Beiträge von MauDal

    Der Klassiker wäre wohl ein 70-200mm f2.8. Das ist natürlich aber auch alles andere als günstig.


    Wenn es noch lichtstärker sein muss, wird es wie Stereotype schon schrieb eher schwierig mit dem Stabi. Das ansonsten sehr tolle Sigma 50-100mm f1.8 würde zB nach einer externen Stabilisierung verlangen. Ich meine von Canon gibt es auch noch ein 85mm f1.4 IS.

    Ich würde auf jeden Fall lieber zum Sigma 18-200mm Contemporary greifen. Das sollte schärfer sein und ein schöneres Bokeh haben.


    Wenn du planst, aber den Fokus aufs filmen zu legen so würde ich zusätzlich (ggf auch anstelle) über kurz oder lang ein Objektiv mit Schrittmotor (bei Canon STM) kaufen, da diese mitunter besser den Fokus nachführen können. Für Fotos finde ich aber das Sigma besser als das Canon EF-S 18-135.

    Was die Verwacklung angeht, fürchte es wird es mit einem anderen Objektiv nicht wirklich besser werden.

    Ein Bildstabi im Objektiv ist dafür gedacht, zitternde Hände und ähnliches aus zu gleichen und keine richtigen Bewegungen. Das heißt für dich entweder ruhig stehen und weiche Bewegungen machen üben und/oder ggf eine externe Stabilisierung (Stativ oder Gimbal je nach Einsatz) zu verwenden.


    Sobald es dunkel wird, benötigst du eine höhere Lichtstärke, um die ISO Werte akzeptabel niedrig zu halten. Doch sind wir hier dann wieder beim Problem, dass diese Objektive idR keinen Stabi haben und dann eine externe Stabilisierung fast schon zwingend erforderlich ist. Siehe das von Seikusa vorgeschlagene Sigma 18-35mm Art, welches was Bildschärfe und Bokeh betrifft ein Traum ist, aber eben über keinen Stabi verfügt, groß, schwer und (gerechtfertigt) teuer ist.


    Für klassosche Halfbody Portraits sind 50mm am crop (ca 80mm KB) sehr gut zu gebrauchen und bieten eine schöne Freistellung. Für Fullbody muss man dann aber schon ziemlich weit weg stehen, weshalb es spätestens für fullbody Innenaufnahmen zu viel sind.

    Universeller einsetzbar ist da dann etwa 35mm am crop (50mm KB), wobei man hiermit eine geringe Freistellung erhält bzw für die gleiche Freistellung spürbar näher ans Modell heran muss. Einen wirklichen Allrounder gibt es hier also nicht, da jede klassische Portrait Brennweite 35mm, 50mm, 85mm, 135mm KB einen anderen look erzeugen.

    Was dürfen die Objektive denn kosten?

    Welche Variante des 18-55mm Kit Objektiv hast du?


    Günstig aber mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gibt es zB. das Canon 10-18mm IS STM, mit dessen Perspektive man Autoformen gut in Szene setzen kann und das (wenn es dir von der Brennweite passt) auch gut zum filmen geeignet ist, und das Canon 50mm f1.8 STM für Portraits. Mit dem EF-S 24mm f2.8 könnte man gut im Doku style fotografieren.


    Möchtest du das beste hinsichtlich Bildqualität und Bokeh musst du aber etwas mehr ausgeben und zB zu Sigma Art Objektiven greifen.


    Hinsichtlich des filmens aus der Hand ist zu beachten, dass es sich empfiehlt ein Objektiv mit Stabi zu kaufen. Allerdings nicht unbedingt von Tamron, da deren Stabi regelmäßig zuckt. Festbrennweiten haben zudem typischerweise keinen Stabi und auch die Art Zooms von Sigma sind leider nicht stabilisiert. Wenn du mit dem Ton der kamerainternen Mikros arbeiten möchtest, muss zudem der Fokus sehr leise sein. Deshalb kommt zB auch das Sigma 17-50mm f2.8 OS nicht in Frage.

    Falls du das Canon 18-55 f4-5.6 IS STM hast, eignet sich dieses mMn in dem Brennweitenbereich mit am besten zum Filmen.

    Ja ein Bildstabi hilft auch bei der Verwendung eines Gimbals, da beide unterschiedliche Arten der Verwacklungen kompensieren.


