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Auch Haier steigt nun bei Smartphones und Tablets ein [IFA 2014]

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Haier dürfte als Marke den meisten deutschsprachigen Nutzern wohl eher von Haushaltsgeräten als Unterhaltungselektronik ein Begriff sein, seit einigen Jahren beginnt man nun aber auch in Europa langsam seine, in Asien bereits weit verbreiteten, Produkte aus dem Bereich Smartphone, Tablet und TV auf den Markt zu bringen. Auf der IFA 2014 zeigt man neue Smartphones, Tablets, OLED- und UHD-TVs.

Haier Modular TV auf der IFA 2014 [Bildmaterial: Haier]

Bei seinen kommenden TV-Geräten will Haier voll auf AndroidTV als Betriebssystem setzen und damit vor allem von der breiten App-Basis des Google Android-Ökosystems profitieren. Eine rückseitig in der Fernbedienung integrierte Tastatur soll zudem bequemes Surfen im Netz ermöglichen. Unter dem Stichwort Modular TV wird man zudem ein diskussionswürdiges Konzept anbieten, das man so grob auch bereits von einigen älteren Samsung UHDTVs kennt.

Auf der Rückseite entsprechender Fernseher kann ein Modul ausgetauscht werden und den TV so von Full HD auf UHD mit HDMI 2.0 und erweiterten SmartTV-Optionen (Stichwort AndroidTV) "aufgerüstet" werden. Ob es bei dem enormen technischen Fortschritt und Preisverfall im Bereich von UHDTVs wirklich Sinn ergibt einen auf Full HD "beschnittenen" UHDTV zu kaufen, darf jedoch bezweifelt werden.

HaierPad W81 [Bildmaterial: Haier]

Mit dem HaierPhone und HaierTab etabliert man nun zwei Marken für Smartphones und Tablets, die bei einem ersten, kurzen "Hands-On"bereits einen sehr wertigen Eindruck hinterließen. Sämtliche Tablets kommen mit einer Aluminium-Rückseite daher, bei den Smartphones setzt man fast durchweg zumindest auf matte/angeraute Kunststoffoberflächen um den Akku austauschbar zu halten.

Haier Phone W861 [Bildmaterial: Haier]

Beim Betriebssystem sind bei den Tablets sowohl Android- als auch Windows-Versionen zu finden, bei Smartphones beschränkt man sich vorerst auf Android mit leichten Anpassungen der Nutzeroberfläche. Die im Artikel gezeigten Smartphone- und Tablet-Modelle sollen zu Preisen um 200 Euro (UVP) im Handel erscheinen.


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