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The Witcher 3 und Co. günstig Spielen - 5 preiswerte Grafikarten im Test

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Nicht jeder der gerne PC-Spiele spielt muss unbedingt viel Geld für eine Grafikkarte auf die Ladentheke legen, meist reichen auch schon günstigere Karten für großen Spielspaß aus. Jedoch müssen hier und da Abstriche bei der Grafikqualität in Kauf genommen werden. Wir haben uns fünf Grafikkarten für preisbewusste Spieler von AMD näher angesehen.Die Testkandidaten: Sapphire R7 250X Vapor-X, R9 270 Dual-X, R7-265 Dual-X, Asus R7 260 DirectCU II OC und Sapphire R7 250 Ultimate

Testkandidaten im Detail

Im unteren Preissegment für Grafikkarten gibt es zurzeit, je nachdem welche Ansprüche man an die Grafikqualität oder auch die Auflösung des gewünschten Spieles hat, viel Leistung für den kleinen Geldbeutel.Kaum zu unterscheiden: Sapphire R9 270 Dual-X und R7-265 Dual-X

Das Größte Modell in unserem Test hört auf den Namen Sapphire R9 270 Dual-X und verfügt über den altbekannten Grafikchip, der schon die HD 7850 mit ausreichend Leistung versorgte. Mit 165 Euro (Stand: 24.06.2015) zugleich auch das teuerste Modell im Test. Knapp darunter findet sich die Sapphire R7 265 Dual-X, die Kosten für diese Karte liegen bei ca. 150 Euro, ist jedoch auch einen Tick langsamer. Beide Karten verfügen über 2 GB GDDR5-Speicher, der je nach Details und Auflösung auch heute noch zum Spielen ausreicht. Auf beiden Karten kommt der Dual-X-Kühler von Sapphire zum Einsatz. Zwei große Axial-Lüfter sorgen hier für Frischluft zur Kühlung.Asus R7 260 DirectCU II OC

Leistungstechnisch noch nur wenig darunter findet sich die Asus R7 260X wieder. Diese verfügt zwar ebenfalls über 2 GB GDDR5-Speicher, jedoch wurde die Karte sowohl beim Speicherinterface beschnitten als auch beim eingesetzten Chip. Asus verbaut auf dieser Karte Ihren DirectCU-II-Kühler. Dieser verfügt über zwei Axial-Lüfter und macht optisch auch einen sehr guten Eindruck.Sapphire R7 250X Vapor-X und Sapphire R7 250 Ultimate (passiv)

Die Sapphire R7 250X Vapor-X sowie die Sapphire R7 250 Ultimate bilden die leistungstechnisch schwächsten und zugleich auch günstigsten Karten im Test. Die Sapphire 250X OC verfügt dabei über die bekannte Vapor-X Kühlung von Sapphire, die auch schon größeren Karten zu kühlen Temperaturen und einem extrem niedrigen Geräuschpegel verhilft. Die Sapphire 250 Ultimate setzt sogar auf einen komplett passiven Kühlkörper.

Alle Karten verfügen über je mindestens einen DVI-, einen HDMI- sowie Displayport-Anschluss. Somit lassen sich praktisch alle aktuellen Monitore oder HDTVs ohne Probleme verwenden.

Benchmarks

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Wie anhand der Benchmarks ersichtlich ist, lassen sich mit einer Grafikarte vom Schlage einer R7 250X auch neuere Titel in Full HD flüssig darzustellen. Natürlich mit reduzierten Details sowie ausgeschalteter Bildverbesserungen (Kantenglättung (AA), AF). In HD-Ready-Auflösung (1.280 x 720) laufen praktisch alle aktuellen Titel butterweich. Wer mehr Leistung benötigt, sollte einen Blick auf die R7 265 oder die R9 270 werfen. Diese bieten auch in Full HD ausriechend Leistung für aktuelle Titel. In älteren Titeln, wie der ehemaligen „Grafikbombe“ Crysis 1 (2007), sind die höchsten Detailgrade auch mit einer R7 250X in Full HD möglich. Jedoch sollte auch hier auf Bildverbesserungen verzichtet werden.Benchmark 'The Witcher 3'

Die Lautstärke

Da uns zurzeit leider noch kein Lautstärkemessgerät zur Verfügung steht, wird die Lautstärke hier zum Start Subjektiv beurteilt. Im Desktop betrieb ist keiner der Karten auch nur annährend aus dem System zu hören. Wird Last durch ein Spiel angelegt, so drehen die Lüfter bei den Karten natürlich etwas auf, doch auch hier gab es keine sonderlich großen Lärmbelästigungen durch den Kühler. Besonders zu Punkten weiß hier natürlich die Sapphire R7 250 Ultimate, die komplett passiv agiert.

Fazit

Auch günstige Grafikkarten á la AMD Radeon R7 250X stehen Spielspaß in HD-Auflösung nicht im Wege, vorausgesetzt man ist bereit bei der Grafikqualität und zum Teil bei der Auflösung Kompromisse einzugehen. Wer vor allem ältere Spiele spielt muss zwar auch hier und da die Qualität etwas herunterdrehen, Full-HD-Gaming ist indes durchweg kein Problem.

[[YT:fJ9-VCbvF3A]]

Besonders gut im Test hat uns die [[ASIN:B00LO0FV4A|Sapphire R7 250X Vapor-X]] gefallen, diese liefert für 98 Euro (Stand: 24.06.2015) nicht nur sehr gute FPS-Werte, sondern ist dabei noch sparsam im Verbrauch und leise zugleich. Leise ist ein gutes Stichwort: Die passive [[ASIN:B00HQYNICU|Sapphire R7 250 Ultimate]] macht hier auch eine sehr gute Figur.

Die [[ASIN:B00GLQC776|Sapphire R9 270 Dual-X]] ist für Spieler die viel Leistung zu einem angemessenen Preis benötigen die wohl beste AMD-Grafikkarte. Auch bei aktuellen Titeln macht die Karte selbst in Full-HD-Auflösung eine sehr gute Figur.

Spezifikationen


ASUS R7 260X DC II OCSapphire R7 250X Vapor-X OCSapphire R7 250 UltimateSapphire R7 265 Dual-XSapphire R9 270 Dual-X
Chip Bonaire Cape Verde XT Cape Verde Pro Pitcairn Pro Curacao XT
Fertigung 28 nm
DirectX 11.2
Speichergröße 2.048 MB 1.024 MB 2.048 MB
Speicheranbindung 128 bit 256 bit
Speichertakt 1.750 MHz 1.300 MHz 1.125 MHz 1.400 MHz
Speicherbandbreite 112,0 GB/s 83,2 GB/s 72,0 GB/s 179,0 GB/s
Chiptakt (Boost) 1.188 MHz 1.100 MHz 800 MHz 900 MHz
(925 MHz)
1.020 MHz
( 1.070 MHz)
ROPs 16 32
TMUs 56 40 32 64 80
Pixelfüllrate 19,0 GPix/s 17,6 GPix/s 12,8 GPix/s 29,6 GPix/s 30,2 GPix/s
Texturfüllrate 66,5 GTex/s 44,0 GTex/s 25,6 GTex/s 59,2 GTex/s 75,6 GTex/s

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