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Berlin Factory: Ein neuer Platz für Start-Ups in Deutschland

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Berlin Factory - Was nach der Geburtsstätte neuer Dauerbaustellen klingt, soll ein großes Manko der deutschen Wirtschaft beheben: Die geringe Attraktivität für (zukünftig hoffentlich erfolgreiche) Start-Up-Unternehmen. Was wie Google 1997 in einer Garage begann, kann sich insbesondere im Informationszeitalter schnell zu einer globalen Macht entwickeln. Nun will auch die Hauptstadt mitmischen.

Die Berlin Factory wird von Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (li.) sowie Vertretern der Berlin Factory und Google eröffnetZu seinem Amtsantritt 2012 besuchte Bundespräsident Gauck gemeinsam mit Klaus Wowereit das damals noch im Aufbau befindliche Gründerzentrum "Factory" nahe des Mauerstreifens, keine zwei Jahre später darf letzterer mit der Schere in der Hand zur Tat schreiten. 16.000 m² fasst der Campus in Innenstadtlage, 22 Unternehmen sind bereits vor Ort. Darunter sowohl "echte" Start-Ups als auch bekannte Größen à la 6Wunderkinder (Wunderlist), Twitter, Soundcloud oder Mozilla.

Die Factory will Start-Ups sowohl mit viel Know-How als auch der Möglichkeit Synergien mit anderen Unternehmen Vorort einzugehen zur Seite stehen. Selbst erfährt man Unterstützung von großen Partnern wie Google for Entrepreneurs, der KPMG und einigen "Ehemaligen" wie Mario Suter, Mitbegründer des Sozialen Netzwerk Studi VZ.Kurzgespräch: Klaus Wowereit (li.) im Gespräch bei Twitter, während der Eröffnungsfeier der Berlin Factory Bleibt zu hoffen, dass die Zukunft der Berlin Factory rosiger aussieht als das Wetter zur Eröffnung: Keine zwei Stunden nach dem offiziellen Startschuss musste man die Feierlichkeiten wegen einer amtlichen Unwetterwarnung unterbrechen.


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