ValueTech.de Logo ValueTech
Technik. Einfach. Verstehen.

Samsung 970 EVO Plus SSD - 3D-NAND-Update im Kurztest

|

Samsungs SSD-Familie erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit, insbesondere die EVO-Familie der schnellen M.2-SSDs kann mit einem oft sehr guten Preis/Leistungs-Verhältnis punkten. So verwundert es kaum, dass Samsung eben jenem Klassiker ein kleines Update spendiert - in Form der 970 EVO Plus.

Samsung SSD 970 EVO Plus

Äußerlich bleibt es beim M.2-Formfaktor 2280 (22 mm hoch, 80 mm lang), technisch bleibt die Basis mit PCIe 3.0 samt NVMe-Protokoll ebenfalls identisch. Neu ist unter anderem der Samsung-eigene Controller Phoenix, der mit der ganz großen Neuerungen umgehen kann: Dem 3D-TLC-NAND-Flashspeicher mit 96 Layern übereinander.

Testergebnisse und Fazit

[[CHAR:18_ssd|1-2,12-15,16§000]]

Leider stand zum Testzeitpunkt nur die kleinste Version mit 250 GB Speicherplatz zur Verfügung, die bereits auf dem Papier, vor allem bei Schreibzugriffen, deutlich schlechter abschneidet als die größeren Modelle mit 500 GB bis 2 TB. Trotz alledem kann sich die kleinste 970 EVO Plus in einigen Tests bereits vom Vorgängermodell absetzen, bei Schreib-intensiven Szenarien muss man sich jedoch dem Vorgänger geschlagen geben. Wir versuchen zeitnah einen Test der 500-GB- oder 1-TB-Variante nachzuholen.

Die Samsung 970 EVO Plus soll in Kürze für 100 € (250 GB), 140 € (500 GB) respektive 260 Euro (1 TB) im Handel erhältlich sein. Voraussichtlich ab Mai soll zudem ein Modell mit 2 TB Speicherplatz bereitstehen.

Anhang: Testsystem und Testprogramme

Um auf repräsentative als auch reproduzierbare Ergebnisse zu kommen, nutzen wir verschiedenen Programmen für synthetische Tests als auch für Tests die dem realen Alltag entsprechen. Um Limitierungen durch das Testsystem vorzubeugen, setzten wir auf eine moderne Testplattform auf AMD Ryzen-Basis. Synthetische Tests ermitteln die reinen Leistungswerte unter zumeist Idealbedingungen (Schreib-, Lese, und Kopiergeschwindigkeit, IOPS, Zugriffszeiten), geben jedoch oft keine sichere Auskunft über das Verhalten im Alltag.

Dafür sind unsere Alltagstests gedacht. PCMark 7 Professional und PCMark 8 Professional ermöglichen reproduzierbare Tests von Alltagsanwendungen wie dem Windows Defender (Virenscanner), Adobe Creative Produkten (Photoshop, Indesign Illustrator), Microsoft Office Produkten (Word, Excel PowerPoint) und erzeugt typischen Belastungen wie sie beim Importieren von Bildern und Musik, beim Schneiden von Videos oder dem Start von Programmen und Spielen vorkommen. Unser hauseigener ValueTech DriveBench schreibt und liest insgesamt 10 GB auf und wieder von den SSDs, dabei ist der Test in zwei Bereiche unterteilt:

  1. Musik und Fotos: 4,46 GB (1.239 Dateien in 61 Ordnern). Die Dateigröße reicht von ca. 1 MB großen JPEG-Bildern, über 5-10 MB große MP3-Dateien bis hin zu etwa 100 MB großen Bildern im TIFF-Format
  2. Video: 6,07 GB (13 Dateien in 3 Ordnern). Die Dateigröße reicht von etwa 100 MB bis zu 2 GB.

Das dafür benutzte Kommandozeilen-Programm Robocopy liefert dabei nahezu identische Werte wie das Kopieren/Ausschneiden und Einfügen unter Windows.


Kommentare