    Der Tampon Stabi hat beim Filmen aber das Problem, dass er immer wieder "zuckt". Beim fotografieren merkt man das nicht und da ist das Tamron 10-24mm HLD auch ein sehr gutes Objektiv.

    Zum filmen würde ich aber eher das Canon 10-18mm IS STM empfehlen, da es einen besseren Stabi hat. Außerdem ist es kleiner und leichter, was besser zur 100d passt und es dem Gimbal das Stabilisieren erleichtert.


    Wenn du allerdings währendessen selbst freeruning machen musst, um hinterher zu kommen, wirst du wohl eher eine Actioncam benötigen.

    Ah ich bin vom fotografieren und daher Hochkant ausgegangen. Im Querformat musst du natürlich noch weiter weg ja.


    Für APS-C gibt es noch das Sigma 50-100mm f1.8 Art. Für das gebotene ist es nicht zu teuer, aber günstig ist es natürlich nicht. Du möchtest ja auch etwas, dass man nicht eben mal so aus dem Ärmel schüttelt und an jeden Kamerabesitzer verkauft.

    Aktuell ist die M50 meiner Meinung nach die einzige empfehlenswerte APS-C DSLM Kamera von Canon.


    Der Crop würde dir bei deinen angestrebten Entfernungen und dem Freistellen eher helfen als Schaden. Und im Zweifelsfall nutzt du eben kein 4K, wenn du es ja nicht zwingend benötigst.

    Ja grundsätzlich kann man die M50 empfehlen. Allerdings ist es mehr als fraglich wie/ob es mit dem EF-M Mount weiter geht. Und für ein lichtstarkes Tele (-zoom) brauchst du auch hier einen Adapter von EF auf EF-M.


    P.s.: Hast du mal einen Link zu einem zb YT Video, welches du gerne mit deiner Ausrüstung vom Look her "nachstellen" wollen würdest?

    Wenn das Geld für die Fujufilm XT3 und entsprechende Fuji Objektive da ist, würde ich ganz klar dazu tendieren.


    Die XT3 dürfte aktuell die beste APS-C DSLM sein, die du bekommen kannst mit tollen Filtern für zB Street Fotografie, großem Dynamikumfang bei Landschaften. Außerdem bietet dir APS-C mit dem kleinerem Crop prinzipiell mehr Möglichkeiten beim Weitwinkel und bessere Freistellung. Beides ist auch am MFT mit entsprechenden Objektiven möglich, die dann aber auch entsprechend groß und teuer sind. Einzig die Standardmäßigen Farben muss man bei Fuji mögen - gerade die Hauttöne bei Portraits wirken meiner Meinung nach etwas zu schweinchen rosa. Falls man das ebenso sieht, kann man dies aber problemlos über Filter in der Kamera oder noch individueller in der Nachbearbeitung am PC anpassen.


    Fazit: Du kannst mit entsprechenden Objektiven quasi alles am MFT machen (vllt abgesehen von Astro), aber gerade bei Portraits kann der größere Sensor punkten. Ich persönlich würde aber nicht nur deshalb zur Fuji XT3 greifen - Filter, Dynamikumfang, low light, Videografie... Die XT3 ist für alles sehr gut gerüstet und Fuji bietet zudem ein sehr gutes Objektiv Lineup mit guten aber dennoch relativ kompakten Objektiven. Man muss es sich eben nur leisten können (wollen).

    Vermutlich kann ich einfach nicht nachvollziehen, warum dir das Freistellen auf Teufel komm raus wichtiger ist als eine gute Bildqualität :D

    Die alpha 7 ist einfach nicht mehr zeitgemäß, genauso wie die 6d für Filme. Auch das von dir verlinkte Sigma ist uralt.

    Aber es ist eben eine persönliche Präferenzen.

    Du möchtest also eine Person (Ganzkörper) in 15m Entfernung bei möglichst unscharfen Hintergrund filmen? Alles andere wie Bildqualität, Schönheit des Bokehs etc ist dir egal - Hauptsache günstig und Zoom?


    Sorry das wirst du so nicht finden, da du von den Spezifikationen - lichtstarkes Telezoom - nur Profiobjektive bekommst.

    Schau dir doch mal das Olympus 40-150mm f2.8 an. Du musst wie JensJ schrieb, nicht unbedingt zu einer billigen Vollformar wechseln um dies zu erreichen.

    Auch der Einsatz eines Speedboosters könnte für dich interessant sein, da du dann einen vollformatähnlichen Look am MFT erzeugen kannst.

