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Nikon: Stabilisiertes 24-70 mm und 200-500 mm mit konstanter Lichtstärke

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Gleich drei neue Objektive hat Nikon vorgestellt. Der wahrscheinlich interessanteste Vertreter ist das neue, bildstabilisierte Standard-Zoom für Vollformat-DSLRs, das Nikkor 24-70 mm f/2.8E ED VR. Kaum weniger spannend ist das Nikkor 200-500 mm f/5.6E ED VR - ein Tele-Zoom-Objektiv mit konstanter Lichtstärke. Obendrein gibt es mit dem Nikkor 24 mm f/1.8G ED noch eine neue Festbrennweite.

Für viele Fotografen ist ein 24-70 mm-Objektiv der treue Begleiter durch viele Alltagssituationen, insbesondere am Vollformat. Genau hier möchte Nikon anschließen und stellt den runderneuerten Begleiter vor. Das Objektiv ist grundlegend staub- und spritzwassergeschützt, Nikons Fluorbeschichtung soll Schmutz effektiv abweisen. Natürlich ist auch ein Bildstabilisator verbaut worden, bis zu vier Blendenstufen soll dieser ausgleichen können. Erwähnenswert ist der Bildstabilisator insbesondere angesichts der hohen Lichtstärke von f/2.8 – eine Kombination, die Erzrivale Canon noch nicht zu bieten hat.Testbild Nikon AF-S NIKKOR 24-70 mm f/2.8E ED VR + Nikon D4S [Bildmaterial: Chris McLennan; Nikon]

20 Linsen in 16 Gruppen wurden in dem Gehäuse untergebracht, darunter ist auch eine asphärische ED-Glas-Linse - in dieser Kombination ebenfalls neu. Der Autofokus wird über einen Silent Wave Motor betrieben. Nikon verspricht hier eine 1,5x schnellere Fokusgeschwindigkeit als noch bei dem [[ASIN:B000VDCT3C|24-70 mm f/2.8G ED]]. Die Abmaße sind mit 88,0 × 154,5 mm noch einmal ein Stück größer als beim Vorgänger.

Im Lieferumfang enthalten sind eine Gegenlichtblende, sowie ein Objektivköcher. Ab Ende August soll das Nikkor 24-70 mm f/2.8E ED VR für 2.499 Euro verfügbar sein.

Lichtstarke Festbrennweite und feste Lichtstärke

Das Nikkor 24 mm f/1.8G ED ist Nikons neue Festbrennweite, die den Bereich zwischen den schon vorhandenem 20-mm- und 28-mm-Festbrennweiten schließen soll. Im inneren sind 12 Linsen in neun Gruppen angeordnet. Hierzu zählen auch jeweils zwei asphärische sowie ED-Glas-Linsen. Gerade durch die offene Blende von f/1.8 ist dieses Objektiv für schwierige Lichtsituationen geeignet. Sieben Blendenlamellen sollen zudem für ein ruhiges Bokeh sorgen. Fokussiert wird entweder manuell oder automatisch über einen Silent Wave Motor (SWM). Ein Filter kann über ein 72-mm-Filtergewinde angeschraubt werden.Testbild Nikon AF-S NIKKOR 24 mm f/1.8G ED + Nikon D750 [Bildmaterial: Alex Soh; Nikon]

Was ist besser als viel Brennweite? Genau: Noch mehr Brennweite! Hierfür ist das neue Supertelezoom-Objektiv von Nikon genau richtig. Das Nikkor 200-500 mm f/5.6E ED VR ist für jeglichen Einsatz bei Sportveranstaltungen sowie Wildlife-Fotografie bestens geeignet. Mit einer durchgehenden Blende von f/5.6 kann vor allem bei Tageslicht eine kurze Belichtungszeit erreicht werden. Die Konstruktion der 19 Linsen, zu denen auch drei ED-Glas-Linsen zählen, basiert auf 12 Gruppen. Nikon spendiert dem Bildstabilisator zudem den neuen Sport-VR-Modus. Dieses soll laut Nikon besonders bei Schwenks und Mitziehern große Vorteile bringen und bis zu 4,5 Blendenstufen ausgleichen können. Das Gewicht des 108 × 267,5 mm großen Nikkor 200-500 mm f/5.6E ED VR fällt mit knapp über 2 kg sehr angenehm auf.Nikon AF-S NIKKOR 200-500 mm f/5.6E ED VR [Bildmaterial: Nikon]

Beide Objektive sollten ab dem 17. September im Handel verfügbar sein. Das Nikkor 24 mm f/1.8G ED ist mit einer UVP von 899 Euro angegeben, wohin gegen das Nikkor 200-500 mm f/5.6E ED VR für 1.599 Euro zu haben sein soll. Mitgeliefert werden jeweils eine passende Gegenlichtblende und ein Objektivköcher.


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