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35 USB-Powerbanks im Vergleich - Die Testsieger im Überblick

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Powerbank, Battery Pack, Zusatz-, externer oder USB-Akku - die Bezeichnungen gehen weit auseinander, am Ende geht es jedoch immer um das Selbe: Externe Akkus mit USB-Anschluss, um auch unterwegs das eigene Smartphone, Tablet oder alle anderen möglichen Geräte mit USB- oder Apples Lighting-Anschluss laden zu können. Der Markt ist in den letzten Jahren regelrecht explodiert und hat, neben hunderten verschiedenen Modellen, auch schwarze Schafe hervorgebracht. Zeit einmal mehr die Spreu vom Weizen zu trennen.

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Wir haben uns insgesamt 35 verschiedene Powerbanks geschnappt - von unter 10 bis etwa 60 Euro sowie zwischen 2.000 bis 22.400 mAh Nennkapazität. Mit dabei sind Topseller von EasyAcc, Aukey, RAVPower und EC Technology, Marken- und Premiumhersteller à la ADATA, APC, Innergie, Sony, Varta und Jackery sowie weitere kleine Hersteller.

Tipp der Redaktion:
Sie suchen eine passende Powerbank zum Smartphone oder Tablet? Hier geht es zur Bestenliste für Powerbanks mit stündlich aktualisiertem Preis/Leistungs-Index!

Ein positiver Trend: Nachdem Kabel mittlerweile durchweg zum Standard-Lieferumfang gehören, setzten sich auch umwelt- wie kundenfreundliche Pappverpackungen immer weiter durch. Eine Ausnahme ist hier leider die Batterie-Traditionsmarke Varta, die auf Blisterverpackungen aus Kunststoff setzt. Erst langsam fahrt nehmen dagegen Powerbanks mit dem modernen USB-C-Anschluss auf – genau ein Modell hat es in unseren Vergleich geschafft.

Ergebnisse und Kaufempfehlung

Anmerkung: Um eine bessere Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden nur neue sowie ältere Produkte (auf welche Bezug genommen wird) angezeigt. Eine komplette Übersicht aller getesteten Powerbanks entnehmen Sie bitte unserer Rangliste.

[[CHAR:14_powerbank|1,6-7,14,20,24§F54,27,29-31,32§F54,33,34-35§F54,37-39,40§f54]]

Jetzt auch in vielen bunten Farben: Die Innergie PocketCell-Serie [Bildmaterial: Innergie/Delta]Wie nicht anders zu erwarten ergibt sich bei Powerbanks ein ähnliches Bild wie bei Speicherprodukten: Je höher die Kapazität, desto geringer wird tendenziell der zu zahlende Preis pro Wattstunde. Hochwertige Gehäusematerialien wie Aluminium, moderne Controller und Schutzschaltungen heben die "Fixkosten" zusätzlich an. Eine der wenigen empfehlenswerten Powerbanks in der Klasse bis 3.000 mAh heißt [[ASIN:B00JKNQFV6|Innergie PocketCell]], mit einem Preis von knapp 30 Euro liegt man jedoch auch bereits in stattlichen Regionen. Dafür liegt die Energieeffizienz im oberen Mittelfeld und die Ladedauer fällt mit unter 3,5 Stunden sehr kurz aus.

adento Powerbank PPM660Auch in der Mittelklasse muss man weiterhin lange und intensiv nach einem passenden Begleiter suchen, der keine echten Schwächen aufweist. Unsere Empfehlung im Bereich um 6.000 mAh, dies entspricht etwa zwei Smartphone-Ladevorgängen, ist die [[ASIN:B00F9USMMY|adento PPM660]], die ein solides Aluminiumgehäuse mit kurzer Ladezeit und einem fairen Preis kombiniert. Schon eher im Premium-Segment ist die [[ASIN:B00HZ941TK|ADATA PV100]] zu Hause: Etwa 25 Euro für eine Powerbank mit nur 4.200 mAh sind unserer Meinung nach zu viel, auch wenn sich ADATA praktisch keinerlei Schwächen leistet.

