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Bluetooth-Lautsprecher: Kaufempfehlungen zu Weihnachten

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Das Feedback aus dem letzten Bluetooth-Lautsprecher-Test war eindeutig: Es gibt noch so viel mehr zu testen als die acht damals ausgewählten Lautsprecher. Heute erweitern wir das Spektrum um bekannte Firmen wie Amazon, Creative und Jabra sowie den eher unbekannten Hersteller House of Marley

[[YT:9F6yUwA7LDs]]

Ein Vorwort zum Testverfahren: Alle Messungen zur Akkulaufzeit wurden bei einer Lautstärke von etwa 70 dB(A) bei einem Abstand von einem Meter durchgeführt. Die im Video zu hörenden Beispielaufnehmen wurden mit einem Rode NT-1A an einem [[ASIN:B002P5T3C4|TASCAM US-122 Mk. II]] aufgenommen (96 kHz, 24 bit), können aus lizenzrechtlichen Gründen jedoch leider nicht zum Download angeboten werden.

Die Einsteigerklasse (bis 50 Euro)

Da sich dieser Test vor allem auf hochwertigere Bluetooth-Lautsprecher konzentriert, haben wir hier nur einen Neuzugang zu verzeichnen: Das [[ASIN:B00JZVPH7G|Amazon Basics]]-Modell in der Ausführung "Normal".

Der Name hält was er verspricht: Der Amazon Basics bietet nicht mehr als eine Basisausstattung

Der Klang kann sich durchaus hören lassen, neigt bei hohen Lautstärken jedoch zum Klirren und auch hohe Tonfrequenzen (vor allem über 8 kHz) fehlen nahezu komplett im Klangbild. Dementsprechend werden Stimmen noch gut wiedergegeben, sehr hoch klingende Musikinstrumente wirken jedoch merklich dumpf.

Die Mittelklasse (bis 100 Euro)

Der [[ASIN:B00LUCY48Q|Creative Muvo mini]] kann gegenüber dem Amazon Basics-Lautsprecher mit vielen kleinen Details punkten: Der Lautsprecher lässt sich einfach via NFC koppeln, dank der Gummierung und geschützter Anschlüsse ist der Mini-Lautsprecher zudem gemäß IP66-Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Lediglich Stimmen gehen im Klangbild etwas unter und klingen wenig brillant.

Klein aber fein: Creative Muvo

Unser Testsieger vom letzten Vergleich, der [[ASIN:B00DW4L1HM|TDK A26 Trek]], muss sich auch vor der neuen Konkurrenz nicht verstecken: Für unter 100 Euro gibt es NFC, eine IP64-Zertifizierung (der Trek ist damit sowohl abwaschbar als auch gegen Staub und Sand geschützt) und einen ausgewogenen Klang. Der gute Klang hat jedoch auch einen Nachteil: Die Akkulaufzeit fällt mit 4-5 Stunden wieder kurz aus und auch die maximale Lautstärke könnte unter bestimmten Umständen nicht ausreichen.

TDK Trek - Bluetooth-Lautsprecher mit NFC und IP64-Zertifizierung

Eine ganz Ecke mehr, derzeit 89 bis 99 Euro, kostet der [[ASIN:B0095PH9ZUI|Jabra Solemate]]. Auf eine besondere Wetterfestigkeit muss man leider verzichten, dafür ist das Klangbild, abseits des etwas dünnen Bass, sehr gut und die maximal mögliche Lautstärke hoch. Auch die Akkulaufzeit liegt mit bis zu 9 Stunden im oberen Bereich.

Die Oberklasse

In der Bluetooth-Lautsprecher-Oberklasse über 100 Euro gibt es zwei sehr interessante und einen leider etwas enttäuschenden Neuzugang. Weniger gut hat uns der [[ASIN:B00LC27UF8|House of Marley Liberate BT]] gefallen: Zwar sind die Materialwahl wie Verarbeitung ausgezeichnet, dafür fehlt dem Lautsprecher fast jedwede Form von Bass, der Klang ist generell eher dumpf und auch die sehr lauten Signaltöne (über 90 dB(A) aus einem halben Meter Entfernung) passen nicht recht zum sonst sehr guten Eindruck.

Sehr guter Bass und schnell via NFC zu koppeln: Der Rapoo A800

Den besten Klang im Testfeld haben wir beim [[ASIN:B00D2OD1QQ|Rapoo A800]] gefunden: Insbesondere der sehr schön trockene aber nicht übertriebene Bass bietet einen echten Mehrwert. Auch vermag der A800 einen guten Raumklang zu verbreiten, NFC darf natürlich ebenfalls nicht fehlen. Einzig und allein viel Kunststoff als Gehäusematerial sowie ein eher günstiges Gewebe als Abdeckung der Tontreiber wirkt etwas billig. Für gerade einmal 119 Euro aber ein sehr gutes Rundumpaket.

Sehr viele Raffinessen hat Creative dem Bluetooth-Lautsprecher ROAR verpasst

Einen nur marginal schlechteren Sound (es fehlen hohe Tonfrequenzen ab etwa 12 kHz), dafür aber noch weit mehr Funktionen gibt es mit dem [[ASIN:B00N415E7Q|Creative Sound Blaster ROAR]]. Neben den in der Preisklasse üblichen Funktionen wie NFC hält der ROAR unter anderem einen microSD-Kartenleser zum direkten Abspielen von Musik und der Aufnahme von Gesprächen bereit. Auch lassen sich Smartphones oder Tablets mittels der integrierten Powerbank laden. Dank des besonderen Designs ist zudem auch hier der Raumklang ausgezeichnet.


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