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Nach Canon: Auch Fujifilm und Panasonic mit Software-Webcam-Lösungen

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Als Canon mit dem EOS Webcam Utility als Beta-Version vor gut einem Monat die Möglichkeit eröffnete, diverse EOS-DSLRs- und DSLM-Kameras als Webcam am PC zu nutzen, war die Resonanz groß und überwiegend positiv. Nun haben nun auch Fujifilm und Panasonic ähnliche Software-Lösungen aufgelegt.

Fujifilm X Webcam [Bild: Fujifilm Europe]

Alle Lösungen von Canon, Fujifilm und Panasonic teilen sich eine Schwäche: Es wird nur das Bild und kein Ton von der Kamera übertragen. Wer passend zum besseren Bild guten Ton will, muss vorhandene, hochwertige Mikrofone über ein Audio-Interface mit dem PC oder Notebook verbinden. Optional kann natürlich auch weiterhin das klassische Headset herhalten.

Im Falle der Fujifilm X Webcam werden nur Topmodelle unterstützt, genauer die Fujifilm GFX100, GFX 50S/R, X-H1, X-Pro2/3 sowie X-T2/3/4. Das Programm funktioniert analog zu Canons EOS Webcam Utility und legt eine Kamera unter Windows 10 an, auf die Anwendungen wie Skype, Zoom, Webbrowser und Co. genauso zugreifen können wie auf Webcams.

Panasonics Lumix Tether for Streaming ist als Beta-Version erhältlich und leider weniger komfortabel. Panasonic hat lediglich Einblendungen aus der bekannten Lumix Tether-Anwendung entfernt, stellt den Video-Stream von der Kamera aber nicht direkt externen Anwendungen zur Verfügung. Oder anders formuliert: Das Bild ist in Lumix Tether for Streaming sichtbar, nicht aber als Kamera in Skype, Zoom oder anderen Anwendungen. Stattdessen muss der Umweg über eine Bildschirmaufnahme von Lumix Tether for Streaming gegangen werden. Nicht unmöglich, aber wohl zu kompliziert für den Otto-Normalanwender.

Genauso wie bei Fujifilm ist die Kamera-Auswahl derzeit auf Topmodelle beschränkt: Lumix GH5(S), G9, S1, S1R und S1H.