Beiträge von Horst58

    Ganz normal und eigentlich auch so gewollt!
    Zwischenringe sind ja letztendich dazu da, die Naheinstellgrenze zu verkleinern oder erheblich zu verkleinern.
    Wenn sie das tun, sich am Objektiv aber ansonsten nichts ændert, wandert der gesamte Bereich, in dem scharfgestellt werden kann, halt næher an den Sensor.
    Ergebnis ist, dass normale Objektive ploetzlich zu Makro-Objektiven werden, sie aber auf længere Distanzen nicht zu gebrauchen sind.


    (Verschulligung - keine deutschen Umlaute auf der Tastatur ... ;))

    Wieviel Ram gesteckt wird ist für den Stromverbrauch derartig unbedeutend, dass man darüber nicht reden muss.
    Nee, im Ernst, hier geht es allenfalls um Watt-Zahlen im unteren einstelligen Bereich.
    Abgesehen davon spart DDR4 gegenüber DDR3 sogar noch ein kleines Bisschen was an Strom.


    Der Wechsel vom AMD-Achtkerner auf einen Core i7 ist dem Netzteil eigentlich auch mal völlig Wurst.
    Der neue Prozessor wird weniger Leistung aus dem Netzteil saugen.


    SSDs, deren Leistungsbedarf typisch unter 3 bis allenfalls 5 Watt liegt sind allgemein auch keine Hürde.


    Die Grafikkarte braucht aber mehr.
    Entschieden mehr(!!!)
    Während so eine GTX 750 TI mit ihrem Leistungsbedarf von unter 60 Watt ziemlich genügsam ist, braucht eine GTX 970 bis zu etwa 150 Watt.
    Wenn es mal ganz dumm kommt bzw. wenn Du in Sachen Graka-OC anständig an den Reglern zerrst, darfst (oder musst!) Du davon ausgehen, dass sie auch mal was mehr an Strom haben will, weshalb Du sicherheitshalber mit einem Maximal-Verbrauch von 170 Watt rechnest.


    Die Leistungsbilanz, die ich Dir hier aufstelle ist sehr großzügig gerechnet, enthält also die Sicherheit, dass Dein späteres System in jedem Fall ausreichend Leistung konsumieren kann.
    Aus der Bilanz sehen wir dann mal, was für ein Netzteil für Dich notwendig wird, wobei ich es mir nicht verkneifen kann gleich mal Empfehlungen auszusprechen.


    Die Bilanz:
    #1: Mainboard inclusive Chipsatz, Ram, Eigenbedarf der Stromversorgungsphasen, CPU-Kühler und durchschnittlicher USB-Last: bis zu 50 Watt.
    (Typisch zwar mit gutem Abstand darunter - aber wir wollen mal lieber auf "Nummer Sicher" rechnen!)
    # 2: CPU - @stock, aber mit aktiviertem Turbo knapp unter 100 Watt. - mit Extrem-OC gern mal bis zu 125 Watt.
    (Wir nehmen mal das Worst-Case-Szenario an und denken, dass Du dereinst mal wie ein junger Wilder dem Overclocking zugetan sein wirst.)
    #3: Massenspeicher: Je herkömmlicher HDD 10 Watt , eine durchschnittliche SSD unter 5 Watt, ein DVD- oder Bluray-Brenner auch etwa 10 Watt.
    (Wir rechnen, weil sich im Laufe der Zeit allerhand Daten ansammeln, man die nicht gerne ins Nirvana (oder den Papierkorb) verschiebt. mit zwei HDDs und einer SSD. Inklusive einem Brenner, auch wenn so ein Ding inzwischen als wenig zeitgemäß gilt, ergibt sich hier also der großzügige Wert von 35 Watt.
    #4: Kühlung: Mit 15 Watt lassen sich, und dies mal ziemlich unabhängig von der Anzahl der installierten Lüfter, so ziemlich alle Systeme temperaturmäßig gut bei Laune halten. Unabhängig von der Lüfter-Anzahl, weil mit mehreren Lüftern, diese gemächlicher rotieren dürfen, was den Strombedarf wieder senkt.
    #5: Grafikkarte: Wie ober schon geschrieben, bis zu 170 Watt.
    Das ergibt einen Gesamt-Umsatz von knapp unter 400 Watt.


