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LG X power2 mit riesigem 4.500-mAh-Akku im Test

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Mit dem LG X power2 hat LG Electronics eine neue Auflage des LG X Power vorgestellt. Gegenüber dem Vorgänger wuchs der Akku von 4.100 auf gigantische 4.500 mAh. ValueTech hat das neue Kraftpaket getestet.

Das LG X power2 hat einen 400 mAh größeren Akku als sein Vorgänger

Neben dem ungewöhnlich großen Akku ist sicherlich vor allem der Preis des LG X power2 attraktiv. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei gerade mal 199 Euro. Trotzdem bekommt man ein gut verarbeitetes Smartphone mit einem Unibody-Gehäuse aus Kunststoff, wenngleich man das Design als eher bieder bezeichnen muss.

Der An/Aus-Knopf und die Lautstärkewippe sind besser konturiert als beim Vorgängermodell. Leider hat LG diese beiden wichtigen Steuerelemente jedoch weiter auf die linke und rechte Gehäuseseite verteilt. Praktisch ist andererseits die optionale Entriegelung des Displays über den von LG entwickelten Knock Code, eine bestimmte Reihenfolge von Fingertipps.

Leistung

Mit einer Kapazität von 4.500 mAh übertrifft der Akku des LG X power2 das Vorgängermodell LG X Power um stolze 400 mAh, das im Test von ValueTech schon eine besonders gute Figur in puncto Akkulaufzeit gemacht hatte. Das LG X power2 verfügt auch über eine Schnellade-Technologie. Innerhalb einer Stunde ist ein komplett entladener Akku zu 50 Prozent geladen.

LG X power2

Die langen Akkulaufzeiten sind aber auch dem verhältnismäßig gemächlichen Prozessor geschuldet. Der mit 1,5 GHz getaktete Octa-Core-Prozessor von MediaTek (MT6750) ist praktisch genau so schnell/langsam wie der MT6735 aus dem Vorgängermodell. In 3D-Anwendungen hat sich die Leistung, dank der neuen GPU (ARM Mali-T860 MP2), hingegen fast verdoppelt.

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Ein Pluspunkt des LG X power2 ist jedoch, dass der Speicherplatz per microSD um bis zu zwei TB erweitert werden kann. Das ist auch dringend erforderlich, da der interne Speicher mit 16 GB doch arg beschränkt ist.

Multimedia

Dank des sogenannten Comfort View lassen sich E-Books und Web-Comics auf dem Display des LG X power2 recht angenehm lesen. Die Funktion reduziert den Anteil blauen Lichts, das der Bildschirm abgibt, welches ansonsten zu schnellerer Ermüdung der Augen führt.

LG X power2: Das 5,5-Zoll-Display löst mit nur 1.280 x 720 Pixeln auf

Das Display des LG X power2 misst in der Diagonalen 5,5 Zoll, d.h. 0,2 Zoll mehr als beim Vorgängermodell. Bei der Auflösung des In-Cell-Touch-Display bleibt es jedoch bei 1.280 x 720 Pixeln, was HD-Qualität entspricht. Durch die daraus resultierende Pixeldichte von nur 294 ppi wirken insbesondere Spiele und Filme grobkörniger.

Die Hauptkamera mit 13 Megapixel verfügt über die Zero-Shutter-Lag-Funktion und eliminiert so die Verzögerung zwischen Auslösen und Ausführen einer Aufnahme. Insofern können sich die Aufnahmen sehen lassen.

Die Hauptkamera des LG Xpower 2 schießt ordentliche Fotos

Die Selfie-Kamera des LG X power2 löst mit maximal fünf Megapixeln auf und ist mit einer Weitwinkellinse ausgestattet. Außerdem verfügt die Frontkamera über ein LED-Blitzlicht, was – zumal in dieser Preisklasse – selten ist.

Die Selfie-Kamera des LG Xpower 2 ist mit einem Fotolicht ausgerüstet

Die Selfie-Automatik des LG X power2 löst automatisch den Verschluss der Selfie-Kamera aus, wenn ein Gesicht erkannt wird. Die Funktionen Gestenaufnahme und Intervallaufnahme erkennen Handsignale und lösen entsprechend eine Aufnahme aus. Dank Quick-Share-Option können Nutzer ihre Aufnahmen zudem mit nur einer Bildschirmberührung auf ihrer bevorzugten Social-Media-Plattform posten.

Fazit und Empfehlung

Wer ein günstiges Smartphone mit extrastarkem Akku sucht, wird an dem 199 Euro (UVP) teuren [[ASIN:B072JZZ8FT|LG X power2]] kaum vorbeikommen. Als Alternative käme höchstens das Huawei Y7 in Betracht. Nicht nur der Monster-Akku, sondern auch die gute Verarbeitung, die Kameras sowie die Möglichkeit den Speicher per microSD um bis zu zwei TB zu erweitern, sprechen für das LG X power2. Auch die Sound- und Sprachqualität gehen in Ordnung.

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Zu kritisieren ist allenfalls der Prozessor, der es mit 1,5 GHz für diese Preisklasse üblich gemächlich angehen lässt. Zudem sorgt die Auflösung von 1.280 x 720 Pixel auf dem 5,5-Zoll-Display insbesondere bei Spielen für grobkörnige Bilder.


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