieso überlegen, ob bei solchen Aufnahmen nicht noch ein externes Mikro sinnvoll wäre. Dafür reicht das Geld dann ja auch noch.

    Das Teil kann man dann auch als Immerdrauf nutzen, da es annähernd den normalen Blickwinkel eines Menschen hat. Der Zoom sind dann die eigenen Beine Ich hab es z.Z. permanent auf meiner Zweitkamere EOS 550D.


    Alternativ käme auch noch das Sigma 17-70 mm f2,8-4,0 Objektiv mit einer ähnlichen Lichtstärke in Frage, liegt aber 100 € über dem Budget. Aber auch hier der Motor STM und nicht so flüsterleise wie erwartet.

    Und was noch zu beachten wäre beim Kauf: die Kamera ist nur ein Instrument - das Fotografieren selber ist das Wichtige. Nicht an der Technik kleben, sondern am Motiv. Du musst rausgehen und üben. Ein Auge fürs Motiv bekommen. Die Welt mit anderen Augen sehen.


    Beim Fotografieren ist echt zweitrangig, was du für eine Kamera hast. Das wichtigste an der Kamera ist ohnehin, wie du damit klarkommst, wie gut du sie bedienen kannst. Nicht, wieviel Pixel sie hat o.ä. (Ich hab nur eine Spiegelreflex, weil die Größe der Kamera gut in der Hand liegt und ich einen echten Sucher will; Systemüberlegungen sind mir da echt schnuppe).

    Und heißt es dann üben, üben, üben. Und wenn du von 100 Bildern fünf Bilder annehmbar findest und eins gut, dann ist das für einen Anfänger schon eine gute Quote - auch für so manchen Fortgeschrittenen.

    Einfach mal als Motivation: googel mal die Begriffe "Künstler Lochkamera"unter Google Bilder . Der schlagende Beweis dafür, dass der Fotograf viel wichtiger als die Kamera.

    Ich weiß nicht, ob dir das weiterhilft. Aber ich hab vor ein paar Jahren mit null Ahnung (das war sogar eher im Minus-Bereich) angefangen und mir dann für den Anfang eine EOS 400 D für 150 € (mit Kit) ersteigert. An der hab ich dann gelernt. Und das hat mir am Ende eine Menge Geld gespart, weil ich danach beurteilen konnte, was ich wirklich brauche. (Die EOS 400 D läuft immer noch, die hat jetzt mein Bruder).


    Für den Anfang würde ich dementsprechend eine Canon ersteigern, die 18 Megapixel hat. Ich hab als Zweitkamera eine EOS 550 D mit einem 24 mm Canon-Objektiv, die auch heute noch echt tolle Bilder macht. Das 24 mm musst du dir nicht direkt holen, nutz erstmal das Kit-Objektiv. Und wenn du dann mal einen echten Sprung machen willst, hol dir das 50 mm 1,8 Objektiv von Canon. Diese Festbrennweite kostet nur um die 100 €, aber macht sagenhafte Bilder. Und du lernst mit Festbrennweite umzugehen. Der Zoom sind dann deine Beine :)


    Was mir übrigens auch geholfen hat, waren entsprechende Bücher zu meinen Kameras. Die bekommst du z.B. bei Medimops zu einem günstigen Kurs.

    Ich habe da mal mit einem Fachanwalt für Datenschutz am Rande eines Seminars drüber geredet Der sagte mir Folgendes: sobald du eine einigermaßen vernünftige Datenschutzerklärung auf deiner Seite hast, lassen dich die Datenschutzbeauftragten in Ruhe. Die machen dich vielleicht noch auf Fehler aufmerksam, belegen das aber nicht mit Bußgeldern.

    Den Datenschutzbeauftragten ist nur wichtig, dass überhaupt gehandelt wird. Leichte Fehler, insbesondere bei Laien, tolerieren die durchaus.

    Danke zunächst mal für Eure Hinweise. Da bin ich doch etwas vorsichtig geworden. Jetzt habe ich die Gelegenheit gehabt, so etwas ähnliches mal zu testen, nämliche eine Lumix DMC-F72EG-K mit 60-fach-Zoom und 16 MP. Das hat mich doch sehr ernüchtert. Der Eigentümer musste die erstmal aufladen, weil er die nur noch so selten benutzt. Auch bei ihm ist es die Vogelbestimmung, wobei er das total unscharfe und wacklige Bild bemängelte. Kann ich vor allem bei langer Brennweite nur bestätigen. Teilweise sind gecropte Bilder an meinem Tamron bei 300 mm schärfer als bei der 60-fach Auflösung der Lumix. Dafür möchte ich dann doch keine 300 € ausgeben ...


    Ich werd mich nun doch mal mit anderen Objektiven für meine EOS 750D beschäftigen .... bis zum nächsten Urlaub ist ja noch Zeit. Melde mich dazu dann aber im Objektiv-Forum.


    Danke nochmal.

    Moin,


    nachdem ich schon längere Zeit dieses (wirklich tolle) Forum lese und auch schon einige Tipps umgesetzt habe, habe ich mich jetzt mal registriert, da ich zu meiner DSLR-Ausrüstung als Ergänzung noch eine Bridgekamera für die Vogelbestimmung suche. Zum Anforderungsprofil:


    Grund für die Anschaffung ist die Ornithologie-Leidenschaft meiner Frau, die ich bei Ihren Streifgängen gerne begleite und für die ich dann bisher mit meiner EOS 750 D und dem Tamron 70 -300 mm die Vögel fotografiert habe. Dafür ist diese Brennweite insbesondere bei kleineren Vögel oder weiten Entfernungen wenig geeignet. Ein Objektiv mit größerer Brennweite (z.B. Tamron 150 - 600 mm) kommt für mich nicht in Frage, da mir das zu schwer und unpraktikabel ist. Zudem ist mir das nur für dieses Zweck auch etwas zu teuer; zu meinem Fotografierprofil gehören jedenfalls keine kleinen Vögel. Außerdem will ich die Kamera schnell zur Hand haben und nicht immerObjektive wechseln müssen.


    Zur gesuchten Kamera selber:

    • Zunächst soll die Kamera in erster Linie viel Brennweite haben, um Vögel aus weiter Entfernung möglichst nahe heranzuholen, um diese dann bestimmen zu können.
    • Bilder sollen nur bei gutem Wetter gemacht werden, bei schlechtem Wetter macht die Vogelbeobachtung meiner Frau keinen Spaß ...;). Daher stören mich auch die kleineren Sensoren nicht;die physikalischen Grenzen sind mir da schon bewußt.
    • Wichtig ist mir auch ein Sucher, da ich mit Displays einfach nicht klarkomme - ich brauche was fürs Auge.
    • Und ich möchte auch etwas in der Hand haben, d.h. das darf durchaus größer als eine kleine Kompakte sein.
    • Die Preisklasse geht bis ca. 300 - 350 €.

    Insgesamt klingt das für mich verdächtig nach einer Bridgekamera. Aktuell habe ich die Panasonic Lumix FZ82 ins Auge gefasst. Was ist davon zu halten und welche Alternativen gibt es ? Wie gesagt, meine Anforderungen sind da nicht hoch. Freue mich über jeden Vorschlag. Da die Saison allmählich zu Ende geht, eilt mir das Ganze übrigens nicht.


    Liebe Grüße

    Ralf