    Rein rechnerisch müsste also ein 400Watt-Netzteil genügen.
    Vorsichtig wie wir sind und weil wir das Netzteil nicht ganz bis an die obere Grenze treiben wollen, nehmen wir lieber ein 450'er oder, für den Fall, dass später eventuell das System auch noch illuminiert werden soll, lieber gleich ein 500'er Netzteil.
    Die Preisunterschiede sind so epochal ja nun auch wieder nicht ...


    Ein 500'er also!
    Gold oder Platin-Zertifizierung ist ne feine Sache, rechnet sich aber erst, wenn das System über Jahre im Dauerlauf schuften muss.
    Qualitativ hochwertig, mit Elektrolyt-Kondensatoren, die nicht allzu schnell verrecken, im Kasten, sollte das Ding aber schon daher kommen.
    Wer (zu) billig kauft, spart nämlich nicht wirklich. (Schon gar nicht, wenn er im Laufe der Zeit zwei Netzteile für einen Rechner "verbraucht".
    Mal abgesehen davon, dass man sich den Ärger, den ein verrecktes Netzteil möglicher Weise bescheren kann, gern ersparen möchte.
    Kabelmanagement ist gut, aber unnötig und damit zu teuer!
    Als Untergrenze und somit als zu erbringende Pflicht für "gut und günstig" sehe ich, weil ich seit Generationen mit BeQuiet keinen Ärger mehr hatte, das [].
    Ich selbst würde entweder ein [] oder gar ein [] (für meinen Rechner) vorsehen.
    Aber das muss nicht sein ... ;)

    Die beste, schnellste CPU nutzt wenig bis nichts, wenn die Grafikkarte die anfallenden Datenmengen nicht zügig genug verarbeitet bekommt.
    Dadurch wird es ziemlich unsinnig einen Core i5 mit einer GTX 750 TI kombinieren zu wollen.


    Alle Male besser, wenn Du dem AMD-System grafikmäßig merkbar auf die Sprünge hilfst.

    Nachvollziehbar, dass Du die interne Grafik deines A8-6600K durch was Stärkeres ersetzen willst.
    Nicht ganz so gut nachvollziehbar allersdings, wieso Du dann aber so kleine Schritte zu machen gedenkst.
    Es ist ja nicht so, dass die GTX 750, (auch wenn sie mit dem Kürzel 'TI' daher kommt), die reine Überfliegerin ist.
    Fürs Gaming eher die untere Schublade.
    Quatsch!
    Die absolut unterste Schublade,
    Von Gamern als brauchbare Multimedia-Karte, die zum Gaming nicht zu gebrauchen ist, angesehen.


    CPU-Aufrüstung hin oder her, bekommst Du mit dieser Karte eher nicht so derb hohe Frameraten.
    Also, derb viel mehr als mit der AMD-IGP.
    Mehr ist allerdings schon zu erwarten.
    Ob's merkbar sein wird?
    Ich denke schon.
    (Trotzdem: Ein merkbar schneller laufendes Daumenkino bleibt ein Daumenkino.)



    Ich habe lange hin und her überlegt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass da wohl die Säge in Sachen Finanzen gewaltig klemmen muss.
    Wenn das so ist, verbietet sich ein Wechsel hin zu einem Intel-Prozessor von vornherein.
    Mainboards, selbst die günstigen, brauchbaren Vertreter ihrer Zunft, gibt es ja schließlich auch nicht grad nicht für lau.
    Richtig angegangen, käme in Sachen Ram im Übrigen auch gleich noch ein Generationswechsel dazu.


    Wenn es machbar ist:
    Alle Male besser, weil das dem System mehr Beine machen wird, wenn Du lieber in Sachen Grafik Nägel mit Köpfen machst und dem Rechner eine GTX 970 spendierst, die CPU nebst jetzigem Mainboard und DDR3-Ram aber weiter beibehältst.
    Wenn der Hersteller Deines Systems seinerzeit beim Netzteil zu knausrig gewesen sein sollte, ist es allerdings unumgänglich, dass Du mit so einer Graka auch ein neueres, leistungsstärkeres Netzteil ins System pflanzen musst.

