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SanDisk präsentiert schnellere CompactFlash-Speicherkarten und veröffentlicht CFast 2.0

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Der US-Amerikanische Flash-Speicher-Spezialist SanDisk präsentierte bereits auf der IFA im geschlossenen Kreis der Fachpresse neue Speicherkarten aus dem Bereich CompactFlash sowie CFast 2.0. Damit hat es nun fast genau ein Jahr gedauert, bis CFast 2.0 nach der Vorstellung auf der photokina 2012 als Produkt den Markt erreicht hat.

SanDisk CFast 2.0

Die Gründe dafür sind vielfältig, primär liegt es jedoch an der Verfügbarkeit entsprechender Endgeräte. So war man nach eigenen Angaben bereits grob zum Jahresanfang mit entsprechenden Produkten fertig, wartete aber auf die erste Kamera, die von CFast 2.0 Gebrauch macht. Diese stellte der Kameraspezialist ARRI nun auf der IBC (Nierderlande) in Form der ARRI AMIRA, einer 4K-Filmkamera im Profibereich, vor. Aber auch Canon lies verlauten an 4K-Kameras mit CFast 2.0-Unterstützung zu arbeiten.

SanDisk startet, dem Profisegment entsprechend, mit zwei Speicherkarten zu 60 und 120 GB Speicherkapazität. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei beiden Modellen bei üppigen 450 MB/s (3000x) und erlaubt damit theoretisch das 120-GB-Modell in unter fünf Minuten komplett auszulesen – eine aktuelle SSD oder eine schnelles HDD-Raid auf der anderen Seite vorausgesetzt. Die Schreibgeschwindigkeit liegt mit 350 MB/s ebenfalls weit über den schnellsten CompactFlash-Karten.

SanDisk Extreme Pro 256 GB CompactFlash

Aber auch in dieser Kategorie gibt es noch einmal Neuigkeiten zu vermelden, so aktualisiert SanDisk sein Line-Up der Extreme Pro CompactFlash-Serie und erhöht dabei die Geschwindigkeit beim Lesen auf bis zu 160 MB/s und beim Schreiben auf 150 MB/s – Toshibas ebenfalls noch junge Exceria Pro-Serie lässt grüßen.

Neben der Erhöhung der Geschwindigkeit über alle Kapazitätsstufen gibt es nun auch ein Modell mit 256 GB Speicherkapazität sowie die VPG65-Klassifizierung (mindestens 65 MB/s bei Videoaufnahmen) für alle Modelle. Damit macht man nun auch CompactFlash bereit für 4K/UHDTV-Videoaufnahmen, setzt mit 99,60 Euro (16 GB) bis 1.569 Euro (256 GB) jedoch auch sehr hohe Preise an. Die neuen Extreme Pro-Modelle sollen fließend die aktuelle Serie ersetzen und sind dementsprechend bereits verfügbar.


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