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Nikons neue Portraitoptik - AF-S Nikkor 105 mm f/1.4E ED vorgestellt

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Portraitfotografie, das heißt in den Augen und Ohren der meisten Fotografen: Eine möglichst hohe Schärfe an feinen Details und ein weiches Bokeh. Nikon möchte diesen Markt nun etwas auffrischen und hat ein neues Objektiv vorgestellt, das AF-S Nikkor 105 mm f/1.4E ED. Neben der sehr hohen Lichtstärke erstaunt auch der Preis.

Nikon AF-S Nikkor 105 mm f/1.4E ED [Bildmaterial: Nikon]

Eine Festbrennweite von 105 mm mit einer Offenblende von f/1.4 – das klingt schon sehr gut. Nikon selbst betitelt dieses Objektiv als Nachfolger des Nikkor 105 mm f/2.5 Ai-S. Besonders zu den Bildecken soll jetzt weniger Abschattung und dazu eine höhere Schärfe gewehrleistet werden. Für die Rundheit des Bokehs sollen die neun Blendenlamellen sorgen.

Den Fokusring hat Nikon großzügig gestaltet und sollte so, vorbehaltlich eines weiten Drehwinkels, auch bei Offenblende einen präzisen manuellen Fokus ermöglichen. Beim Autofokus setzt Nikon weiterhin auf den bewährten Ultraschallmotor (SWM, Silent Wave Motor) um möglichst schnell scharfzustellen.

Mit rund 985 g ist das AF-S Nikkor 105 mm f/1.4E ED sicher kein Leichtgewicht, ähnliches gilt auch für den Geldbeutel. 2.419 Euro setzt Nikon als UVP an. Voraussichtlich ab Ende August soll das Objektiv im Handel erhältlich sein.


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