    Ich denke mal, dass Elements hier nicht derb anders als die "erwachsenen" Photoshops funktioniert.
    Du machst Dir also das neue Bild, in das Du Deine Auswahl einfügen willst, als zweites Foto auf.
    Dabei entsteht, weil Du das ursprüngliche Bild, welches Die Auswahl auf einer separaten bzw. eigenen Ebene enthalten sollte, ein neuer Tab.
    Ebenen zwischen den Tabs per [STRG] + [C] und [STRG] + [V] zu kopieren, sollte keine Hürde sein.

    Ständig im Weg?
    Genauer: Ist die Taskleiste immer zu sehen?
    Wenn das so sein sollte, machst Du bitte mal einen Rechts-Klick auf die Task-Leiste und setzt dann unter den 'Eigenschaften' Dein Häkchen in die Checkbox 'Taskleiste automatisch ausblenden'.
    Danach sollte die Taskleiste nur dann zum Vorschein kommen, wenn Du mit der Maus ganz an den unteren Bildrand fährst.

    Ja, ääähm nein.


    Klar geht durch jeden Filter immer ein ganz kleines Bisschen was verloren.
    Die Frage ist hier eher, wie viel man an Qualität einbüßt. Und ob das eventuell verschmerzbar ist, oder eben nicht.
    Meiner Meinung ist, dass das verschmerzbar ist.
    Zumindest so lange die Gläser nicht total verschmutzt oder beschlagen bzw nass sind.
    Ob die Filter nun rund und geschraubt sind oder eckig sind und gesteckt werden müssen, dürfte da keine Rolle spielen.


    Unzweifelhaft multiplizieren sich die kleinen Fehlerchen der Filter, wenn man zwei oder mehrere von ihnen kombiniert.
    In aller Regel ist aber auch das verschmerzbar, weil man Filter ja immer nur dann einsetzt, wenn man muss.
    Was natürlich für Kombinationen erst recht gelten sollte.
    Besser die Situation meistern, beim Entwickeln der RAWs so gut wie möglich gegenhalten, als Fotos nicht machen zu können.
    Ein Foto mit kleinen Fehlern ist alle Male besser als kein Foto!
    Und oft, Fehler hin oder her, wird sogar ein Bild daraus.


    In Sachen Bildschärfe und eventueller Farbstiche ist es jedenfalls mal völlig Schnurtz, ob der Filter nun mit oder halt ohne StepUp-Ringe vor der Frontlinse sitzt.
    Das kann man ja gerne mal mit einem "großen" Filter, direkt vor das Schraubgewinde eines "kleineren" Objektivs gehalten, selber nachvollziehen.
    Man wird keinen Unterschied feststellen.
    Und nein, dass die StepUp-Ringe Vignetten hervorgerufen oder verstärkt hätten, konnte ich auch nicht feststellen.
    Na ja, vielleicht mit extrem kurzen Brennweiten?
    Was'n Glück, dass der 82'er Filter ohne up-gesteppt zu werden auf das Weitwinkel passt!

    Da musst Du Dir keine großen Sorgen machen.
    Prinzipbedingt bleibt der Filter (oder bleiben die Filter - wenn Du beispielsweise ND4, ND8 und/oder einen Polfilter zu kombinieren gezwungen bist) in einer Ebene vor der Frontlinse, wo deren Einfluss auf die Bildqualität entweder nicht nachweisbar ist oder zumindest so marginal bleibt, dass sich der Fotograf nicht daran stören muss.
    Ich kann Dir jedenfalls bestätigen, dass ich nichts Nachteiliges entdecken konnte.


    Ausprobiert mit einer Adaptierung von einem 77'er Filter auf 58 mm.
    Eine weitere Stufe/ein weiterer Ring dürfte, wie schon die anderen Ringe, wiederum keinen bild-verschlechternden Einfluss haben.

    Eigentlich ein schöner Gedanke.
    Aber (imho) nicht ganz zu Ende gedacht.


    Was passiert beispielsweise wenn es ein Nikon-F Objektiv als Preis geben wird/würde und der Gewinner ne Alpha 77 sein Eigen nennt, ne Pentax oder beispielsweise eine Kamera mit Micro-Four-Thirds Auflagemaß hat?


