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JumpDrive S23, S33, S73, M10 & P10 - Lexars neue USB-3.0-Kollektion

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USB-Sticks sind trotz Cloud und Co weiterhin wichtige Begleiter im Alltag, insbesondere wenn einmal kein schnelles Internet zur Hand ist oder große Datenmengen transportiert werden sollen. Auch die nicht enden wollende NSA-Affäre mag den ein oder anderen Nutzer wieder vermehrt zu physikalischen Speichermedien treiben. Wir haben uns Lexar komplettes neues Line-Up an USB-3.0-Produkten näher angeschaut.Lexar JumpDrive Triton P10, M10, S23, S33 und S73 Und Line-Up ist dabei durchaus ernst zu nehmen: Vom Einsteigermodell JumpDrive S73 über die Mittelklassemodelle S23 und S33 bis zum High-End-Stick JumpDrive P10 und dem "Sonderling" JumpDrive M10 Secure mit E-Ink-Display haben wir alles im Test. Einige Modelle sind teilweise schon länger angekündigt und, im Falle des JumpDrive P10, auch schon seit einiger Zeit in unserer USB-Stick-Rangliste zu finden.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Wie immer gibt es bei dieser Frage keine allgemein gültige Antwort, denn so viele USB-Sticks wie es auf den Markt gibt, gibt es wahrscheinlich auch verschiedene Anwenderszenarien. Als grobe Orientierung sei jedoch gesagt:

  1. Wer seinen USB-Stick zum Sichern und Transportieren von Dateien benutzen möchte, sollte sich vor allem an der getesteten Lesegeschwindigkeit sowie den zuletzt genannten „reale-Welt-Tests“ (Hier: Audio/Foto und Video) orientieren.
  2. Soll der USB-Stick Spiele und Programme ausführen oder viele Office-Dateien (PDF, Word, Excel und Co.) beherbergen, lohnt eher der Blick auf den PCMark7 Score, die ReadyBoost-Werte sowie dem „reale-Welt-Test“ mit Anwendungsdaten.
  3. Wer einen guten Allrounder sucht, kann sich einfach an unserem Leistungsindex orientieren. 

Ergebnisse und Kaufempfehlung

Informationen zur Testprozedur entnehmen Sie bitte unserem letzten großen USB-Stick Vergleich.

[[CHAR:12_usbstick|1,10,11,14,15,17-20,22-26,28,29-36§f54]]

Anmerkung: Um eine bessere Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden nur neue Produkte sowie ältere Produkte (auf welche Bezug genommen wird) angezeigt. Eine komplette Übersicht aller getesteten USB-Sticks entnehmen Sie bitte unserer Rangliste.

Lexar Triton JumpDrive 32GBDer [[ASIN:B00CDC0LBG|Lexar JumpDrive P10]] überzeugt im Test: Die Herstellerangaben von 265/245 MB/s (Lesen/Schreiben) erreichen wir zwar nicht ganz, doch 233 MB/s beim Auslesen und 221 MB/s beim Schreiben von Daten sind absolute Spitzenklasse im Jahr 2013! Im Vergleich zum Vorgänger legt man damit allein hier 40 respektive 20 Prozent zu, unter Realbedingungen hat man besonders an der Übertragung von mittelgroßen Dateien (z.B. Bilder und Musik) gearbeitet, legt üppige 350 Prozent im Vergleich zum Vorgänger zu und katapultiert sich damit auch hier ins absolute Spitzenfeld. Rein äußerlich ist das Modell nicht vom Vorgängermodell JumpDrive Triton zu unterscheiden, dementsprechend liegen auch Verarbeitung und Gewicht wieder auf hohem Niveau und verleihen dem Stick eine gefühlt hohe Qualität.

Lexar JumpDrive Triton P10 und M10Doch lassen wir den Blick auf einen der zweifelsfrei interessantesten, weil innovativsten, USB-Sticks 2013 schweifen. Der [[ASIN:B00DV1QMGG|Lexar JumpDrive M10 Secure]] kommt mit einem integrierten E-Ink-Display daher und kann somit, auch im nicht eingesteckten Zustand, grob den aktuellen Füllstand anzeigen. Die Anzeige ist war nur in acht Segmente unterteilt und die Auflösung damit eher mittelmäßig, für einen schnellen Check ob der Stick noch genügend freien Speicherplatz bietet reicht selbige aber allemal. Für gewöhnlich wird bei entsprechenden neuen Funktionen schnell am Rest des USB-Sticks gespart - um noch einen ansprechenden Preispunkt zu erreichen. Lexar geht beim M10 Secure keine Kompromisse ein und landet trotzdem bei unter einem Euro je Gigabyte (Stand: 25.10.2013). Über 200 MB/s beim Auslesen von Daten und immerhin noch gute 65 MB/s beim Schreiben sind mehr als viele Festplatten hergeben. Lediglich beim Zugriff auf sehr viele kleine Dateien bricht die Leistung etwas ein, sonst kann der kleine M10 Secure auch im Alltag voll überzeugen. Unser ganz persönlicher Kauftipp!Lexar JumpDrive Triton P10, M10, S23, S33 und S73 Die Modellreihe [[ASIN:B00B0YWBJS|JumpDrive S33]] ist als neue Mittelklasse anzusehen und platziert sich auch sehr nahe (+5 Prozent) am deutlich kleineren Modell [[ASIN:B00B0YW9SQ|JumpDrive S23]]. Beim Lesen und Schreiben liegt man, egal ob synthetischer Test oder Alltagsanwendung, immer sehr nahe beieinander - Unterschiede sind nie so hoch, als das sie in der Praxis auffallen würde. Mit über 110 MB/s beim Auslesen liegt man generell im Mittelfeld, maximal 35 MB/s beim Schreiben von Videos und Werte im einstelligen Bereich bei Office-Daten, Fotos und Musik sind eher im unteren Mittelfeld angesiedelt und stellen keine große Herausforderung für aktuelle Festplatten dar - egal ob PC oder Notebook. Wer nach maximalen Transferraten oder besten Materialien sucht ist hier falsch, mit etwa 50 Cent je Gigabyte (Stand: 25.10.2013) bietet man jedoch generell sehr viel Leistung fürs Geld.

Das Einsteigermodell JumpDrive S73 lohnt sich unserer Meinung nach nicht. Die Preise liegen oft sogar leicht über denen vom S23 oder S33, die Leistung jedoch in einigen Fällen merklich unter den genannten Modellreihen. Auch das sehr voluminöse Design in Kombination mit dem kaum vorhandenen Gewicht sorgen nicht unbedingt für ein gefühlt wertiges Äußeres.

Wie immer noch der kurze Hinweis: Aufgrund sich täglich ändernder Preise gibt es an dieser Stelle kein Preis/Leistungs-Rating. Für aktuelle Kaufempfehlungen gibt es unsere USB-Stick Rangliste in Kooperation mit unserem Partner-Preisvergleich Schottenland.de.


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