    #1 - Gibt es noch günstigere Vollformat-Kamerabodys als die Sony A7 (500€)? Ich bräuchte zwingend eine Fernsteuerung des Fokus per Handy - und das geht ja wahrscheinlich nur mit Systemkameras, und nicht mit Spiegelreflexkameras, richtig?

    Das ist falsch. Eine Fernsteuerung - Fokussieren, Einstellungen treffen, und auslösen - kann man auch grundsätzlich bei DSLR Kameras im Liveview. Die Canon ab unterstützt dies bereits seit Ewigkeit und nun auch Nikon soweit ich das mitbekommen habe.


    Ich weiß nicht, was eine gebrauchte Canon 6d kostet. Das wäre persönlich mein Favorit für Portraits, da ich persönlich aber auch viele Profis die Canon Farben bei Portraits besonders schön finden. Außerdem sparst du dir einen Adapter. Die Frage ist aber ob du überhaupt einen optischen Sucher möchtest, nachdem du dich an EVF gewöhnt haben dürftest.

    Eine günstigere Vollformat DSLM ist mir nicht bekannt.

    Ich habe ua das Sigma 18-35mm und konnte die Fokuspräzision mit dem Dock deutlich verbessern. Ja man braucht Zeit und Geduld - gerade beim ersten mal. Da man immer auf die Standard Einstellungen zurück kann, muss man da auch keine Angst haben.

    Vermute, dass dies bei der Justierung innerhalb der 80d genauso ist, habe allerdings keine Erfahrung damit.


    Die Sigma Objektive scheinen tatsächlich etwas stärker mit Front- oder Backfokus zu kämpfen zu haben. Grundsätzlich muss man aber immer damit rechnen den Fokus an der eigenen Kamera nachjustieren zu müssen. Und mit etwas Übung ist dies abgesehen von der zu in investierenden Zeit kein Problem.


    Beim Filmen dürftest du aber mit dem Fokus kein Problem haben, da hier ja der Kontrast Autofokus quasi zwangsläufig den Fokus richtig setzt. Natürlich braucht es dafür ein passendes Niveau an Licht und Kontrast im Bild, aber dies ist soweit unabhängig vom Objektiv (hohe Lichtstarke = mehr Licht zum fokussieren).


    Was mich an den Sigma Art Objektiven begeistert ist das sehr schöne, ruhige und weiche Bokeh und die sehr Höhe Schärfe selbst bei Offenblende. Wenn einem das vergleichsweise hohe Gewicht und die Größe nicht stört, würde ich wohl immer zu einem Art Objektiv greifen.

    Zuallererst: hast du mal versucht den Fokus über den USB Dock von Sigma nach zu stellen? Die 80d bietet die ja auch die Funktion der (fein-) Justierung.


    35mm am KB heißt ca 22mm am Canon Crop.


    Folglich passt das Canon 10-18mm abgesehen von der Lichtstärke, die einen lowlight Einsatz verbietet (zumal es erst bei f8 relativ scharf abbildet), von der Brennweite her nicht.


    Wenn es ein lichtstarkes Zoom sein soll hast du folgendes "Problem": Was an einer Vollformatkamera mit f2.8 relativ lichtstark ist, ist am Crop schon nicht mehr so der Hit. Deshalb ist ja das Sigma 18-35mm am APS-C so außergewöhnlich und beliebt, weil es dir im Brennweitenbereich von 28-56mm einen ähnlichen Look zu einem 24-70mm f2.8 liefert. Eine gleichwertige Alternative zum Sigma 18-35mm gibt es nicht.


    Alternativen zum Sigma 18-35mm:

    Ein 24-70mm f2.8 mit der Einschränkung, dass es erst am Vollformat vergleichbar lichtstark zum Sigma 18-35mm oder Festbrennweiten am Crop wird. Das aktuelle Sigma 24-70mm f2.8 OS bietet zB fast alles von dir gewünschte, fährt allerdings beim Zoomen heraus. Bin mir nicht sicher ob das bei der Konkurrenz überhaupt anders ist.

    Ansonsten bleibt dir natürlich der Griff zu einer Festbrennweite, die dir max Lichtstärke und idR auch eine bessere Bildqualität bei Offenblende bietet. Allerdings bieten nur sehr wenige FBW einen Stabi, da dieser bei Fotos die Bildqualität etwas verschlechtert.