    Batteriegriffe? Die sind auch viel zu speziell und deshalb für bestimmte Kameras zu gebrauchen. Wir fotografieren aber nicht alle mit der gleichen Kamera.


    Vieles vom Rest Deines Gedankens ließe sich auch gut zerpflücken.
    Einen Funkauslöser, der für ne Canon gedacht ist, wird ein Sony-User ums Verrecken nicht haben wollen.


    So, nun habe aber genug negative Gedanken zu Thema geäußert.
    Es wird Zeit mal in die andere Richtung zu denken.


    + Ich denke, dass ein gutes Reisestativ mit einem praktikablen Packmaß schon ein feiner Gewinn, der dem Glücklichen ein gewissen Mehrwert bietet, sein kann.
    + Ich selbst würde mich über einen motorisierten Kamera-Drehkopf freuen, wenn der dann wenigstens 2 Kg tragen kann.
    + Filter, besonders ND im Set und Polfilter halte ich, vorbehaltlich sie sind groß genug und es gibt gleich einen Satz Step-up-Ringe dazu, auch für gute Preise.
    + Grafiktabletts sind aber mal ganz was Feines. Groß genug sollten sie dann aber schon sein.
    Photoshoppen mit einem 200x150 mm Tablett macht nicht wirklich glücklich. Der Gewinner wird seinen Gewinn kaum schätzen lernen, wenn er nicht wenigstens was im A4-Format bekommt.

    Für Deine Anforderungen wären sowohl Canon als auch Nikon nicht weniger geeignet.
    Es ist nämlich so, dass letztendlich Du die Bilder machen musst. Die Kamera macht sie nicht!
    Sie ist nur das Werkzeug in Deinen Händen.
    Ein Werkzeug, mit dem umzugehen Du so oder so erst einmal lernen musst.


    Aber stimmt schon. Als Werkzeug ist die Alpha 68 wirklich was ganz Feines.
    Und ... was Du da gehört hast, stimmt nicht oder zumindest ziemlich oft nicht.
    Objektive für Sonys A-Mount (oft auch Sony/Minolta AF beschrieben) sind im Schnitt nicht wirklich wesentlich teurer als ihre Pendants aus dem Canon- oder Nikon-Lager.
    Was sie im Gegensatz zu ihren Pendants nicht haben ist ein eingebauter Bildstabilisator. Müssen sie auch nicht haben, weil bei Sony mit dem A-Mount der Stabi in der Kamera sitzt.


    Ja, Du kannst mit der Alpha 68, wenn Du sie mit dem 18-55 mm Kitobjektiv kaufst, wirklich wunderschöne Landschaftsbilder machen.
    Ob sie mit diesem Objektiv auch für Kaninchen im Sprung geeignet wäre/ist, hängt von der Entfernung zwischen dem Karnickel und Dir ab.
    Mehr als vier, fünf bis allerhöchstens sechs Meter dürfen es mit dem Kit-Objektiv nicht sein.
    Mal nicht falsch verstehen! Na klar, kannst Du Tiere ach gern über größere Entfernungen ablichten.
    Das ist letztendlich ja eher 'ne Frage der Größe der Tiere.
    Elefanten sicher auch gern auf 10 bis 15 Meter. (Nur, die springen halt nicht. ;))


    Jetzt wirds teurer.
    Für hopsende Kaninchen auf größere Entfernungen kaufst Du die Kamera lieber im Bundle mit einem Tamron 18-200mm f3.5-6.3.
    Da spielt die Entfernung, weil Du einen recht prächtigen Zoom-Bereich hast, eine sehr untergeordnete Rolle.
    Im Weitwinkel gehts genaus so gut in Richtung kürzerer Brennweite, wie mit der Sony-Kitlinse auch. Also sind Landschaften für diese Kombi kein Problem.
    Fragst Du mal den Geizhals ...
    ... wirst Du sehen, dass es diese Kombi ab etwa 700,- Europalingen aufwärts gibt.

    Das ist aber nicht so ganz neu.
    Man sollte sich schon, wenn man auf eine gewisse Sicherheit bedacht ist, nach jedem Besuch abmelden.
    Das ist nach wie vor möglich, auch wenn man das immer wieder neu machen muss.


    Der kleine Pfeil oben in der blauen Facebook-Leiste bringt die Auswahl zum Abmelden zum Vorschein.


