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Nikon D4s - Neuer Bildprozessor für mehr Leistung

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Mit der D4s hat Nikon gestern eine aktualisierte Version der aktuell besten Spiegelreflexkamera aus dem eigenen Haus veröffentlicht, die jedoch eher mit marginalen Änderungen daherkommt. Äußerlich kaum zu unterscheiden bietet sie im Vergleich zum Vorgänger einen neueren Bildprozessor, der unter anderem neue Aufnahmemodi bietet.

Nikon D4s: Vorderseite mit aufgesetztem Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED Objektiv [Bildmaterial: Nikon]

Der Bildsensor der neuen Nikon D4s entspricht weiterhin dem des Vorgängers D4 oder auch der Retro-Kamera Nikon Df, die kürzlich von uns getestet wurde. Dafür wurde hier nun zeitgemäß der EXPEED 4-Bildprozessor integriert, der bei dem neuen Modell eine Serienbildgeschwindigkeit von 11 Bilder/s (vorher 10 Bilder/s) ermöglicht. Für Freunde von Videoaufnahmen sind nun auch Full HD-Aufnahmen mit 50 oder 60 fps möglich (1080p50 bzw. 1080p60), vorher war man hier noch auf maximal 30 fps beschränkt. Die letzte Neuerung in diesem Gebiet umfasst die Empfindlichkeit, die nun mit der neuen Ausführung des Bildsensors normalerweise von ISO 100 - 25.600 reicht und bei Bedarf auf bis zu ISO 409.600 erhöht werden kann.

Viele andere Änderungen sind eher unauffälli, aber im Einsatz doch recht nützlich. So lassen sich bis zu vier der 51 AF-Messfelder des Multi-CAM 3500FX AF-Systems in einer Gruppe zusammenfassen, um stets einen bestimmten Bereich scharf zu haben. Wer eher kleine Schnappschüsse brauch kann zukünftig auch RAW S nutzen, bei dem ein RAW-Foto mit nur vier Megapixeln erstellt wird und demnach einiges an Platz spart, das aber dennoch alle Vorteile der großen Version bietet. 

Nikon D4s: Rückseite [Bildmaterial: Nikon]

Nachdem Nikon bereits mit der D5300 den verbesserten Akku EN-EL14a eingeführt hat bietet man dieses kleine Upgrade auch hier. Die D4s kommt ab Werk mit dem stärkeren EN-EL18a Akku (25 Prozent höhere Kapazität), der sich bei Bedarf aber auch in einer Nikon D4 nutzen lässt und dementsprechend die Laufzeit erhöhen soll. Alle weiteren Features wie die minimale Verschlusszeit von 1/8.000 Sekunde sowie die zwei Kartenschächte für je eine CompactFlash- und XQD-Speicherkarte bleiben erhalten. Ab März 2014 soll die neue Profi-DSLR für 6.149 Euro bei ausgesuchten Händlern zu erwerben sein.


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