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Razer mit modularem PC "Project Christine" und Smartband [CES 2014]

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Wie jedes Jahr nutzt auch Razer, bekannter Hersteller von Gaming-Peripherie, die CES in Las Vegas dazu, um neue interessante Konzepte vorzustellen. Nachdem hier zuvor schon ein performantes Gaming-Tablet präsentiert wurde folgen nur der weltweit modularste PC und eine Mischung aus Smartwatch und Fitness-Tracker. Smartband eben.

Razer Project Christine, gezeigt auf der CES 2014 (Bildmaterial: Razer)Natürlich hat das Project Christine noch nichts mit einem fertigen Computer zu tun, doch die Idee dazu steht zumindest. Dahinter steckt der Gedanke, dass der PC zwar eine offene Plattform ist, bisher aber nur erfahrene Schrauber in der Lage waren, die Komponenten auszutauschen - behauptet man zumindest. Mit dem neuen Konzept soll ein neuer Rechner so einfach wie ein Lego Haus zusammengesteckt werden können, um ihn auch in Zukunft einfach aufzurüsten.

Razer Project Christine, gezeigt auf der CES 2014 (Bildmaterial: Razer)Bei Komponenten wie Festplatte oder Grafikkarte mag das auf den ersten Blick noch einfach realisierbar sein, doch laut Razer soll man auch Prozessor und Arbeitsspeicher ohne Weiteres tauschen können. Im Idealfall soll man sogar zwischen verschiedenen Betriebssystemen wechseln können. Basierend auf PCI Express ist jedes Modul in sich geschlossen und wassergekühlt, kontrolliert wird das System über ein Touchscreen LED-Display an der Front. Auf den ersten Blick wohl ein Traum für viele Gamer, beim Gedanken an die teils astronomischen Preise von Razer dürfte es allerdings noch fernab der Realität sein. Spannend ist Project Christine aber allemal.

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Razer Nabu Smartband

Bei dem nächsten Objekt der Begierde, dem Nabu Smartband, handelt es sich allerdings um ein bereits fertiges Produkt. Hier wollte man sich weder auf eine Smartwatch, noch auf einen Fitness-Tracker festlegen, da es sich um eine Mischung aus beiden handelt. Darauf befinden sich zwei OLED-Bildschirme - ein kleiner (32 x 32 Pixel) für Benachrichtigungen, ein großer (32 x 128 Pixel) um Texte darzustellen. Letzterer sitzt dabei auf der Unterseite des Handgelenks, damit nicht jeder einfach die persönlichen Nachrichten lesen kann.Razer Nabu, gezeigt auf der CES 2014 (Bildmaterial: Razer) Des Weiteren können verschiedene Sensoren zahlreiche Daten erfassen (gelaufene Schritte, Schlafdaten, Aufenthaltsort...), falls gewünscht. Die mitgelieferte App kann dazu individuell eingestellt werden. Aber auch sonst setzt man viel auf Drittentwickler, da man eine offene Software-Plattform anbietet. Durch die Möglichkeit der Band-zu-Band-Kommunikation stellt man sich hier beispielsweise Augmented-Reality-Spiele oder ähnliches vor. Das Stichwort lautet "Gamification", nicht zu verwechseln mit der von Berlinern gefürchteten Gentrifikation.

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Über die Akkulaufzeit konnte oder wollte man noch nichts sagen, dafür ist der weltweise Verkaufsstart Ende des 1. Quartals 2014, der Preis für Entwickler liegt bei 49 US$. Für den Endkunden ist noch nichts beschlossen, man will aber auch hier unter 100 US$ bleiben.


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