    Hmmm ...
    Ich habe (nur) Sony-SLTs, bin aber überzeugt, dass ich neine Erfahrungen auch auf andere APS-C-Kameras übertragen lassen.


    Zunächst einmal:
    Je kürzer die Brennweite, um so größer wird der Bereich, in dem Du Schärfe hast.
    Das ist zwar gut fürs Tanz-Video, weil Du auch knackscharf bleiben wirst, wenn Du Dich weiter auf die Kamera zu bewegen solltest oder eben auch wenn Du mal weiter von der Kamera weg kommst.
    Das ist aber auch (sehr) schlecht, weil der Hintergrund nie so richtig schön unscharf wird.
    Besonders bei weit offener Blende kommt das Gesagte augenscheinlich zum Tragen.


    Deshalb:
    Das 50'er Objektiv wäre die bessere Wahl.
    Vorhersehbar bleibst Du, sofern Du nicht zwei oder gar drei (ganze) Schritte aus der Ebene, auf die Du scharf gestellt hast, nach vorn oder hinten heraus kommst, mit dieser Linse im Tiefenschärfe-Bereich und musst nicht auf das 24'er ausweichen.
    Auch bei Offenblende wird das gehen, denke ich.


    Wenn Du jemanden kennst, der Dir mal ein 70'er, 90'er oder 100'er Objektiv ausborgen kann, magst Du damit auch gern mal experimentieren.
    Da ist es natürlich in aller Regel nicht gut machbar, bis auf f/1,8 aufzublenden.
    Bei deren individuellen Offenblenden stellen diese Brennweiten aber trotzdem besser frei. Soll sagen, Du bekommst den Hintergrund gut unscharf. Meist oder zumindest oft besser als mit dem durchaus guten 50'er, was Du hast.


    Ansonsten:
    Du solltest mit einer zweiten Person, die Du mittig auf Deine "Tanzfläche" stellst, den richtigen Standplatz für die Kamera/das Stativ finden.
    So lange vor und zurück mit der Kamera, bis die Proportionen und der gewünschte Bildschnitt stimmen.
    Hoch und runter kann in Sachen Bildschnitt manchmal ganz erstaunliche Wirkungen zeigen.


    Dann den AF ausschalten und händisch (evt. im LiveView (evt mit Bildschirmlupe - sofern es sowas bei der 70d gibt)) scharfstellen.
    Na klar kannst Du das Scharfstellen auch gern der Kamera überlassen, wo Du dich doch nur ein ziemlich begrenzten Feld aufhältst.
    Weil sich der Autofokus bei Offenblende durchaus mal "vertun" kann und dann womöglich eine im Video auszumachende Zeitspanne, bis er sich wieder auf Dich konzentrieren kann, braucht, denke ich, dass das händische Scharfstellen bei deaktiviertem AF besser ist.


    Weiterhin:
    So richtig schön unscharf wird der Hintergrund halt nur dann, wenn Du die Blende so weit wie irgend möglich aufmachst. (~kleinste mögliche Blendenzahl)
    Deshalb blendest Du bitte so weit wie möglich auf.
    Passende Verschluss-Zeiten bei Offenblende und ISO 100 bekommst Du mit einem zur Lichtsituation passenden ND-Filter.
    Gegebenenfalls, wenn ND8 oder ND64 nicht passen wollen, mit einem variablen Filter arbeiten.

    Dann ist ja alles klar. *schelmischgrins*


    Scharfstellen ist mit dieser Linse kein Problem.
    Die kurze Brennweite macht, dass Du faktisch kaum mal aus der hypervokalen Distanz heraus geraten kannst.
    Der gut griffige Einstellring geht nicht so leicht, dass er sich von allein aus der einmal gefundenen Standard-Einstellung heraus dreht, wenn Du das nicht selbst willst.
    Das willst Du ja nur, wenn Du ein Etwas auf sagenhaft kurze Distanz ablichten willst.
    Willst Du das, geht er grad noch leicht genug zu verdrehen.


