ValueTech
Technik. Einfach. Verstehen.

Plextor zeigt neue M6 SSDs für Konsumenten und Prototypen für Ultrabooks [IFA 2013]

|

Mit immer weiter sinkenden Preisen werden SSDs wohl nicht nur für die Enthusiasten interessanter, sondern auch für die weniger Technikbegeisterten. Denn wie zahlreiche Tests zeigen, ist der Geschwindigkeitsschub enorm. In einem Gespräch mit Plextor auf der IFA 2013 zeigte man uns das neueste Werk in Form der kommenden M6S und M6 Pro SSD-Laufwerke, die die Nachfolge der sehr beliebten M5-Serie antreten sollen.

Am Stand von Plextor konnten wir die neue flache M6 SSD sowie zwei weitere Modelle für die noch sehr frische M.2-Schnittstelle (NGFF) begutachten.

Einer der interessantesten Punkte an den beiden neuen SSDs ist die Bauhöhe von nur fünf Millimetern, um der weiteren Miniaturisierung von Tablets und Ultrabooks gerecht zu werden. Auf diesem Stand sind inzwischen auch schon Festplattenhersteller angekommen, kleiner dürften SATA SSDs allerdings nicht mehr werden, da der Anschluss selbst genauso hoch ist wie die Laufwerke. Als Grundlage dient ein Marvell 88SS9187-Controller, der die Speicherchips basierend auf Toshibas A19 Toggle-NAND ansteuert. Bei dieser aktuellen Generation von 19-Nanometer-Chips handelt es sich, laut eigener Aussage, um den derzeit kleinsten und schnellsten MLC-NAND. Spezifikationen wie Lese- und Schreibraten nannte man noch nicht, wie bisher teilt sich das Angebot aber in die günstigere M6S und die schnellere M6 Pro auf, die später auch mit 1 Terabyte Kapazität erhältlich sein soll.

Am Stand von Plextor konnten wir die neue flache M6 SSD sowie zwei weitere Modelle für die noch sehr frische M.2-Schnittstelle (NGFF) begutachten.

M.2-SSD-Prototypen

Am Stand von Plextor konnten wir die neue flache M6 SSD sowie zwei weitere Modelle für die noch sehr frische M.2-Schnittstelle (NGFF) begutachten.Außerdem zeigte man zwei Prototyp-SSDs im neuen M.2-Formfaktor, der früher auch als "NGFF" (Next Generation Form Factor) bekannt war. Diese neuen Datenträger werden über PCI-Express angebunden, was noch höhere Datenraten ermöglichen wird. Die Prototypen sind wahlweise mit 60 oder 80 Millimetern Länge lieferbar, über einen Namen für die neue Serie wurde allerdings noch nicht entschieden. Als Controller nutzt man hier einen Marvell 88SS9183 mit 19 nm Toshiba Toggle-NAND-Flash, was den Modellen folgende Lese- und Schreibraten ermöglicht:

Kapazität128 GB256 GB512 GB
Seq. Lesen 740 MB/s 740 MB/s 740 MB/s
Seq. Schreiben 330 MB/s 575 MB/s 640 MB/s
Zuf. Lesen > 95.000 IOPS > 105.000 IOPS > 105.000 IOPS
Zuf. Schreiben > 75.000 IOPS > 75.000 IOPS > 75.000 IOPS

Planmäßig erscheinen die M.2-Modelle im vierten Quartal diesen Jahres, zu den M6 Modelle gibt es aktuell noch keine weiteren Informationen.


Kommentare