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KFA2 GTX 1070 Hall Of Fame Edition - Schneeweiße GTX 1070 für 4K-Gaming

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Nvidia hat mit der GTX-1070-Serie einen leicht abgespeckten Vertreter ihrer aktuellen High-End-Architektur Pascal vorgestellt, die Boardpartner haben mittlerweile natürlich ihre eigenen Modelle entwickelt. Darunter auch KFA2 mit ihrer HOF „Hall of Fame“ Edition, die fast komplett in weiß erstrahlt. Ein eigens gestalteter Kühler mit dezenter Beleuchtung rundet hier die Optik mit einer silbernen Backplate ab.

KFA² GTX 1070 HOF - Das Design wirkt sehr edel!

Die KFA2 GTX 1070 HOF bietet von Haus aus auch einen höheren GPU-Takt und verfügt über einen „Turbo-Button“ an der Slot-Blende. Wie sich die Karte dann bei den Leistungsmessungen schlägt, das schauen wir uns im Test genauer an.

Testkandidat im Detail

Die KFA2 GTX 1070 HOF verfügt über den von KFA2 bekannten Hall of Fame-Kühler. Doch nicht nur der Kühler erstrahlt hier in Schneeweiß, auch das PCB wurde weiß gefärbt um eine durchgehend edle Optik hervorzubringen. Eine kleine Besonderheit ist sowohl die Beleuchtung am eigentlichen PCB als auch am Kühlerkörper, dort kann man en Hall of Fame-Schriftzug erstrahlen lassen.

Der Kühler selbst verfügt über drei, ebenfalls in weiß gehaltene 90-mm-Axiallüfter, die für genügend Frischluft sorgen sollen. KFA2 setzt außerdem auf eine silberne Backplate aus eloxiertem Aluminium, die je nach Beleuchtung jedoch in weiß erscheint oder sich entweder in silber präsentiert.

KFA² GTX 1070 HOF - Auf der Rückseite befindet sich eine Backplate aus Metall.

Eine Besonderheit der GTX 1070 HOF von KFA2 Karte ist der „Turbo Button“ am Slotblech. Mit diesem kann man bei Bedarf noch mehr Leistung aus der GTX 1070 HOF herauskitzeln. Hierzu wird der ohnehin schon hohe Grundtakt noch weiterangezogen.

Monitore lassen sich via HDMI, DisplayPort- oder einen DVI-Anschluss verbinden. Für genügend Strom sorgen zwei 8-Pin-PCIe-Stecker. Ebenfalls auf der Platine vorhanden sind zwei SLI-Anschlüsse, mit diesen ist es theoretisch möglich mehrere Karten in einem System zu koppeln. Mit einer Länge von 31,7 cm sollte die Karte in den meisten gängigen Gehäusen ohne Probleme ihren Platz finden.

Taktraten und Boost-Verhalten

Die KFA2 GTX 1070 HOF bekommt von Haus aus einen um 8 Prozent höheren GPU-Takt (1.620 MHz statt 1.506 MHz) spendiert und sorgt für eine leicht höhere Leistung gegenüber den Referenzwerten von Nvidia.

Auch Übertakter kommen auf Ihre Kosten: Unser Testmodell landetet schlussendlich bei 1.790 MHz für die GPU und 2.112 MHz für den GDDR5-Speicher. Im Desktop-Betrieb taktet die GPU mit 100 MHz und der Speicher mit 162 MHz sehr weiter herunter. Hier deutet die Pascal-Architektur die gegenüber Maxwell noch einmal deutlich verbesserte Energieeffizienz bereits an.

Der Boost-Takt, der in GPU-Z angezeigt wird, wird dank dem guten Kühler deutlich überschritten. In unserem Test liefe die Karte unter Last daher dauerhaft mit einem deutlich höheren Boost-Takt von 1940 MHz. Dieses Verhalten steigert im Vergleich zum Referenzmodel noch einmal die Leistung. Auch besteht natürlich die Möglichkeit, den Takt noch selbst weiter anzuheben.

Benchmarks

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Mit der GTX 1070 HOF präsentiert KFA2 eine Grafikarte die, man kann es nicht anders sagen, unter Full HD (1080p) meist schlichtweg unterfordert ist. Sämtliche Spiele sind auch mit aktivierten Bildverbesserungen flüssig spielbar. Erst Monitore mit 4K-Auflösung bringen die GTX 1070 ins Schwitzen, trotzdem liefert die KFA2 GTX 1070 HOF Edition in den meisten Spielen ordentliche Bildraten. Wer auch in 4K-Auflösung konstant mit hohen FPS spielen möchte, muss die Details jedoch runterdrehen.

Lautstärke

Positiv aufgefallen ist die Lüftersteuerung: Ist die Grafikkarte nut unter geringer Last, befindet sich lediglich ein Lüfter in Betrieb. Auch unter Last, wenn alle drei Lüfter aktiv sind, wird man die Grafikkarte zu keinem Zeitpunkt störend aus dem System wahrnehmen können. Über das nervige Phänomen Spulenfiepen verfügt unser Exemplar auch nicht.

Fazit

Im Test ist die [[ASIN:B01HRYGTPQ|KFA2 GTX 1070 HOF]] nicht nur besonders positiv durch ihre Leistung aufgefallen, auch in Punkto Lautstärke sowie bei der Leistungsaufnahme weiß die GTX 1070 zu überzeugen. Außerdem ist die weiße Karte in einem Gehäuse mit Sichtfenster und gegebenenfalls passender Beleuchtung, natürlich ein echter Hingucker. Für Spiele in Full HD ist die GTX 1070 HOF fast schon überdimensioniert.

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Wer in flüssig in 4K-Auflösung spielen will, kann dies mit der GTX 1070 HOF tun, jedoch müssen die Details hier und da teils reduziert werden um durchweg flüssige FPS zu erreichen. Für „echtes“, kompromissloses 4K-Gaming wird man also auch weiterhin etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Für knappe 530 Euro bekommt man mit der KFA2 GTX 1070 HOF Edition eine sehr gute Grafikkarte mit einzigartiger Optik, die auch erste Gehversuche in 4K problemlos meistert.


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