    Beispiel-Bilder gibt es hier im Forum: [Link]

    Um sogenannte "Hersteller" oder Handels-Brands würde ich mir bei hundertprozentigen Baugleichheiten, die aus Auftragsfertigung stammen, deshalb auch keine qualitativen Unterschiede (abseits der Serien-Streuung) aufweisen, keinen Kopf machen.
    Ich habe seinerzeit nach Preis entschieden und mir ein Walimex Pro 8 mm 3.5 Fisheye II gekauft. Eigenartigerweise war das "Original", welches in der Tat von Samyang (~China) stammt,f seinerzeit nur ohne die römische Zwei zu haben.
    Es war mir schon wichtig, dass die Gegenlichtblende abnehmbar ist, weil ich damals ein Filtersystem in Planung hatte. (Ein Plan, der bis heute nicht in die Tat umgesetzt wurde.)


    Dörr hatte das Objektiv damals entweder noch gar nicht im Portfolio, oder die einschlägigen Händler hatten einfach grad keine Dörr-Fischeyes in ihren Regalen. Vielleicht auch, weil ich zu meiner Alpha 55 und Alpha 77 zwingend den A-Mount brauche, den Dörr, weil ja (zu viele Sony sowieso nicht leiden mögen), also das Geschäft eher überschaubar bleibt. sowieso nichts hat.


    Ich habe das Teil nun schon geraume Zeit im Einsatz und bin immer wieder aufs Neue begeistert, wenn ich mal Fotos im Fisheye-Look produziere.
    Selbst bei Offenblende sieht man (an/auf APS-C) keine oder allenfalls eine überhaupt nicht störende Matschigkeit am Rand und in Sachen Vignettierung ist auch alles zumindest so gut, dass ich den Lightroom nicht unbedingt zu deren Ausgleich bemühen müsste. Abgesehen davon wirst Du keine Profile für dieses Stückchen Optik finden.
    Macht nix, nimmst Du gegebenenfalls was anderes mit 8 Millimetern wo Fisheye mit dran steht.
    Chromatische Aberattion ist sicher ein Thema. Aber der Lightroom schaft das.
    Schärfe und Microkontraste sind sehr gut.
    Material: Ausser dem Bajonett, welches Dir in gut gefrästem Alu entgegen glänzt, offenbar Plastik. Aber immerhin mit ner sehr wertigen Anmutung.
    Gegenlicht: Kein Problem. Sonnen-Sterne ganz manierlich, ansonsten wenig bis keine Flares, was natürlich immer ein wenig vom tatsächlichen Einfalls-Winkel abhängt.


    Ich denke, dass man Objektive aus dieser Familie empfehlen darf und dabei weder als der, der empfiehlt, als auch als möglicher Käufer nichts verkehrt macht.
    Auch nicht, wenn die Empfehlung über Kamera-Hersteller- bzw Bajonett-Grenzen hinweg geht.


    Einzig um den Look, der eben doch sehr speziell ist, muss man sich einen Kopf machen.
    Ich bin beispielsweise begeistert, dass die Linse alles krümmt, ja sogar der Horizont, außer er liegt genau in der Bildmitte, wird gegebenenfalls sehr "rund".
    Meine Frau rümpft nur jedesmal die Nase ... bzw reagiert inzwischen überhaupt nicht mehr. Missachtung ist aber halt auch ne Wertung ... ;)
    Hast Du Dir um den speziellen Fisheye-Look schon mal einen Kopf gemacht?
    Hast Du Dir beispielsweise bei Flickr mal ein paar Fisheye-Bilder rein gezogen?


    Das 10 mm-Fisheye kenne ich nicht.
    Es wäre, weil der Zweck dieser Scherbe auch in der Herstellung von Kugel-Panoramen liegt (oder lag) mir nicht in die Tüte gekommen.
    Die sollen nach Aussage mancher Experten schon zu lang sein, dass man ein vollständiges Panorama mit nur 6 Einzel-Shots hin bekommt, wenn ein APS-C-Sensor hinter der Linse sitzt.
    Klar, dass ich da gar nicht erst eigene Erfahrungen sammeln wollte.

    Mir fällt dazu ein, dass es im Lightroom eine Option "mögliche Duplikate nicht importieren" gibt.
    Wenn Du das ausschaltest, wird Lightroom die JPGs aller Wahrscheinlichkeit nach auch importieren und in seinen Katalog aufnehmen.
    (Ob das letztlich sinnig ist, ist ne ganz andere Frage.)

