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Elektroschrott und die Sammelwut der Deutschen - Wie entsorgt man richtig?

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In der heutigen Zeit, in der Handys und Computer immer komplexer werden ist das schlimmste was einem passieren kann wohl der Totalausfall, durch welchen Grund auch immer. Da lohnt es sich doch ein Ersatzgerät in der Schublade zu haben – oder? Laut Berichten des IT-Branchenverbandes BITKOM horten die Deutschen zu Hause mehr als 100 Millionen alte Handys und rund 22 Millionen alte Computer, die allesamt wertvolle Rohstoffe beinhalten. Über alte (Digital-)Kameras, Fernbedienungen oder Ladegeräte lassen sich sicherlich ähnliche Studien anfertigen – allesamt Geräte, die nicht in den Hausmüll gehören. Wir zeigen Möglichkeiten, wo die Geräte besser gebraucht werden können.

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Ein Leben ohne Handy können sich wohl die wenigsten noch vorstellen, also sollte man eine Möglichkeit haben erreichbar zu sein, falls das eigene Smartphone defekt ist oder in die Reparatur muss. Hier reicht aber vermutlich ein Gerät pro Familie, eventuell sind diese inzwischen sogar gar nicht mehr lauffähig. Folgende Möglichkeiten stehen zur Wahl, um etwas Gutes zu tun:

  1. Verkaufen: Dinge, die wir nutzlos finden, können andere oft gut gebrauchen. Gerade wenn Handy, Notebook oder Kamera noch gut in Schuss sind können diese auf Seiten wie ebay oder reBuy schnell zu Geld gemacht werden. 
  2. Verschenken: Falls Auktionen und Verkauf zu kompliziert sind können auch Plattformen wie ebay Kleinanzeigen oder auch das klassische schwarze Brett genutzt werden, um anderen eine Freude zu bereiten. Statt Geld gibt es hier jedoch ein gutes Gewissen sowie ein Lächeln eines glücklichen Beschenkten. Im Falle von Computern lohnt es sich auch diese Schulen oder ähnlichen Einrichtungen anzubieten.
  3. Recycling: Falls das entsprechende Gerät dann doch zu alt oder defekt ist hilft nur noch entsorgen. Das geht beispielsweise kostenlos per Post (Electroreturn), über den eigenen Mobilfunkanbieter mit Versandtaschen oder im Shop sowie den lokalen Recyclinghof. Computer können über kommunale Abfallsammelstellen entsorgt werden, auch für Druckerpatronen stehen Versandtaschen bereit (Bsp.: HP).

So gern wir also unsere alten Geräte sammeln, woanders sind sie oftmals deutlich besser aufgehoben. Vor allem in Computern und Smartphones sind viele wichtige Rohstoffe enthalten, beispielsweise die sogenannten Seltenen Erden. Hier besitzt China zurzeit quasi ein Monopol und der Bedarf ist groß, was es umso wichtiger macht, alte Geräte in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.Reif für neue Aufgaben: Festplatte aus dem Jahr 2005 Wer sich nun ertappt fühlt sollte sich also an einem freien Tag etwas Zeit nehmen, um die eigene Wohnung nach alten, nutzlosen Sachen zu durchsuchen. Alte Kopfhörer, Videorekorder, MP3-Player… Diese Liste ließe sich immer weiter fortsetzen. Das Ergebnis ist ein gutes Gefühl, anderen eine Freude zu bereiten oder etwas für die Umwelt getan zu haben.


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