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Apple iMac All-in-Ones mit "Haswell"-Prozessoren neu aufgelegt

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In manchen Angelegenheiten bleibt die Gesellschaft wohl immer geschieden. CDU oder SPD, Wasser mit oder ohne Kohlensäure oder - und darum geht es hier eher - Windows oder Mac OS. Als passende Grundlage für das alternative Betriebssystem stellt Apple die neue Riege an iMac-Computern vor, die über aktualisierte Hardware verfügen und damit einfach auf den aktuellen Stand der Technik gebracht wurden. Das Design bleibt dabei allerdings unangetastet, sodass auch die aktuellen Modelle äußerst schlank daherkommen, wenn man bedenkt, welch potente Hardware sich verbauen lässt. Alle Änderungen der neuen All-in-One Computer finden sich in den folgenden Zeilen.

Quelle: Apple

Die bedeutendste Neuerung am Apple iMac dürfte der Wechsel zu den Intel Core Prozessoren der 4. Generation sein, Codename "Haswell". Diese bringen zwar nur eine geringe Leistungssteigerung, dafür sind sie vor allem im Leerlauf deutlich sparsamer als ihre Vorgänger. Zugegeben, das dürfte eher für die MacBook Air Modelle interessant sein, die dadurch auf beeindruckende Akkulaufzeiten kommen, doch auch hier macht der Wechsel Sinn, da die Prozessoren über eine deutlich stärkere Grafikeinheit verfügen. Das Einsteigermodell arbeitet mit einer Intel Iris Pro Grafik, die stärkste, die Intel derzeit im Angebot hat. Alle anderen Modelle können wahlweise mit einer Nvidia GTX 750, 755M oder 775M Grafikkarte konfiguriert werden, besonders letztere eignet sich auch für das ein oder andere, anspruchsvolle Spiele.

Quelle: Apple

Bei dem von vielen geliebten Display hat sich indes nichts getan, je nach Wahl verfügt es über eine Diagonale von 21,5" (Full HD) oder 27" (2560 x 1600), immerhin sind die iMacs seit März bei Bedarf mit einer VESA-Halterung erhältlich, falls man sich für eine Wandmontage entscheidet. Weiterhin werden alle Modelle ab Werk mit einer 1 TB Festplatte und 8 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert, die sich gegen Aufpreis noch weiter aufstocken lassen. Ein Massenspeicher auf Flash-Basis, also eine SSD, lässt sich ebenfalls auswählen, allerdings leider nur als Festplattenersatz und nicht als -ergänzung. In Sachen Funk unterstützt der neue iMac sowohl Bluetooth 4.0 als auch W-LAN b/g/n/ac, was für einen höheren Datendurchsatz im lokalen Netz sorgt.

Laut Apple sind alle Modelle ab sofort über den Online Store oder autorisierte Händler verfügbar, die Preise beginnen derzeit bei 1.299 Euro, womit man ein kleines Stück unter dem Vorgänger liegt.


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