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Externe SSDs - Crucial X8, Samsung T5 und SanDisk Extreme Portable im Test

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Egal ob als Speichererweiterung für Notebooks, zum Transport großer Datenmengen oder als vergleichsweise günstiges Speichermedium für professionelle Filmkameras: Seit die Preise für SSD-Speicher in den Keller gehen, übernehmen die robusten und schnellen Speicher auch extern immer mehr Aufgabenbereiche, in denen zuvor Festplatten ihren Dienst antraten.

Crucial X8, SanDisk Extreme Portable und Samsung T5 (v.l.n.r.)

In diesem Test lassen wir drei aktuelle und populäre, externe SSDs gegeneinander antreten. Neuester Kandidat ist die Crucial X8, die als eines der ersten Laufwerke USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) mit einer NVMe-SSD kombiniert und so Geschwindigkeiten von knapp 1 GB/s bietet – viel mehr gibt USB 3.2 Gen 2 in der Praxis nicht her. Die SanDisk Extreme Portable SSD und Samsung T5 sind zwar ebenfalls mit USB 3.2 Gen 2 ausgestattet, setzen intern aber auf den älteren SATA-Standard und erreichen so etwa 550 MB/s in der Spitze.

Benchmarks und Empfehlung

Als Basis für reproduzierbare Leistungsmessungen dient unser aktuelles Testsystem für Speicherprodukte. Zum Einsatz kommt eine Mischung aus synthetischen Tests (ATTO, Crystal Disk Mark), Trace-Benchmarks (PCMark 7, 8 und 10) sowie unserem selbst entworfenen Testprogramm, das Daten auf die externen SSDs scheibt und anschließend ausliest. Letzterer Test ist unterteilt in Dateien mit kleiner (Office, Anwendungen), mittlerer (Fotos, Musik) und hoher Dateigröße (Filme).

[[CHAR:19_ssd-ext|1-6]]

Die [[ASIN:B07YD5TK4F|Crucial X8]] ist die schnellste SSD im Testfeld, angesichts der Kombination aus USB 3.2 Gen 2 und PCIe-SSD wenig verwunderlich. Im Alltag werden selbst mittelgroße Dateien wie Fotos und MP3-Dateien noch mit fast 400 MB/s geschrieben und mit beinahe 800 MB/s ausgelesen. Wer keine weitere NVMe-SSD als "Gegenspieler" zum Kopieren hat, wird folglich eher selten an Grenzen stoßen.

Lediglich bei sehr kleinen Dateien fällt die Geschwindigkeit in unserem Test auf "nur" 27,4 MB/s. Zum Vergleich: Ein Mittelklasse-USB-Stick bringt es auf 2-6 MB/s. Aufpassen müssen auch Filmer sowie Anwender, die regelmäßig sehr große Datenmengen schreiben: Die interne M.2 SSD setzt auf kostengünstigen QLC-3D-NAND in Kombination mit einem schnellen SLC-Cache. Als Resultat bricht die Schreibgeschwindigkeit, für große Dateien, nach etwa 180 bis 190 GB von über 800 MB/s auf knapp unter 100 MB/s ein.

Crucial X8: Eine der ersten externen SSDs mit USB 3.2 Gen 2 und NVMe

In der Spitze gerade einmal halb so schnell, ebenfalls mit einem SLC-Cache ausgestattet, unter Dauerlast aber beständiger ist die [[MMID:2337397|Samsung T5 SSD]], die sich nicht ohne Grund einen Namen in der Filmer-Welt gemacht hat. Auch nachdem der schnelle SLC-Cache aufgebraucht ist, kann die Samsung T5 noch über 300 MB/s erreichen. Ideal für Filmer, die langanhaltend gleiche Leistung suchen.

Eine der günstigsten und kleinsten USB-C-SSDs ist die [[ASIN:B078SWJ3CF|SanDisk Extreme Portable SSD]]. Neben Sparfüchsen sollten auch Anwender ein Auge auf die SSD werfen, die neben Multimedia-Daten häufiger PDF, Word, Excel und ähnlich kleine Dateien verschieben oder Programme auf der externen SSD installieren wollen. Bei mehreren tausend Dateien summiert sich die sehr gute Leistung von SanDisk Extreme Portable SSD schnell zu vielen Minuten Zeitersparnis.

SanDisk Extreme Portable: Auch für Filmer eine spannende USB-C-SSD

Abschließend noch ein Spartipp für Bastler: Wer nach einem SSD-Wechsel, zum Beispiel weil er für mehr Speicherplatz im Notebook gesorgt hat, noch eine SSD zur Verfügung hat, kann sich mit wenigen Handgriffen selbst eine externe SSD basteln.