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Samsung Portable SSD T1: SSD-Leistung im Hosentaschenformat im Test

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USB-Sticks und externe Festplatten gibt es bereits mehr als genug, möchte man zumindest meinen. Samsung hat in den letzten Jahren in beiden Bereichen eher mit Abwesenheit geglänzt denn mit interessanten Produkten. Mit der Portable SSD T1 ändert man dies - und durchaus auf spektakuläre Art und Weise. Denn der Name verspricht nicht weniger als SSD-Geschwindigkeit für die Hosentasche. Ob das Unterfangen geglückt ist erfahren sie im Test.

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Design und Ausstattung

Die Grundfläche der Samsung Portable SSD T1 ist kleiner als die einer üblichen Chipkarte, doch nicht nur die Höhe von knapp unter einem Zentimeter zeigt, dass im inneren mehr Steckt als in unserer Geldkarte. 250 GB, 500 GB oder gleich 1 TB passen auf die T1, wir haben für den Test die kleinste Version mit 250 GB erhalten.Samsung Portable SSD T1 (250 GB) Der Lieferumfang fällt mit einem beiliegenden USB-3.0-Kabel (Typ Micro B) sehr überschaubar aus. Das kleine Kabel sollte auch immer mit in der Tasche stecken, denn andere USB-3.0-Kabel verschmäht die Portable SSD T1 gerne einmal und wird gar nicht erst erkannt. Generell ist fraglich, warum man sich gegen das klassische USB-Stick-Konzept mit integriertem Stecker entschieden hat. Zwar bestünde die Gefahr andere Anschlüsse zu blockieren, dank vieler USB-Ports an Monitoren und PC-Gehäusen jedoch kein allzu großes Problem.

Alltagseinsatz und Testergebnisse

Abgesehen von der schon angesprochenen USB-Kabel-Problematik läuft der Einsatz reibungslos. Vor dem ersten Einsatz muss die Samsung Portable SSD T1 kurz eingerichtet werden, ein entsprechendes Programm ist bereits hinterlegt und formatiert anschließend die SSD entsprechend der Einstellungen - mit oder ohne AES-256-bit-Verschlüsselung.

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Anmerkung: Um eine bessere Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden nur neue Produkte sowie ältere Produkte (auf welche Bezug genommen wird) angezeigt. Eine komplette Übersicht aller getesteten SD-Speicherkarten entnehmen Sie bitte unserer Rangliste.

Bis zu 450 MB/s verspricht Samsung - und übertreibt damit nicht. Selbst abseits von synthetischen Tests konnten wir mit unserem hauseigenen ValueTech DriveBench (VT DriveBench 1.0) Videos mit 456 MB/s auslesen - und damit nur unwesentlich langsamer als mit internen SSDs. Geschrieben wird immerhin mit bis zu 322 MB/s, erfahrungsgemäß dürfte dieser Wert bei den größeren Versionen noch etwas höher ausfallen.Samsung Portable SSD T1: Das mitgelieferte Kabel fällt sehr kurz aus

 

Ein kleines 'aber' müssen wir jedoch einwerfen: Das Betriebssystem und der USB-Treiber müssen das "neue" USB Attached SCSI-Protokoll (UASP) unterstützen, andernfalls ist die Geschwindigkeit auf etwa 250 MB/s beschränkt. Wirklich neu ist UASP nicht, Windows 7 beispielsweise unterstützt UASP aber nicht von Haus aus - hier muss der Chipsatz-Hersteller einen passenden Treiber anbieten. Wer einen neuen PC oder ein neues Notebook mit Windows 8.1 besitzt, ist jedoch auf der sicheren Seite und sollte keinerlei Probleme haben.

Fazit und Empfehlung

Erste Listungen sprechen von fast 200 Euro für die Samsung Portable SSD T1 mit 250 GB. Erfahrungsgemäß sollten die Preise jedoch noch stark fallen, sobald die flotte und kompakte SSD wirklich zu haben ist. Besonders für (semi-)professionelle Anwender, beispielsweise im Bereich 4K-Videoschnitt, eine unserer Meinung nach sehr interessante Alternative zu schweren und sperrigen Festplatten-RAIDs.

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