Jackery Giant+ und Jackery Bar Premium (oben)Einen neuen Premium-Anbieter gibt es nun auch am deutschen Markt: Jackery aus den USA. Preislich glücklicherweise deutlich unter Mophie, liefert man trotzdem ein sehr solides Rundumpaket. Schon die hochwertige Pappverpackung kann sich deutlich von der Konkurrenz aus China abheben, das stabile Metallgehäuse liegt ebenfalls gut in der Hand. Von den Leistungswerten her kann die [[ASIN:B00AANQLRI|Jackery Giant +]], kapazitätsbedingt, nicht mit den Spitzenmodellen mithalten. In der Klasse um 10.000 mAh ist die Leistung jedoch auf dem Niveau der Konkurrenz.


EC Technology 3. Generation - Powerbank mit sehr gutem Preis/Leistungs-VerhältnisBei den Akku-Monstern mit über 16.000 mAh – hier kann das Smartphone fünfmal und häufiger wiederaufgeladen werden – findet sich mittlerweile die größte Auswahl für den Konsumenten. Eines der derzeit beliebtesten Modelle ist (zurecht) die [[ASIN:B01422TC14|EasyAcc Monster]] mit gleich vier USB-Aus- und zwei microUSB-Eingängen sowie auch sonst exzellenten Leistungswerten. Wer nur einen der beiden USB-Eingänge nutzt, muss jedoch geschlagene 12 Stunden warten, bis die Powerbank wieder vollständig aufgeladen wurde.

RAVpower Turbo 20.100 mAh - Powerbank mit Qualcomm Quick Charge 3.0Deutlich schneller geht es mit der [[ASIN:B019GI39VI|RAVpower Turbo]]: Dank Qualcomms Quick Charge 3.0-Technologie lässt sich die Powerbank, ein passendes Ladegerät vorausgesetzt, in etwa 4 Stunden auf 90 Prozent laden. Die restlichen 10 Prozent benötigen dann noch einmal gut anderthalb Stunden. Natürlich lassen sich auch Smartphones und Tablets mit Quick-Charge-Unterstützung deutlich schneller laden als mit anderen Powerbanks. Ein USB-C-Anschluss steht ebenfalls zur Verfügung und kann als Ein- wie Ausgang verwendet werden, die Unterstützung von Fast Charge (3 A Ladestrom) versteht sich beim restlichen Datenblatt dann praktisch von selbst.

Anhang: Bewertungs- und Testkriterien

Alle Akkus werden vor Testbeginn dreimal komplett ent- und wieder beladen. Zum Einsatz kommt dazu ein Quick Charge 3.0 zertifiziertes [[ASIN:B01AHWOH54|Ladegerät von Aukey]]. Alle Messungen bezüglich Spannung, Strom und Kapazität erfolgen mit dem [[ASIN:B00LZ07BG0|Portapow Premium USB-Monitor]]. Als konstanter Verbraucher dienen in unserem Testumfeld ein (1 Ampere Entladestrom) respektive zwei (2 Ampere Entladestrom) dimmbare LED-Streifen mit USB-Anschluss. Der Entladestrom liegt bei 950 mA ±70 mA (Tests mit 1 A Entladestrom) und 1.920 mA ±100 mA (Tests mit 2 A Entladestrom), sofern offiziell von der Powerbank unterstützt.

Neben Ausstattungsmerkmalen (beigelegte USB-Kabel und Schutzhüllen für die Powerbank) fließen die Effizienz (Quotient aus maximal entnehmbarer und zu ladender Energie in Wattstunden), die Energiedichte (Wattstunden je Gramm), Ladedauer (genauer: der durchschnittliche Ladestrom) sowie die Einhaltung von Standards (4,65 bis 5,25 Volt Spannung im Falle von USB) in das Endergebnis ein.


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