    Für Insekten vorzugsweise ein 1:1-Makro.
    1:1 heißt nämlich, dass das Original so groß wie es wirklich ist auf dem Sensor abgebildet werden kann.
    Ist das im Original etwa 22 Millimeter lang und etwa 15 Millimeter breit kann es so abgebildet werden, dass der ganze APS-C-Sensor genutzt wird.
    Ist das abzubildene Objekt, für Blumen kann das ja leicht zutreffen, größer, einfach den Abstand etwas vergrößern, womit man dann leicht auf 1:2 oder andere Abbildungsmaßstäbe kommen kann.


    Es ist also nicht nur eine Frage des Abbildungs-Maßstabs.
    Es ist auch eine Frage der Brennweite.
    Während Blumen, Briefmarken und ähnlich Unbewegliches es durchaus zulassen, dass Du sie mit kurzen Brennweiten, letztlich ganz nah vor der Frontlinse fotografierst, wirst Du bei Insekten mit einem 28mm-Makro garantiert nichts Anständiges auf die Reihe bekommen. Mit einem 50'er oder 60'er, die Naheinstellgröße liegt hier grob geschätzt so um die 20 cm, kann schon gelegentlich was glücken.
    Mit ne Brennweite von 90 mm (und mehr), um 1:1 abzubilden hast Du hier einen Abstand von etwa 30 cm (und mehr), wird der fotografische Erfolg schon wesentlich wahrscheinlicher.


    Lange Rede - kurzer Sinn: Nimm ein 90'er, wie es beispielsweise Tamron anbietet.
    Das , welches ich selbst auch benutze, würde sich für Dich anbieten.
    Ich empfehle es, weil ich von seiner Abbildungsleistung überzeugt bin.
    Billiger geht auch. Zu optischen Eigenschaften/Abbildungsqualität kann ich hier nichts sagen. (Ist halt nur was, was die Recherche zum Vorschein gebracht hat.)
    Du magst Dir gern auch mal User-Wertungen zum ergoogeln und gegebenenfalls dies Teil kaufen.


    So oder so, mit 300,- EUR wirds aber nichts.

    Schwierig Dir da was zu empfehlen.


    Einerseits ist mit dem Begriff "Makro" schon mal nicht sehr viel anzufangen, wenn Du nicht sagst ob Du ein 1:1- , 1:2- , vielleicht gar ein 1:3 oder 1:4-Macro haben willst.
    1:1 für unter etwa 360,- EUR sind neu, zumindest sagt das der Geizhals, sowieso nicht zu bekommen.


    Andererseits wäre es auch gut, wenn Du mal sagen würdest, was Du genau mit dem Objektiv vorhast, bzw was Du damit genau fotografieren willst.
    Der Hinweis nur weil kurze Brennweiten halt auch sehr bis unheimlich kurze Naheinstellgrenzen haben und somit beispielsweise für (lebende) Insekten wegen der zwangsläufig unterschrittenen Flucht-Distanz völlig untauglich sind.


    Ansonsten sind Zwischenringe eine durchaus machbare Alternative, die erste Versuche im Metier der Makro-Fotografie ermöglichen und dabei nicht alle Welt kosten.

    Ob man alle Samyang- (und Walimex-) Objektive "über einen Kamm scheren" kann, weiß ich nicht.
    Wenn man es evt. kann, sind die Dinger durchaus empfehlenswert.
    Ich habe da, weil viele Dritthersteller besonders im Preiswert-Bereich auch ziemlich mittelmäßige Objektive im Portfolio haben, weil das bei Samyang/Walimex ziemlich sicher auch so sein dürfte, so meine Zweifel.


    In einem speziellen Einzelfall habe ich allerdings keinerlei Zweifel.
    Ich selbst besitze ein 8mm-Fisheye, welches eigentlich auch nur für APS-C gebaut und "zugelassen" ist.
    Macht aber an einer α99 auch ne gute Kür und erfüllt die Pflicht an APS-C sowieso.
    Das Objektiv hört auf den Namen Walimex Pro 8mm 3.5 Fisheye II
    Auflösung/Detail-Zeichnung und Schärfe sind selbst bei Offenblende über jeden Zweifel erhaben.