    Was stört dich denn bislang am 24mm f2.8 das du besitzt? In dessen Preisbereich wäre es meine Empfehlung und ist generell keine schlechte Festbrennweite fürs Filmen.


    Nachtrag: Mir ist gerade noch das Sigma 24-35mm f2 Art eingefallen, welches vom Brennweitenbereich und Lichtstärke passen dürfte, aber zB keinen Stabi besitzt.


    P.s.:

    Die Präzision vom Autofokus bestimmt die Kamera und nicht das Objektiv, wenn dieses erst einmal auf die Kamera eingestellt ist. Und dies ist quasi bei jedem Lichtstarken Objektiv nötig, da bei den geringen Schärfentiefe ein Front-/Backfokus schnell auffällt. Für die Geschwindigkeit gilt idR "je mehr Glas bewegt werden muss, desto langsamer der Fokus". Da würde ich mir aber bei der Brennweite und dem Einsatzzweck keine Sorgen machen. Beim filmen ist mMn eher ein sanfter und gleichmäßiger Fokus gefragt.


    Die Tiefenschärfe ergibt sich aus der Lichtstärke und der Größe des Bildsensors.


    Ein Stabi hilft auch am Gimbal. Während das Gimbal im Vergleich große Bewegungen abfängt, kompensiert der Stabi im objektiv kleine Verwackler und Zittern.

    Eines dürfte sicher sein: keines der Objektive ist schlecht. Die Frage ist, was du neben der Gebäudefotografie noch machen möchtest.


    Das Sigma 12-24mm f4 bietet dir die größten Reserven und die meiste Flexibilität hinsichtlich der Bildkomposition. Bei 12mm kann man -eben noch stärker als bei 14mm - mit der Perspektive spielen.


    Das Sigma 14-24mm f2.8 ist besser für Low Light (mit kleinem Kompromiss bishin zu Astrofotografie), Street und "weitwinkliger Doku" geeignet. Bei den Brennweiten kann man natürlich nicht so freistellen, wie man dies von Portraits mit 50mm und mehr kennt. Dennoch lässt sich ein Gegenstand oder eine Person bei f2.8 durchaus hervorheben.


    Den vermeintlichen Vorteil des Stabis beim Tamron sehen ich ehrlich gesagt nur in der Low light Fotografie, wenn man nicht auf ein Stativ zurück greifen kann oder will. Bei den weitwinkligen Brennweiten, fallen kleine Verwackler bei den idR rel klein abgebildeten Objekten nicht auf. Und wenn es zu dunkel wird greift man auch beim Tamron besser zum Stativ.


    Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit den Objektiven, halte aber - wenn du dir sicher bist, dass dir 14mm reichen - das Sigma 14-24mm f2.8 für einen hervorragenden Allrounder.

    Ich denke das mit dem testen ist genau der Punkt. Mal abgesehen von den ganzen Daten unterscheiden sich die beiden Kameras vor allem in der Ergonomie und der Art über den Sucher zu fotografieren.


    Insofern solltest du meiner Meinung nach erst einmal schauen, ob du lieber eine DSLM oder DSLR haben möchtest.

    Gerade wenn es das Fotografieren "nur" ein Hobby ist, kann ich dich sehr gut verstehen, wenn man eine Kamera haben möchte, mit der einem das Fotografieren am meisten Spaß macht. Zumal du ja selbst schon sagst, dass am Ende die Objektive den größeren Unterschied hinsichtlich der Bildqualität haben.

    UND: Die Canon 80d gehört meiner Meinung nach und auch einigen Reviews nach zu den besten APS-C DSLRs. Das Rauschverhalten ist toll und auch der Dynamikumfang - tendenziell eine Schwäche von Canon im Vergleich zu Nikon - ist in der Praxis mehr als ausreichend gut. Tendenziell sind auch die Objektive ein bisschen besser (va hinsichtlich Preis-Leistung) als die von Nikon. Sigma bietet dir zumeist die bessere Bildqualität mit ihren Art Linsen, allerdings erkaufen Sie diese mit hohem Gewicht und Größe.


    Für mich ergibt das also durchaus Sinn. Durch den dual Pixel AF erhält du bei Canon auch die Möglichkeit mit AF zu filmen und generell schneller im liveview zu fokussieren. Sehe also persönlich (als Canon Nutzer) eher mehr Vor-als Nachteile, gerade wenn dir die Bedienung wichtiger als das letzte Promille Bildqualität der Kamera ist.