ValueTech
Technik. Einfach. Verstehen.

microSD-Speicherkarten - Test und Marktüberblick 2017/18

|

Wenn es um microSD-Speicherkarten geht, hat sich in den letzten Jahren viel getan. Nicht nur immer höhere Kapazitäten und Geschwindigkeiten werden erreicht, auch der Einsatzbereich wird stetig ausgeweitet. Via Adoptable Storage können so beispielsweise nun auch Android-Smartphones Apps auf die Speicherkarte auslagern.

Die besten microSD-Speicherkarten 2017: Toshiba Exceria Pro M501, Adata Premiere One 290 MBs und SanDisk Extreme Pro 100 MBs

Formell besteht die Möglichkeit bereits seit Android 6, leider deaktivieren die meisten Smartphone-Anbieter ab Werk die Funktion und die Reaktivierung ist oft nur für fortgeschrittene Nutzer möglich. Mittelfristig rechnen wir jedoch mit immer mehr Smartphones, die Adoptable Storage unterstützen. Demzufolge haben wir uns dazu entschieden, alle Speicherkarten erneut auf ihre Eignung für Adoptable Storage zu untersuchen. Aber natürlichen werden auch Actioncam-Filmer und Drohnen-Piloten nicht vergessen.

Unterschiedliche Speicherkarten für unterschiedliche Anwendungen

microSD-Speicherkarten sind längst in diversen Geräteklassen angekommen. So gibt es nicht nur einen Testsieger, sondern je nach angedachtem Einsatzzweck die richtige Speicherkarte. Vom Video-Spezialisten über das App-Monster bis zum ausgeglichen Alleskönner.

[[CHAR:17_microSD|1,7,11,18§FFF,19,21-23,25,27-30,31§FFF,33]]

Wer beim Filmen auf Nummer Sicher gehen will und eine Speicherkarte sucht, die auch in einigen Jahren noch aktuell ist, sollte sich die [[ASIN:B0727ZCVY9|ADATA Premier ONE]] genauer ansehen. Als erste Speicherkarte mit v90-Zertifizierung sind, eine passende Kamera vorausgesetzt, Videos in 8K-Auflösung oder 4K HDR mit 60 FPS kein Problem. Apps sollte man indes lieber nicht von der Speicherkarte ausführen: Mit nur knapp über 100 IOPS beim Schreiben (4K Random Write) gehört die Speicherkarte zu den langsamsten im Testfeld.

Die besten microSD-Speicherkarten 2017: Ohne UHS-II ist kein Spitzenplatz mehr zu holen

Eine Garantie für eine gute Leistung beim Ausführen von Apps bieten die neuen App-Geschwindigkeitsklassen A1 und A2, wobei es derzeit noch keine microSD-Speicherkarten mit der besseren A2-Zertifizierung gibt. Die gute Nachricht: Auch viele ältere microSD-Speicherkarten ohne A1-Logo erfüllen oft genug die Mindestanforderungen von 500 IOPS beim Schreiben und 2.000 IOPS beim Lesen (A1). Eine aktuelle Übersicht aller Speicherkarten, die mindestens die A1-Kriterien erfüllen, finden Sie unter speicherkarten.guru (gekennzeichnet mit dem grünen Android-Logo).

Die beste Mischung aus guten Video-Fähigkeiten, schnellen Übertragungsraten bei großen Dateien und hohen IOPS für Apps (Adoptable Storage) gibt es mit der [[ASIN:B01FDHKBEE|Toshiba Exceria Pro M501]] für etwa 1,30 Euro/Gigabyte.

microSD-Speicherkarten: UHS-I- (li.) und UHS-II-Schnittstelle im Vergleich

Die derzeit schnellste microSDXC-Speicherkarte zum Ausführen von Apps ist die Lexar Professional 1800x für 90 Euro in der 64-GB-Version. Kaum langsamer, aber deutlich günstiger geht es mit der [[ASIN:B06XWMMPGV|SanDisk Extreme 100 MB/s]] für etwa 40 Euro bei gleicher Speicherkapazität. Dank U3-Geschwindigkeistklasse eignet sich die Speicherkarte auch zum Aufzeichnen von 4K-Videos.

Den besten Kompromiss aus Preis und Leistung gibt es derzeit mit der [[ASIN:B06XFWPXYD|Samsung EVO Plus]]. Für nur knapp über 25 Euro sind bereits 64 GB verfügbar, mit genügend Leistung zum Ausführen on Apps auf der Speicherkarte sowie dem Aufzeichnen von 4K-Videos in Actioncams und Drohnen.


Kommentare